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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
19
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Der Amerikaner Hank Morgan bekommt bei einer Auseinandersetzung einen ordentlichen Schlag auf den Kopf und versinkt zunächst in die Welt des Dunkeln. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich nicht mehr im 19. sondern unvermittelt im 6. Jahrhundert und auch nicht mehr in den Vereinigten Staaten von Amerika sondern auf der britischen Insel. So beginnt der "Zeitreise-Roman" von Mark Twain, der vielmehr ein vor allem gesellschaftskritisches Werk darstellt. Morgan gelangt zu König Artus Tafelrunde, soll eigentlich aufgeknüpft werden, nutzt aber eine Sonnenfinsternis, um sich als größeren Zauberer als Merlin darzubieten. Sein Aufstieg ist anschließend nicht mehr zu bremsen. Dabei kommt ihm natürlich sein 1300jähriger Wissensvorsprung zu äußerstem Nutzen. Er wird die rechte Hand vom König und versucht allmählich die barbarischen und sehr standesbezogenen Verhältnisse zu verändern, die Sklaverei abzuschaffen und Zeitungen, Fahrräder und Baseball im alten England zu etablieren. Den Ritterstand möchte er als völlig überflüssig einfach kaltstellen.
Natürlich durchlebt er eine sehr abenteuerlich Zeit, muss so manchen Widersacher aus dem Weg räumen, eine junge Maid bei einem ritterlichen Auftrag unterstützen, sich inkognito mit dem König unters gemeine Volk mischen und wird dabei selbst versklavt.....

Mark Twain spricht sich klar gegen jegliche Form der Leibeigenschaft aus. Er stellt das Ständesystem an den Pranger, das diejenige durch Geburt und Gottes Gnaden regieren und unterdrücken lässt, die mitunter wenig menschliche Qualitäten und Fähigkeiten aufzuweisen haben. Der Protagonist des Romans schlägt sich lange recht wacker und glänzt durch gewitzten Erfindungsreichtum. Doch im weiteren Verlauf werden die Schilderungen recht bluttriefend und die positiven Stimmungen und Hoffnungen kommen ziemlich vollständig abhanden.

Auf dieses Buch überhaupt aufmerksam geworden bin ich durch die Lektüre eines Science-Fiction-Romans "Die ewige Straße", in der das Werk von Mark Twain eine Schlüsselposition als Artifact einnimmt.
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Immer wieder wird, gerade von begeisterten Bücherfreunden, über das Fernsehen geschimpft. Ich habe allerdings der Fernsehserie „Star Trek: TNG" den Tipp für Mark Twains Buch „Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof" zu verdanken. In der Star Trek Folge „Gefahr aus dem 19. Jahrhundert" wird der große amerikanische Schriftsteller Twain gewürdigt. Eine sehr empfehlenswerte Episode.
Wie auch in so vielen Star Trek Episoden, wird in Twains Buch eine Zeitreise beschrieben. Der Amerikaner Hank Morgan reist vom 19. in das 6. Jahrhundert zurück. Rasch steigt er zu einem wichtigen Berater an König Artus' Hof auf. Er nutzt seinen gewaltigen Wissensvorsprung um die feudale Gesellschaft in Riesenschritten ins wissenschaftlich-technische Zeitalter zu führen. Im wesentlichen ist das Buch ein Plädoyer für Demokratie. Immer wieder ätzt Mark Twain gegen Kirche, Adel und das Rittertum. Im Gegensatz zu einer anderen Satire auf das Rittertum, nämlich Servantes „Don Quicote" dürfte dieses Buch ungleich weniger bekannt sein. Und das ist äußerst schade. Twains Buch ist wesentlich flüssiger zu lesen und meiner Meinung nach auch erheblich amüsanter. Besonders lustig sind die Duelle zwischen dem Zauberer Marlin und Hank Morgan.
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am 21. Februar 2003
Dieses Buch ist zuallererst urkomisch. Ein richtiges Lesevergnügen, bei dem ich immer wieder laut auflachen mußte.
Der Witz der Geschichte lebt von dem Kontrast, der entsteht, wenn ein moderner, rechtschaffener, leicht naiver Ostküsten-Amerikaner eine Zeitreise ins Mittelalter macht, und dort am Hof König Artus' fröhlich und unbeschwert seine amerikanischen Werte weiterlebt.
Mark Twain schafft es über diesen Kunstgriff, der amerikanischen Gesellschaft den kritischen Spiegel vorzuhalten, und man liest das Buch gerne, weil ein genialer Erzähler seine Wahrheiten mit teilweise sehr ernstem Hintergrund äußerst humorvoll und elegant vorbringt. Mark Twain darf das, denn er kennt seine Landsleute in- und auswendig und ist ein erstklassiger Schriftsteller, der moralisieren kann, ohne dabei im Geringsten säuerlich zu werden.
Das Ende des Buches (es ist ungewöhnlich, aber ich verrate es hier natürlich nicht) läßt einem ganz schön das Lachen im Hals gefrieren und wirkt topaktuell.
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am 14. Dezember 2008
Mit "ein Yankee aus Conecticut an König ArtusŽ Hof" schuf Mark Twain ein Fortschritt beschwörendes Werk (mit Anleihen an Robinson Crusoe), dass Adel und Klerus, sowie die elenden Lebensbedingungen der ungebildeten Massen anprangert.
Leider ist der Roman streckenweise von Pathos geprägt und der Protagonist sehr glatt und überlegen in all seiner Handlung, wie "McGiver" hat er in brenzligen Situationen stets irgendwelche Gerätschaften der Neuzeit zur Hand (mal schnell im 6. Jahrhundert von ihm in seinen Fabriken erschaffen, Baupläne und Material ist alles im Kopf des supermodernen Yankees ohne Probleme bereit)und überlistet die unglaublich dämlichen Gegner zu Tausenden - streckenweise ist das Buch einfach arrogant.
Das Niveau des Humors ist auch sehr wechselhaft, mal herrlich ala' Don Quixote, mal sehr flach.
Der sehr interresante Schluss hingegen, mit seiner düster science-fiction ähnlichen Stimmung rettet die Sage, leider kommt das Einlenken des Autors (für mich) zu spät...
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am 19. August 2002
Wie hat sich ein Ritter eigentlich gefühlt, der mit einer tonnenschweren Rüstung - wenn er sie denn erst einmal anhatte - sein Pferd besteigen muß und dann juckt es ihn auch noch irgendwo? Ein herrliches Buch, aus dem ich während des Lesens ständig laut vorlesen mußte. Wen die Zeit von König Artus interessiert und wer beim Lesen auch mal herzlich lachen möchte, ist mit diesem Buch bestens beraten.
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am 30. Januar 2013
Der Yankee war mein erstes Buch von Mark Twain. Jetzt werden wohl noch viele folgen. Ein toller Autor mit einem extrem intelligenten und humorvollen Schreibstil. Vermutlich müsste ich das Buch noch 6x lesen um alle Spitzen und Anspielungen zu verstehen.

Inhalt
Der Yankee gerät durch einen Zwischenfall in das 6. Jahrhundert. Dort findet er ziemlich direkt an König Artus' Hof. Zu Anfang ist er noch mehr oder weniger überfordert mit der Lage, wird doch als allererstes seine Hinrichtung angeordnet. Durch eine Täuschung gelingt es ihm seine Haut zu retten und noch mehr: Die Bevölkerung des 6. Jahrhunderts hält ihn nun für einen mächtigen Zauberer. Da sein Zauber offensichtlich soviel besser funktioniert, als der Merlins, übernimmt der Yankee als nächstes Merlins Position als Berater des Königs. Mit Macht und Einfluss ausgestattet macht er es sich zum Ziel, das 19. Jahrhundert im über 1.000 Jahre zu früh entstehen zu lassen. So macht er das fahrende Rittertum zu wandelnden Werbeträgern für Seife und Hygiene, gründet Schulen, baut Kraftwerke und erfindet das Telefon. Hierbei muss er sich immer wieder mit Merlin und Kirchengetreuen rumschlagen, die von seinen Plänen so rein gar nichts halten.

Meinung
Die Ausgabe aus dem dtv ist sehr angenehm zu lesen. Zu bemängeln habe ich nichts. Absätze sind vorhanden, Schriftgröße ist in Ordnung und auch das Cover finde ich soweit passend.
Mit Mark Twain habe ich einen neuen Lieblingsautor entdeckt. Vordergründig handelt es sich um einen Abenteuerroman, der sich grob an der Artus Sage orientiert. Beim Lesen hatte ich das Gefühl Mark Twain sitzt höchstselbst in einem Ohrensessel vor dem Kamin und erzählt die Geschichte des Yankees. Hintergründig ist die Geschichte eine Satire voller Gesellschafts- und (Staats-)kirchenkritik. Hierbei wird nicht nur die Gesellschaft des 6. Jahrhunderts aufs Korn genommen, sondern die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts bleibt nicht verschont. Teilweise führt das zu skurrilen Situationen die zum schreien komisch sind. Mark Twain hat hierbei einen anspruchsvollen aber wunderschönen Schreibstil. Irgendwann habe ich angefangen an meine Lieblingszitate Klebezettel zu machen, damit ich sie nicht wieder vergesse. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch sagen, es handelt sich um ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Es ist nichts, was man einfach so nebenbei runterlesen kann. Vor allem wenn Sandy anfängt zu reden. Dann kann ein Satz auch schon mal über eine halbe Seite gehen. Ich musste hier öfters mal zurückblättern weil ich einfach überhaupt nicht begreife, was sie da faselt. Teilweise 2 – 3 mal. Was nicht heißt, dass ich es danach verstanden hätte. Aber der Moment ist urkomisch, wenn man dann weiter liest und der Yankee sich darüber beschwert, dass er absolut nicht versteht was sie erzählt. Für mich nur ein kleiner Beleg (von Vielen) für den großartigen Stil von Mark Twain. Natürlich geht in der Übersetzung einiges verloren. In den Anmerkungen werden Wortspiele erklärt, die so einfach nicht ins Deutsche zu übertragen waren. Bestimmt gibt das Original in Bezug auf Wortwitz noch mehr her, für jemanden der ausreichend Englisch kann. Mir ist es aufgefallen, ich hatte aber nicht das Gefühl etwas Essentielles zu verpassen.
Ich mochte auch die Charaktere sehr. Über den Yankee selbst erfährt der Leser relativ wenig. Im Wesentlichen nur das, was er selbst ganz zu Anfang über sich erzählt. Allerdings vergisst er hier seinen leichten Hang zur Arroganz zu erwähnen. Clarence gehört zu meinen Lieblingscharakteren, der für meine Begriffe leider zu wenig Auftritte hat. Sandy tötete mir ab und an den letzten Nerv; ich kann also nachvollziehen, wieder Yankee sich auf ihren gemeinsamen Reisen gefühlt haben muss. Die vielen Ritter und Adligen führten bei mir allerdings schon mal etwas zu Verwirrung.
Das Buch hält für den Leser noch die ein oder andere Überrauschung am Ende bereit, die so nicht vorherzusehen sind. Mehr sage ich dazu an dieser Stelle allerdings nicht.

Fazit
Ein tolles und intelligentes Buch, in dem der Leser auf einer Reise ins 6. Jahrhundert viel über die Zukunft lernt. 5 Sterne
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am 21. September 2003
Zu Unrecht ist dieses Werk von Mark Twain in der Bekanntheit hinter Tom Sawyer und Huck Finn gereiht. Es ist eine bittere Satire sowohl auf das Mittelalter als auch auf die Moderne, und es hat seine Berechtigung bis in die heutige Zeit behalten.
Der in die Zeit Arthurs (1. Hälfte des 6. JH) zurückversetzte Hank Morgan (Icherzähler), wird aufgrund seines überragenden technischen Wissens als größter Zauberer seiner Zeit anerkannt. Er wird zum zweiten Mann im Staate (nach Arthur) und beginnt im Geheimen an einem Plan für die Revolution zur Republik zu arbeiten. Twain richtet sich nicht nur gegen die romantisierende Glorifizierung des Mittelalters, sondern greift im Laufe des Buches den Kapitalismus der Moderne immer massiver an. Zum Ende hin vernichtet er den gesamten Adelsstand dieser Zeit - ein klarer Genozid - sodass dem Leser das Lachen im Halse stecken bleiben muss.
Ganz klar bezieht Mark Twain Stellung gegen den Adel und die Staatskirche und für die Gleichheit der Menschen. Aber Ungerechtigkeiten gibt es auch in der Gesellschaft in der Mark Twain lebt (und heute ist das nicht anders) und auch diese stellt er an den Pranger.
Besonders interessant an diesem Werk ist die sprachliche Vielfalt mit der Mark Twain virtous spielt. Er wechselt ständig den Erzählstil und lässt so die Szenen sehr unterschiedlich wirken. Ebenso werden durch den laufenden Einsatz von Anachronismen Verfremdungseffekte spürbar. Sein großes Wissen auf vielen Gebieten verflicht er ständig mit der Handlung, und er spart nicht mit Anspielungen auf historische Ereignisse.
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am 26. Oktober 2011
Zeitreiseromane sind meist spannend und lustig durch die Verwicklungen und Probleme der Zeitreisenden und ihrer Handlungen.
Dieses Buch mag ein Klassiker sein aber ich fand es langweilig und, -ja lacht ruhig- diskriminierend. Normalerweise lese ich so ein kl.Buch in 2 Tagen durch. Diesmal musste ich mich immer wieder zwingen weiter zu lesen, in der Hoffnung das es noch spannend wird.

Ein Überheblicher, Wichtigtuerischer, Angeberischer Hauptcharakter. Er kommt in die Vergangenheit und will mit Gewalt diesen Menschen unsere heutige Zivilisation aufzwingen. Er macht sich lustig über die Rückständigkeit der damaligen Epoche. Vielleicht reist mal jemand in Mark Twains Zeit zurück und amüsiert sich darüber, dass er seine Bücher noch mit der Schreibmaschine schreibt und nennt ihn dummen Hinterwäldler.

Er lässt die Ritter mit Werbetafeln behängt durch die Gegend reiten. (obwohl zur damaligen Zeit keiner lesen konnte, außer Mönche)
Er baut ein weitverzweigtes, verborgenes!!, geheimes!! Netz aus Universitäten, Militärakademien, Fabriken, Bergwerken und Werkstätten auf und verlegt Telefonkabel. Nur wie er das macht, erfährt der Leser nicht. Das ist auf einmal alles da. Obwohl das, mit all seinen Problemen und Stolpersteinen, doch erst so richtig einen Zeitreiseroman ausmacht. Stattdessen ellenlange,langweilige und sinnlose Schachtelsätze.
EINE LESEPROBE: "Es wäre auch ein guter Gedanke, ihm noch fünfhundert Offiziere beizugeben, ja, sogar so viele Offiziere, wie es Adlige und deren Verwandte im Lande gab, selbst wenn zum Schluß fünfmal so viel Offiziere wie Gemeine im Regiment wären, und auf diese Weise zum Eliteregiment, zum beneideten Regiment, zu des Königs eigenem Regiment zu machen, welches das Recht hätte, auf eigene Faust und Verantwortung auf seine eigene Weise zu kämpfen, zu gehen, wohin es ihm beliebte, in Kriegszeiten zu kommen, wann es ihm behagt, und ganz piekfein und unabhängig zu sein." (Seite 213,erster Abschnitt)

Die Ritter macht er dann zu Schaffnern und Zugführern.....
Aus einem Eremiten baut er eine Nähmaschine...
lauter hanebüchener Mist.

HIER NOCH EINE LESEPROBE: in welchem Stil die Geschichte geschrieben ist: Der Zeitreisende fragt ein Fräulein nach dem Weg
"Wo ungefähr liegt die Burg? In welcher Richtung von hier?"
"Ach , ich bitte Euch, Herr, in gar keiner Richtung von hier, weil die Straße nicht gerade verläuft, sondern sich überallhin windet, deshalb dauert die Richtung jenes Ortes nicht an und liegt einmal unter dem einem Himmel und ein andermal unter einem anderen, so daß, wenn Ihr meint, sie ginge gen Osten,und Euch deselbst hinbegebt, Ihr feststellt, das der Weg der Straße wieder umkehrt in einem halben Kreis, und weil dieses Wunder wieder und immer wieder geschieht, wird es Euch betrüben, das Ihr in der Eitelkeit Eures Geistes vermeint habt, den Willen Dessen zu durchkreuzen und zunichte zu machen, der keiner Burg von einem bestimmten Punkt aus eine Richtung gibt, es sei denn, dass es Ihm gefällt, ist es eher Sein Wille, dass alle Burgen und alle Richtungen, in denen sie liegen, von der Erde verschwinden und den Platz, auf dem sie gewesen, öde und leer lassen, und Er also Seine Geschöpfe warnt, dass, wo Er will, dort will er, und wo er nicht will,dort..." (Seite 77,mittlerer Abschnitt)

Solcherart geht es zum Teil Seitenweise zu.
Wie gesagt, vielen hat das Buch gefallen mein Geschmack war es nicht.
Die Deklaration dieses Buches als Zeitreiseroman ist irreführend. Man sollte es lieber in die Sparte Satire einordnen.
Ist mir auch ein Rätsel, wie so ein Buch, wo sich über die Lebensweise der Menschen in der Vergangenheit lustig gemacht wird, ein Klassiker genannt werden kann. Hier gilt wahrscheinlich die Devise, "man (der Künstler) muss sich nur erstmal einen Namen gemacht haben, damit danach jeder Mist von ihm hochgelobt wird".

Übrigens ist das Buch als Kinderfilm unter dem Namen: "Zeitsprung in die Tafelrunde" USA 1989 erschienen. Da macht ein 12-jähr. Mädchen diese Zeitreise und das war allemal lustiger und hat durch die kindliche Adaption keine Spur von Überheblichkeit hinterlassen.
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am 20. August 2014
Ich kann mich den positiven Rezensionen hier voll anschließen, möchte aber potentielle LeserInnen darauf hinweisen, dass dieses Buch im vorletzten Jahrhundert geschrieben wurde. Die Idee an sich ist brillant und den Roman habe ich sehr genossen. Aber man muss sich schon vor Augen halten, dass seinerzeit eine andere Sprache gesprochen und dem Lesen mehr Raum gegeben wurde.
Wer lieber ein modernes Buch in dieser Richtung lesen möchte, kann "Das Jesus Video" von Andreas Eschbach lesen.
Aber ich finde, es lohnt sich, Mark Twain ein paar Nachmittage zu widmen.
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am 2. Juli 2016
Lektüre vom allerfeinsten. Welch sprachgewaltige Wohltat in Zeiten wo Sprüche wie "So muß Technik" mich zum resignierten Kopfschütteln bringen.
Obwohl das Werk seinen 100ten Geburtstag schon um einiges hinter sich hat, ist es nach wie vor ein äußerst amüsantes und kluges Meisterwerk aus der Feder von einem der größten amerikanischen Schriftstellers des 19. Jahrhunderts.
Möge es nicht in Vergessenheit geraten und noch vielen Generationen Freude bereiten.
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