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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
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am 13. Oktober 2016
Sehr gutes Buch. Der detaillierte Schreibstil nicht es möglich das Buch in Bildern zu lesen und sich real in die Situation hinein versetzen zu können.
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am 16. Januar 2017
Super toller Einband, wirklich sehr hübsch und sieht im Regal einfach toll aus, ob einem der Schreibstil von Jane Austen gefällt ist natürlich Geschmackssache.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Juni 2017
Es ist schon eine sehr fremde Welt, die Jane Austen hier vor uns aufblättert: Das Wichtigste im Leben einer jungen Frau scheint es zu sein, bevor sie älter als zwanzig geworden ist, eine gute Partie zu machen - Auf keinem Fall darf man sich unter seinem Stand verheiraten: Geld muss er haben der "Galan", aus gutem Hause muss er sein. Aussehen und Charakter sind weniger bedeutend. Elinor, die Vernünftige, und Marianne, die Gefühlvolle, suchen aber nach echter Liebe und Zuneigung. Von ihren Wegen und Irrwegen zu einem hoffentlich glücklichen Ende handelt dieser Roman. Was Jane Austen meisterhaft vermag, ist es menschliche Bosheit und Gefühllosigkeit darzustellen. Vielleicht ist dies ein Kennzeichen eines englischen Romans dieser Zeit - denn auch in Thackeray's "Barry Lyndon" kann man immer wieder bewundern, wie geschickt und wenig denunziatorisch menschliche Schwächen abgebildet werden. Man braucht schon ein wenig Geduld, um sich in diese Geschichte, in der eigentlich nicht sehr viel geschieht, hineinzulesen. Wenn aber der Leser mit den handelnden Personen Freund geworden ist, verfolgt er ihr Schicksal mit warmen Interesse.
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am 28. März 2015
Inhalt

Jane Austens "Verstand und Gefühl" erzählt die Geschichte zweier Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters mit einem geringen Einkommen zurechtkommen müssen. Beide sind schlau und hübsch und haben einen Verehrer. Während Marianne sich von ihren Gefühlen leiten lässt und sie auch nach außen zeigt, handelt ihre ältere Schwester Elinor stets rational und ist bedacht darauf die gesellschaftlichen Regeln einzuhalten.

Meine Meinung

"Manchmal läßt man sich davon leiten, was sie von sich selbst sagen, und sehr häufig von dem, was andere Leute über sie sagen, ohne daß man sich selbst die Zeit nimmt, nachzudenken und selbst zu urteilen." - (Elinor, S. 106)

Nachdem mich "Stolz und Vorurteil" so sehr begeistern konnte, musste ich mir so schnell wie möglich den nächsten Roman von Jane Austen ausleihen. Mit "Verstand und Gefühl" konnte ich auch ein weiteres Buch der Rory Gilmore Reading Challenge abhaken. Das Buch wurde aus einer allwissenden Erzählerperspektive geschrieben

In "Verstand und Gefühl" stehen die Schwestern Elinor und Marianne im Mittelpunkt des Geschehens. Beide wurden liebevoll ausgestaltet. Während Marianne stürmisch ihre Gefühle auslebt, gibt sich Elinor stets rational. Die Nebencharaktere wurden größtenteils ebenfalls sehr schön mit ihren Charaktereigenschaften beschrieben, sodass der Leser schnell eine Vorstellung von allen Personen bekommt. Die Charaktere weichen im Verlauf der Handlung auch kaum von diesem Bild ab, sondern verhalten sich erwartungsgemäß.

Es wird viel von den Anstandsformen um 1800 erzählt. So war mir zum Beispiel neu, dass Männer und Frauen sich nur Briefe schrieben, wenn sie verlobt waren. Die Thematik des Buches beleuchtet hier gerade die Frage inwiefern es vertretbar ist, diese Etikette zu übertreten und was das für Folgen mit sich bringt. Insofern muss man leider sagen, dass die Thematik im Gegensatz zu "Stolz und Vorurteil" heute nicht mehr so aktuell ist. Für mich war es aber trotzdem interessant mehr über die Gesellschaft Englands um 1800 zu erfahren.

Inhaltlich war mir lange nicht klar wo die Geschichte hinführen will. Während anfangs alles eher unkompliziert erscheint, wird die Lage der Schwestern im Laufe des Buchs immer verflochtener. Leider zog sich dadurch die Handlung anfangs etwas. Jane Austen erörtert nämlich jede kleinste Begebenheit, jeden Zusammenhang im gesellschaftlichen Netz und wie es kommt, dass neue Personen vorgestellt werden. Im Nachhinein ergeben die meisten dieser Erörterungen Sinn und sind für das Ende wegweisend, sie hätten mir aber trotzdem knapper besser gefallen. Dafür hat mir das Ende wieder richtig gut gefallen. Es ist auf schnörkellose Art gefühlvoll aber nicht unrealistisch oder übertrieben und wird den Charaktereigenschaften der Protagonisten gerecht.

An Jane Austens Schreibstil gewöhnt man sich sehr schnell und kann sich voll auf die Geschichte konzentrieren. Das Buch ist wieder dialoglastik geschrieben, wenn auch hier erzählerische Erörterungen einen größeren Teil als in "Stolz und Vorurteil" einnehmen.

Insgesamt ist "Verstand und Gefühl" ein Werk, bei dem man viel über die frühere Gesellschaft Englands erfährt. Die Geschichte ist kunstvoll gestrickt, wobei bei mir der Funken leider erst gegen Ende überspringen konnte. Meine Erwartungen waren vielleicht etwas zu hoch, dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Mr. Darcy existiert eben nur einmal. ;-)
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2011
"Verstand und Gefühl" hat die 1775 geborene Jane Austen im Alter von etwa 20 Jahren verfasst, veröffentlicht hat die Autorin die später nochmals überarbeitete Geschichte als ihren Debütroman auf eigene Kosten anonym unter "written by a lady" aber erst 1811.

Die Geschichte enthält die für Austen typischen Zutaten: junge Mädchen, denen böse Verwandte oder Bekannte übel mitspielen, auf der Suche nach einem Ehemann, der Liebe und Geld vereint, erzählt aus der Perspektive der wie immer weiblichen Hauptprotagonistinnen, mit denen man sofort mitfühlen kann.

In diesem Fall gibt es gleich zwei Hauptprotagonistinnen, nämlich Elinor und Marianne Dashwood. Die beiden sympathischen Schwestern gehören wie in den meisten Figuren in Austens Werken dem gehobenen Bürgertum an. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters müssen sie gemeinsam mit ihrer jüngsten Schwester Margaret und ihrer Mutter ihr Zuhause verlassen, da dieses natürlich nur an einen männlichen Nachkommen vererbt werden kann. Im vorliegenden Fall ist es der Sohn des Vaters aus erster Ehe, der, wie es Austen so treffend beschreibt, "keinen schlechten Charakter hatte, es sei denn man hielte Gefühlskälte und Egoismus für einen Mangel an Charakter".

So gehört das Gespräch zwischen dem Halbbruder der Mädchen, John, und seiner egozentrischen Frau Fanny zu den entlarvendsten Texten, die Austen je geschrieben hat. John und Fanny unterhalten sich im 2. Kapitel darüber, wie man Johns Versprechen am Sterbebett des Vaters erfüllen könne, seine Halbschwestern zu versorgen. Nach langem Hin und Her einigen sich die beiden schließlich darauf, der Familie keinen Penny zu überlassen. Was, fragen sich die beiden, könnten eine Witwe von knapp vierzig Jahren, die ohnedies bald an Altersschwäche sterben werde, und deren drei attraktive Töchter, die es doch bestimmt auch ohne nennenswerte Mitgift schaffen könnten eine gute Partie an Land zu ziehen, schon an Lebensunterhalt brauchen?

Doch genau hier liegen die Probleme der Schwestern. Elinor verliebt sich in Edward, den gutmütigen, geradlinigen Bruder ihrer bösartigen Schwägerin, mit dem sie viele Gemeinsamkeiten und von Anfang an zärtliche Gefühle verbinden. Heiraten können die beiden jedoch nicht. Zum einen hat sich Edward bereits vor Jahren heimlich verlobt, zum anderen wird die sich abzeichnende Verbindung von Edwards geldgierigen Familie abgelehnt.

Marianne trifft es noch schlimmer. Die lebhafte, unvernünftige und über jedes gesunde Maß hinausschießend romantische 17-jährige verliebt sich unsterblich in einen attraktiven jungen Mann, verletzt mit ihm immer wieder die gesellschaftliche Etikette und erkrankt schwer, als er sie verlässt.

So geht es in dem Roman vor allem um die Empfindungen der beiden Mädchen: Um den laut nach außen getragenen Liebeskummer und das öffentliches Leiden der sich um gesellschaftliche Konventionen nicht kümmernden Marianne einerseits und um Elinors stille Verzweiflung darüber, ihre Liebe niemals ausleben zu dürfen. Die herrlich lebhafte Marianne muss sich weiterentwickeln, bevor alles zu einem guten Ende kommen kann, muss vernünftiger und erwachsener werden und lernen hinter die Fassade schöner Gesichter zu blicken, die mitunter alles versprechen können, jedoch nichts halten.

Die späteren Romane Austens wie "Northanger Abbey" enthalten mehr parodistischen Humor oder spritzigere Dialoge wie "Pride and Prejudice", aber schon dieser erste Roman ist recht gesellschaftskritisch, spricht er doch Probleme an, wie die totale Abhängigkeit der Frauen, die Vererbung von Besitz ausschließlich an Männer oder das Schwängern und Verstoßen von jungen Mädchen, dazu Charakterschwächen wie Geldgier, Kleinlichkeit, Snobismus, Dummheit und innere Leere. All dies macht den Roman zu einem die gesellschaftlichen Gepflogenheiten (nicht nur der damaligen Zeit) entblößenden Buch.

Ich habe das Buch mehrfach auf Deutsch und Englisch gelesen, die Hauptfiguren sind mir ans Herz gewachsen, selbst wenn ich mich manchmal über gewisse Handlungen geärgert habe. Ich mag Jane Austen auch deshalb, weil sie sich meisterhaft darauf versteht, (für die damalige Zeit) Unaussprechliches zwischen den Zeilen zu schreiben und Charakterschwächen präzise bloßzulegen.

Empfehlenswert ist die Reclam-Ausgabe wegen des Nachworts von Christian Grawe, aber Vorsicht: Ich habe die Reclam Gesamtausgabe gekauft Die sechs Romane: Emma /Kloster Northanger /Mansfield Park /Stolz und Vorurteil /Überredung /Verstand und Gefühl und die Bücher sind derart miserabel gebunden, dass einige der Bände beim erstmaligen Lesen auseinandergefallen sind!
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TOP 500 REZENSENTam 10. April 2015
"Verstand und Gefühl" hat die 1775 geborene Jane Austen im Alter von etwa 20 Jahren verfasst, veröffentlicht hat die Autorin die später nochmals überarbeitete Geschichte als ihren Debütroman auf eigene Kosten anonym unter "written by a lady" aber erst 1811.

Die Geschichte enthält die für Austen typischen Zutaten: Junge Mädchen, denen böse Verwandte oder Bekannte übel mitspielen, auf der Suche nach einem Ehemann, der Liebe und Geld vereint, erzählt aus der Perspektive der wie immer weiblichen Hauptprotagonistinnen, mit denen man sofort mitfühlen kann.

In diesem Fall gibt es gleich zwei Hauptprotagonistinnen, nämlich Elinor und Marianne Dashwood. Die beiden sympathischen Schwestern gehören wie in den meisten Figuren in Austens Werken dem gehobenen Bürgertum an. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters müssen sie gemeinsam mit ihrer jüngsten Schwester Margaret und ihrer Mutter ihr Zuhause verlassen, da dieses natürlich nur an einen männlichen Nachkommen vererbt werden kann. Im vorliegenden Fall ist es der Sohn des Vaters aus erster Ehe, der, wie es Austen so treffend beschreibt, "keinen schlechten Charakter hatte, es sei denn, man hielte Gefühlskälte und Egoismus für einen Mangel an Charakter".

So gehört das Gespräch zwischen dem Halbbruder der Mädchen, John und seiner egozentrischen Frau Fanny zu den entlarvendsten Texten, die Austen je geschrieben hat. John und Fanny unterhalten sich im 2. Kapitel darüber, wie man Johns Versprechen am Sterbebett des Vaters erfüllen könne, seine Halbschwestern zu versorgen. Nach langem Hin und Her einigen sich die beiden schließlich darauf, der Familie keinen Penny zu überlassen. Was, fragen sich die beiden, könnten eine Witwe von knapp vierzig Jahren, die ohnedies bald an Altersschwäche sterben werde, und deren drei attraktive Töchter, die es doch bestimmt auch ohne nennenswerte Mitgift schaffen könnten, eine gute Partie an Land zu ziehen, schon an Lebensunterhalt brauchen?

Doch genau hier liegen die Probleme der Schwestern. Elinor verliebt sich in Edward, den gutmütigen, geradlinigen Bruder ihrer bösartigen Schwägerin, mit dem sie viele Gemeinsamkeiten und von Anfang an zärtliche Gefühle verbinden. Heiraten können die beiden jedoch nicht. Zum einen hat sich Edward bereits vor Jahren heimlich verlobt, zum anderen wird die sich abzeichnende Verbindung von Edwards geldgieriger Familie abgelehnt.

Marianne trifft es noch schlimmer. Die lebhafte, zugleich unvernünftige und über jedes gesunde Maß hinausschießend romantische 17-jährige verliebt sich unsterblich in einen attraktiven jungen Mann, verletzt mit ihm immer wieder die gesellschaftliche Etikette und erkrankt schwer, als er sie verlässt.

So geht es in dem Roman vor allem um die Empfindungen der beiden Mädchen: Um den laut gelebten Liebeskummer und das öffentliche Leiden der sich um gesellschaftliche Konventionen nicht kümmernden Marianne einerseits und um Elinors stille Verzweiflung darüber, ihre Liebe niemals ausleben zu dürfen andererseits. Die herrlich lebhafte Marianne muss sich weiterentwickeln, bevor alles zu einem guten Ende kommen kann, muss vernünftiger und erwachsener werden und lernen hinter die Fassade schöner Gesichter zu blicken, die mitunter alles versprechen können, jedoch nichts halten.

Die späteren Romane Austens wie "Northanger Abbey" enthalten mehr parodistischen Humor oder spritzigere Dialoge wie "Pride and Prejudice", aber schon dieser erste Roman ist recht gesellschaftskritisch, spricht er doch Probleme an, wie die totale Abhängigkeit der Frauen, die Vererbung von Besitz ausschließlich an Männer oder das Schwängern und Verstoßen von jungen Mädchen, dazu Charakterschwächen wie Geldgier, Kleinlichkeit, Snobismus, Dummheit und innere Leere. All dies macht den Roman zu einem die gesellschaftlichen Gepflogenheiten entlarvenden Buch.

Ich habe das Buch mehrfach auf Deutsch und Englisch gelesen, die Hauptfiguren sind mir ans Herz gewachsen, selbst wenn ich mich manchmal über gewisse Handlungen geärgert habe. Ich mag Jane Austen auch deshalb, weil sie sich meisterhaft darauf versteht, (für die damalige Zeit) Unaussprechliches zwischen den Zeilen zu schreiben und Charakterschwächen präzise bloß zu legen.
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am 24. Januar 2017
Mit Sicherheit ein englischer Klassiker, der in keinem Bücherregal fehlen sollte. Trotzdem für mich nach Stolz und Vorurteil und Emma einzueihen.
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am 4. April 2007
Jane Austens "Verstand und Gefühl" gehört für mich zu den Klassikern der Weltliteratur.

Obwohl schon 1811 erschienen, verliert die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood nicht an Aktualität und Sensibilität.

"Verstand und Gefühl" ist die Geschichte zweier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Elinor verkörpert den "sense", den Verstand, die reagiert überlegt, ist sehr selbstbehrrscht und taktierend. Marianne ist genau das Gegenteil, "sensibility", sie ist gefühlvoll, impulsiv und platzt mit ihren Gedanken frei heraus.

Der Roman lebt von den Charakterdarstellungen, die Jane Austen so kunstvoll und meisterlich beschreibt.

Sonst ist die Geschichte die eines klassischen Liebesromans. Die beiden heranwachsenden jungen Damen werden mit ihrer Mutter vom Onkel in ein Cottage abgeschoben und verlieren damit ihre gesellschaftliche Stellung. Um so schwieriger ist es für die Mutter, die beiden Mädchen zu verheiraten. Und somit beginnt das gesellschaftliche Spiel um Verlobungen, Liebeskummer, Irrungen und Wirrungen...

Ein großes Stück Literatur, das natürlich auf dem Hintergrund seiner Zeit gesehen werden muss. Vortrefflich ist Austens feiner Humor und die versteckte Gesellschaftskritik. Sehr zu empfehlen!
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am 11. Juni 2012
Kannte Jane Austen Romane bisher nur in der Verfilmung. Da sie für Kindle billig angeboten wurden, habe ich sie mir gekauft. Ich war dann beim Lesen überrascht, wie gut sie mir in schriftlicher Form gefallen. Ich mag diesen altenglischen Stil sehr gerne. Unvorstellbar wie steif das Leben damals war. Dennoch sehr amüsant und keineswegs langweilig.
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am 29. Januar 2010
Jane Austen hat mit ihrem Werk Verstand und Gefühl" einen lebendigen Roman mit viel Gefühl und Ironie erschaffen.

Wie auch in Ihren anderen Werken wie z. B. Stolz und Vorurteil", Emma" etc. liegt Jane Austens Hauptaugenmerk auf der Liebe, und die Schwierigkeit diese durch gesellschaftliche Probleme des 19. Jahrhunderts zu finden.

Die emotionale Marianne Dashwood und die nachdenkliche Elinor Dashwood spielen in Verstand und Gefühl" die Hauptrollen. Marianne und Elinor sind zwei der drei Töchter von Mrs. Dashwood. Als der Mann von Mrs. Dashwood verstirbt fällt das Erbe, sprich das Haus in dem die Familie Dashwood wohnen, an Mr. John Dashwood und dessen geldgierige Frau.

Da nun die vier Frauen mit einem geringen Einkommen auskommen müssen ist Mrs. Dashwood sehr daran gelegen ihre ältesten Töchter Elinor und Marianne gut zu verheiraten. Wie es der Zufall so will bringt. Mr. John Dashwood als er das Haus übernehmen will den Bruder seiner Frau, Mr. Edward Ferras, als Gast mit sich. Der galante und zuvorkommende Gast findet schon bald Gefallen an der zurückhaltenden Elinor. Dem jungen Paar wird es aber nicht so einfach gemacht, denn Fanny Dashwood (Mr. John Dashwoods Frau) hat einiges gegen diese Verbindung einzuwenden und versucht sie mit viel Tücke zu unterbinden.

Im Verlauf des Romanes begegnet auch Marianne ihrem Traummann, Mr. Willoghby, der sie durch seinen gefühlvollen Charakter und viele Gemeinsamkeiten im Bezug auf Literatur und Musik um den kleinen Finger wickelt. Aber auch bei dieser Verbindung scheint es ungeahnte Probleme zu geben.

Jane Austen erschafft mit viel Liebe zum Detail facettenreiche Figuren, die sich in Verstand und Gefühl" nur so tummeln. So findet man an jedem Charakter feine Züge die ihn ganz besonders machen. So habe ich schon gleich zu Anfang des Romanes eine große Sympathie gegenüber den Schwestern Dashwood empfunden, ebenso jedoch eine große Abneigung gegen Mr. John Dashwood und seine Frau Fanny, die sich gut mit Snobs in der höchsten Kategorie vergleichen lassen. Im Verlauf des Buches kommen noch einige intrigante Persönlichkeiten wie die der Miss Lucy Steel hinzu.

Verstand und Gefühl" als Gesamtwerk betrachtet gehört mit zu den schönsten Romanen die Austen je veröffentlicht hat. Der Roman überzeugt mich nicht nur durch seine faszinierenden Charaktere sondern auch durch seinen lebhaften und farbenfrohen Handlungsverlauf an den verschiedensten Orten.

Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°

Verstand und Gefühl" ist ein sehr bewegender Roman der den Leser eine Achterbahn der Gefühle durchleben lässt. Mit vielen Details und einem schönen Schreibstil vergebe ich 5 Sterne!
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