Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen Unlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
46
3,2 von 5 Sternen
Die Insel des vorigen Tages. Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 24. Januar 2017
Nachdem ich das Foucaultsche Pendel und Der Name der Rose gelesen hatte, habe ich mir den Roman unmittelbar nach Erscheinen gekauft und damals nach etwa 40 Seiten beiseite gelegt. Mit einem Abstand von mehr als 25 Jahren und ca. 14maliger Lektüre des Pendels sowie einiger weiterer seiner Werke, die leider alle nicht mehr dessen Qualität hatten, habe ich die Lektüre wieder aufgenommen. Au weia. Hätte ich doch nur geahnt, dass die ersten Seiten noch die besten waren ... Gegen Hälfte des Buchs wird die weitere Handlungsentwicklung komplett verweigert. Stattdessen erschwafelt sich die Hauptfigur in pausenlosen gelehrten oder nicht so gelehrten Betrachtungen der damaligen Wissenschaften. Ab und an sogar ganz unterhaltsam, aber es dient alles nur dem Selbstzweck, des Herunterbetens des umfassenden Wissensstand des Autors. Sicherlich ist es irgendwo noch unterhaltsam, sich zu fragen, auf welcher Ebene sich denn nun die Handlung wohl abspielen könnte - ist es Roberto, der Ferrante, Ferrante der Roberto, Roberto, der durch Ferrante sich selbst erschafft oder sind das alles nur Irrpfade, auf die Eco den Leser lockt, weil es niemals einen Roberto oder Ferrante gegeben hat, aber auch das wird noch nicht mal ansatzweise aufgelöst. Die Kapitel werden zunehmenden zusammenhangloser und dienen nur noch dem Herunterbeten von Fakten. Immerhin habe ich nun beendet, was ich vor 25 Jahren angefangen habe, beim nächsten Mal greife ich wieder zum großartigen Pendel.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2012
Vielleicht fehlt mir heute einfach die Geduld. Ich hatte das Buch vor 15 Jahren schon einmal gelesen und besser in Erinnerung. Anders als beim Namen der Rose schafft es Eco in diesem Buch leider nicht, über die ganze Länge des Buches die Balance zwischen gelehrtem Diskurs und Geschichte zu finden. Bis ca. einem Drittel oder vielleicht auch der Hälfte gelingt ihm das noch: die Belagerung von Casale, die Pariser Salons, das Längenproblem, die Waffensalbe und die Diskussionen um das ptolemäische Weltbild mitsamt der Logik des 17. Jahrhunderts; all das ist wirklich gut. Aber irgendwann ist auch gut damit und die zweite Hälfte, die fast nur noch aus Diskursen besteht, wird schnell langweilig und uninteressant. Dazu kommt die, finde ich, teilweise etwas hölzerne Übersetzung. Ich nehme mal an, auch im Original hat Eco den Pater in altertümlicher Art und Weise reden lassen und auch die Rechtschreibung angepasst, aber in der übersetzung ist das nicht gut gemacht. Das letzte Drittel habe ich dann nur noch überflogen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2012
Ein Buch, von dessen Lektüre ich abraten möchte, obwohl ich seinerzeit von Der Name der Rose durchaus angetan war. Für einen Roman fehlt es hier über weite Passagen an Handlung. Der »Held« befindet sich zu Anfang allein auf einem Schiff im Stillen Ozean und liegt dort über 500 Seiten lang fest ohne die möglicherweise Erlösung verheißende Insel zu erreichen. Eine scheibchenweise nachgereichte Vorgeschichte rekonstruiert, wie er dorthin gekommen ist, aber nachdem das geschehen ist und die Frage geklärt, ob sich eventuell doch noch jemand anders an Bord befindet, könnte man das Buch auch weglegen. Im Mittelpunkt stehen dann nur noch Dispute und Reflexionen, die am Ende auch noch von Phantasien und Fieberträumen durchsetzt sind, so dass man als Leser schließlich gar nicht mehr weiß, auf welcher Realitätsebene man sich befindet. Mir hat das am Ende die Lust auf's Weiterlesen verdorben. Natürlich weisen viele andere darauf hin und ich habe es auch selbst begriffen, dass Eco hier wieder mal ein historisches Tableau entwirft, Weltbild und Geisteswelt des 17. Jahrhunderts Gestalt annehmen lässt. Sowas finde ich durchaus interessant, aber ich lasse es mir dann doch lieber von einem gut geschriebenen Sachbuch vermitteln als von diesem in meinen Augen von spitzfindiger Gelehrsamkeit überfrachteten Roman.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2005
Umberto Eco ist sicher ein echter Kenner des 17. Jahrhunderts. Ich habe mich schnell in der damaligen Zeit auf dem Grad zwischen Aberglaube und Wissenschaft wiedergefunden.
Die Story an sich ist recht simpel und bedarf sicher nicht wirklich eines so dicken Wälzers. Aber es macht Spass, über so ein Buch in die Welt des 17. Jahrhunderts einzutauchen.
Es ist das sprachlich hohe Niveau, dass vermutlich auch der guten Übersetzung zu verdanken ist und die geschickt verpackte, philosophische Auseinandersetzung mit der Zeit und der Suche nach dem Längengrad, was dieses Buch so lesenswert macht.
Es geht hier weniger um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung und der Suche nach dem Längengrad, wie in Dava Sobels "Längengrad", dem m.E. wohl besten Buch zu diesem Thema. Aber auch die philosophische Betrachtung ist sehr interessant!
"Die Insel des vorigen Tages ist kein spannender Thriller aber ein wirklich gut verpacktes 17. Jahrhundert.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2016
Bin Umberto Eco Fan wollte die schlechten Kritiken nicht glauben da mich der Titel angesprochen hat, aber das Buch ist echt komisch nichts für mich.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 1999
Roberto de la Grive ist unterwegs, um den "Ursprung der Längengrade" zu finden, den Fixpunkt, an dem alles beginnt. Kein leichtes Unterfangen, sucht er doch etwas, das es ja eigentlich gar nicht gibt... Vor dem Hintergrund dieser Geschichte breitet sich ein Eco aus, wie man ihn kennt: eigentlicher Inhalt des Buches ist nicht die Rahmenhandlung, sondern ein Streifzug durch die Wissenschaftsgeschicht des Mittelalters. Allerdings ist dies keine "Wissensvermittlung" im übliche Sinne, sondern geschieht eher "en passant", nämlich durch zahlreiche, offene oder versteckte Anspielungen, von kleineren Textpassagen bis hin zu ausführlichen Abschnitten. Eco setzt hier vielfach Kenntnisse in Philosophie und Wissenschaftshistorie voraus, ohne die zahlreiche Ausführungen nicht zu verstehen oder gar in den entsprechenden Kontext einzuordnen sind. Wer in diesen Bereichen ausreichend bewandert ist, wird sicher seinen Spaß an diesem sehr humorvollen, wenn auch stellenweise vielleicht etwas langatmigen Werk haben. Für alle anderen, und das trifft wohl auf die Mehrzal leider zu, muß vieles unverständlich, wenn auch nicht uninteressant, bleiben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 3. August 2012
Umberto Ecos dritter Roman, Abenteuerstory, Liebesgeschichte und gewaltiges Zeitepos, spielt Mitte des 17. Jahrhunderts, zu Beginn der Aufklärung. Roberto de la Grive wird vom französischen Kardinal Mazarin auf eine streng geheime wissenschaftliche Expedition in die Südsee geschickt. Als er bereits einen Teil seines Auftrags erledigt hat, erleidet er Schiffbruch und wird an Bord eines verlassenen englischen Schiffes gespült. Dort findet er genügend Vorräte, aber auch exotische Pflanzen, ausgestopfte Tiere, Messinstrumente und ihm unbekannte, merkwürdige Gerätschaften. Nach einiger Zeit an Bord merkt er, dass er nicht allein ist. Er trifft auf Caspar Wanderdrossel, einen Jesuiten, der dem gleichen Geheimnis auf der Spur ist wie er selbst.

Unterhaltsam geschrieben, kann Eco mit diesem Roman an seine Welterfolge "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel" nicht reichen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2012
Wie immer mehrsprachig, viele Handlungsstrange, aber immer wieder gut! Nun habe ich es endlich auch auf deutsch! Sicher nicht mein letztes Buch, sprich den Rest habe ich ja schon.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2001
Die Spannung bleibt schon nach wenigen Seiten auf der Strecke, da das Philosophieren überwiegt. Ich werde den Eindruck nicht los, daß Eco sich und uns zeigen will, daß es ewig lange Gedankenfäden knüpfen kann. Wenn man denkt er verliert sich nun endgültig findet er, überraschenderweise, doch wieder zur Geschichte zurück. Eine eigene Weltsicht kann man aber auch kürzer,spannender und genau so universal abfassen ohne den Leser über weite Strecken zu langweilen. Jewtuschenkow braucht in seinem Buch " Beerenreiche Gegenden" dazu nicht einmal Jahrhunderte zurückgehen, sondern bleibt im Hier und Heute.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2001
Erneut hat Umberto Eco ein geschichts- wie naturwissenschaftlich interessantes Thema zur Grundlage seines Romans gemacht. Leider erreicht der Roman nicht die erzählerische Qualität seiner früheren Werke "Der Name der Rose" oder "Das Foucaultsche Pendel". Ist der Auftakt der Geschichte noch fesselnd erzählt - wenngleich der Bezug zum zentralen Thema eher beiläufig erscheint -, verflacht der Spannungsbogen schon gegen Mitte des Buchs und verliert sich zwischen langatmigen wissenschaftlichen Dialogen und geistesgeschichtlichen Exkursen. Auch der Hauptfigur vermag der Autor kaum Leben einzuhauchen, sie bleibt dem Leser in ihrer Maniriertheit fremd und gleichgültig. Und selbst die üblichen Eco'schen intellektuellen Besserwissereien, die man als Leser so schätzt, bleiben trocken und pointenlos. Man muß schon ein eingefleischter Eco-Fan sein, um dieses Buch in seiner ganzen Länge durchzustehen.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken