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Kundenrezensionen

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am 6. Juli 1999
Der 1847 unter dem (männlichen) Pseudonym "Ellis Bell" erschienene Roman "Wuthering Heights"/"Sturmhöhe" gehört mit Sicherheit zu den Klassikern der Weltliteratur. Es blieb Emily Brontes einziges Buch, sie starb ein Jahr nach der Veröffentlichung im Alter von nur 30 Jahren an Tuberkulose. Es erzählt die Geschichte zweier Familien, zweier Landgüter; abgelegen im englischen Moor: Trushcross Grange und Wuthering Heights. Eines Tages bringt Mr. Earnshaw, Besitzer von Wuthering Heights, von einer Reise einen verwahrlosten, schwarzhaarigen Jungen mit nach Hause. Man gibt ihm den Namen Heathcliff und nimmt ihm in die Familie auf, und da der Hausherr den Jungen bevorzugt und unter seine Obhut nimmt, zieht er sich bald den Hass der anderen Kinder zu, bis auf die kleine Catherine, so daß die beiden bald unzertrennliche Freunde werden. So wachsen sie heran, aber Heathcliffs Charakter entwickelt sich sehr zum Schlechteren, er wird ein verschlagener, hinterhältiger, rachsüchtiger Zeitgenosse, der alles tut, um denjenigen, die sich seinen Hass zuzogen, zu schaden. Doch dann verliebt sich Catherine in den jungen, naiven Sproß von Trushcross Grange, Edgar Linton, und Heathcliff verschwindet gebrochenen Herzens spurlos. Jahre später kehrt er zurück, auf unbekannte Weise zu Reichtum gelangt und besessen und innerlich zerstört von dem Gedanken totaler Rache. Emily Bronte gelang es mit diesem Roman eine unheimlich dichte, aber dennoch reell anmutende Atmosphäre zu schaffen; das rauhe Moor scheint sein Pedant in sen absonderlichen Charakteren zu finden, das Extrem entspringt dem gewöhlichen Ablauf des Tages, dem Fluß des Lebens und der menschlichen Seele. Ein Ereignis folgt scheinbar unausweichlich dem Vorangegangenen, der Leser kann den Wahn Heathcliffs verstehen oder die Weichheit Edgars - all diese Menschen sind nur zufällige Ergebnisse der sie umgebenden und unaufhörlich beeinflussenden Welt. So zieht sich eine konstante Spannung durch den gesamten Roman, kein Ereignis, ja beinahe kein Wort bleibt ohne Folgen, so daß das Buch wie ein organisches Stück wirklichen Lebens scheint, in Buchform gepreßt und irgendwo in verstaubten Büchereiregalen auf den Leser wartend.
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am 30. August 2004
Was Emily Jane Bronte mit ihrem 1847 veröffentlichten Roman "Wuthering Heights" (bzw. "Sturmhöhe") geschaffen hat, zählt zu den gewaltigen, genuien Stoffen der Weltliteratur. Auch wenn dieser Roman auf den ersten Blick eine fesselnde Liebesgeschichte ist, die mit Elementen der gothic novel, dem frühen Schauerroman, gespickt und der Tradition des viktorianischen Romans formal zumindest verpflichtet ist, so steckt dahinter eine unglaubliche Tiefsinnigkeit und poetische Kraft, eine formale Klasse mit der multiperspektivischen Erzählmethode und schließlich eine Beschwörung der elementaren Naturgewalten, die in den Charakteren von Emily Bronte wirken. Hält man sich das neben dem zutiefst fesselnden Leseerlebnis vor Augen, so muss man in der Tat zu dem Schluss kommen, eines der Bücher in der Hand zu halten, die man nie wieder weggeben möchte. Ich kann jedem nur raten, dieses Meisterwerk zu kaufen, es wird auf jeden Fall ein fesselndes, packendes Erlebnis, das einen nachhaltig beschäftigt und zum Nachdenken anregt. Das Original sollte man auch einmal lesen, allerdings ist von den Übersetzungen die DTV-Ausgabe besonders empfehlenswert, da hier meiner Ansicht nach das beste Ergebnis erzielt wurde. Zu weiteren Lektüre möchte ich hier Emily Brontes Gedichte empfehlen, die von kongenialer sprachlicher Kraft und inhaltlicher Tiefe beschaffen sind! Leider hat uns die im Alter von 30 Jahren verstorbene Emily Bronte nicht vielmehr als jene Gedichte hinterlassen und einen - vielleicht den - größten Liebesroman aller Zeiten; und das, ohne das sie jemals selbst eine Erfahrung mit der Liebe machen konnte. Wer einmal die Sturmhöhe und die Gedichte gelesen hat, der wird die grenzenlose, gewaltige Phantasie dieser jungen Frau um einiges besser kennen und wird verstehen, wie dieser monumentale Roman möglich war!
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am 30. November 2004
Schon die Geschichte der Brontes ist doch wahrhaft faszinierend und nachdem ich Sturmhöhe gelesen habe, folgte jetzt auch Jane Eyre und bald die Geschichte über die drei Bronte-Schwestern. Endlich mal ein "Stück Weltliteratur" lesen, einen richtigen Klassiker, das hat mich am meisten an diesem Buch gereizt um ehrlich zu sein. Am meisten hat mich der Schreibstil fasziniert, womit einen das Buch sofort in seinen Bann zieht. Da es immer in der Ich-Perspektive geschrieben ist, hat man natürlich ein noch mehr Gefühl für die Geschichte. Das alleine macht es sicherlich schon einzigartig. Man hat das Gefühl alles sehr real mitzuerleben, die detailliert beschriebene Landschaft kann man förmlich sehen und riechen, die Figuren des Buchs sind so perfet beschrieben, dass man meint sie fast sehen zu können, ja sie selbst zu kennen. Zur Geschichte: 1801 Mr. Lookwood ist gerade als neuer Pächter in Yorkshire angekommen und besucht seinen neuen Gutsherren, Mr. Heathcliffe, und ist fasziniert von ihm und seinen merkwürdigen Mitbewohnern. Man muss die Geschichte schon lesen, denn beschreiben lässt sich nur schlecht, was Mr. Lookwood dort zu sehen bekommt. Mr. Lookwood ist so fasziniert von dem mürrischen und unfreundlichen Mr. Heathcliffe und dessen schöner Schwiegertochter sowie den restlichen komischen Gestalten im Haus, dass er vor lauter Neugier sogar nochmal das unfreundliche Anwesen "Wuthering Heights" besucht. Wegen eines Schneesturms ist er sogar gewungen dort zu übernachten und spätestens dann geschehen Dinge, die ihn mehr als neugierig machen. Als er das Anwesen am nächsten Tag verlässt und nach seinem Ausflug krank das Bett hüten muss, fragt er seine neue Haushälterin, Mrs. Ellen Dean, nach den Bewohnern von Wuthering Heights. Und Mrs. Ellen erzählt ihre Geschichte, denn sie kennt Mr. Heathcliffe seit er vor Jahren als kleiner Junge in ihr Haus kam und die dunkle Geschichte, die in jener Zeit begonnen hat... Und das so lebensecht und nah, dass es beinahe wie ein Film wirkt. Es ist eine wahnsinnig fesselnde und interessante Geschichte, der Schreibstil ist einzigartig. Allerdings ist dieses Buch auch sehr traurig und man kommt nicht darum, viel über diese Story nachzudenken... Ich kann dieses Buch nur jedem sehr empfehlen, egal welchen Buchgeschmack man hat!
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am 23. November 2006
Dieses von Elke Heidenreich desöfteren gebrauchte Zitat des Musikers Sven Regener kommt mir immer dann in den Sinn, wenn ich mich mit einem literarischen Text schwertue.

Und auch bei Emily Brontes "Sturmhöhe" wurde es desöfteren zu einem Stoßseufzer! Denn weder bei der ersten Lektüre vor mehr als zwanzig Jahren als auch beim Wiederlesen jetzt, fiel es mir leicht, mich in dieses Drama hinein zu finden.

Umso größer war der Lohn, denn wenn man sich dann eingelesen hat, lässt einen die "Sturmhöhe" nicht eher los, bis man den versöhnlichen Schluss dieses Buches erreicht hat.

1801: Thrushcross Grange bekommt einen neuen Pächter. Dieser besucht seinen Verwalter Heathcliff auf Wuthering Heights und ist entsetzt über die Zustände dort. Heathcliff scheint ein Monster zu sein, dass brutal und herzlos über seine Schwiegertochter und den jungen Earnshaw herrscht. Zurück gekehrt in sein friedliches Haus, lässt sich Lockwood von der Bediensteten Nelly die Geschichte der Earnshaws und Heathcliffs erzählen. Dabei wird klar, dass es auf Wuthering Heights eigentlich immer nur Verlierer gab und Entscheidungen in der Familie getroffen wurden, die für alle Beteiligten Leid und Kummer bedeuteten...

"Sturmhöhe" ist ein Meisterwerk des englischen Realismus und auch heute noch von einer ungeheuren Eindringlichkeit. Das Buch erzählt von der Tragik unerfüllter Liebe, Selbstzerstörung und Hass. Und manchmal ist es von einer Zartheit und Wärme, die umso überraschender kommt, weil man sich manchmal fühlt, wie in einem Alptraum.

Emily Bronte hat mit diesem in sehr jungen Jahren verfassten Buch einen zeitlosen Kosmos erschaffen, der sich dem Leser wohl erst nach mehrmaligem Lesen gänzlich erschließt. Große Literatur!
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TOP 500 REZENSENTam 13. Dezember 2003
"1801 - Soeben bin ich von einem Besuch bei meinem Gutsherren zurückgekehrt - diesem einsiedlerischen Nachbarn, der mir noch zu schaffen machen wird. Was für eine schöne Gegend! Ich denke, in ganz England hätte ich keinen zweiten Ort finden können, an dem sich so abgeschieden vom gesellschaftlichen Trubel leben ließe. Ein wahres Paradies für Menschenfeinde - und Mr. Heathcliff und ich sind genau die rechten zwei, um diese Einöde miteinander zu teilen."
So beginnt die Geschichte von "Wuthering Heights", einem Anwesen in der Moorlandschaft Yorkshires. Nachdem Mr. Lockwood die Bekanntschaft seines mürrischen Gutsherren Mr. Heathcliff gemacht hat, ist er neugierig, warum dieser sich zu einem solch unfreundlichen Zeitgenossen entwickelt hat. Haushälterin Mrs. Ellen Dean, die auf dem Anwesen aufgewachsen ist, entführt Lockwood und den Leser in die Vergangenheit und erzählt von den Familien Earnshaw, Linton und Heathcliff, deren Geschicke fest miteinander verwoben sind. Eine Geschichte von unbändiger Liebe und tiefem Hass.
Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die derart tief berührt. Faszinierend, wie die Autorin Emily Brontë, die selbst zurückgezogen im väterlichen Pfarrhaus lebte, es vermag, diese leidenschaftlichen Gefühle zu schildern. Statt von Romantik erzählt sie von einer zerstörerischen Liebe, aus der ein nicht enden wollender Hass erwächst. Kein Wunder, dass dieses Werk in seinem Erscheinungsjahr 1847 die Leserschaft erschütterte.
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am 19. Juli 2000
Ich wurde auf das Buch Sturmhöhe durch einen Bericht über eine amerik. Literaturklasse aufmerksam, bei denen dieses literarische Meisterwerk zum Pflichtstoff gehört. Die Auszüge aus dem Buch haben mich schließlich dazu veranlasst, selbst zu bestellen. Noch nie hat mich eine Liebesgeschichte so gefesselt, wie die Geschichte von Catherine und dem Findelkind Heathcliff, die sich über zwei Generationen hin erstreckt. Zwar sind die Familienverhältnisse sehr verworren und manches sehr kompliziert erzählt, trotzdem ist es fast unmöglich, das Buch wieder aus der Hand zu legen, wenn man erstmal damit begonnen hat, da es Emily Bronte verstanden hat, ihre Charaktere so interessant und anschaulich dazustellen, dass der Leser das Geschehen vor seinem inneren Auge wie einen Film vor sich ablaufen sieht. Ich persönlich kann darum den Roman Sturmhöhe von Emily Bronte nur weiterempfehlen.
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am 20. Januar 2003
Ende der siebziger Jahre landete die junge Kate Bush mit dem Titel "Wuthering Heights" einen Welthit. Natürlich war auch ich von diesem Song sehr angetan und die sirenenhafte Stimme dieser Newcomerin aus England wollte mich damals nicht mehr loslassen. Dies blieb auch einer Freundin von mir aus Südafrika nicht verborgen, die "Wuthering Heights" als Pflichtlektüre in der Schule lesen durfte. Also schenkte sie mir eines Tages ihr Schulbuch, das ich am gleichen Tage noch zu lesen anfing. Und was soll ich sagen, einmal angefangen, konnte ich diese Lektüre einfach nicht mehr aus der Hand legen und seit der Zeit lese ich "Sturmhöhe", wie der deutsche Titel heißt, etwa einmal pro Jahr.
Ergreifend, einfach nur ergreifend ist diese Geschichte um den Findling Heathcliff, dessen unerwiderte Liebe zu Catherine Earnshaw in grenzenlosen Hass umschlägt. Das merkwürdige dabei ist nur, dass man diesen Mann, der wohl die schwärzeste Seele besitzt, die je ein Mensch besessen haben mag, trotz alledem weder verabscheuen noch hassen kann. Man empfindet nur Mitleid...
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am 2. Juli 2001
Emily Bronte zeigt in ihrem 1847 veröffentlichten Werk "Wuthering Heights" die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele in all ihren Facetten. Der Findling Heathcliff schwört den Häusern Earnshaw und Linton gnadenlose Rache, als er von seiner Jugendliebe Catherine verschmäht wird, die einem anderen das Jawort gibt. Mit kühl kalkulierten Plänen, die ihn fast schon als unzurechnungsfähig erscheinen lassen, bringt er nicht nur sämtlichen Besitz der Familien an sich, er erniedrigt weiterhin sogar die nachfolgenden Generationen in ihrem Bestreben seiner Gewalt zu entfliehen. Emily Bronte entwirft einen geschickt konstruierten Roman, der trotz des schon als unabwendbar erscheinenden Verfalls von "Wuthering Heights" in der Erlösung durch den Tod des Protagonisten Heathcliff aufgeht. Auch die etwas wirre Zusammensetzung der Zeittafel zu Anfang dieser Ausgabe kann dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun. "Wuthering Heights" gehört zu Recht zu den Meisterwerken englischer Prosa und wird nicht ohne Grund in vielen amerikanischen Filmadaptionen als "bestes Buch, das ich je gelesen habe" bezeichnet.
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am 29. Oktober 2003
Ich könnte jetzt genau das schreiben, was alle bereits hier vor mir geschrieben haben. Da dies nur in Wiederholung ausartet, möchte ich nur eins hinzufügen: Wenn man bedenkt, daß Emily B. nur 30 Jahre alt wurde, nie aus ihrem Pfarrershause herauskam und nie "die Welt" sah...was muß in ihr für eine Leidenschaft getobt haben, was für eine Phantasie, um ein solch facettenreiches Buch zu schreiben, in dem der Generationenwechsel fast verwischt. Auch wenn die damaligen Damen über dieses Buch die Nase rümpften und Skandal schrien, glaube ich fest daran, daß eine jede von ihnen ein Exemplar unter eine der vielen Falten ihrer Faltenröcke versteckt hatten, um es unbeobachtet zu lesen und dabei heftig zu erröten, ob der gleichen Gefühle der Heldinnen.
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Um es gleich vorweg zu sagen: Mit diesem Cover hat der Carlsen Verlag niemandem einen Gefallen getan. Weder den "Twilight"- Fans, noch den Fans von "Sturmhöhe" und Emily Bronte.

Liebe "Twilight" - Fans:
Auch wenn "Sturmhöhe" in "Biss zum Abendrot" mehrmals erwähnt wird, haben die beiden Bücher rein gar nichts gemeinsam. Ebenso irreführend ist die Kurzbeschreibung des Inhalts (siehe Produktbeschreibung oben). Wenn ihr mit "Sturmhöhe" eine Liebesgeschichte a la "Biss zum Morgengrauen" erhoffen, werdet ihr enttäuscht sein.
"Wuthering Heights" wie der Roman im englischen Original heißt, erzählt keine romantische Liebesgeschichte und bietet keinen Protagonisten wie Edward, der viele Mädchenherzen höher schlagen lässt. Ganz im Gegenteil: Heathcliff ist grausam, zerstörerisch und unsympathisch. Ähnlich ist es mit den anderen Protagonisten. Während "Twilight" mit Bella eine Identifikationsfigur bietet, sucht man in "Wuthering Heights" vergeblich danach. Eine Figur, mit der LeserInnen mitfühlen können und die voll und ganz sympathisch ist, gibt es in "Sturmhöhe" nicht. Die Handlung selbst ist verschachtelt und wird teilweise als verwirrend bezeichnet.

Für einige LeserInnen mag dies jetzt vielleicht negativ klingen. Das soll es aber nicht. Ganz im Gegenteil. Ich wollte damit zeigen, wie sehr sich "Sturmhöhe" von dem Bild einer romantischen Liebesgeschichte unterscheidet und dass man das Buch nicht lesen sollte, nur weil Stephenie Meyer es erwähnt. "Wuthering Heights" ist ein Klassiker aus dem 19. Jahrhundert, ein eigenständiges Werk, welches nicht unter einem "Twilight" - Cover versteckt werden sollte.
All die genannten Merkmale zeigen die Besonderheiten von "Sturmhöhe". Einen Teil dessen, was den Roman auszeichnet und ihn für viele LeserInnen faszinierend macht. Als solch besonderes und eigenständiges Werk sollte das Buch auch gelesen und wahrgenommen werden.
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