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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
26
3,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. Januar 2014
Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
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am 4. Januar 2014
Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
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am 4. Januar 2014
Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

~Bücher-Liebhaberin~
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am 30. Juli 2006
Dass Gaarders Bücher sich oft ähneln, mag man kritisieren können. Ich sehe allerdings sein Schaffen als grossen Zyklus über "das Leben", und ich finde es nachvollziehbar, wenn man die wichtigsten Gedankenansätze auch mal wiederholen möchte. Und er macht das ja nicht aus Ideenmangel, sondern weil er bewusst Verknüpfungen mit anderen Büchern herstellt (maya-Kartengeheimnis).

Maya ist auf eine Weise Gaarders Hauptwerk geworden. Umfangreich, präzise, ausschweifend und durchaus auch anstrengend ist es geworden, und möglicherweise muss man sich auch drei oder viermal durchkämpfen um es mögen zu können.

Aber wenn man es in seiner Gesamtheit akzeptiert, passt plötzlich allles: Die seitenlangen evolutionsbiologischen Ausschweifungen, Gespräche mit einem Gecko, Diskussionen, ein seltsames kartengeheimnis-gemahnendes Manifest und eine kleine Liebesgeschichte verdichten sich zu einer literarischen Symphonie mit dem Blick fürs wesentliche und dem selbstvertrauen, zu schreiben was notwendig ist auch wenn es den Leser fordert und anstrengt. Man muss natürlich etwas übrig haben für Philosophie, oder wenigstens einen positiv naiven Blick auf unsere Welt fernab von Karriere und Geltungsbedürfnis zu werfen imstande sein.

Aber wenn die Voraussetzungen stimmen, ist es schwer, dieses Buch zu vergessen.

Die leidenschaft des Orangenmädchens, die eigensinnige Traurigkeit von durch einen Spiegel und die poetischen, auf eine schöne Art naiven Konstruktionen des Kartengeheimnis verdichten sich zu einer Melange, für die wunderschön ein eigenartig farbloses Wort ist.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In diesem Buch vermischt Jostein Gaarder Ideen, die er bereits in früheren Werken umgesetzt hat. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist ein Roman, in dem Realität und Fantasie ineinander übergehen (vgl. "Das Kartengeheimnis") und der gleichzeitig ein wissenschaftliches Thema behandelt (vgl. "Sofies Welt"). Die Fantasiefiguren erinnern sehr an "Das Kartengeheimnis" und die Aufarbeitung der Evolutionstheorie ist nicht annähernd vergleichbar mit den Erläuterungen zur Philosophie in "Sofies Welt". Auch wenn ich die Idee, Wissenschaft, Fantasie und Roman miteinander zu vermischen für genial halte, ist die Umsetzung in diesem Fall nicht gelungen. Die Dialoge sind schwerfällig und ich hatte Mühe, den Überblick zu bewahren. Ich halte Jostein Gaarder für einen großen Buchautor. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist nach meinem Empfinden unter gewaltigem Zeit- und Erfolgsdruck entstanden.
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am 10. März 2003
Von den Fidschis ins mediterrane Spanien, von einem paläontologischen Referat zu einer Philosophie übers Dasein in Form eines Manifestes, von einer Inkarnation eines Goya-Aktes bishin zu einem durch die Zeitgeschichte reisenden Zwerg, alles findet sich unter dem Titel "Maya oder das Wunder des Lebens". Leider haben diese Norweger immer wieder Längen, v.a. in ihren naturwissenschaftlichen Erleuterungen, auch sind Gaarders Phantsien stellenweise so absurd, daß es keinen Spaß macht, ihm zu folgen. Der Roman streift in einigen Details das besser gelungene "Kartengeheimnis".
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am 6. Februar 2010
Nach "Sophies Welt" wollte ich mich auch mit anderen Werken von Jostein Gaarder befassen. Mehr nach dem Zufallsprinzip habe ich dann dieses Buch erworben und nun war die Wahl auf dieses gefallen, dass es endlich in die Hand genommen und gelesen wird.

Ich möchte mich zum Inhalt selber nicht äußern, einfach mal die Gefühlskurve beschreiben, die ich durchlebt habe beim Lesen. Ich saß also da und quälte mich durch die ersten (etliche) Seiten. Fasste es sehr selten an, aber irgendwas trieb mich immer weiter. Und spätestens beim Dialog mit dem Gecko Gordon (oder war es doch Franks Vorliebe für "Gordon's Dry Gin", die wir teilen) sollte das Eis brechen und mich völlig fesseln, so dass ich es am liebsten nie mehr loslassen wollte.

Man muss sich wirklich Zeit lassen, für das Buch, für die Charaktere (welche manche sehr skurril erscheinen), für die Handlung. Alles ist in schönen Worten umschrieben. Und die Lösung, sofern es eine gibt, mag manchmal ganz einfach erscheinen, man muss einfach eintauchen in das Buch, die Worte, die Beschreibung der Lokalitäten, die kleinen Geschichten und Mythen auf sich wirken lassen.

Das Buch ist wirklich nicht einfach zu lesen, kein Buch für Zwischendurch, es braucht die volle Aufmerksamkeit des Lesers, dann kann es einen zum Freund gewinnen, dann offenbart es seine Charaktere.

Aber auf Grund seiner Sperrigkeit zu Beginn gibt es einen Punkt Abzug.
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am 16. Juli 2003
Das Buch verwirrt etwas, denn es spricht manchmal in einer Sprache, die man erst zu verstehen lernen muss. Wenn man den Dreh raus hat, und sich auf das Buch einlässt bekommt man einen interessanten Blick auf die Welt und die Philosopie von der Jostein Gaarder hier schreibt. Es ist kein Buch, das einen mitreißt, man muss dran bleiben. Aber auch hier ist ihm, wie ich finde ein Meisterwerk gelungen.
Wer die Welten, die Jostein Gaarder in seinen Büchern auferstehen lässt mag (Kartengeheimniss), für den ist dieses Buch ein Muss!
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Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

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Der norwegische Paläontologe Frank begibt sich auf die Fidschiinseln, um über ausgestorbene Tierarten und die Herkunft der Menschen zu forschen. Dort begegnet er dem spanischen Pärchen Ana und José. Er glaubt Ana irgendwo schon einmal begegnet zu sein, doch er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Unterdessen freundet er sich etwas mit dem Gecko "Gordon" an, der fortan sein Gästezimmer bewohnt und offensichtlich keine Abneigung zu Franks Gin-Flasche hegt. Mit dem Engländer John Spooke und dem spanischen Pärchen diskutiert Frank über das Leben, Gott, die Abstammung der Menschen und entschließt sich all diese Gespräche aufzuzeichnen und an seine ehemalige Frau Vera in Briefform zu schicken...

Das Buch unterteilt sich in folgende Teile: Vorwort von John Spooke, Franks Brief an Vera, Nachwort von John Spooke und "Das Manifest". Im "Manifest" stehen nochmals bereits vorher im Buch erwähnte Lebensweisheiten und Erkenntnisse in Form von Kartensymbolen wie Pik, Herz etc. Ich finde das Buch am Anfang relativ interessant, man begibt sich nämlich mit dem jeweiligen Ich-Erzähler auf eine Reise nach Fidschi und meint dort abenteuerliche Dinge zu lesen, jedoch werden immer wieder philosophische Ansätze eingebaut, wie man sie schon aus Gaarders berühmtem Roman Sofies Welt kennt. Dies gehört zum eigentlichen Stil und Thema Gaarders in seinen Werken, doch werden hier zu oft Wiederholungen genannt, ganze Absätze werden im Buch bis zu 3 mal wieder erwähnt und somit gezwungenermaßen nochmals gelesen, und das finde ich etwas enttäuschend. Am Ende des Buches ist man, finde ich, auch nicht viel schlauer oder berührt, insofern ist es für mich nur ein Buch, das Lücken füllt und nicht unbedingt hätte geschrieben werden müssen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das so sehe, da ich schon einige Werke von Gaarder kenne und mir dieses als nichts Neues, Bewegendes entgegen kommt. Ist dieses Buch von Gaarder, aber das erste, das man von ihm liest, dann wird man sicherlich nicht enttäuscht sein und im Gegenzug hierauf auch auf seine anderen Werke neugierig. Es gibt in diesem Buch nur ein- oder zwei Stellen, die einen fast laut auflachen lassen, der Rest ist alles nur Geschwätz, Hypothese und besitzt keine Tiefgründigkeit und lehrreichen, merkbaren Stellen wie in Gaarders eben genanntem Roman "Sofies Welt".

Natürlich bleiben am Ende immer noch die Fragen offen: "Woher kommen die Menschen?", "Wie ist das Universum entstanden und der Urknall?", "Wie werden wir in einigen Millionen Jahren aussehen, wenn unsere ganz frühen Vorfahren schon anders aussahen damals als wir heute?" etc. Die Fragen sind auch hier wieder nichts Neues und werden bereits in zahlreichen anderen Werken Gaarders aufgeworfen und behandelt. Insofern betrachte ich dieses Buch nicht gerade als Gaarders größten Durchbruch, doch von ganzer Schlechtigkeit zeugt es ebenfalls nicht...

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