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am 14. Mai 2009
Dies ist der Original-Don-Quijote-Roman. Keine zerstückelte, gekürzte oder Kinder-Fassung, sondern der ursprüngliche Roman aus den Jahren 1605 und 1615 (damals in zwei Teilen erschienen) mit dichtbedruckten 1103 Seiten Geschichte und einem 20-Seiten Nachwort. Ich habe mehrere Wochen daran gelesen. Interessant ist immer wieder wie Don Quijote zwischen Gescheitheit und Narrheit tendiert. Er ist wohl durchaus intelligent, aber durch das unzählige Lesen von Ritterromanen verrückt geworden, so dass er nun glaubt selbst ein fahrender Ritter zu sein, auf Abenteuer auszieht und den treuen Sprücheklopfer Sancho Pansa, der eigentlich von Don Quijotes Geisteskrankheit weiß, als Schildknappen mitnimmt und das alles in einer Zeit in der es schon gar keine Ritter mehr gibt. Es geht in dieser Geschichte ebenso darum was Don Quijote sich einbildet und was er phantasiert. So glaubt er zB, dass seine imaginäre große Liebe, die unvergleichlich schöne Dulcinea von Toboso, die gar nicht existiert, in eine schmutzige, hässliche Bäuerin verzaubert wurde, die sie unterwegs treffen. Die Menschen die von Don Quijotes Zustand wissen führen ihn an der Nase herum und treiben ihr Spiel mit ihm, was ihn nur dazu bringt erst recht davon überzeugt zu sein, dass es überall mit Zauberei zu geht. Immer wieder schmunzelt man über Don Quijotes Euphorie und beinahe schon Sturheit, mit der er sich in den Kampf gegen seine "Gegner" (die oft garkeine feindlichen Absichten haben) stürzt und tragikomisch ist meist der Ausgang. Einige Missverständnisse von Seiten Sancho Pansas sind vielleicht etwas albern (so wundert er sich beispielsweise über das Wort Distanz und fragt was dies für ein Tanz sei, der Dis-Tanz) und möglicherweise sehr frei übersetzt. Ansonsten liest sich der Roman sehr flüssig. Der Übersetzer Ludwig Braunfels wählte eine wundervoll altmodische (nicht im negativen Sinn), vornehme Sprache, die einfach schön klingt. Hier herrschen solche Ausdrücke wie: Es deuchte ihn / Es dünkte ihn / sintemal ... etc. Auch witzig ist der nicht ganz so ernst genommene Faktor des Erzählers. Dieser fiktive Erzähler mit Namen Sidi Hamet Benengeli ist sich manchmal in seinen Schilderungen unsicher. Ein äußerst kurzweiliger, humorvoller und leichter Roman, der einfach Spaß macht.
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am 19. August 2010
Wie soll man den Inhalt eines ueber 1000 Seiten starken Meisterwerkes wuerdigen? Nicht wirklich einfach. Der Roman ist vordergruendig die Geschichte von Don Quichote und seinem Diener Sanscho Pancha. Don Quichote hat eine Vielzahl von Ritterromanen gelesen, aus denen er seine Inspiration bezieht und nicht mehr zwischen Realitaet und Phantasie zu unterscheiden weiss. Sein sprichwoertlicher Kampf gegen Windmuehlen hat sich bis in die heutige Zeit gehalten und ist ein Synonym fuer wenig Erfolg versprechende Unterfangen. Obwohl die beiden Hauptakteure eine Vielzahl von Abenteuern zu bestehen haben, ist das mittlerweile mehr als 400 Jahre alte Werk mehr als nur ein Abenteuerroman. Es ist voller Lebensweisheiten und inspiriert zum Nachdenekn, nicht nur die Jungen. Man sollte sie literarisch kennengelernt haben, den Don Quichote und Sancho Pansa.
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am 14. Januar 2004
"Der geneigten Leserschaft tue ich hiemit zu wissen:" Es handelt sich beim Don Quijote zwar um einen Ziegel mit gut tausend klein und dicht beschriebenen Seiten, und das mag fürs Erste vielleicht abschreckend wirken. Dennoch: Mich hat dieses Buch etwa ein dreiviertel Jahr begleitet, und ich habe es genossen. Der Quijote ist kein literarisches Junk food, das man in zwei Wochen durchliest. Man kann die mehr oder weniger in sich geschlossenen, auf eine ganz wunderbare Weise komischen und berührenden Episoden vom Ritter Don Quijote und seinem unbedarften Schildknappen Sancho Pansa durchaus langsam auf sich wirken lassen. Die Ausdauer lohnt sich - vor allem in der hervorragenden deutschen Übersetzung dieser Ausgabe (Ludwig Braunfels).
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am 10. Juli 2015
Es ist eben ein Klassiker, und dies nicht zu unrecht.
Nett geschrieben, zu jeder Tag- und Nachtzeit zu lesen und manchmal möchte man es einfach nicht mehr auf die Seite legen. Richtig langweilig wurde das Buch eigentlich nie, auch wenn es sich an manchen Stellen etwas hinzog.

Definitiv ein Muss - den Klassiker mal zu lesen.
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am 22. April 2001
Ein armer, aber sinnreicher Junker steckt seine Nase zu tief in Bücher: Ritterromane, der Dreigroschenschund um 1600 in Spanien. Und darüber, so gibt der Erzähler kund, trocknete dem Manne das Hirn ein, und fortan wird "Don Quijote" von der fixen Idee beherrscht, ein FAHRENDER RITTER zu sein, und mit seinem starken Arm (ähm, tja, denkt *er*! ;-) die Welt von allem Unbill befreien zu müssen. Ein edles Ansinnen! Doch Don Quijote sitzt der Irrsinn ebenso im Kopf wie in den Augen, und so sieht er in einer Kneipe ein Schloss, in Huren Burgfräuleins, im Wirt den Burgvoigt, in Mönchen teuflische Lügenbolde... und nicht zuletzt in Windmühlen arglistige Riesen. Und er greift an. Nicht immer mit Erfolg, aber immer irgendwie heldenhaft. Abgefahren.
Miguel de Cervantes Saavedra schrieb vor 400 Jahren eine Parodie auf die Ritterromane seiner Zeit. Seitdem ist das Buch erfolgreich, und Weltliteratur. Trotz dieses unangenehmen Wortes "Weltliteratur" sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, und einfach drauflos lesen. Es lohnt sich :-)
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Miguel de Cervantes (1547-1616) hinterließ der Weltliteratur mit seinem "Don Quijote" ein unvergessliches Meisterwerk, das die Leser erheitert wie auch bewegt.

Die Geschichte des Landadligen Alonso Quijano, der als Ritter Don Quijote große Abenteuer erleben möchte, fasziniert die Leser ungemein. Ein Mann, der sich in seine liebsten Rittergeschichten und -romane verliert und somit mit großem Idealismus durch die Lande zieht und den Sanso Pansa als treuen Begleiter und Schildknappen hat.
Vor allem macht er sich auf das Herz seiner eingebildeten Geliebten Dulcinea von Toboso zu gewinnen.
Die Abenteuer und Missgeschicke erheitern und bewegen ungemein, vor allem Don Quijotes geradezu legendärer Kampf gegen die Windmühlen als Allegorie auf den Konflikt zwischen Träume und der allzu harten Realität.

Ich glaube, dass in jedem von uns ein Don Quijote steckt, der sich wünscht Abenteuer zu erleben und Ruhm und Ehre zu ernten.

Die Übersetzung von Ludwig Braunfels lässt sich problemlos lesen und vor allem gefallen mir die Illustrationen von Grandville (1803-1847).

Wer sich mit Klassikern der Weltliteratur befasst, der kommt an Don Quijote nicht vorbei.
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am 31. August 2014
Wer Don Quichotte gelesen hat wird wissen, warum es eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur ist. Vielschichtige Literarische Figuren und Sujets unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, trotz dieses immensen Seitenumfangs.
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am 3. August 2001
Ich habe lange mit dem Lesen eines so dicken Buches gezögert, als ich dann nach Andalusien in die Ferien ging, schien mir dieses als genau das richtige zu sein und prompt war ich schier überwältigt. Das Buch besitzt unglaubliche literarische Fülle: Ein Sammelsurium von Philosophie, Lyrik, Humor, Geschichte und nicht zuletzt Phantasie! Der fehlende 5-Stern bezieht sich auf die sich scheinbar wiederholenden Passagen, die den Leser manchmal auf die Geduldsprobe stellen - aber die Geduld lohnt sich!
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am 6. Februar 2016
Die Abenteuer des Ritters von der traurigen Gestalt und seines Knappen Sancho Pansa. Von einem, der auszog einen Traum zu leben. Über die Gefährlichkeit des Lesens und über den Unterschied zwischen Bildung und Einbildung. Ein kluges Buch! Tragisch-komisch und einfühlsam. Voller Spannung und Romantik. Und alles in der richtigen Mischung! Seit 1605 ist der Roman des glücklosen Ritters, der, inspiriert von zahllosen Romanen, auszog, um ein Held zu werden, aus dem Kanon der Weltliteratur nicht mehr wegzudenken. Urkomische Irrungen und Wirrungen machen diesen Klassiker zum literarischen Hochgenuss.
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am 27. März 2015
Ich hätte nie gedacht das ich so viel lachen kann. Und das wegen eines Romanes der schon so alt ist und doch so jung. Gut, die Schreibweise mag den einen oder anderen alt vorkommen. Aber die Erzählung ist nun mal schon etwas älter und man gewohnt sich schnell daran. Unbedingt lesen.
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