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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
77
4,5 von 5 Sternen
Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:7,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Mai 2002
"Duch einen Spiegel, in einem dunklen Wort..." habe ich im Zuge eines Deutsch-Referats zu lesen bekommen. Da ich selbst ein seltsames Verhältnis zu Krebs und Tod habe (mein Bruder und ich hatten schon Krebs als Kinder und mein Vater starb vor ein paar Jahren an Lungenkrebs), war mir anfangs etwas unwohl bei dem Gedanken, wieder mit dem Thema konfrontiert zu werden. Doch da ich eine unheimliche Leseratte und Deutsch schon immer mein Lieblingsfach war, las ich das Buch - und konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Ich war durch dieses Buch traurig und getröstet zugleich! Ich bin kein gläubiger Mensch - auch nach dieser Lektüre nicht - aber nichts desto trotz liebe ich dieses Buch wie fast kein zweites! Und eines hat mir dieses Buch gelehrt: Der Tod ist nicht dunkel oder traurig, er ist nicht böse! Ich weiß nicht in wie weit irgendein Glaube auf dieser Welt "Recht hat", aber "es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweißheit sich träumen lässt", davon bin ich überzeugt! Das Buch ist hundertprozentig zu empfehlen!!
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am 23. September 2017
Der vorangegangene Besitz ging durch Verleihen verloren und mußte unbedingt ersetzt werden. Das sind wir Jostein Gaaarder nach Sophies Welt schuldig. gez. E.U.
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am 16. September 2005
Nach Kartengeheimnis und Sofie's Welt, war dies nun das dritte Buch, welches ich von Jostein Gaarder gelesen habe. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch und wurden in keinster Weise enttäuscht.
Es ist eine wundervolle Geschichte, die sich federleicht liest, tiefgründig, aber ebenso humorvoll ist. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, da ich einfach nicht aufhören konnte. Herrlich seine Darstellung der Engel und des Himmels. Die Beschreibung der Charaktere so plastisch, das ich sie mir beim Schliessen der Augen genau vorstellen konnte.
Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort ist ein Buch, welches ich jedem ans Herz legen möchte.
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am 8. September 1999
Gaarders Buch ist ein Buch mit einem Engel als Hauptperson. Er heißt Ariel und hockt genau wie Astrid Lindgrens "Karlsson" plötzlich auf dem Fensterbrett eines einsamen Kindes. Ariel ist zu Gast bei Cecilie Skotbus, einem neun- oder zehnjährigen Mädchen, um ihr Gesellschaft zu leisten. Cecilie muß den ganzen Tag im Bett liegen und darf selbst am Heiligabend nur für einige Stunden in der Weihnachtsstube auf dem Sofa liegen, denn sie ist ziemlich krank. So krank, daß selbst die legendäre Karlsson-Medizin aus sauren Drops, Himbeerbonbons und Schokolade nicht helfen würde. Tapfer liegt sie in ihrem Zimmer, erträgt die Spritzen, die sie jeden Tag bekommt, und erklärt ihren bedrückten Eltern, daß sie bestimmt bald wieder gesund werde. Nur manchmal, wenn sie allein ist, zerdrückt sie ein paar Tränen. Cecilie hat Fragen: Sie möchte etwa wissen, wie Gott denn nun wirklich aussieht. Sie fragt sich, was es heißt, geboren zu werden, und warum die Menschen irgendwann wieder aus der Welt verschwinden müssen. Was es mit dieser Welt auf sich hat, die sich fortwährend verändert. Ariel versucht brav zu antworten. Nur manchmal muß er passen, denn es gibt Dinge, die selbst Engeln peinlich sind. Zum Beispiel als er mit Cecilie über das Erwachsenwerden und die Unterschiede zwischen einem kleinen Mädchen und einer erwachsenen Frau redet und Cecilie nachbohrt: "Sprecht ihr wirklich im Himmel über solche Fragen?" Ariel nickt verlegen. Er schaut sich im Zimmer um, dann sagt er: "Aber wir versuchen, es nicht zu tun, wenn Gott in der Nähe ist." Damit ist dieser "neue Gaarder" ganz anders als Sofies Welt. Er hat sich bemüht, in "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" (der Titel ist ein Zitat aus dem Korintherbrief) den Lehrer im Schriftsteller zu verdecken. Es ist ihm gelungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Januar 2012
Es ist ein sehr schönes Buch, ich würde vielleicht nicht schreiben Kinderbuch! Aber ich habe diese Geschichte zu Heiligabend im Krippenspiel in der Kirche gesehen! Dadurch das ich die Geschichte kannte, habe ich natürlich geweint ohne Ende!
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am 19. Juni 2003
"Durch einen Spiegel in einem dunklem Wort" was soll das denn sein, fragte ich mich als ich zu meinem Geburtstag dieses Buch in den Händen hielt!Mit etwas skepsis begann ich das Buch zu lesen und war begeistert! Das Buch ist sehr interssant gechreiben! und regt unheimlich zum nachdenkne an! Dinge ünber die man noch nie gegrübelt hat stellt man plötzlcih selbst in Frage! ich kam kaum noch los von dem Buch und die fragen die ion diesem roman aufgegriffen werden beschäftigen mich immer noch! Es geht um die schöpfung und um Dinge die für uns "normal" sind aber eigentlcih nie hinterfragt wurden! Ich kann es an jeden empfehlen der bereit ist "über den tellerrand hinauszu gucken!"
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am 9. November 2002
Also dieses Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, die ich aus dem Internet kenne. Sie ist zwar wesentlich älter als ich, da ich schließlich gerade erst Teenager geworden bin, aber mich hat es interessiert.
Mir ist durch dieses Buch bewusst geworden, dass ich vieles als Selbstverständlich ansah, wie fühlen,schmecken,hören,sehen und riechen... Es war für mich einfach völlig normal, erst als ich las und mir überlegte, wie ich jemandem Blinden das Sehen erklären sollte, erkannte ich wieder die Außergewöhnlichkeit, das Besondere daran. Plötzlich nimmst du dein ganzes Umfeld viel intensiver wahr...
Ebenso lernte ich eine andere Seite des Todes kennen. Auch für mich war es früher ein Moment der Hilflosigkeit. Wo du deinem "Schicksal" ausgeliefert bist, doch jetzt ist mir ein wenig die Angst genommen worden. Ich sehe es nun anders. Und wirklich: Manchmal schmunzelte ich und manchmal veranlasste es mich zum Weinen...
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und ich hoffe, ich kann den hier Lesenden die Entscheidung mit meiner Rezension leichter machen!
Viel Grüße! S.Gutarra
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am 22. Oktober 2007
Wie auch bei den anderen Rezensenten und Rezensentinnen erging es auch mir, ich war getröstet, aber auch traurig. Das Buch ist schön, aber gleichzeitig stiegen mir die Tränen am Ende ins Auge.
Momentan geht es mir, zumindest psychisch gesehen, selbst nicht allzu gut, da hat mir das Buch sehr geholfen, meine dunkle blöde Welt auch mal mit etwas anderen Augen zu sehen.
Auf einmal bekommen die Sterne eine andere Bedeutung, man weiß die Landschaft um einen herum mehr zu schätzen und man fragt sich immer und immer wieder warum es eigentlich tatsächlich so seltsam wäre, wenn Engel Haare hätten.
Zu diesem wirklich tollen Inhalt kommt noch die leicht zu verstehende Schriftsprache hinzu. Manchmal muss man schon ein wenig Nachdenken, sich einige Passagen noch mal vor Augen halten, wenn Ariel wieder einmal versucht zu erklären wie es ist als Engel zu ''leben''. Dank einer gleichzeitig tollen Wortgewandtheit Gaarders fällt es allerdings nicht schwer, er findet immer wieder Bilder, die die, für Kinder teils schwierigen, Gedankengänge näher zu erläutern.

Dies ist ein Buch das sowohl für Kinder als auch Erwachsene gut geeignet ist, es tröstet über schwierige Stunden hinweg, birgt für Kinder aber auch die Möglichkeit mal über den Tellerrand der Schule hinweg zu schauen.
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am 20. Dezember 2000
Ich werde es nicht nur weiterempfehlen, sondern auch weiterschenken. Die Geschichte regt zum Nachdenken über sich selbst und das Leben an. Man kann sicher sein, daß in jedem Mensch eine solche Cäcile und ein solcher Engel Ariel gegenwärtig ist: Die Fragen über Fragen stellen, manchmal Antworten bekommen, die verstanden und akzeptiert werden, manchmal aber auch nur unbefriedigende Antworten bekommen und wieder gefragt werden muß. Gedanken macht sich jeder Mensch und das Bewußtsein über seine eigenen philosophischen Gedanken kommen um so stärker nach dem Lesen diesen Buches.
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am 3. Juni 1999
Mit diesem Buch hat Jostein Gaarder wohl das tiefgehendste seiner bisherigen Werke veröffentlicht. Wenn man die Geschichte der kleinen Cecilie liest, kommt man sich vor, als ob man direkt an ihrem Sterbebett steht und versucht, mit diesem kleinen Kind hinter das zu blicken, "was uns der Spiegel als dunkle Fassade [dieser Welt] vorhält". Gerade mit seinen in kindlicher Denkart und Sprache verfassten Dialogen schlägt Jostein Gaarder jeden in den Bann seiner kleinen Cecilie. Man lacht mit ihr und doch ist einem im gleichen Augenblick zu weinen zumute. Dies ist ein Buch, das man immer wieder aus dem Schrank hervorholt und das nicht mit der kleinen Cecilie endet, sondern zum Weiterdenken und -träumen anregt.
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