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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
253
3,5 von 5 Sternen
Faserland: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:22,17 €+ 3,00 € Versandkosten


am 14. Juni 2017
Faserland ist ein kurzweiliges Buch, das die höhere Gesellschaft sehr genau abbildet, die ihren Urlaub auf Sylt verbringt und von Yuppies umgeben ist, zu denen die meisten in diesen Kreisen selbst gehören. Sie tragen ihre Barbourjacken, Segelschuhe und Ralph Lauren Hemden, Frauen und Männer sehen aufgrund der Unisex-Klamotte alle gleich aus. Sie trinken, konsumieren Drogen, fahren Porsche und tingeln von der einen Privatparty zur nächsten. Auf Dauer etwas ermüdend, aber erfrischend ehrlich. Mittlerweile haben sich die Zeiten etwas geändert, das Werk bleibt dennoch zeitlos.
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am 18. März 2017
Bereits zu Anfang hat mich Faserland beeindruckt. Der Sprachstil ist eine neue Richtung und Kracht versucht, einen guten Lesefluss entstehen zu lassen, was ihm auch gelingt. Durch den sehr umgangssprachlichen Sprachstil fühlt man sich als Leser mit dem namenlosen Protagonisten während seiner Deutschlandreise sehr verbunden. Was zunächst langweilig aussieht, entpuppt sich als geschickte Gesellschaftskritik, die auch heute und nicht nur während der 90er noch relevant ist. Der Roman ist kurz gehalten und besteht aus acht Kapiteln, nicht zu viel und nicht zu wenig meiner Meinung nach. Zum Ende stellt sich eine gewisse Müdigkeitserscheinung ein, welche aber durchaus gewollt ist und auch nicht lange anhält. Hätte Kracht sich kürzer gehalten, wäre diese wichtige Enderfahrung ausgeblieben und hätte das Buch meiner Meinung nach um einen wichtigen Aspekt erleichtert.
Alles in allem ist Faserland sicherlich einen Blick wert und auch schnell durchgelesen. Man nimmt definitiv etwas mit und fühlt sich im Nachhinein bereichert.
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am 19. März 2017
Nachdem ich Faserland gelesen hatte, hätte ich mich am liebsten in den nächsten Zug gesetzt und es dem namenlosen Protagonisten nachgemacht. Eine Reise durch Deutschland, von Norden nach Süden, von Sylt nach Zürich.
So wandelt man mit diesem Buch durch das Leben, wie es in Wahrheit bei vielen Leuten spielt: Freunde die so schnell kommen und gehen wie die Gläser leer sind, Geld das immer da ist und ewige Partys ziehen sich wie eine rote Linie durch dieses Buch.
Der Protagonist wandelt förmlich durch die Geschichte, umgeben von einem willenlosen und exzessiven Leben, auf der Suche nach Sinn und Substanz. Stets den Blick in die Vergangenheit gerichtet gibt es hier keine Visionen.
Vor Kracht hat es wohl niemand geschafft das Lebensgefühl der deutschen Wohlstandsgeneration so eindringlich auszudrücken. Komplett wiederfinden werden sich in diesem Buch nur eine ausgesuchte Zahl an Leuten.
Faserland ist mehr als die Geschichte eines verwöhnten Schnösels, der dekadent durch die Lande zieht, und stets betrunken hinter dem Steuer sitzt, es ist gleichzeitig ein Versuch zur Abkehr von der Oberfläche hin zur Freiheit.
Faserland trägt trotzdem zu recht die Bezeichnung "Reiseliteratur“. Jeder sollte bei diesem Buch etwas Wind in seinen Haaren spüren und wenigstens für eine kurze Zeit mit absoluter Bestimmtheit wissen wie es ist, ein Mädchen mit Champagnerlippen zu küssen!
Ich habe dieses Buch gelesen und es auf keinen Fall bereut.
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am 8. September 2013
Ein Antiheld säuft (und kotzt) sich durch die Republik von Nord nach Süd. Der Erzähler ist begütert und muss nicht wirklich arbeiten. Wie der Autor Kracht selber ist er ein ehemaliger Schüler des Internats Salem am Bodensee und auch sonst viel rumgekommen und hat überall alte Bekannte. Diese trifft er zunächst in Sylt, betrinkt sich, reist ab nach Hamburg, betrinkt sich auf einer Party, verlässt Hamburg und zieht nach Frankfurt weiter, dann nach Heidelberg und München und dann zum Bodensee. Wieder einmal Party, viele Drinks und angekotzte Langeweile. Er klaut den Porsche seines Freundes und fährt nach Zürich, wo ihm einfällt, dass Thomas Mann dort begraben ist. Ansonsten spielen Barbourjacken eine Rolle, er trinkt grässliches Proleten-Wasser" - gibt gerade nichts Anderes im Bord-Treff" der Bahn und man erfährt, dass der Antiheld eigentlich überall und speziell bei älteren Mitbürgern, immer davon ausgeht, es mit Altnazis zu tun zu haben.
Gut zu lesen und zeitlose Lektüre für alle Baby Boomer.
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am 5. März 2012
Wenn man dem Autor einen Vorwurf machen kann, dann sicher den, dass er sich doch sehr eng an Salinger orientiert hat. Wobei Orientierung vielleicht nicht das richtige Wort ist, geht es in beiden Romanen um die Suche nach Orientierung bzw. Orientierungslosigkeit, hier in den 90ern in Deutschland, dort in den 50ern in den USA. Planloser Typ fährt planlos durch Deutschland und findet alles Mist - Holden Caulfield findet ebenso ziemlich alles phony. Gut, das sind weite Themen, aber Kracht kopiert auch den Stil Salingers. Das macht er aber sehr gut, wie ich finde. Nur ist der See in der Schweiz nicht Central Park.

Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch. Vielleicht mag ich das Buch auch nur, weil ich zur Zeit des Romans in etwa im Alter der Hauptperson war. (Zumindest kenne ich noch das Romantica und das Cafe Eckstein ...)
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am 19. Mai 2008
Dieser sehr kurze Roman um einen namenlosen, gut situierten jungen Mann, der von Nord nach Süd durch die Republik (und schließlich in die Schweiz) reist, saufend, rauchend und Drogen konsumierend, hat vor ein paar Jahren einen Meilenstein der so genannten "Popliteratur" markiert. Krachts unprätentiöse, genau beobachtende, lakonisch-distanzierte Erzählweise, diese Oberflächlichkeit, die in vielem an Ellis' "American Psycho" erinnert, ohne eine vergleichbare Brutalität aufzufahren, dieses Zurkenntnisnehmen, das Nichtdabeisein, all das markiert auf durchaus lesenswerte, manchmal erschreckende, häufig entlarvende, vor allem aber sehr nebensächliche Art den Zustand einer Gruppe und damit der Gesellschaft, in der sie sich befindet.
Natürlich könnte man "Faserland" auch anders lesen. Da ist jemand, für den Geld keine Rolle spielt, der Trends mitnimmt, ohne ihnen groß Bedeutung beizumessen, der keine Freundschaften kennt und Sozialverhalten irgendwie auch nicht, der sich zudröhnt und das Vergessen schon mit einplant, wenn Erlebnisse anstehen. Auf Bekannte ist leichter verzichtet, als auf die Zigarette danach, aber auch die verglimmt irgendwann. So ist das Leben. Ist so das Leben? Das Leben ist so.
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am 19. März 2017
Die Lektüre des Romans “Faserland” von Christian Kracht handelt von einem Icherzähler, welcher sich auf eine Identitätssuche in Form von Reise durch Deutschland begibt und in monolog-Form davon erzählt.
Die Art, wie der Roman verfasst wurde war anfangs schwer zugänglich, entwickelte sich allerdings mit der Zeit zu einer durch und durch interessanten Perspektive der Erzählung. Die sprachliche Gestaltung des Romans hat beim Lesen einen positiven teils amüsierenden Eindruck hinterlassen.
Inhaltlich konnte Ich die Einstellungen und Entscheidungen des Protagonisten zum Großteil nicht nachvollziehen, was ein interessantes Leseerlebnis erzeugte.
Die Lektüre hat meinen intellektuellen Horizont erweitert, indem mir der Roman ein erweitertes Sichtfeld im Bezug auf Markenbewusstsein und unsere Konsumgesellschaft allgemein gewährte. Ein Lesetip für jeden Literatur-interessierten Leser.
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am 18. März 2017
Die Lektüre des Romans „Faserland“ von Christian Kracht hat sich bedingt gelohnt. Im Folgenden werde ich erläutern, warum.

Zunächst zum ersten Punkt, der einem direkt ins Auge fällt und sich über den gesamten Roman hindurchzieht: Der sehr spezielle Schreibstil. Der Protagonist hält während der ganzen Zeit über einen Monolog und denkt darüber nach, was ihm gerade einfällt. So durchziehen die gesamte Handlung von dieser vollkommen losgelöste Geschichten, die nahezu immer überflüssig sind. Viele Passagen beginnen damit, dass er eine Person beobachtet, sie bewertet und sich anschließend eine Geschichte zu ihr ausdenkt, die er dann mit einfachster Sprache dem Leser vermittelt. In dieser Geschichte mag es ein Element geben, was er aufgreift um dann eine Geschichte aus seiner Vergangenheit zu erzählen. So können schnell fünf Seiten gefüllt werden, was mit der Zeit recht nervig ist.

Eine wirkliche Handlung ist ebenfalls nicht zu erkennen. Alle Kapitel sind ähnlich aufgebaut. Der Protagonist reist in eine andere Stadt als im Kapitel zuvor und geht abends in einen Klub oder in eine Kneipe um sich selbst dem Alkohol und mitunter anderen Drogen zu übergeben. Somit kommt der Handlung kaum Bedeutung zu, obwohl diese doch das Entscheidende in einem Buch ist.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit wird dann klar: Es geht in diesem Buch nicht um die Handlung, sondern um den Protagonisten. In dem Buch lernt man ihn auf eine völlig andere Art kennen als andere Protagonisten in anderen Büchern. Man lernt etwas über sein Weltbild, seinen Blick auf die Gesellschaft, seinen Charakter und sein Leben und das nicht durch eine simple Beschreibung, sondern durch die Geschichten die er erzählt, durch die Bewertungen, die er macht.

Als Fazit lässt sich sagen, dass das Buch nicht zur Unterhaltung dient, sondern um zum Denken anzuregen. Es ist kein Buch, was jedermann gern hat. Es ist eben sehr speziell.
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am 13. April 2016
Gekauft da es eine Schullektüre war, die Story kann einen nach einer Weile nerven. Hauptperson kotzt ständig! Aber es wundert mich nicht ich stehe nicht unbedingt auf Romanen
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am 11. Juni 2017
Ich bin gerade etwa in der Mitte des Buches. Es passieren nicht wirklich spannende Sachen im Buch und hatte bisher auch weder Höhen noch Tiefen, doch kann ich sagen, dass die Geschichte und vor allem die Schreibweise sehr interessant und amüsant zu Lesen sind. Das Buch packt einen nicht wirklich, und man hat auch nicht so richtig einen Drang, den weiteren Verlauf der Geschichte zu erfahren. Trotzdem kann ich jedem empfehlen, zumindest in die Leseprobe (nicht von Amazon) reinzuschauen.
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