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am 5. November 2007
"Liebediener" von Julia Franck hat bei mir einen eher schwachen (bis gar keinen) Eindruck hinterlassen. Die Geschichte von Beyla, die es bevorzugt, in Kellerwohnungen zu wohnen und dann durch den tödlichen Unfall einer (nur flüchtigen) Bekannten in deren Wohnung in den dritten Stock übersiedelt, die sich in Albert, der ein dunkles Geheimnis zu haben scheint verliebt, ist meiner Meinung nach, in ihrer gewollten Bedeutung viel zu hoch angepeilt. Ja, Julia Francks Prosa ist stilistisch ausgezeichnet, nur das Beschriebene hält die Qualität eben nicht. Da werden dann auch ca. 240 Seiten zu einer eher mühsamen Sache. Ich musste mich auf den letzten ca. 100 Seiten wirklich beherrschen, um nicht schnell querlesend dem Schluß entgegenzustreben, der Aufwand hat sich jedoch nicht wirklich gelohnt.
Einziger wirklicher Trost ist Julia Francks Prosa, die lässt auf einen Roman hoffen, bei dem Inhalt und Kunst in erzählerisch gelungener Verbindung stehen.
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am 27. Januar 2008
Ich finde schon, dass Julia Franck sehr schön schreibt, aber diese Geschichte hat mir gar nicht gefallen. Die Beziehung zwischen Beyla und ihrem Nachbarn kam mir völlig unschlüssig vor, so dass ich mich dauernd gefragt habe, warum redet sie nicht einfach mit ihm und sagt, was sie stört? Und warum quält sie sich dauernd mit ihrem Veracht, jemand habe Charlotte, in deren Wohnung sie einzieht, umgebracht, spricht aber nicht darüber? Wahrscheinlich versteht man das Buch nur, wenn man selbst Probleme hat, mit seinen Mitmenschen vernünftig und offen zu sprechen. Mir ging es sehr auf die Nerven. Der Twist am Ende war auch sehr bemüht, ich fand ihn sogar ärgerlich, das ganze Buch auf diese eine Wendung hinauslaufen zu lassen (ich will jetzt nicht zuviel verraten für die, die es noch lesen wollen). Also leider kann ich es nicht empfehlen.
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am 2. Februar 2008
Sprachlich kein Meisterwerk, und vom Inhalt her mäßig, man weiß leider viel zu früh, worauf die Sache hinauslaufen wird, dabei soll es am Schluss eine Überraschung sein, die es dann nicht ist. Schlechte Enden verderben den Lesespaß. Sehr schade.
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am 1. Dezember 2011
"Julia Franck erzählt auf hohem sprachlichem Niveau und mit einer bestechenden Lust an feinen Konstruktionen eine erotische Liebesgeschichte mit Leerstellen." (aus der Produktbeschreibung oben).

Ich fürchte, das sprachliche Niveau ist mir zu hoch - ich finde den Schreibstil nämlich sehr langweilig und das ganze Buch nicht sonderlich fesselnd - eindeutig zu viele Leerstellen. Ich hatte "Die Mittagsfrau" gelesen (ein wunderbares Buch!), aber "Liebediener" kann da nicht mithalten. Alles in allem nicht empfehlenswert.
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am 14. Januar 2008
Julia Franck entführt uns mit ihrer Liebesgeschichte nach Ostberlin, als die DM noch gültiges Zahlungsmittel ist, und der Potsdamer Platz zu einer riesigen Baustelle mutiert. Beyla, von Beruf Zirkusclown, wird eines Tages Zeugin, als Charlotte, eine ihr bekannte junge Frau aus dem Haus, von der Straßenbahn tödlich erfasst wird. Sie kann in die Wohnung von Charlotte ziehen, und ihre Aufmerksamkeit wird gefesselt von Alfred, der eine Etage tiefer wohnt. Beyla verliebt sich bis über beide Ohren in diesen Traummann. Sie geht ganz auf in ihrer Liebe zu diesem schönen Geliebten mit der erotischen Stimme, der auch noch toll Klavier spielt. Sie liebt Alfred, und hat schnell ihr Leben vor diesem Mann ausgebreitet. Sie möchte auch alles über Alfred wissen, aber selbst nach Monaten des Zusammenseins ist dieser Mann für Beyla noch ein Buch mit sieben Siegeln, da er weder Vergangenes noch Gegenwärtiges aus seinem Leben erzählt, und ihre Beziehung stets von anderen Menschen abzuschirmen weiß. Die Liebe Beyla`s bekommt kleine Risse, als sie Ungereimtheiten im Verhalten und in den Äußerungen Alfred`s entdeckt. Wie in einem Puzzlespiel fügen sich immer mehr kleine Details und Begebenheiten sowie Hinweise anderer Personen zu einem Bild zusammen, bis Beyla die Wahrheit über Alfred erfährt. Ihre Liebe kracht wie ein Kartenhaus zusammen.

Julia Franck hat einen recht flotten Erzählstil. Sie beschreibt sehr treffend die vielfältigsten Gedanken und Gefühle der weiblichen Protagonistin vom beginnenden Verliebsein, über das Hochgefühl der Zweisamkeit, bis hin zu den ersten nagenden Zweifeln und Unsicherheiten. Fast mutet es den Leser wie ein Krimi an, wie hartnäckig Beyla die Puzzelsteinchen ihrer "Entdeckungen" zusammensetzt, kombiniert, und nach möglichen Lösungen sucht. Man fühlt sich förmlich in einem Sog, möchte wissen, wie es mit den beiden weiter geht, welches Geheimnis hinter Alfred steckt.
Als Frau macht es Spaß, in die Innenwelten von Beyla einzutauchen. Ihre Gedanken sind überraschend ehrlich, und immer nachvollziehbar. Wer hat nicht schon selbst den einen oder anderen Gedanken gehabt....
Ein kurzweiliges Buch, allerdings ohne Anspruch, ideal für einen verregneten Sonntag auf dem Sofa, oder als Strandlektüre...
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Ich mag Liebesgeschichten und Romantik..
Davon ist hier aber weit und breit nichts zu entdecken...

Ich muss sagen, dass sie Charaktere in meinen Augen nicht verliebt sind.
Er ist auch noch irgendwie interessant, aber sie ist extrem unsympathisch.
In einer hysterisch-krankhaften Art hechelt sie ihm hinterher und nervt damit den Protagonisten und den Leser..
Ich hab immer wieder denken müssen "acherjeh, wie pathologisch (psychisch krank)."
Das Verhalten bleibt natürlich total unreflektiert - um nicht zu sagen, es wird als positiv dargestellt.

Die 240 Seiten sind nicht lang, aber sie ziehen sich wie Kaugummi. Als ich das Buch aus hatte und gerade schreiben wollte, wieviele Seiten ich da zurückgelegt hatte, war ich überrascht, dass das nur 240 Seiten waren.

Das einzig positive, das ich dem Buch anrechnen kann, ist, dass ich dadurch neugierig wurde auf die "Gnossienne" von Satie.
Die kann ich empfehlen, denn sie ist sehr schön.

Das Buch kann ich nicht empfehlen.
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am 2. Januar 2003
Ich bin sehr erstaunt, dass das Buch soviel Anklang findet.
Ich fand es ungeheuer morbid, depressiv und unangenehm zu lesen. Die Verunglückte ist dauernd präsent, die Hauptfigur wohnt in der Wohnung der Toten und läßt alles so wie es ist. Die Liebesgeschichte habe ich als hysterisch und nervtötend empfunden, Liebe konnte ich darin gar nicht entdecken, weder von seiner noch von ihrer Seite. Eine der erotischen Geschichten, in der (wieder mal) der Tod eine Rolle spielt, ist reichlich ekelerregend. Die Story insgesamt kam mir hahnebüchen und gedrechselt vor. Selbst der Stil war für mich wenig erfreulich, die häufigen Klammern fand ich ebenso nervend, wie die Gedanken der Hauptfigur Beyla. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, weil man es mir ans Herz gelegt hat aber ich muss sagen: so ein unangenehmes, in meinen Augen schlechtes Buch habe ich lange nicht gelesen. So gehen die Meinungen auseinander ...
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am 26. Mai 2011
ich mochte die mittagsfrau sehr gerne und hab mir deswegen liebediener gekauft. ich mag auch den schreibstil sehr gerne, ruhig und bildhaft. aber leider ist die geschichte doch ein bisschen hinter meinen erwartungen zurueckgeblieben. fuer mich bleiben die figuren noch etwas fremd, waehrend ich bei der mittagsfrau doch das gefuehl hatte, die mutter irgendwann zu verstehen.
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am 28. Juli 2008
bis langweilig. Hübscher Slang, der keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen wird. Komische Geschichte blumig beschrieben. Kein Buch, was nachdenklich macht. Kein Buch, was mich über Tod und Liebe nachdenken läßt- so, wie in verschiedenen Rezensionen vorhergesagt.
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am 28. März 2016
Konnte es leider nicht bis zum Ende lesen, der Schreibstil und die Geschichte haben mich einfach nicht gepackt. Und nachdem ich andere Rezensionen hier gelesen habe, werde ich es mit Sicherheit nicht weiter lesen. Schade...
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