flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 14. Oktober 2017
... mit wunderschönen Illustrationen von Horst Lemke.
Für mich war es ein Genuss, in die Kindheit des Autors vor über hundert Jahren hinein zu schauen.
Meist humorvoll, manchmal melancholisch vermittelt er die Eindrücke, die ihm am Herzen lagen. Seine Mutter spielte eine große Rolle in seinem Leben, und die enge Verbundenheit mit ihr wird hier sehr deutlich. Aber nie wird er weinerlich oder lamentierend, obwohl er Grund dazu gehabt hätte.
Ein schönes Stück Zeitgeschichte, verpackt in unterhaltsame Erinnerungen. Wie eine Schatzkiste, die man auf einem verstaubten Dachboden gefunden hat. Die Menschen damals hatten ein so viel härteres Leben als wir heute, trotzdem kommen sie mir freier, selbstständiger und zufriedener vor. Aber vielleicht ist das im Rückblick oftmals so...

Fazit: Liebenswert, anrührend, unverschnörkelt, interessant
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 5. September 2017
Es war schön, wieder einmal Kästners einmaligen Stil zu lesen. Seine Kindheit war nicht immer leicht. Durch eine psychische Störung seiner Mutter hat er auch Dinge erlebt, die man keinem Kind wünscht.
Sein lebenslanges Bestreben, seiner Mutter, die ihn vergöttert hat, alles Recht zu machen, muß sich oft als Korsett angefühlt haben. Am Ende erkannte die Mutter ihren Sohn, ihr Ein und Alles, nicht mehr wieder.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 21. Juni 2017
Von mir eine klare Kaufempfehlung. Erich Kästner schafft es einfach spannend und anschaulich zu schreiben. Dabei ist gerade dieses Buch auch für den erwachsenen Leser interessant und illustriert eine Kindheit vor nunmehr 100 Jahren. Auch nach mehrmaliger Lektüre lesenswert
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 22. Oktober 2014
Ich habe als Kind "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" und "Das fliegende Klassenzimmer" gelesen, nicht nur einmal, mehrmals, und diese Bücher waren mir wahre Freunde.
Jetzt einige Jahrzehnte später habe ich Herrn Kästner wieder für mich entdeckt und ich muss sagen, er gefällt mir mindestens genausogut! Er beschreibt sein Leben so einfach und klar und trotzdem gelang es ihm mich total in seinen Bann zu ziehen - so sehr, dass ich mir fest vorgenommen habe mir Dresden anzuschauen und es schon im Vorfeld bedaure, dass es nicht "sein" Dresden sein wird, das mich erwartet. Absolute Leseempfehlung!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 25. Juni 2015
In der Königsbrücker Straße in Dresden geboren, wuchs Kästner in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Er schreibt über die Liebe zu seiner Mutter, die ihm bis zu ihrem Tod treu zur Seite steht. Das er ein etwas kühleres Verhältnis zum Vater hat mag daran gelegen haben, dass beide um die Gunst des Sohnes buhlten, was dem Kind Erich Kästner schwer auf der Seele lastete. Kästner schreibt in seinem Buch über den Beginn des ersten Weltkriegs folgendes: "Der Weltkrieg hatte begonnen, und meine Kindheit war zu Ende." Trotz der Entbehrungen; die Mutter arbeitet als Friseurin, der Vater als Sattler in einer Fabrik; legte die Mutter großen Wert auf eine gute Ausbildung ihres Sohnes. Und immer wieder schwingt der für Kästner so typische Humor und Witz zwischen den Zeilen mit, gibt uns unterhaltsame Einblicke in die Welt der Jahrhundertwende. Unbedingt zu empfehlen!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 27. September 2009
Erich Kästner hat in diesem Büchlein in einer liebevollen Aufzeichnung die Schilderung seiner frühen Kindheit und Jugend festgehalten.

Er ist 1899 geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf.
Der Vater konnte als Sattlermeister nur mühsam alleine das Auskommen für die Familie sichern. Seine Mutter trug mit harter Arbeit zum Lebensunterhalt bei: zuerst als Putzmacherin und später als Friseurin. Als einziges und sehr geliebtes Kind fühlte sich Erich geborgen und behütet im Kreise einer großen und weitläufigen Familie mit vielen Onkeln und Tanten, in der es schon einmal krachte. Man blieb sich aber über alle Zeiten hinweg gewogen nach dem Motto '"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich."'
Damals gab es keineswegs soziale Hilfen wie heute, die einen gewissen Lebensstandard garantierten, sondern jeder sah zu, wie er auf eigene Faust den Lebensunterhalt sichern konnte.

Alleine das Vorbild seiner fleißigen Eltern, die man nach damaligen Maßstäben wohl als "'rechtschaffen"' bezeichnen würde, gab dem Jungen Halt, Sicherheit und das Gefühl der Geborgenheit. In liebevollen Worten, anerkennend, schlicht und selbstverständlich ersteht das Bild einer geordneten Welt, in der feste Bindungen zur Sicherheit des Lebens beitrugen. Die äußeren Umstände wie Krieg und Not brachten zwar Schmerz und Entsagungen, doch konnten sie der innerlich übersichtlichen Welt nichts anhaben.

Kästner spricht den Leser in seiner Erzählung unmittelbar an, so als sei er sich dessen Einverständnisses sicher. Das mag den Eindruck erwecken, als spräche er zu Kindern. Diese aber würden sicher mit dem Text wenig anfangen können; ist er doch ein wenig naiv und nostalgisch. Unsere technisch orientierten und befähigten Kinder, deren Welt rasant und schnell verläuft, und die einem Harry Potter mit seinen Mysterienabenteuern hinterherlaufen, könnten wohl kaum nachvollziehen, um wie viel langsamer, gemächlicher und entbehrungsreicher die Welt vor hundert Jahren aussah. Auch die Dankbarkeit für Kleinigkeiten und die Aufopferung der Mutter würde wohl heute kaum gewürdigt. Wird doch gegenwärtig alles für selbstverständlich genommen, und die Vielfalt der Angebote unserer lieben Kleinen könnte sich mit den einfachen Zinnsoldaten eines Erich Kästners wohl kaum begnügen.
Wir leben in einer anderen Zeit, und so werden vor allem die Älteren unter den Lesern ein Stück Vergangenheit wieder finden, sei es aus eigenem Erleben, Erzählungen oder Aufzeichnungen der Ahnen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 30. August 2009
Die Hörbuchversion dieses erbaulichen Büchleins wird von einer Vielzahl von Sprechern vorgetragen (den erwachsenen Kästner spricht Martin Held). Auf einer CD und knapp einer Stunde nimmt der Hörer teil an der Kindheit des im Jahre 1899 in Dresden geborenen Erich Kästner.

Wie bei Erich Kästner üblich, addieren sich lustige und nachdenkliche alltägliche Erlebnisse zu einem Stück Zeitgeschichte. Keine leichte Kindheit, eine Mutter, Dienstmädchen, Heimarbeiterin und später selbständige Friseurin, die er über alles liebt und die immer wieder von Depressionen heimgesucht wird. Der kleine Erich muss sie immer wieder von einer der Elbbrücken abholen, wenn er ihre Abschiedsbriefe in der kleinen Wohnung in der Königsbrücker Straße der Äußeren Neustadt vorfindet.

Das (Hör-) erzählt die Jahre 1907 bis 1914. Als dann der Erste Weltkrieg beginnt, schreibt Kästner, war seine Kindheit zu Ende, er wird 1917 zum Militärdienst einberufen. In der Zeit des Nationalsozialismus werden seine Bücher verbrannt, er wird oft von der Gestapo verhört und verfolgt, geht kurz ins schweizer Exil, kehrt aber zurück - weil er sein Mutter nicht allein zurücklassen will.

Ohne diese intensive Beziehung zu seiner Mutter wären vermutlich all seine Kinderbüchern nie entstanden. In diesem Buch setzt er vor allem ihr ein Denkmal.

Fazit: Ein anrührendes (Hör-) Buch, natürlich nicht nur für Kinder ab 7 Jahren geeignet!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 8. September 2015
Ich war kürzlich in Dresden und habe mich daran erinnert, dass Erich Kästner dort seine Kindheit verbracht hat. Also habe ich mir das Buch besorgt und es Kapitel für Kapitel genossen. Es ist eine wunderbare Reise zurück in eine Zeit und in eine Stadt, die es so nicht mehr gibt. Das ist sehr schade - aber dieses Buch lässt die Vergangenheit wieder auferstehen und ist ein absolutes Lesevergnügen. Und ja, die Straße, in der Kästner gelebt hatte, gibt es noch.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 29. April 2017
in lebendiger Sprache, ganz, wie man es von Kästner gewohnt ist. Ein tiefer Einblick in den Zeitgeist mit genauer Beschreibung der Charaktere.
Ein Spiegel über das Leben in damaliger Zeit und wirklich eine Liebeserklärung an seine Mutter. Für Kinder eher nicht so verständlich, für ERwachsene ein Genuß.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 20. Juli 2013
dank der wunderbaren Stimme des Vorlesers Martin Held höre ich diese audio-cd sehr sehr gerne, sie lebt von der Stimme, auch inhaltlich sind es wunderbare kleine Anekdoten, die schmunzeln lassen und entspannen, leider viel zu kurz in der Spielzeit
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken