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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
94
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 6. Juni 2017
Voraus: ich komme aus Ungarn und ich lebe seit 14 Jahren in Deutschland. Ich habe sämtliche Bücher in deutscher Sprache schon gelesen, aber es war das erste Mal, dass ich nach einen Klassiker gegriffen habe. Das war auch gut so, denn ich musste mich auf Goethes Sprachrhythmus und -melodie gewöhnen. Nach 2-3 Seiten ging es aber flott! :-)

Sobald man den "Schrift" versteht, entdeckt man, dass diese alte Geschichte ganz moderne Themen verarbeitet, wie z.B. Wissenshunger, Neugier, Gierigkeit, etc...
Wenn man etwas Fantasie einbringen kann, kann man sogar Trump, Merkel, Putyin, etc... interpretieren... :-)
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am 11. Juni 2017
ein gutes buch ein echt segr gutes buch würde ich jeden herztlich empfelen aber der zweite teil ist etwas schwer zu verstehen
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am 24. April 2015
Ich möchte mich hier nicht zum Rezensenten von Goethes Werk aufschwingen. Dass die zahlreichen, meist griechischen intertextuellen Bezüge und der Verweis auf Sagen- und Mythenwelt in Kombination mit der hohen lyrischen Sprache Goethes in einem Text, der ohnehin vielfältige Motive episodenhaft erzählt und nur eine lose Handlung und wenig Charakterdarstellung hat, dem heutigen Leser Probleme bereitet, ist logisch. Wer sich auf dieses Werk einlässt, der weiß normalerweise, was ihn erwartet: Ein hermetischer Text, der schlaucht. Ich wage nicht, dafür Sterne zu vergeben.

Was aber die handwerkliche Kunst des Buchdrucks anbelangt, so fällt dieses Buch doch hinter die Erwartungen zurück. Verse, die nicht ins Layout passen, werden hier hinter Klammern danebengezwängt, sodass man regelmäßig Versenden überliest. Es fehlen Versangaben am Rand, stattdessen gibt es nur die Versreihen. Es macht den Eindruck, als wäre eine ältere Faust-Ausgabe gescannt worden – das Schriftbild wirkt teils unscharf. Der Kommentar zum Werk am Ende des Buches hilft nicht beim Interpretieren, da er seinerseits viel Wissen voraussetzt. Das angefügte Anmerkungsverzeichnis zu einzelnen Wörtern/ Motiven etc. mag nützlich sein, aber so weit blättert im Zweifelsfalle niemand.
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am 22. Mai 2013
Goethes Faust ist ein Meisterwerk, das ist keine Frage.

Das Buch hat ein schönes und festes Einband und ist von Außen recht schön anzuschauen (nimmt man den Kommentar auf der Rückseite aussen vor, der nicht gerade sehr geistreich ist und der wohl von Goethes Wagner selbst geschrieben sein könnte;)

Doch was mir persönlich beim Lesen in diesem Buch unbehagen bereitet, ist dass aus einer wohl zu langen Zeile einfach 2 gemacht worden sind, also einfach ein Zeilemumbruch eingefügt worden ist - das ist sicher nicht im Sinne des Machers, der stets mit der Anzahl der Zeilen einen gewissen Rythmus vorsah, wohl auch um den Reimcharakter des Geschriebenen überhaupt oder auch nur zur besseren Geltung kommen zu lassen - in einem solchen Sinne erscheint ein solcher Zeilenumbruch nur auf Grund des Formatwahls, der Größe der Schrift (die ich auch persönlich als etwas zu groß erachte) als ein wahrer Fauxpas - darauf sei ein Jedem Faust- und Goethe "Liebhaber" hingewiesen, dass wenn er sich an so etwas stört, er lieber nach einem Anderem Exemplar ausschau hält.
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am 23. Juni 2014
Ich habe dieses Buch als Printausgabe gelesen und war begeistert!
Obwohl es schon "uralt" (1808 veröffentlicht) ist, sind die Themen dennoch modern, da Goethe menschliche Ethische Werte als Gegenstand zur Betrachtung wählt.
Noch interessanter Wird das Buch, wenn man die historischen Hintergründe wie das reale Vorbild für die Figur der Margarethe (Gretchen) kennt: Als Vorlage diente ihm die Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Prozess er 1771 verfolgte.

Hier ist der Inhalt, den ich im Rahmen eines Literaturvortrags zusammengfasst habe:
Am Anfang von „Faust. Eine Tragödie.“ steht der „Prolog im Himmel“, in dem Mephistopheles mit Gott darum wettet, dass er den Wissenschaftler Doktor Heinrich Faust verführen kann ihm zu folgen und so vom rechten Weg abzubringen. Faust, der sich mit Philosophie, Juristerei, Medizin und Theologie befasst ist des Lebens müde geworden, da er merkt, dass wir Menschen eigentlich nichts wissen können. So entschließt er sich den Erdgeist zu beschwören um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Dieser macht sich allerdings nur über ihn und seine Sterblichkeit lustig. In seiner Verzweiflung beschließt Faust sich durch das trinken von Gift umzubringen. Den Selbstmordversuch bricht er ab, weil ihn das Osterglockengeläut der Kirche an seine glückliche Kindheit erinnert. Als er einen Osterspaziergang mit seinem Gehilfen Wagner macht, läuft ihnen ein schwarzer Pudel nach, der sich in Fausts Studierzimmer als Mephistopheles herausstellt, der mit ihm den Pakt schließt, dass ihm alle Wünsche erfüllt werden, wenn er ihm im Gegenzug seine Seele gibt. Mephistopheles führt ihn in „Auerbachs Keller“ in Leipzig, wo er sein Können vorführt, indem mit einem Zauberspruch Wein aus dem Tresen laufen lässt. Als einer der Gäste beim trinken etwas verschüttet, fängt der Wein an zu brennen. Die Gäste werden sauer und gehen mit Messern auf Mephistopheles los. Aufgrund seiner magischen Kräfte gelingt es ihm und Faust zu flüchten. Anschließend besuchen die beiden eine Hexenküche, in der Faust einen Trank erhält, der ihn verjüngt und dafür sorgt, dass jede Frau für ihn attraktiv erscheint. Auf der Straße begegnet er der 15 Jährigen Gretchen, die gerade von der Beichte kommt, macht ihr Komplimente und bietet ihr an sie nach Hause zu begleiten. Sie lehnt dies ab und geht. Faust, der sich in Gretchen verliebt hat fordert von Mephistopheles, dass er Sie zu seiner Geliebten macht, andernfalls würde er den Pakt brechen. Faust nimmt sie mit anonymen Schmuckgeschenken für sich ein, worauf sie Rat bei ihrer Nachbarin Marthe sucht, die Mephistopheles als Kupplerin gewonnen hat nachdem er ihr erzählt hat, dass ihr Mann gestorben sei und Faust, den er als viel gereisten, wohlerzogenen jungen Mann beschreibt, als zweiten Zeugen für den Tod ihres Mannes einsetzt. Sie verabreden sich für abends in Marthes Garten. Faust und Gretchen kommen sich an dem Abend näher und küssen sich im Gartenhäuschen. Später vereinbaren Gretchen und Faust ein nächtliches Treffen, vor dem Gretchen ihrer Mutter ein Schlafmittel, das Faust ihr gegeben hat, verabreicht. Durch dieses Mittel stirbt Gretchens Mutter. Vor ihrer Liebesnacht stellt die religiöse Gretchen Faust die berühmte „Gretchenfrage“: „Nun sag, wie hast du's mit der Religion?“. Am nächsten Tag erfährt Gretchen am Brunnen, dass eine ihrer Freundinnen schwanger ist und von ihrem Freund verlassen wurde. Nun hat sie Angst, dass ihr das gleiche passieren könnte. In der Nacht lauert ihr Bruder Valentin ihrem Liebhaber Faust auf und fordert ihn zu Duell. Faust, dessen Schwert von Mephistopheles geführt wird gewinnt und tötet Valentin. Als Gretchen im Dom für ihre tote Mutter beten will, wird ihr ihre dreifache Schuld bewusst: Ihre Mutter ist an dem Schlafmittel gestorben, dass sie ihr gegeben hat, ihr Bruder wurde wegen ihr erstochen und sie ist unverheiratet schwanger geworden. Nach dieser Gewissheit bricht sie ohnmächtig zusammen. Faust wird von Mephistopheles zum Hexentanz auf dem Brocken im Harz eingeladen. Dort tanzt er mit einer jungen Hexe. Als ihm Gretchen mit den Augen einer toten und einer roten Schnur (dem Zeichen einer Hinrichtung) um den Hals erscheint, bricht er den Tanz ab. Einige Monate später ertränkt Gretchen aus Verzweiflung ihr neugeborenes Kind und wird darauf zum Tode verurteilt. Als Faust davon erfährt zwingt er Mephistopheles ihn zu ihr zu bringen, und will sie befreien. Es gelingt ihm in den Kerker einzudringen, doch als Gretchen Mephistopheles sieht ergibt sie sich ihrem Schicksal worauf Faust sie verlässt. Am Ende dieser Szene ertönt von oben eine Stimme (wahrscheinlich Gott oder ein Engel), die sagt: „Ist gerettet.“.
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am 26. Dezember 2014
Klar Faust rockt, das wissen wir alle; die Version also das Buch verkompliziert einem nur den Unterricht, da die gängigen Zeilenangaben fehlen, auf die bei Prüfungen eingegangen wird etc.

Für die Schule: 1-3 gelbe Reclam (zum vollmalen)

Für daheim: diese Ausgabe
Für den Schrank: irgendwas gebundenes
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am 2. März 2014
In der Schule hörte man häufig davon, Bekannte machen einem Angst, und es wird als unleserliche Gymnasium Lektüre für Streber abgestempelt

Ich bin da ganz anderer Meinung. Man muss zwar wirklich die ein oder andere Stelle öfter lesen. Man denkt sich dabei jedoch nicht, "oh man, wer soll das denn verstehen, was ein Schwachsinn". Sondern man sucht mit Genuss in jedem rhetorischen Mittel nach einer weiteren Bedeutung die der Autor versucht haben könnte zu verstecken.

Der erste Akt gefiel mir dabei weitaus besser als der zweite. Der zweite ist auch schön geschrieben, machen für mich jedoch handlungstechnisch kaum einen Sinn

Dennoch muss ich leider sagen: Trotz Bemühungen fand ich keinen nahen Verwandten, welcher den Inhalt verstand, und somit mit mir über das Buch hätte reden können.
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am 29. Oktober 2016
Wer gern liest, sollte wenigstens einen Klassiker in seinem Leben gelesen haben. Goethes Faust erscheint auf den ersten Blick schwierig geschrieben und langweilig, aber hat man die ersten Seiten gelesen, versinkt man in dem Buch und steckt in der Erzählung. Mir hat es sehr gut gefallen. Der zweite Teil dann aber nicht mehr so...
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am 30. August 2016
Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Ich lese normalerweise keine Klassiker oder sowas, aber diesem Monumentale Werk der deutschen Geschichte wollte ich mal umbedingt gelesen haben und ich wurde nicht enttäuscht.

Das ganze Buch wurde in Gedichtsform also mit Reimen geschrieben und hat damit einen sehr schönen Klang. Vorraussetzung ist natürlich das man Gedichte und Wortakrobatik mag.

Auch wen man als interessierter Leihe nur ein bischen an der Oberflache kratzt und nicht alle Referenzen versteht, da man kein Master in Griechischer Mythologie hat und auch keine lust hat jede Zeile wie in der Schule zu analysieren, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen und sich einfach von dieser Buch verzaubern lassen.

Ist schließlich umsonst und ich glaub nach der Ersten Seite weiß man ob einen dieser Stiel gefällt.

Also umbedingt mal ausprobieren kost ja nix.
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am 6. Januar 2005
Goethes Faust- Hand auf's Herz, hätten Sie gedacht, dass diese alte Bildungskamelle richtig handfeste Unterhaltung sein könnte? Nein? So dachte ich auch zunächst, spuckte in die Hände und war überrascht über die fließend zu lesenden Vers, mal mit, mal ohne Reim. 1000* gehört, doch nie ob der Gretchenfrage Inhalt in Kenntnis gesetzt, handelt man sich nicht nur diese ein, sondern erfährt, woher viele der täglich gehandhabten Sprichwörter stammen. Goethe, der Weise, der es faustdick hinter den Ohren hatte, verhandelte hier Themen, die an ihrer Aktualität bis heute kaum eingebüßt haben. Handzahme Charaktere sollten Sie nicht erwarten, eher sich auf eigene Faust aufmachen durch Goethens wilde Berg-und Talfahrt der menschlichen Auf-und Niedergänge.
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