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Napoleon Seyfarth berichtet über seine Flucht aus dem engen Leben bei den Großeltern in der Kleinstadt. Er erzählt über sein Leben, über seine Homosexualität. Sein Erzählstil ist deutlich, manchmal derb, jedoch nie gewöhnlich. Liebevoll berichtet er über die Beziehungen zu seinen Partnern, über seine Gefühle - man muss ihn einfach gern haben. Und etliche seiner Darstellungen sind so komisch, dass ich beim Lesen lauthals gelacht habe.
Es ist kein Sachbuch über Homosexualität, aber ein lesenswerter Roman über eine bunte, schillernde Welt. Napoleon Seyfarth hat sich selbst mit diesem Buch ein wunderbares Denkmal gesetzt.
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am 9. Juli 2000
Ungeschminkt präsentiert Napoleon Seyfahrt seine (?) Lebensgeschichte; zu Anfang schrill-lustig, am Ende nachdenklich. Eine Hommage an die wilden 70er und 80er, zeitgeschichtlich und doch spannend, kurzum ein Buch, dass man nicht verpassen sollte.
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am 11. August 2011
Vorneweg: will MANN ein ähnlich gescheitertes Leben später mal als 'heitere Biographie mit Lokalkolorit' verkaufen, dann - und nur dann - kann man dieses Aneinandereihung menschlich-psychologisch-soziologischer Unzulänglichkeiten als Reminiszenz verwenden. Auf der einen Seite wird schwules Leben der 70'er und 80'er seziert (Seyfarth macht da auch vor sich selbst nicht halt), was nicht ohne Ironie und Sebstdemontage abgeht, andererseits muss die Authentizität des Geschriebenen bezweifelt werden. Besonders die Frage: "wenn ich schon weiss, was für einen miesen Charakter ich habe, warum ändere ich ihn nicht ?", bleibt erstaunlicherweise unbeantwortet, wo sonst Fragen beantwortet werden, die keiner stellen würde und sich meist um Sex drehen. Lebensweisheit: keine - und Seyfarth scheint stolz darauf gewesen zu sein. Seyfarth und die Liebe macht es dann ganz deutlich: er ist nicht nur ein Mensch der materiell ständig auf Kosten anderer gelebt hat, sondern auch emotional, ein Monster, was unter Liebe Sex und sonst auch nur das Nehmen versteht. Auf gewisse Weise zeigt er das Bild schwuler Subkultur in der zwischenmenschliche Beziehungen pervertiert werden, wie wir sie heute in ihrer vollen Blüte erleben müssen. Seyfarth bleibt ich-bezogen, emotional assozial und gern leidend, wenn er bei Scharlatanerien und Lügereien jeglicher Couleur erwischt wurde. Wie soviele hat er die Provinz im Herzen niemals verlassen, in seinem Fall bleibt ein sehr unangehmer Nachgeschmack mit dem Gefühl diesem Menschen glücklicherweise niemals begegnet zu sein. Mich persönlich haben seine Witze nicht so zum Lachen gebracht, wie ich mich vor einem Leben wie seinem geekelt habe. Aber es macht verständlich warum die schwule Szene -grade in Berlin- so ist wie sie ist und was einen an Gefühlskälte erwartet wenn man aus der Provinz kommt um frei zu sein und leichtsinnigerweise an die Liebe glaubt. Als Schutz vor Narzisten ist dieses Buch also in gewissem Umfang geeignet...
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