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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2003
Wer Kundera kennt, weiss was ihn erwartet. Ein Buch, unmöglich wegzulegen, spannend und aufschlussreich geschrieben. Ganz in des Autor Stil. Das Buch vom Lachen und Vergessen ist abstrakter als die meisten anderen seiner Werke. Bilder werden konstruiert und Metaphern verwendet, welche die Geschichte zwar unendlich bereichern, gleichzeitig auch komplizierter und undurchsichtiger werden lassen. Ein wundervolles Buch, leicht zu lesen, aber anspruchsvoll. Für freie Denker.
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am 19. März 2015
Vergessen und Lachen hängen oft sehr eng zusammen - wie auch in diesem Falle bei Milan Kundera. Er nähert sich diesem Thema, indem er von Menschen erzählt, die (wie er selbst auch) fern ihrer Heimat im Exil leben. Ohne Larmoyanz ist unterschwellig jedoch immer die Sehnsucht mit im Spiel nach ihrer Heimat Tschechien. Es waren nicht wenige, die nach dem Einmarsch fremder Truppen in Prag die Flucht ergriffen: hauptsächlich Künstler und Intellektuelle. Die Protagonisten der Erzählungern von Milan Kundera haben sich als Wahlheimat Frankreich auserkoren. Sie erleben eine Menge Absonderlichkeiten in der Stadt der Liebe, Paris. Doch auch die größten und spannendsten Abenteuer können nicht verhindern, dass ihr innerer Faden zu Prag niemals so ganz und gar abreißt. Manche der Schicksale muten tragisch an, haben aber immer auch eine komische Seite aufzuweisen. Wenn dieses Buch auch nicht an "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" heranreicht, so habe ich es dennoch gern und mit einem weinenden sowie einem lachenden Auge gelesen und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
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am 17. März 2016
Milan Kundera beschloss 1957 Prag zu verlassen und sich in Frankreich anzusiedeln. Dort überwog zunächst die Erleichterung darüber, in Frieden und Freiheit zu leben. Freude übrigens auch darüber, endlich von Politik und Literatur befreit zu sein. Zum Glück hat er das Schreiben rasch wieder aufgenommen: das "Buch vom Lachen und Vergessen" entstand. Ein Roman in Form von Variationen. Die einzelnen, scheinbar zusammenhanglosen Teile dieses Buches, einer Sammlung von Novellen ähnlich, erschliessen sich dem Leser nur in ihrer Gesamtheit völlig. Ein Blick, der sich freilich lohnt. In grandiosen, überaus intelligenten, flott zu lesenden Erzählungen schildert Kundera mit viel Witz über die verschiedenen Bedeutungen von Lachen und Vergessen, Liebe und Erotik, Politik und Heimat. An den Beispielen seines Romanpersonals (Tamina, Karel, Kristyna u.v.a.) zeigt der Autor, dass mitunter Erinnerungen ausgelöscht werden müssen, um weiterleben zu können und manche Erinnerungen helfen, dem Leben überhaupt einen Sinn zu geben. Ich hoffe: dies ist ein Roman, der nicht "vergessen" wird.
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am 27. September 2005
Dies ist der sechste Roman Milan Kunderas, den ich gelesen habe und ich muss sagen, dass er für mich (noch vor "die unerträgliche Leichtigkeit des Seins") seinen Platz an erster Stelle redlich verdient hat.
Herr Kundera versteht es, mit Witz und Poesie eine Geschichte zu erzählen, die von seiner tschechischen Heimat erzählt, dem Gefühl der Hilflosigkeit, aber auch von der Liebe. Meisterhaft und mit unglaublicher Leichtigkeit fließen die Worte, Sätze und Gedanken dieses Mannes aufs Papier und füllen Zeile für Zeile des Buches mit einzigartigen und wunderschönen Klängen. Man wird gefesselt und ist außer Stande, das Buch aus der Hand zu legen.
Ich selbst finde nicht, dass das Buch schwer zu lesen ist. Zwar verwendet Kundera viele Fremdwörter, doch gerade das gefällt mir besonders gut. Möglicherweise erscheint es einem am Anfang nur ungewohnt, falls man diese Art von Literatur nicht gewohnt ist.
Aber empfehlen würde ich dieses Buch wirklich jedem, der mal wieder ein fesselndes Buch lesen will, das einen zum Nachdenken und Eintauchen in Kunderas Welt einläd!!
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am 15. Dezember 2005
Seit ich "Die unerträgliche Leichtigkeit des seins" von Kundera gelesen habe, stand für mich fest, dass Kundera zu den allerbesten Schriftstellern überhaupt zählt. Und auch mit diesem Buch hat er ein Werk geschaffen, das man beinah unmöglich aus der Hand legen kann, bevor man es nicht zu Ende gelesen hat (und so unglaublich viele Bücher haben meiner Meinung nach dieses Atribut nicht verdient).
Allerdings ist dieses Buch wirklich -wie schon meine Vorgängerrezensenten bemerkten- komplex. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so außergewöhnlich mit Metaphern arbeitet, wie dieses. Somit ist das Buch vom Lachen und Vergessen keines, um sich an einem gemütlichen Winterabend zu zerstreuen. Hier ist Denkarbeit gefragt, auch wenn der Stil des Autors herrlich leicht zu lesen ist, obwohl er dennoch literarisch sehr ausgefeilt ist. Immer wieder findet man große, interessante Gedanken, denen man folgen sollte und möchte, ist aber - meiner Meinung nach - durch die Sprunghaftigkeit des Autors ein wenig überfordert. All die unterschiedlichen Geschichten und Annekdoten ergeben gewiss auch in dieser gewählten Reihenfolge einen Sinn, dennoch wäre ein wenig mehr Konzentration auf ein Thema als Lektüre vielleicht angenehmer gewesen. Zum Weiterdenken und -philosophieren allerdings ist diese Art des Schreibens wunderbar geeignet.
Das Ende des Buches fand ich ein wenig irritierend. Vielleicht deshalb, weil ich zum Schluss eine Art Konklusion erwartet hätte.
Alles in allem ein empfehlenswertes Buch mit sehr schönen und schlauen Gedanken, jedoch anspruchsvoll.
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am 11. September 2014
Das Buch besteht aus sieben Geschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Erst nach und nach kommt man drauf, dass alle Gechichten zusammen ein großes Ganzes ergeben. Ich werde hier nicht genauer auf den Inhalt der einzelnen Erzählungen eingehen, aber es sei erwähnt, dass bestimmte Themen immer wieder auftauchen. So sind wie auch im Titel das Lachen und das Vergessen, bzw. wie geht man mit der Vergangenheit um, Themen die immer wieder auftauchen. Die Liebe und der Tod sind zwei weitere wichige Themen, wobei auch die Liebe nicht ohne Probleme auskommt. Litost ist ein tschechischer Begriff, der ein weiteres wichtiges Thema im Buch beschreibt. Für dieses Wort gibt es allerdings keine eindeutige Übersetzung gibt (in etwa: Bedauern, Trauer, Mitleid, Selbstvorwurf, Wehmut).

Der Autor selbst erscheint immer wieder mitten in der Geschichte und bringt seine Sichtweise ein. Er liefert so eine Erklärung für seine Motivation des Geschriebenen an den Leser. Dabei geht es einerseits um persönliche Erlebnisse, wie den Tod seines Vaters und andererseits auch um das Schreiben im Allgemeinen. Warum schreibt man einen Roman? Er vergleicht dabei das Schreiben mit der Komposition eines Musikstücks. Die Art und Weise, die er nun gewählt hat, nämlich sieben Kurzgeschichten zu einem großen Ganzen zu bringen, ist hier eine besondere Kunst.
Die Sprache Kunderas empfinde ich als wunderbar. Bei manchen anderen Kurzgeschichten hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzufinden; hier hingegen reichte die erste Seite oder schon der erste Absatz einer neuen Geschichte aus um mich mitten im Geschehen wiederzufinden. Ich stelle es mir wirklich nicht einfach vor so ein Buch zu schreiben und um so erstaunlicher finde ich, wie schön und trotzdem so einfach zu verstehen Kunderas Werk ist. "Das Buch vom Lachen und Vergessen" ist einer meiner absoluten Favoriten in diesem Jahr!
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am 3. April 2001
Milan Kundera ist einfach genial. Er schreibt relativ anspruchsvoll, bringt oft philosophische Reflektionen ein, was aber nie als übertrieben ankommt. Geschickt verbindet Kundera die verschieden Plots miteinander, deren Charaktere allesamt interessante Perspektiven zum Leben haben.
Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", ist somit Kunderas bestes Buch (auf jeden Fall IMHO).
Ich kann nur sagen: KAUFEN!!!
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am 17. Juni 2012
Eines seiner Meisterwerke. Spannend geschrieben, man lebt quasi ein Stück mit, wenn man dieses Buch liest, so sehr zieht es einem in seinen Bann. Etwas, das Kundera in vielen seiner Bücher gelingt, in diesem hier ganz besonders gut!
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am 8. Mai 2014
Ein tolles Buch bei dem ich sehr viel Freude hatte. Wer Milan Kundera mag wird dieses Buch lieben. Viel spaß
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am 19. Januar 2005
Die ersten 100 Seiten waren für mich nicht einfach zu lesen. Vielleicht wollte ich dieses Buch einfach nur oberflächlich zur Entspannung durchlesen. Damit kam ich auch den Punkt mich zu entscheiden. ob ich das Buch weiter lese oder es zur Seite lege. Ich habe es durchgelesen und es auch nicht bereut. Anlehnend an den Titel des Buches habe ich mich immer mehr mit den aufgezeigten Personen und Handlungen auseinandergesetzt. Es wird wirklich viel zwischen den Zeilen zu dieser Thematik beschrieben, allerdings auf eine sehr philosophische Weise.
Habe für mich bereits in der Vergangenheit festgestellt, dass solche Bücher nicht unbedingt meinen Lesegeschmack treffen.
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