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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
10
4,4 von 5 Sternen
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am 12. August 1999
Urlaub in einem Land zu machen, ohne dort gewesen zu sein - solche Geniestreiche gelingen nur dank grosser Literatur. Antonio Tabucchi vollbringt, ähnlich wie in seinem bekanntesten Werk "Erklärt Pereira", das Kunststück, den Leser auf eine eindrucksvolle Gedankenreise nach Portugal mitzunehmen. Und nicht nur der Leser bereist Lissabon, seine Märkte, Museen, Cafés, Friedhöfe und idyllischen Orte im Geiste; dies tut auch der Erzähler dieses kleinen, aber feinen Romans. Einen halben Tag kann man ihn dabei beobachten, wie er ehemalige Freunde wieder trifft, obwohl sie längst tot sind, oder mit wildfremden Menschen ins Gespräch kommt. Sie alle begegnen dem Erzähler mit solch ausgesuchter Freundlichkeit, wie sie wohl nur Antonio Tabucchi in Worte fassen kann. Da mündet das Schwätzchen mit neugierigen Bahnschaffner in ein Gespräch über vergangene Zeiten mit der Frau des Leuchttumwärters; sogar der Barmann des Museums für Antike Kunst setzt sich spontan an den Tisch des Erzählers und kann jenem einen Besuch des Museums außerhalb der Öffnungszeiten vermitteln - alles plätschert so friedvoll und harmonisch dahin, als gäbe es auf dieser Welt nur Menschen, die ihrem Gegenüber ungeteilte Aufmerksamkeit und mitfühlendes Verständnis entgegenbringen. Zu schön, um wahr zu sein: nicht umsonst entpuppt sich die so bewegende und vom Autor derart gefühlvoll beschriebene Reise in die portugiesische Hauptstadt als Halluzination. Träumen wird man jedoch wohl noch dürfen, träumen mit Antonio Tabucchi und seinen vorbildhaft-liebenswürdigen Romanfiguren, die Lust machen auf ein friedlicheres Miteinander und natürlich auf das reale Entdecken der Schönheiten Lissabons. Nach der Lektüre diese Buches möchte man am liebsten den erstbesten Flug buchen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. August 2012
Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen.

Nur 2 Sterne gibt es aber wegen der miserablen Ausgabe des dtv-Verlags. Nicht nur, weil das Lektorat mies war und der Text Grammatikfehler hat. Sondern vor allem, weil es keine direkte Übersetzung ist: das Original ist auf Portugiesisch, diese Ausgabe ist aber eine Übersetzung der italienischen Übersetzung! Unglaublich, aber wahr! So was tun normalerweise nur die schlechtesten Verlage. Von dtv hatte ich Besseres erwartet!

Fazit: Besorgen Sie sich auf jeden Fall eine andere Ausgabe, um dieses Buch genießen zu können!
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am 4. Oktober 2008
"Die Phantasie hat keinen anderen Ausgangspunkt als sich selbst" (Cees Nooteboom)

Eine Halluzination ist eine Trugwahrnehmung, die ohne reale Ursachen und ohne Mitwirkung der Sinnesorgane zustande kommt. Sie ist nicht eine Illusion, die einer Verklärung der Realität gleichkommt, sie hat für den, der sie hat, eine überaus reale Bedeutung. Sie ist real in dem Moment. So beschreibt Tabucchi (1943-), ein bei Pisa geborener Professor für portugiesische Sprache und Literatur, seine Liebe zu Lissabon, zu Portugal. Seine Liebe ist ein "Lissabonner Requiem. Eine Halluzination". Eine Requiem ist eine lateinische Totenmesse, die beginnend mit "Requiem aeternam dona eis, Domine" für Ewigkeit Erinnerung verheißt

Tabucchi bedient sich literarisch dieser Dimensionen, die für ihn in eine ewige Liebe zu dieser Stadt enden, eine Erinnerung, die ihn mit Toten, beliebigen Personen, Freunden, Nebenbuhlern und der einstigen Geliebten sprechen lässt, imaginär und real Anwesende. Nicht Latein als Sprache, aber eben portugiesisch als Italiener schreibt er, einer Sprache, die ein Ort der Zuneigung und der Reflexion ist, die zeigt, wie sehr der Autor diese Stadt in Herz geschlossen hat. In den neun Episoden, wie das Requiem neun Teile hat (Introitus, Graduale, Tractus / "Absolve domine", Sequenz / "Dies irae", Offertorium, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei, Communio / "Lux aeterna"), werden auch die Menschen Portugals deutlich, lebend oder mit dem Wunsch der Auferstehung.

Dieses Land zeigt der Autor in alle seiner Freundlichkeit, man spürt sein Empfinden, auch im umgekehrten Sinne ins Herz geschlossen zu sein, dass das Land an ihm gefallen gefunden hatte. Wie der Autor selbst sagt, liegt die Feierlichkeit dieses Requiems nicht in einem Orgelton, sondern eher in einer Mundharmonika. Leicht und portabel - mit ihr lässt sich durch die Gassen, die Cafes, Restaurants und über die Friedhöfe ziehen. Und dem Leser begegnet Lissabon in dieser Verliebtheit, die zwischen Traum und Wirklichkeit oszilliert, die das Imaginäre mit Stofflichem belebt, die Gegenwärtiges mit Vergangenem verbindet.

Auch bei Tabucchi, wie kann es einem Toskaner anders gehen als sich der Kunst der Renaissance anzunehmen, findet man eben diese Beziehung: Hieronymus Bosch Triptychon "Die Versuchung des Heiligen Antonius" dient als Verbindung von Lissabon, seinem Freund Tadeus und des Erzählers Vergangenheit. Wenn an anderer Stelle der nächtliche Gesprächspartner als kein anderer als Fernando Pessoa enttarnt wird, dann lohnt sich auch ein Lesevergnügen mit ihm wie auch das Lesen dieser Liebeserklärung mit einem Fado, der nichts anderes verdeutlicht, als die Sehnsucht nach Lissabon, die in diesem Buche steckt.
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am 26. Januar 2004
Dieses Buch ist wahrhaftig eine Liebeserklärung an Lissabon. Ich war noch nie da, aber der Wunsch einmal auf den Spuren von Tabucchis Helden durch Lissabon zu streifen, wächst mit jeder Seite des Buches. Die kleinen Geschichten und Gespräche, die sich während des Buches ergeben sind abwechslungsreich. Nur zum Schluß hin werden diese etwas undurchsichtiger z.B. als er seine frühere Geliebte treffen soll oder die Episode mit dem Geschichtenerzähler. Fazit. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle.
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am 22. November 2011
Es handelt sich um ein wirklich spezielles Buch. Es ist kein Reiseführer, viel mehr eine literarische Reise durch die Stadt, mit vielen bekannten der portugiesischen Künstlerszene.
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am 18. Februar 2015
Lissaqbon wird einem auf ganz neue Art vor Augen geführt!
Man möchte alle Orte mal besuchen und ganz neu erleben.
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am 7. Dezember 2012
im wahrsten Sinne des Wortes ... und für Leute, die in Lissabon schon waren, eine neue Begegnung mit bekannten Orten.
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am 4. Februar 2013
Vielen Dank für die unikale Musikeinspielung. Diese seltene Aufnhame musste unbedingt in mein CD Regal wandern. Bin sehr zufrieden. Bis Bald.
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am 14. Juni 2014
Keine Probleme bei der Bestellung. Hat alles gut funktioniert. Buch gefällt mit sehr gut, was aufgrund der Bewertungen
auch so zu erwarten war.
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am 22. Juni 2013
Ich hatte das Buch in meinem Lissabon-Urlaub dieses Jahre dabei, hat mich jedoch nicht wirklich begeistert. Ist aber gewiss Geschmackssache.
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