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am 17. Dezember 2004
Auch wenn ich mit einigem Unbehagen mich dem Buch näherte (Die klassichen Werke der Literatur sind oft leider langwierig und -weilig) so habe ich mit einer umso größeren Begeisterung das Buch am Ende beiseite gelegt.
Gogol schildert nicht nur sehr unterhaltsam - geradezu grotesk - wie ein Mann mit toten Seelen handelt. Bis auf kleinste Detail verliert sich Gogol dabei oft in Landschaftsbeschreibungen, selbst in Selbstreflexionen schweift er ab (was aber allemal sehr unterhaltsam, auflockernd und leicht wirkt), um dann mit aller Knappheit, Sachlichkeit und Genauigkeit die Dinge des Geschäftes zu besprechen.
Gogol beschreibt jeden einzelnen Charakter genau, und jeder Charakter hat etwas sehr eigentümliches. Vor allem ist das Interessante, was auch Gogol wohl so wollte, wie jeder dieser kennzeichnenden Charakter auf das merkwürdigste aller Angebote im Handel reagieren: Nämlich ob und für welchen Preis sie die toten Menschen (als Liste auf Papier) verkaufen.
Ein Klassiker, den es zu lesen gilt. Es macht Spaß, Freude und Lust am Lesen. Und natürlich mit viel Sinn und kritischem Gedanke.
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am 2. Mai 2016
Wie beschrieben hat das Buch ganz leichte Gebrauchsspuren, aber ist in einem sehr guten Zustand. Es kam auch schon vor dem angegebenen Datum an.
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am 27. März 2005
...Gogol seine "toten Seelen" beendet oder einen großen Teil nicht vernichtet hätte, wie ihm gesagt wurde. Wahrscheinlich wäre ein episches Meisterwerk daraus hervorgegangen! Dass dieses Buch religiösen Charakter hat (..."das weiß Gott allein"), ist unbetreitbar zu erkennen; es hat aber auch, wie der Untertitel ("Poem") zeigt einen starken Hang zur Poesie, in die Prosa Beschreibung eingefügt, und zu einem geradezu romantischen Patriotismus, da dem Helden auf seiner Reise vieles typisch Russische begegnet, was vom Autor mehr oder auch weniger kritisch beurteilt wird.
Ich habe die "toten Seelen" wirklich gerne gelesen, kann dieses Buch jedoch nur den Liebhabern von Belletristik oder dieser literarischen Kunst speziell empfehlen, weil es ja durch seine Unvollständigkeit keine Abgeschlossenheit bietet und somit Missvertsändnisse aufwerfen könnte!
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am 3. März 2006
Auch wenn ich mit einigem Unbehagen mich dem Buch näherte (Die klassichen Werke der Literatur sind oft leider langwierig und -weilig) so habe ich mit einer umso größeren Begeisterung das Buch am Ende beiseite gelegt.
Gogol schildert nicht nur sehr unterhaltsam - geradezu grotesk - wie ein Mann mit toten Seelen handelt. Bis auf kleinste Detail verliert sich Gogol dabei oft in Landschaftsbeschreibungen, selbst in Selbstreflexionen schweift er ab (was aber allemal sehr unterhaltsam, auflockernd und leicht wirkt), um dann mit aller Knappheit, Sachlichkeit und Genauigkeit die Dinge des Geschäftes zu besprechen.
Gogol beschreibt jeden einzelnen Charakter genau, und jeder Charakter hat etwas sehr eigentümliches. Vor allem ist das Interessante, was auch Gogol wohl so wollte, wie jeder dieser kennzeichnenden Charakter auf das merkwürdigste aller Angebote im Handel reagieren: Nämlich ob und für welchen Preis sie die toten Menschen (als Liste auf Papier) verkaufen.
Ein Klassiker, den es zu lesen gilt. Es macht Spaß, Freude und Lust am Lesen. Und natürlich mit viel Sinn und kritischem Gedanke.
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am 31. Dezember 2007
Ich bin schon seit längerem ein Fan der russischen Literatur...

GogolŽs Erzählung und Beschreibungen der Knechtschaft sind einfach Wahnsinn.

Muss man gelesen haben wenn man ein Anhänger der Weltliteratur ist.
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am 14. September 2012
Diese Erzählung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts unterscheidet sich wohltuend von anderen russischen Werken, indem sie sich auf die wichtigsten handelnden Personen beschränkt. Insofern ist die Geschichte leichter verständlich und sorgt nicht für so viel Verwirrung wie manch anderes russisches Werk, wo sehr viele verschiedene Personen von Beginn an in die Handlung verwebt werden und man Mühe hat, den roten Faden zu behalten. Der Sprachstil Gogols erinnert an von Eichendorff, wenn auch nicht so blumig ausgedrückt. Es ist teilweise recht amüsant, der Geschichte zu folgen. Durch die Vernichtung des zweiten Romanteils durch den Autor selbst verläuft die Hauptader der Geschichte leider im Sande. Nichtsdestotrotz gelingt es Gogol, ein treffendes Bild der russischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert zu zeichnen, das das Volk nicht herabsetzt, sondern trotz ihrer Schwächen sympathisch macht. An zwei Stellen des Romans wird ein Antisemitismus deutlich, der das Ansehen des Autors schmälert und auch den zaghaften Beginn dessen darstellt, was knapp einhundert Jahre später die Welt erschütterte.
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am 27. Oktober 2011
Das Buch kam schnell und einwandfrei an. Sehr zufrieden damit. Von daher sind weitere Bestellungen dort zu empfehlen. Auch das Preis- und Leistungsverhältnis stimmt.

Horst Knerr
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am 14. August 2007
Eins der besten Bücher, das ich je in meinem Leben gelesen. Ich fands einfach genial, wie Gogol dieses Meisterwerk konzipiert hat. Zwar ist es echt schade, dass Gogol eine Woche vor seinem Tod den dritten Teil verbrannt hat. Dennoch kann man dieses Werk einfach nur weiterempfehlen. Danke, Gogol, für dieses geniale Buch!!!
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am 5. Januar 2007
Das allgemeine Hurra auf Gogols Werk vermag ich leider ganz und gar nicht zu teilen. Zugegeben, die Story ist innovativ: ein wegen Bestechlichkeit entlassener Ex-Zollbeamter laviert sich mehr schlecht als recht durchs russische Gesellschaftsleben und stößt zufällig auf die Idee, verstorbene Bauern, die in den Steuerrevisionslisten noch nicht gelöscht sind und damit als lebendig gelten, zu kaufen und als Pfandobjekt zu beleihen. Natürlich denkt er nicht daran, sich seinen Gläubigern zu stellen, sondern ist -wie bei all seinen früheren Eskapaden- nur auf den eigenen Vorteil bedacht - ein betrügerischer Ur-Kapitalist par excellence! So sehr er sich auch um Stillschweigen durch die Verkäufer bemüht, das makabre Geschäft wirft seine Schatten und bald muss er Hals über Kopf die Gegend verlassen um es woanders erneut zu versuchen...

Eigentlich eine sehr gute Vorlage, aus der etwas werden könnte und vielleicht auch geworden wäre, wenn Gogol sein Werk vollendet hätte: dieses Buch ist ein Fragment. Im zweiten Teil fehlen an mehreren Stellen Textteile, teils sogar sehr lange. Kafka lässt grüßen. Zwar befinden sich Anmerkungen der Redaktion an diesen Stellen, die den vermutlichen Inhalt summarisch zusammenfassen, aber so etwas hinterlässt einen faden Beigeschmack und führt zu deutlichen Punktabzügen.

Hinzu tritt, dass Gogol Charaktere einführt und portraitiert, die praktisch gar nichts mit der Handlung zu tun haben - wozu? Sie tauchen nie mehr auf... Die Handlung wirkt mit der Zeit im übrigen sehr konstruiert; unser Protagonist fährt bei irgendwelchen Grundbesitzern vor, die er gar nicht kennt, schleimt sich ein, dass es geradezu seine Pflicht wäre, einem so gebildeten Mann oder einem so sparsamen Mann oder einem so reichen Mann seine Aufwartung zu machen und *simsalabim* er wird stets mit offenen Armen empfangen, zu freier Kost&Logis eingeladen als hätte er die archaische Formel "Sesam öffne dich!" gepachtet. Das mag bei Ali Baba gezogen haben, im deutschen gibt es dafür nur ein Wort: hanebüchen!

Kurzum : bis zur Mitte des ersten Teils eine interessante, spannende Geschichte, danach beginnt Gogols freier Fall...
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