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am 30. Mai 2016
Ich musste den Roman für die Schule kaufen. Er ist zwar gut geschrieben, aber irgendwie passiert nicht wirklich großartig etwas in der Handlung der Geschichte.
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am 18. März 2017
Die Lektüre des Romans „Faserland“ von Christian Kracht hat sich bedingt gelohnt. Im Folgenden werde ich erläutern, warum.

Zunächst zum ersten Punkt, der einem direkt ins Auge fällt und sich über den gesamten Roman hindurchzieht: Der sehr spezielle Schreibstil. Der Protagonist hält während der ganzen Zeit über einen Monolog und denkt darüber nach, was ihm gerade einfällt. So durchziehen die gesamte Handlung von dieser vollkommen losgelöste Geschichten, die nahezu immer überflüssig sind. Viele Passagen beginnen damit, dass er eine Person beobachtet, sie bewertet und sich anschließend eine Geschichte zu ihr ausdenkt, die er dann mit einfachster Sprache dem Leser vermittelt. In dieser Geschichte mag es ein Element geben, was er aufgreift um dann eine Geschichte aus seiner Vergangenheit zu erzählen. So können schnell fünf Seiten gefüllt werden, was mit der Zeit recht nervig ist.

Eine wirkliche Handlung ist ebenfalls nicht zu erkennen. Alle Kapitel sind ähnlich aufgebaut. Der Protagonist reist in eine andere Stadt als im Kapitel zuvor und geht abends in einen Klub oder in eine Kneipe um sich selbst dem Alkohol und mitunter anderen Drogen zu übergeben. Somit kommt der Handlung kaum Bedeutung zu, obwohl diese doch das Entscheidende in einem Buch ist.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit wird dann klar: Es geht in diesem Buch nicht um die Handlung, sondern um den Protagonisten. In dem Buch lernt man ihn auf eine völlig andere Art kennen als andere Protagonisten in anderen Büchern. Man lernt etwas über sein Weltbild, seinen Blick auf die Gesellschaft, seinen Charakter und sein Leben und das nicht durch eine simple Beschreibung, sondern durch die Geschichten die er erzählt, durch die Bewertungen, die er macht.

Als Fazit lässt sich sagen, dass das Buch nicht zur Unterhaltung dient, sondern um zum Denken anzuregen. Es ist kein Buch, was jedermann gern hat. Es ist eben sehr speziell.
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am 13. April 2016
Gekauft da es eine Schullektüre war, die Story kann einen nach einer Weile nerven. Hauptperson kotzt ständig! Aber es wundert mich nicht ich stehe nicht unbedingt auf Romanen
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am 30. Oktober 2013
„Faserland“ liest sich schnell und wird doch ermüdend, weil überhaupt nichts passiert, jedenfalls nichts wirklich Spannendes. Der Erzähler ist ein junger Mann, der quer durch Deutschland reist. Er trifft auf alte Bekannte, geht auf Partys, trinkt viel, und scheint sich auf einer Art Sinnsuche zu befinden. Die häufigsten Ausdrücke hier sind „ich meine“, „irgendwie“ und „ich kann das nicht genau beschreiben“. So entsteht leicht der Eindruck, der Roman sage überhaupt nichts aus. Ob er etwas aussagt, hängt ganz davon ab, wie man ihn liest.

Hier wird ein Lebensgefühl beschrieben, das nicht jeder nachvollziehen kann, beschrieben auf eine überheblich-respektlose Art, die provokant sein will und das auch schafft. Die Fülle an Kritiken und Sekundärliteratur zu diesem Roman scheint angesichts seines bescheidenen Umfangs und der saloppen Schreibweise seines Autors völlig überzogen und schraubt beim Leser die Erwartungen in die Höhe. So kommt es, dass die einen in „Faserland“ ein Meisterwerk der zeitgenössischen deutschen Literatur sehen, die anderen ein zu Unrecht gehyptes Sch…buch.

Deshalb ist es am besten, man liest den Roman selbst, bevor man irgendetwas über ihn liest. Viel Zeit erfordert das eh nicht. Es ist auch empfehlenswert, ihn nicht in einer Sitzung, sondern Stück für Stück zu lesen, um ihn wirken zu lassen. Vielleicht wirkt er gar nicht, dann sollte man ihn aus der Hand legen. Wahrscheinlicher ist aber, dass er wirkt und einen zum Nachdenken bringt, selbst wenn man ihn ganz schrecklich findet. Über das, was einem gegen den Strich geht, denkt man sowieso mehr nach als über das, was einem gefällt.

Es ist sehr einfach, „Faserland“ nicht zu mögen, was hauptsächlich am Erzähler liegt. Der ist nämlich unsympathisch, oft unsympathischer als die Leute, die er trifft, und die er selbst unsympathisch findet. Diese oberflächliche Kotzbrockenhaftigkeit verdeckt aber einen sensiblen, verlorenen Menschen, der seine Umwelt scharf beobachtet und gelegentlich an ihr zu zerbrechen droht. Eine Auflehnung findet nicht statt, der Erzähler bleibt irritierend passiv. Kracht gelingt es, ein diffuses Befinden einzufangen und auf den Punkt zu bringen, eine endgültige Aussage jedoch kategorisch zu verweigern. Das verleiht „Faserland“ eine eigentümliche Melancholie, manchmal auch Schönheit.

Aber das ist nur eine von vielen Lesarten. Dass „Faserland“ mit gerade mal 160 Seiten und einer scheinbaren Nicht-Aussage so unterschiedliche Reaktionen hervorruft, macht den Roman allemal lesenswert. Ob er auch gut ist, mag dann jeder für sich entscheiden. Mir hat er gefallen.
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am 19. Mai 2013
Ich lese gerne und viel, aber dieses Buch ist das mit Abstand überbewerteste und langweiligste was mir bisher in die Hände gekommen ist. Der Autor erzählt keine nennenswerte Geschichte, oder eine Entwicklung der Charaktere. Hier wird einfach nur erzählt, ohne Hintergrund, Sinn oder Verstand, quasi so als müsste man sich mit langweiligen, belanglosen Geschichten die Langeweile auf einer langen Bahnfahrt vertreiben. So kann man dann ca. 100x lesen, dass sich der Protagonist eine Zigarette anzündet, oder ein paar Absätze darüber lesen, wie der Joghurt in der Barbour Jacke ausläuft und was für ein Notizbuch die Platznachbarin benutzt. Spannend und tiefgreifend...

Schlimmer ist eigentlich nur noch, dass die Geschichten auch noch komplett an den Haaren herbeigezogen sind. Freunde die man gerade erst in Hamburg getroffen hat, tauchen Tage später zufällig auf einer Party bei wildfremden Leuten in Heidelberg wieder auf. Freunde die zuletzt Briefe aus Afghanistan geschrieben haben, tauchen just an genau dem Abend, in genau der Bar wieder auf in der sich der Protagonist vor einer Minute ein Bier bestellt hat.

Viele Leute sagen "man müsste zwischen den Zeilen lesen". Ich denke Leute lesen zu VIEL zwischen den Zeilen. Diese Geschichte (die keine ist) ist einfach nur langweilig und dass der ein oder andere Markenname fällt, macht die Geschichte auch nicht interessanter.
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am 12. Februar 2013
Faserland ist ein Werk, bei dem man zwischen den Zeilen lesen und auf die leisen Töne achten muss, um es in seiner Vielschichtigkeit angemessen zu verstehen. Im ersten Moment ist jeder sicherlich irritiert von diesem namenlosen Ich-Erzähler, der arrogant und selbstgefällig durch Deutschland reist, säuft und raucht von Party zu Party; eine Welt, die nur aus Markenartikeln besteht. Wer das Werk nur auf dieser Ebene versteht, dem entgeht, dass in Faserland gerade die Flucht aus diesem snobistischen Milieu, in dem es keine echten Freundschaften gibt und die Menschen innerlich leer und einsam sind, dargestellt wird. Daher verbrennt der Ich-Erzähler ja auch die symbolträchtige Barbourjacke auf dem Frankfurter Flughafen. Ebenso im Gespräch mit seinem Freund Rollo, der kurz darauf mit Drogen vollgepumpt in einem See ertrinkt, ist dem Ich-Erzähler völlig klar, was echte Freundschaft wäre und er weiß, dass er selbst nicht fähig ist, ein solcher Freund zu sein. Insofern entpuppt sich die Reise des ich-Erzählers als Suche nach sich selbst und als Kritik an einem bestimmten Lebensstil; letztlich als Flucht.
Bei dieser Reise beschreibt der Ich-Erzähler wunderbar ironisch-sarkastisch Deutschland und seine Menschen: eine ehrliche und schön politisch unkorrekte Kritik: Faserland - Fatherland - Vaterland. Jedesmal, wenn ich mit einem ICE fahre, muss ich z.B. an die Textstelle denken, in der der Ich-Erzähler sich über den Ausdruck "Bordtreff" aufregt und sich überlegt, welche Designer mit bunten Brillen und Armani-Sakkos sich den blöden Begriff ausgedacht, dafür Millionen kassiert haben und jetzt Rotwein in der Toskana trinken!

Insofern halte ich Faserland wirklich für ein großartiges, vielschichtiges Werk und ich kann alle nur bitten, auch zwischen den Zeilen zu lesen und das Buch nicht voreilig wegzulegen!
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am 30. Mai 2015
Man müsse es lesen, es sei ein Kultbuch, sagte mir jemand. Irgendwann einmal. Vor kurzem lobten es Kulturschaffende oder solche, die sich dafür halten, in der FAS und zwar in höchsten Tönen. Schreiben kann der Kracht, keine Frage.

Allein, ihm fehlte ein Thema. Es sei denn, Saufen, Rauchen und Drogen nehmen wären eines Themas würdig. Es ist ein Buch über Nichtigkeiten: Ein nichtswürdiger junger Mann reist durch Deutschland, tut unwürdige Dinge und trifft nichtsnutzige Menschen.

Es geht um die infantile Ästhetik des Sich-Verschwendens. Das ist zu wenig, viel zu wenig.
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am 15. März 2017
Das Buch zieht einen von der ersten bis zur letzen Seite in den Bann. Absolute Kaufempfehlung für Leute die "Fänger im Roggen" oder "Der beruhigende Klang von Explodierendem Kerosin" gut fanden.
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am 22. März 2017
Es gibt so viele gute Bücher auf dieser Welt - Faserland gehört eindeutig nicht dazu.
Falls der Autor intendiert, dem Lebensgefühl der 90er-Generation mit all seiner Ziellosigkeit, Oberflächlichkeit und Leere Ausdruck zu verleihen, so hat er leider auf ganzer Linie versagt. Letztlich ist allein der Schreibstil unerträglich banal und platt und das Dargestellte (es tut mir weh, hier von "Handlung" zu sprechen) vollkommen öberflächlich und ziellos. Aufgrund der Langweile gelingt dem Buch nicht einmal der wahrscheinlich erhoffte Tabubruch.
Jede Minute dieser Lektüre war eine vergeudete. Schade!
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am 26. Februar 2001
Es ist nicht der "unendlich unterhaltsame" Roman, wie er auf der Rückseite angekündigt wird. Die Reise Chistian Krachts Ich-Erzähler durch Deutschland ist immer durch die gleichen Situationen geprägt: u.a. Taxifahrer und Parties. Einige unterhaltsame Einblicke auf der gut nachvollziehbaren Reise durch Deutschland und durch die Schweiz in die Gedankenwelt erhält man nebenbei auf dieser Fahrt durchaus.Dennoch können diese Aspekte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eine durchschnittliche Wiederaufnahme von bereits formulierten Ideen ist. Zum Schluss bleibt dem Leser die frage, ob er den Ich-Erzähler für einen modernen aufgeklärten jungen Menschen oder doch eher für einen konservativen deprimierten Menschen hält, der auf der Suche nach den "alten Werten" ist. Der Ich-Erzähler erkennt einige Eigenarten dieser Zeit richtig. Jedoch ist der Umfang und der Ausgangspunkt dieser manchmal recht einseitigen und simplen Betrachtung nicht ausreichend für den Begriff Gesellschaftskritik.
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