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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 4. November 2016
Ich habe Umberto Ecos „Das Foucaultsche Pendel“ in einer Hörspielversion von Der Hörverlag in 3 Audio-CDs mit einer Länge von 217 Minuten, in einer Bearbeitung von Richard Hey gehört und werde auch diese bewerten. Dabei mag ich Hörspiele mit Hintergrundtönen und verschiedenen Sprechern noch viel lieber als Hörbücher mit nur einem Sprecher.

Zum Inhalt: Drei Experten treffen sich und tauschen ihr Wissen zu Geheimbünden und Tempelrittern. Dabei lassen sie sich auf ein gefährliches Spiel ein. Was hier als Spiel begann, artet in gefährliche Wirklichkeit aus, und man schreckt dabei auch nicht vor Toten zurück.

Hörspieladaption: Der Hörverlag hat ein akustisch sehr hörenswertes Hörspiel geschaffen. Die Atmosphäre wird gut dargestellt, die Charaktere ebenso. Aber über die mangelnde Handlung kann natürlich auch eine sehe lebhafte Hörspieladaption des Buches nicht hinwegtäuschen.

Meine Meinung: Leute vom Fach können hier sicher in Informationen schwelgen. Laien bekommen interessante Anstöße. Aber: Dieses Hörspiel kann man ganz sicher nicht nebenbei hören, wie ich es aber stets tue. Hier bekommt der Zuhörer so viele Informationen, die er erst einmal verarbeiten muss, wenn er nicht schon Experte ist. Was mir dazu immer wieder durch den Kopf ging: Dieses Buch hat der Autor geschrieben, um geballtes Wissen endlich auf diesem Wege loszuwerden. Und so kann man ihm seine Expertise auf dem Gebiet der Tempelritter und Geheimbünde nicht absprechen, aber ich wurde während des Hörens das Gefühl nicht los, dass hier jemand zeigen möchte, was er weiß.

Fazit: Für den Laienzuhörer bleibt kaum Hörvergnügen, weil die Inhalte und das Wissen überwiegen, aber die Handlung dafür in den Hintergrund tritt. Im Buch wird oder muss sich der Leser sicher mehr Zeit für die einzelnen Abschnitte nehmen, im Hörspiel gelingt dies kaum. Daher würde ich auf den Inhalt hier gern nur einen Stern geben, da ich aber das exzellent gestaltete Hörspiel bewerten möchte, kann ich gerade noch zwei Sterne vergeben.
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am 24. August 2007
Leider muss ich mich meinem Vorredner voll und ganz anschließen. Auch ich war von Anfang an skeptisch, wie man diese recht geballte und komplexe Story auf 3x70min (sinnvoll) komprimieren will. Das Ergebnis bestätigte meine Skepsis. Leider! Wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, wäre das Hörbuch in seinem Aufbau einfach nicht nachvollziehbar gewesen. So aber hatte ich Vorkenntnisse und konnte mir alles zusammenreimen, was im Hörbuch zu kurz bzw. zu undurchschaubar ist. Die Qualität der Aufnahme an sich ist unbestritten 1A. Klare Stimmen, interessante Sequenzen und erschaffene Atmosphären - aber man blickt schwer durch und es fehlen oft schlicht die eingehenden Zusammenhänge. Schade schade - da hatte ich mir viel mehr erhofft!
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TOP 500 REZENSENTam 27. Oktober 2008
Die Besprechung von "Das Foucaultsche Pendel" im Literarischen Quartett Anfang 1990 war eigentlich viel interessanter als das Buch selber. Ich darf daraus kurz zitieren:

Marcel Reich-Ranicki: "Ein Riiiesenerfolg, seit Wochen auf dem ersten Platz der Bestsellerlisten. Alle reden davon; hunderttausende Exemplare sind schon verkauft. Ich hab schon viele Leute getroffen, die es lesen wollten, aber noch keinen einzigen, der es zu Ende gelesen hat. Ich habe es der Not gehorchend zu Ende gelesen, aber ich habe gelitten."

Hellmuth Karasek: "Ich habe Frau Löffler für den Vorschlag verflucht, dieses Buch aufzunehmen. Ich habe unsäglich gelitten. Es ist ein Buch der Ballaststoffe. Diese Weltverschwörung ist so grotesk und absurd (...) und ich frage mich mit einer gewissen Verzweiflung: Was bringt eine solche Schwarte auf die Bestsellerliste?"

Reich-Ranicki: "Es gibt keinen Erfolg, der nicht eine konkrete Ursache hätte."

Sigrid Löffler: "Die Ursache liegt auf der Hand: Das Buch ist ein Kompendium der esoterischen Geheimlehren, und esoterische Geheimlehren sind im Zeitalter New Age besonders in. Das Buch hat einen aufklärerischen Anspruch. Es tut so, als wollte es das okkulte falsche Denken entlarven; in Wahrheit fällt es aber auf dieses falsche Denken selbst herein, das ist das Dilemma des Buches, und das macht es für mich so spannend, dass jemand, der als Aufklärer antritt in den Dienst der Gegenaufklärung tritt. (...) Es setzt keine Bildung beim Leser voraus, denn die Bildung wird dem Leser in kleinen Portionen häppchenweise untergejubelt; er braucht vorher nicht zu wissen, wer die Templer sind - Umberto Eco wird es ihm schon sagen."

Karasek: "Häppchen ist geschmeichelt; es sind schon eher Brocken."

Jurek Becker (Gast): "Sie haben der Not gehorchend dieses Buch gelesen. Ich habe der Not widerstanden: Ich habe das Buch nicht gelesen. Das ist der Grund, warum ich mich dazu nicht äußern sollte, obwohl das in dieser Runde normalerweise kein Hinderungsgrund ist. Ich hatte nach dem >>Namen der Rose<< das Gefühl, ich habe einen großen Teil meiner Lebenserwartung in Eco investiert, und mehr gebe ich nicht her. Ich meine, wie lange lebt man?"

Reich-Ranicki: "Es haben ganz einfach sehr viele Leute das Buch gekauft, weil es das zweite dicke von Umberto Eco ist, das heißt: im Kielwasser des Erfolgs vom >>Namen der Rose<<."

Karasek: "Das Buch kann nicht viel Schaden anrichten, dazu ist es zu langweilig. Aber es kann als Bedrohung auf jedem Gabentisch auftauchen; es ist ein typisches Geschenkbuch."

Mir wurde es ebenfalls geschenkt, und ich habe - wen überrascht es? - auch gelitten.
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am 23. Januar 2001
Zunächst war ich fasziniert. Nachdem ich die berüchtigten ersten 80 Seiten hinter mich gebracht hatte ( - ich war durch einen ersten Versuch bereits vorgewarnt), schaffte ich den Einstieg und liess mich von der Erzählschwemme mitreissen. Das ging etwa bis zur Hälfte. Dann setzte die Ebbe ein. Ich schaffte es schliesslich auf eine kleine Sandinsel. Hier las ich das Buch zu Ende und am Ende war auch mein letzter Halt im Salzwasser verschwunden.
Hitchcock hat mal einen Film NICHT gedreht, weil der Anfang (ein von allen Seelen verlassenes Schiff, dass da geisterhaft auf dem Meer herumtreibt) zu stark und zu rätselhaft ist, so dass die Auflösung des Rätsels dem Zuschauer nur noch ein Gähnen entlocken würde. Hitchcock hat es wieder einmal begriffen. Und Eco...nun, Eco ist genau diesem Fehler verfallen. Indem er den Leser zuerst fesselt und seinen Blick auf grosse, ungeheure Zusammenhänge lenkt, hat er am Ende nicht genügend Stoff, um die Geschichte dramaturgisch sinnvoll zu endigen. "Ja, aber die Parodie des Ganzen..." - Parodie hin oder her, aber nicht mit der Keule, das tut ja weh!
Ich weiss nicht so recht, soll ich Ehrfurcht zeigen oder mich ärgern über diese grandiose Geschwätzigkeit der Protagonisten. Es kann nicht anders sein, als dass Eco jeden auch nur halbwegs verwendbaren Schnipsel, den er über Kabbalistik, Rosenkreuzer, die Templer etc. aufgestöbert hat, irgendwo und in irgendeinem gottvergessenen Zusammenhang in die 750 Seiten vom "Foucaultschen Pendel" eingebaut hat. Und wir stehen dann fasziniert vor diesem wackligen Gebäude, bewundern die Grösse des Werks, des von Wolken gekrönten. Aber mal ehrlich: ein echter Künstler ist der, der es nicht beweisen muss. Demnach wäre Eco zwar ein brillianter Kopf voller kluger Dinge, aber als Romanautor, meine Damen und Herren, strapaziert er mich doch arg.
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am 13. Juli 2012
Ich finde, dieses Buch ist außerordentlich schwer zu lesen. Man muss sehr viel Lesedisziplin aufbringen, um von einem Deckel zum anderen zu gelangen. Einen durchgehenden Handlungsfaden habe ich nicht erkennen können. Nach dem Meisterwerk "der Name der Rose" hatte ich vom Autor etwas anderes erwartet. Naja. Letztendlich hat mich dieses Buch jedoch dazu animiert, mich näher mit den Tempelrittern zu beschäftigen.
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am 22. März 2015
Ich hab mich durch das Buch gequält. Vollständig.
Es ist wohl eine sehr umfassende und verwirrende Beschäftigung mit den Templern, aber nur in einem Abschnitt von etwa 50 Seiten kommt Spannung auf. Der Rest ist zäh und ich habe mich etwa 350 sseiten lang gefragt, wann denn endlich irgendwas relevantes passiert. Dem geduldigen Leser sei vorab gesagt: so etwa ab Seite 700...
Auch die Voraussetzungen an den Leser sind sehr hoch: Viele Fremdwörter und französisch, lateinische, spanische, englische Zitate.
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am 9. März 2012
Der Roman erinnert an einen zu Papier gebrachten "Zettelkasten". Eco hat Unmengen von Informationen zu den Themen "Templer", "Esoterik" etc. angehäuft und diese zu einem Buch verarbeitet. Das Verfahren ist eher mechanisch, addititv, in seiner Extremform führt es zu einer Auflistung (wie sie im Buch ja auch wirklich in Form der Liste der Geheimbünde vorkommt, die Belbo und Casaubon dem Grafen Agliè vorlegen). Das wirkt auf die Dauer ermüdend, denn der Leser wird mit Daten und Fakten überhäuft, die kaum über sich selbst hinausweisen. Dazu kommt, dass diese Daten und Fakten mehr oder weniger beliebig sind, da ja in der Esoterik die Welt als Ansammlung von Zeichen gelesen wird, wobei ein Zeichen immer nur auf andere verweist und unabhängig von einer "Realität", einem realen Referenten ist. Fast erfrischend wirken hier die Szenen aus dem vergangenen oder gegenwärtigen Leben der Protagonisten, vor allem Belbos Jugenderinnerungen. Ich finde es bedauerlich, dass diese Szenen im esoterischen Geschwätz untergehen.
Eigentlich ist der Roman gescheitert. Er ist keine Satire, denn dafür ist er nicht lustig genug; er ist kein Bildungsroman, denn die Figuren, v.a. der Erzähler Casaubon, entwickeln sich zu wenig; er ist kein Kriminalroman, denn mit der Verschwörungsgeschichte hat Eco sich verzettelt (womit wir wieder beim Zettelkasten wären). Am ehesten ist der Roman ein Werk des Semiotikers Eco, der Esoterik als Zeichensystem in seinen unveränderlichen Zügen einerseits und in seiner Geschichte andererseits darstellen wollte, und dafür die Romanform gewählt hat.
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am 10. Juni 2007
Das foucaultsche Pendel läßt eigentlich eine spannende Story vermuten. Ich hatte allerdings große Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen, weil der Auto sich in unendlich vielen Nebenschauplätzen verliert, die er auch noch ausführlichst beschreibt. Es gibt so viele Handlungsstränge, die mit der eigentlichen Geschichte gar nichts zu tun haben, daß man sich beim Lesen immer wieder fragt, um was es in diesem Buch eigentlich gehen soll. Statt die Geschichte auf über 800 Seiten auszudehnen, würde es diesem Werk gut tun, auf 500 Seiten davon zu verzichten. Dazu kommt, daß man ständig lateinische oder französische Texte übersetzen muß, nicht für all diese Phrasen gibt es am Ende des Buches eine Anmerkung des Autors.

Für jemand, der sich extrem für die verschiedenen Persönlichkeiten der Geschichte und für Literatur interssiert, kann das Buch sicher interesant sein. Für jemanden wie mich, der sich von einem Buch einfach gute Unterhaltung verspricht, ist dieses Werk eine Enttäuschung. Noch nie habe ich so lange gebraucht, um ein Buch zu Ende zu lesen.
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am 19. Juli 2003
"Das focaultsche Pendel" ist ein technisch sehr ausgereiftes Hörspiel, in welchem die ganze Bandbreite der akustischen Mittel voll ausgenutzt wird. Kleines Manko: jede der 4 CDs bestehen aus nur einem bzw. maximal zwei Tracks. Meine CD-Spieler "spulen" leider nicht sehr schnell vorwärts - ein Zwischeneinstieg ist hierdurch fast unmöglich.
Ein langer Monolog gleich zu Beginn lässt das Hörspiel zuerst etwas leblos wirken. Spannung - eine gewisse Erwartungshaltung - baut sich dennoch im Laufe der ersten CD auf.
Leider stellt sich aber schon bald die Frage: "Was soll das ganze?" Bin ich die einzige, die den Inhalt, die Zusammenhänge, den Sinn des Hörspiels nicht so richtig versteht? Ist es für mich zu anspruchsvoll? Ist das Buch genauso schwer verständlich, oder liegt dies vielleicht daran, dass dieses Hörspiel inhaltlich doch zu stark komprimiert ist? Bis zum Ende hege ich die Hoffnung noch hinter den Sinn der Geschichte zu steigen. Leider vergebens....
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am 23. Januar 2010
Ich habe mir auf Empfehlung des Buches das Hörspiel gekauft. Ich denke darin liegt vielleicht mein Fehler, wobei mir das Hörspiel so schlecht gefällt, dass ich wohl eher davon absehen werde mir das Buch zu kaufen.
Zuerst war ich sehr überrascht, dass es insgesamt nur eine länge von ca. 3,5 Stunden hat. Technisch ist es sehr schön umgesetzt, Hintergrundgeräusche (z.B. in der Kneipe..) Dialoge wo auch Charaktere gleichzeitig sprechen, was ich dann aber auch wiederum dämlich finde, da gerade an einigen Stellen Gedanken leise im Hintergrund laufen während im Vordergrund gesprochen wird. Anstoppen, zurück und noch Mal hören, finde ich persönlich ein no-go.

Die Geschichte selbst, ja, was soll ich sagen, ich habe schon geschmunzelt teilweise gelacht, ich finde es reichlich übertrieben, insofern hat es Unterhaltungscharakter. Ich bin mir nicht sicher zu welcher Zeit genau das Werk entstanden ist, aber irgendwie sagt mir meine Nase, was auch immer der Author da geraucht hat, es war kreativitätsfördernd. Enttäuschend das Ende, ohne da jetzt näher drauf einzugehen, aber ich habe wirklich gedacht "jetzt gehts los" aber da lag ich falsch. Irgendwie komme ich mit dem "Unfug" nicht klar. Nett, aber ehrlich gesagt, hätte ich das vorher gewußt hätte ich das Geld ein ein anderes Hörspiel, Hörbuch oder Buch investiert. Keine volle Enttäuschung, daher 2 Sterne, aber auch nicht "der Brüller".
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