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am 30. November 1998
Wer oder was - um alles in der Welt - ist die Gummimaid!? Was haben Hunde und Katzen mit Kobolden, Ratten und "Rasferrat dem Engerling" zu tun? Matt Ruff hat ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann ... und über das man an mancher Stelle einfach laut lachen muß! (Ich sage nur "Kling Klang Klonius"! Wer kommt schon auf die Idee zwei Tanklastzüge, die mit Feromonen und "der Grundsubstanz zur Herstellung von Damen-Intimsprays" beladen sind, aufeinander prallen zu lassen...um die Folgen dann,äusserst amüsant, im totalen Ausverkauf aller Kondome und Gummihandschuhe gipfeln zu lassen!?) Welcher Autor erlaubt einer Studentenverbindung im Besitz von diversen Schätzen des "Herrn der Ringe" zu sein und das Reich der Elben (inclusive Lothlotrien) im Keller zu haben?! Und Wievielen Kobolden wurde zugestanden sich in Menschen zu verlieben? Ich persönlich bin davon überzeugt, daß EIN Mensch ein solches Buch (fast) nicht alleine schreiben kann! Wie sonst ist es zu erklären, daß Matt Ruff bei 5 Handlungsebenen, und noch mehr Geschichten, den Überblick nicht verliert? Liebesgeschichte, Campusroman, Fiktion, Fantasy, Gesellschaftskritik ... Fool on the Hill ist nicht zu "Schubladisieren", und schon deshalb besonders lesenswert! Das ist weder der klassische Kampf "gut gegen Böse" noch die schnulzige "die Liebe besiegt alles" Gesichte obwohl das Gute und die Liebe siegen! Herrlich! All die kleinen Seitenhiebe gegen die Gesellschaft! Unglaublich - All die offenen und verdeckten Querverweise zu grossen Autoren wie Shakespear oder Tolkien! Ein unglaublicher Roman, von ganz besonderem Tempo! Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit beim lesen von albernen Rezensionen - Carpe Diem! Aber Achtung ... Durchlesene Nächte drohen!
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am 17. Oktober 2001
Wow, das war ein Buch!!! Ich kann mich nicht erinnern, schonmal so durchgeschüttelt worden zu sein von einigen hundert Seiten Papier mit schwarzen Buchstaben drauf!
Zuerst konnte ich das, was ich mir da zu Gemüte führte, gar nicht einordnen und so richtig klappt mir das heute aber wohl auch noch nicht: Fantasy, Campusroman, Komödie, Tierbuch, Liebesgeschichte... Klingt verrückt, oder? Ist es auch!!! Aber eins ist es nicht: langweilig. Nein, es ist sogar das Gegenteil von langweilig!! Das Buch ist so erfrischend, dass ich oft genug mit offenem Mund in meinem Bett gesessen habe (sah bestimmt komisch aus) oder mir die Tränen gekommen sind. Die Gefühlswallungen gingen von schallendem Lachen, über warm ums Herz werden oder sich absolut mit einer Person identifizieren, bis hin zu Zittern und sich unter der Bettdecke verkriechen. Dieses Buch lässt sich einfach nicht einordnen und deshalb ist es so anders, anders als jedes andere Buch, was ich bisher gelesen habe!
Also wer mal Lust auf was richtig NEUES habt, für den gibt es nur eins: Fool on the hill (ist übrigens trotz des Titels in deutsch). Viel Spass...
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Januar 2011
Merkwürdige Dinge geschehen in dem kleinen Städtchen Ithaca und der dort ansässigen Cornell-Universität. Dinge, die die Fähigkeit des Rezensenten übersteigen, einen stringenten Handlungsablauf auf die Festplatte zu meißeln. Also lasse ich es lieber gleich sein und begnüge mich zunächst damit, die Hauptdarsteller des Romans vorzustellen. Im Angebot hätten wir:

S. T. George: Schon mit 23 ein höchst erfolgreicher Schriftsteller, der die besten Texte schreibt, wenn er unglücklich verliebt ist.

Kalliope: Die schönste Frau der Welt, die ihr Aussehen ständig wechselt und den Wünschen der jeweiligen Verehrer anpasst.

Aurora Smith: Tochter eines haschrauchenden Nonkonformisten und mit einem tödlichen Langweiler verlobt.

Zephyr und Puck: Kleine verliebte Kobolde, die mit Modellflugzeugen und -booten unterwegs sind und bisweilen gegen bewaffnete Ratten kämpfen müssen.

Luther und Blackjack: Ein Hund und eine Katze auf der Flucht vor rassistischen Rassehunden und auf der Suche nach dem Tierhimmel. Wir lernen, dass Hunde zu religiösem Eifer neigen, während Katzen eher atheistische Thesen vertreten.

Mr. Sunshine: Ein altersloser Grieche und der geheimnisvolle Lenker der Geschichte.

Manchmal meint das Schicksal es gut mit mir, so wie an jenem Tag, als ich mich wieder einmal recht gelangweilt in einer Buchhandlung herumdrückte und mir "Fool on the Hill" von Matt Ruff ins Auge fiel. Ich kannte weder Roman noch Autor, dennoch griff ich zu und landete unversehens einen Volltreffer! Es ist ein herrliches Buch mit epischen Ausmaßen, eine Welt der Magie, voller Humor und Fantasie, eine zauberhafte Liebesgeschichte mit Elementen von Abenteuer und Horror, aber immer leichtfüßig beschwingt und heiter. Streckenweise fühlt sich der Leser an Shakespeare-Komödien erinnert, allerdings angereichert mit beinahe apokalyptischen Schlachten, mit Rittern, Jungfrauen und Drachen.

Der Autor pflegt einen wunderbaren Stil, setzt seine Worte mit Bedacht, doch stets treffsicher; es gibt unzählige Reminiszenzen an die Literatur zu entdecken, liebevolle Details, wie zwei Hundephilosophen namens Wiedumir und Östrogen, die auf Dogot warten, mögen hierfür als Beispiel dienen. Die zahlreichen verschiedenen Handlungsstränge sind kunstvoll miteinander verwoben und lassen beim Leser niemals Langeweile aufkommen; im Gegenteil: Ich hätte mir die eine oder andere Szene noch ausführlicher gewünscht. Der Roman verzaubert, man ist ehrlich betrübt, wenn er zu Ende ist und ein schöneres Kompliment für ein Buch kann ich mir nicht denken.

Fazit: Ich habe viele Bücher gelesen, aber das ist definitiv eines der besten.
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am 30. Oktober 2005
Eines der Bücher, die man im Laufe seines Lebens liest, dann nochmal liest und nochmal und nochmal. Weil es komisch ist. Weil es romantisch ist. Weil es phantasievoll ist. Weil es eine ungemein liebenswerte Geschichte ist, die auch beim vierten Lesen nichts von ihrem Zauber verliert.
Die Fülle des Personals (Kobolde, Dichter, Ritter, die schönste Frau der Welt, Drachen, Studenten, Hunde, Katzen usw.) lässt ahnen, wie bunt es hier zugeht. Letzten Endes geht es aber um persönliches Glück, das sie alle suchen und zumeist am Ende, nachdem diverse Prüfungen zu überstehen waren, auch finden. Insgesamt sehr skurril, einfallsreich und zauberhaft.
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am 6. September 2003
...um dieses Buch zu lieben, aber es hilft.
Ich bin sicher nicht verrückt und wenn dann nur nach diesem verrückten Buch das so ziehmlich jedes Element des Fantasy-Genres enthält. Matt Ruff hat sich nicht davor gescheut in den heiligen Hallen der Tolkienaner eine Gummimaid zum Zombie werden zu lassen. Das ist nur eine der vielen Stellen wo die große Spannung die sich in mir beim Lesen aufbaute in lautes Lachen ausbrach.
Sehr empfehlenswert, ihr werdet euren Spass haben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2015
(Vorsicht, Spoiler!)
Zum ersten Mal habe ich das Buch kurz nach Erscheinen gelesen. Damals war ich jung, unbedarft und begeistert von allem Phantastischen. Das anarchische, eklektizistische Gemenge, das Ruff in "Fool on the hill" anrührt, die Romantik, die Action, das Jugendlich-Wilde - all das hat mich damals begeistert. Daher kann ich die begeisterten Rezensionen der Mehrheit nachvollziehen.
Aber ich bin älter geworden, und vielleicht auch klüger. Und jetzt habe ich das Buch nach zwanzig Jahren mal wieder aus dem Regal geholt und zum zweiten Mal zum ersten Mal gelesen (denn bis auf ein paar Szenen hatte ich natürlich alles vergessen).
Wieder baute es die Stimmung auf, wieder funktionierte die Spannung. Wieder fanden sich etliche gutgezeichnete Figuren, mit denen ich mitfiebern konnte.
Aber es fanden sich auch herzhafte handwerkliche Fehler.
Der schwerwiegendste ist, dass Ruff, wie man sagen könnte, eigentlich gar nicht erzählt. Er tut nur so. Es fehlt ihm an fast allen wichtigen Stellen an dem, was das Erzählen eigentlich ausmacht, nämlich an der inneren Logik der Ereignisse. Der Mühe, die verschiedenen Fäden ineinanderfließen zu lassen und Ereignisse aus der Geschichte heraus zu motivieren, entzieht er sich, indem er "Mr. Sunshine" einführt. Das ist der aktuelle Deckname von Apollon Musagetes, also des griechischen Künste- und Sonnengottes. Er "schreibt" eigentlich die Geschichte, indem er an wichtigen Stellen eingreift und BESCHLIEßT, was als nächstes zu geschehen hat. Und so taucht Kalliope bei S.T. George auf, weil Mr. Sunshine das beschließt. Und das Böse in Form von Rasferret hasst George nicht etwa aus einem nachvollziehbaren Grunde, sondern weil Mr. Sunshine das beschließt. Und er verschiebt den Angriff auf ihn auf den 15. März, weil es so beschlossen wurde. Und Puck und Hamlet halten sich (ohne inneren Grund) so lange verborgen, weil Mr. Sunshine es so will. Und der Hund Luther läuft monatelang zu Fuß nach Cornell zurück, weil es so beschlossen wurde. Und Ragnarök ist am Ende auf unklare Weise von seinen Komplexen geheilt, weil der Erzähler das so will. Und und und.
Man muss sich zum Vergleich nur einmal vergegenwärtigen, welche ungeheuren Mühen etwa J.K. Rowling auf sich nimmt, um in den Harry Potter-Büchern jedes Ereignis oft über mehrere Bücher im Voraus zu motivieren, die Fäden unauffällig einzuflechten, um sie im passenden Augenblick verknoten zu können. Ruff spart sich das. Mr. Sunshine beschließt, dass zwischen Neujahr und 15.März erst mal nix passiert, und basta. Dann zaubert er die zu rettende Prinzessin vor die Klauen des Drachen, und basta. Erzähllogik? Wozu?
Eine zweite Schwäche liegt darin, dass Ruff die zahllosen kurzen Fädchen seines Romans nicht verknüpft bekommt. Die Geschichte läuft auf drei Ebenen - Menschen, Kobolde, Haustiere -, aber die drei Ebenen interagieren fast nicht. In jeder werden viele teils reizvolle Charaktere eingeführt, die überflüssig und blass bleiben und ihre Rolle nicht bekommen. Wozu war gleich die Tolkieniana gut? Und die Blauen Zebras? Wieso ist die RAT-Burschenschaft untergegangen? Warum hat Luther Cornell für den Himmel gehalten? Es wirkt wie ein Buch voller Insidergags, das versehentlich an die Öffentlichkeit gekommen ist, wie ein Sammelsurium von Einfällen aus der Studentenzeitung.
Es hat seinen Reiz, dass der Kampf zwischen Rassisten und Nonkonformisten gleichzeitig auf drei Ebenen ausgefochten und von der richtigen Seite gewonnen wird. Aber Ruff verliert dabei den Überblick. Hätte er die Kobolde und die Tiere einfach gestrichen, dann hätte dem Buch nichts gefehlt, und es hätte sehr an Stringenz gewonnen. Diese Seitenhandlungen bleiben unvollständig.
Fazit: Ein Buch für junge Leser, für das Herz glühender Nonkonformisten. Weniger für ihren Verstand.
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am 24. Juli 2002
Nachdem "G.A.S. - Die Trilogie der Stadtwerke" Furore gemacht hatte, gelangte Ruffs Debüt, entstanden zwischen 1984 und 87, natürlich auch wieder in die Verkaufscharts.
Der erfolgreiche Autor George lebt in der Universtitätsstadt Ithaca, und er ist einer der Helden dieses Pandämoniums. Andere sind: Ragnarök, ein Schwarz-Fetischist und nicht ganz geläuterter Ku-Klux-Klan-Anhänger, Puck, ein Kobold, Luther, ein Mischlingshund, Blackjack, ein schwanzloser Manxkater, Hobart, ein Koboldältester, Rasferret, ein untoter Kobolddämon, Mr. Sunshine, Quasi-Gott und mehr als Erzähler der Geschichte, Hollister, eine Polizistin, eine Gummimaid, Kalliope, die schönste (und wandlungsfähigste) Frau der Welt, und, und, und.
Auf dem Campus der Universität von Ithaca ist die Hölle los. Während die Hunde darum streiten, ob Mischlinge "Krätze" sind und wie die Antwort auf die vierte der Großen Fragen lautet ("Welche Rasse ist die göttlichste?"), während die "Tolkienianer" in ihrem Verbindungshaus-Keller das komplette Lothlorien (den Zauberwald aus dem "Herrn der Ringe") besitzen und als Partyraum nutzen, während sich "Prediger" in Jinsei verliebt, was Ragnarök ziemlich stört, während die Brüder der "Rho Alpha Tau" (RAT) vergewaltigen und ganz einfach bösartig sind, während Puck die Liebe von Zephyr leichtfertig aufs Spiel setzt, während, während, während - erhebt sich das Böse himself aus dem Grab, der vor über hundert Jahren verbuddelte "Rasferret der Engerling" kehrt zurück ins Spiel, und alles läuft mehr oder weniger geradling auf den Klimax zu, am Iden des März, dem Tag des großen Drachenspektakels.
Hat da jemand "Was?" gefragt?
Ruff, der höchstselbst als Hundemischling auftaucht, hat tief in alle Kisten gegriffen: Fantasy, Märchen, Liebesroman, Science Fiction, Screw Ball Comedy, Fabel, Krimi, politischer Roman. Herausgekommen ist eine nicht immer leicht verdauliche, aber amüsante, warmherzige, dem Wahnsinn nahe Multigeschichte, die dennoch nicht überbordet, die eine Linie hat, einen verbindenden Gedanken, der allerdings nicht immer greifbar wird. Herzergreifend schroffe Figuren stehen neben herzerwärmenden Romantikern, knabbern an ihren amüsanten Einzelschicksalen, und spielen ganz nebenher eine wesentliche Rolle im großen Ganzen. *Das* allerdings fällt ein wenig hinten herunter. Ruff verliert irgendwann den Überblick, aber so spät, daß es kaum mehr etwas ausmacht, und verläßt sich einfach darauf, daß es dem Leser genauso ergeht. Und das stimmt.
"Fool on the hill" ist einzigartig, ich habe etwas Ähnliches noch nie gelesen. Der Roman transportiert eine seltsame, wunderbare Stimmung, bricht mehr als eine Lanze für Randgestalten, Träumer und Abenteurer (im weitesten Sinne). Er gibt sich nicht die Mühe, das Merkwürdige zu erklären, aber das braucht er auch nicht, denn eine Erklärung würde den Zauber nur zerstören. Ein tolles Buch für einen sehr langen Abend, an dem es draußen kalt ist und drinnen das Kaminfeuer Dämonenschatten an die Wände wirft.
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am 31. Mai 2004
Mein absolutes Lieblingsbuch! Matt Ruff hat auf der Basis eigener Erfahrungen an der Ithaca-Universität eine bunte und fantasievolle Welt geschaffen, in der Hunde an der Universität studieren und Gnome auf Papierfliegern segeln, während die schönste Frau der Welt und eine Truppe von neuzeitlichen Rittern die Welt vor dem Bösen retten. Einfach toll. Klasse Charaktere!
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am 16. Februar 2013
Eine völlig konfuse und abgedrehte Story, im positiven Sinne. FOOL ON THE HILL in ein Genre zu „zwängen“ ist so gut wie unmöglich. Es ist ein purer Mix, der Phantasie MATT RUFFs entsprungen.

DIE STORY:

Eigentlich ist es kaum möglich eine schlüssige kurze Zusammenfassung der Handlung zu geben. Die Geschichte spielt (teilweise) auf dem Campus der Cornell Universität. Folgerichtig handelt es sich bei (nur) einem Teil der Protagonisten auch um eine Studentengruppe. Deren Mitglieder halten Saufgelage ab und liegen mit einer Rockerbande im „Dauerkrieg“. Der „Erzähler“, Mr. Sunshine, ein alter griechischer Dichter, ist dabei, einen Roman namens „Fool On The Hill“ zu schreiben. Das Besondere: die Handlung soll nicht nur im Roman, sondern auch real entstehen. Der „Narr auf dem Hügel“ ist GEORGE. GEORGE ist Hilfsdozent an der Uni und versucht sich auch als Schriftsteller. Er will sich verlieben. Und dann sollte es schon in die schönste Frau der Welt, Aurora Borealis Smith, sein. Das Ganze hat nur zwei Haken. Erstens ist Aurora über hundert Meilen entfernt und zweitens ist sie (noch!) anderweitig vergeben. Also macht GEORGE sich auf den Weg, begleitet von dem Kobold PUCK in seinem Doppeldecker, der selbst seiner Liebe zur Elfe Zephyr nachspürt. Auf ihrer Odyssee erleben sie die verrücktesten Episoden und treffen auf die merkwürdigsten Gestalten. Darunter z.B. den Hundepromenadenmischling Luther, der mit seinem besten Kumpel, dem atheistischen Kater Blackjack, auf der Suche nach dem Hundehimmel ist.... Alles schön und gut und phantastisch und abgedreht, hätte GEORGE nicht diesen Grabstein mit der Aufschrift PANDORA entdeckt, unter dem das Ungeheuer Rasferret darauf wartet, die Welt zu erobern, sodaß es am Ende zum großen Showdown zwischen den Heerscharen des Bösen und den Kräften des Guten kommt.

FAZIT:

Verrückt, stark verschachtelt, phantastisch, etwas wirr und abgehoben, das ist FOOL ON THE HILL. Das ganze wirkt anfangs nur konfus und man muß bereit sein, der unerschöpflichen Phantasie des Autors zu folgen um anschließend mit einem in der Tat „ungewöhnlichen“ Leseerlebnis belohnt zu werden. Anderenfalls wird man das Buch wohl schon nach wenigen Seiten ratlos an die Seite legen. Der aufmerksame und geneigte Leser wird viele Anspielungen auf literarische Werke und griechische Sagen etc. bemerken. Alle – zunächst recht zusammenhanglos wirkende - Handlungsstränge fügen sich am Ende zu einem einzigen und großen zusammen und es kommt zu dem ewigen Kampf - solange es die Menschheit bereits gibt und auch noch geben wird - zwischen dem ewig Bösen und dem ewig Guten; ein eigentlich klassisches literarisches Thema! MATT RUFF hat „Creative Writing“ studiert. Geschrieben hat er das Buch von Mai 1985 bis April 1987. FOOL ON THE HILL ist seine Magisterarbeit, die MATT RUFF seiner Dozentin, Alison Lurie (selbst eine bekannte Schriftstellerin) vorlegte. Gleich seit seinem (diesen) ersten Roman genießt der Autor Kultstatus als Underground-Bestsellerautor.

Weil ich mich am Anfang doch erst etwas in die ungewöhnliche und verworrene – zusammenhanglos wirkende – Geschichte einlesen mußte, gibt es nur 4 Sterne. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den Augen einiger begeisterter Leser etwas „untertrieben“ scheint.

Viel Spaß bei dieser „etwas anderen“ Lektüre.
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am 12. Juni 2003
Fool on the Hill liest sich wie ein Märchen, eine Fantasy-Adventure-Saga und ein Klassisches Drama - alles zugleich. Matt Ruff verarbeitet alles, was die Kulturgeschichte hergibt und noch ein bißchen mehr zu einem beeindruckenden Roman. Ich habe Tränen gelacht, an manchen Stellen mitgefiebert und mich einfach nur über ein Buch gefreut, in dem einfach alles stimmt, in dem kleine und große Kriege ausgefochten werden und sich mittendrin ein Hund auf die Suche nach dem Himmel macht. Viele Ebenen, die nebeneinander und auch miteinander existieren, Elfen, Menschen und die Geschichte einer Uni, mysteriös, witzig und vollkommen realistisch. Wer weiß, wer auf Ihrem Dachboden wohnt?
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