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Kundenrezensionen

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am 18. Januar 2003
Rafik Schami at his best ! Bislang kennt man ihn als Geschichtenerzähler aus 1001 Nacht. Ein trefflicher Vermittler zwischen der arabischen und der europäischen Welt. Dies bringt er in seinen "Olivenkernen" auf den Punkt.
Entstanden sind die "Olivenkerne" aus der Not. Rafik Schami hatte sich unter Druck gesetzt, jede Woche eine Glosse an eine Zeitung zu liefern. Die Befürchtung, es könnte ihm einmal nichts einfallen, hat ihn dazu bewogen, ein paar der Olivenkerne auf Vorrat zu schreiben. Und siehe da: Es wurden immer mehr und inzwischen füllen sie ein ganzes Buch. Diesem Konzept verdanken die kleinen Geschichten, die auf witzige Weise zum Nachdenken anregen, ihre unvergleichliche Zeitlosigkeit. Man kann sie wieder und wieder lesen, und sich an dem unnachahmlichen Stil von Schami erfreuen.
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Rafik Schami, seit mehr als einem Vierteljahrhundert in Deutschland lebender, aus Damaskus stammender Schriftsteller, schrieb in der Schweizer "Wochenzeitung" ein Jahr lang über Wichtiges und Alltägliches - kurz: über Gott und die Welt.
Diese etwa 50 kurzen Texte zu lesen bereitet wahrlich ein großes Vergnügen. Ganz egal, was Schami zum Thema macht (etwa dass die Araber seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts alles kopieren, was die Europäer erfanden; über die falsche Bindung von Tausenden von Kopftüchern in einem amerikanischen Spielfilm oder etwa darüber, dass man in Damaskus vorher hungert, wenn man am Abend eingeladen ist, während man in Deutschland etwas mitbringt) - immer hält er der westlichen (aber auch der arabischen) Kultur einen Spiegel vor. Man muss lachen, lächeln - und nachdenken.
Mit diesen Texten hat uns Schami ein Buch geschenkt, das man in einem Zug lesen kann - aber auch in kleinen Portionen (sie werden einem sehr munden). Und warum "Olivenkerne"? Im Nachwort findet man die Auflösung des Rätsels...
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am 25. Dezember 2001
Rafik Schamis gesammelten Olivenkerne sind ein Genuss. Nur Schade, dass ich die kleinen Olivenkerne, die tatsächlich in der Zeitung gedruckt wurden verpasst habe. Rafik Schami versteht es alltägliches und essentielles in seinen 'Kommentaren' über das ganz normale Leben in Deutschland zu vereinen. Wer einmal auf der sogennaten anderen Seite bzw aus der Sicht eines einheimisch eingesiedelten arabischen Münchners den deutschen Alltag geniessen möchte, liegt bei diesem Buch vollokommen richtig. Man mag zwar zunächst laut loslachen, doch bleibt dieses Lachen einem schnell im Halse stecken. Rafik Schami gelingt es mit Worten das unmögliche möglich zu machen... ein Meister der Sprache.
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am 12. November 2001
Ein echtes Kleinod sind diese Kurzgeschichten. Sie wirken im ersten Moment witzig, doch bleibt das Lachen im Hals stecken und weicht einer Nachdenklichkeit. Das angenehme an dieser Nachdenklichkeit: sie kommt nicht schwer und mit erhobenem Zeigefinger, sondern sie ist. Großartig.
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am 24. Dezember 2001
Die Gesammelten Olivenkerne war das erste was ich von Rafik Schami zu lesen bekommen habe. Nachdem einige meiner Freunde hin und weg von Rafik Schamis Erzählstil waren und sind, musste ich doch wissen was dieser Mann denn so bemerkenswertes mit Worten auslösen kann. Ich habe die gesammelten kleinen aber feinen Olivenkerne genauso gerne gelesen, wie ich auf Olivenkernen herumkaue (das ist nur positiv gemeint). Rafik Schami versammelt Witz, Ironie, Menschlichkeit wunderbar in seinen kurzen, für eine Kolumne gedachten 'Kurzgeschichten'. Sehr empfehlenswert, obwohl ich seitdem nicht dazu gekommen bin mir ein weiteres Meisterwerk Rafik Schamis zu gönnen. Aber...kommt Zeit, kommt auch jenes Vergnügen.
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am 18. Januar 2016
Oh je, ich mag Rafik Schami eigentlich, habe ihn auch schon bei einer Lesung live erlebt. Das Büchlein zeugt mit seinen kurzen Gedankensplittern, die wohl aus einer Art Tagebuch zu stammen scheinen, eher von einem Kleingeist. Rafik Schami hätte ich viel mehr Gelassenheit und Weisheit zugetraut. Mit Binsenweisheiten und sehr enger Sichtweise in seinen wenig erbaulichen und wenig unterhaltsamen, schon gar nicht anregenden Kurzgeschichten / Gedankensplittern hat er leider an Größe verloren. Das Büchlein lohnt sich nicht, da hat er schon Besseres hervorgebracht.
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am 14. Februar 2016
Ich fand das Buch super, denke allerdings, dass die Zielgruppe dieses Buches eher für Syrien-Kenner.
Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und kann es weiter empfehlen, aber seinen Sie nicht enttäuscht, wenn sie nicht alles mitbekommen oder verstehen.
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am 22. Februar 2013
es hält gut zusammen, muffelt nicht,
im Inneren auch Papier, Inhalt Geschmacksache,
sonst alles positiv, beim lesen auf ausreichende
Beleuchtung achten
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am 27. Mai 2013
Zeitungen, die was auf sich halten, halten sich einen Kolumnisten, bevorzugt Romancier oder Talkmaster, damit er (und seltener: sie) den LeserInnen des Blattes Woche für Woche exklusive Einblicke in die Absurditäten seines Alltags gewähre. Nicht selten bildet sich bald um diese vom journalistischen Trieb zur Objektivität und anderen Lastern befreiten und daher recht widerborstigen, sprich höchst amüsanten Kolumnen eine eigene Fan- und manchmal auch Hass-Gemeinde mit hohem Leserbriefoutput heraus. Für die schweizer WoZ spitzte 52 Wochen lang der syrisch-deutsche Erzähler Rafik Schami die Feder. „Olivenkerne“ nannte er seine allwöchentlichen Einmischungen in deutsche und arabische Zustände. Neben Orientalisten und diversen anderen professoralen Peinlichkeiten begegnen wir so dem Schriftsteller G. W., der 1985 in Deutschland die Ausländer entdeckte, dem Präsidenten B., der nach dem großen Aufstand seiner Bevölkerung eine Kommission zur Aufdeckung der Korruption ins Leben rief, die sogleich von seinem Bruder, dem Geheimdienstchef, verhaftet wurde, oder der Rentnerin M. B., die beinahe das deutsche Fernsehen revolutioniert hätte. Ein Geschenkbüchlein für Fans und Freundinnen, wohlfeil illustriert von Root Leeb.
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am 3. Februar 2013
Brot für die Seele : voller Rosinen gespickt mit Humor und Nüssen der Weisheit
ein Lesemenü für jede Tages und Jahreszeit
ohne Abstriche lesenswert
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