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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
10
4,9 von 5 Sternen
Die Perle: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 19. September 1999
John Steinbeck ist einer der renommiertesten US-amerikanischen Schriftsteller. Seine Werke „Früchte des Zorns" (verfilmt mit dem jungen Henry Fonda) und „Jenseits von Eden" (verfilmt mit James Dean) haben ihn auch über die Grenzen seines Heimatlandes hinweg berühmt gemacht. Die Erzählung „Die Perle" gehört zu den literarischen Kleinoden aus Steinbecks Hinterlassenschaft. Basierend auf einem alten mexikanischen Sagenstoff erzählt es die Geschichte einer armen Fischerfamilie, die eine unschätzbar wertvolle Perle findet. Der Fischer Keno lebt mit seiner Frau Juana und ihrem kleinen Kind Coyotito in einer einfachen Hütte am Strand. Das Leben der drei ist hart und eintönig, aber sie lieben sich und das Leben erscheint ihnen trotz allem schön. Das ändert sich, als der kleine Coyotito von einem Skorpion gebissen wird. Er wird schwer krank, und weil Keno und Juana arme Indianer sind, will der weiße Arzt sie nicht behandeln. Das Glück winkt den beiden jedoch, als der Fischer und Perlentaucher Keno eine besonders große und schöne Perle findet. Am Ende jedoch erweist sich die Hoffnung als trügerisch ... Auf weniger als 100 Seiten erzählt Steinbeck hier eine große, anrührende Geschichte. Wer sich die wunderbare Welt des Autors erschließen will, der soll mit „Die Perle" anfangen!
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am 19. Februar 2011
"Die Perle" handelt von einem armen Fischer, der zusammen mit seiner Frau Juana und seinem kleinen Sohn Coyotito in der Nähe von La Paz lebt. Eines Tages findet der Fischer Keno beim Tauchen "die wertvollste Perle der Welt".
Keno glaubt, dass alle Sorgen von nun an für immer und ewig der Vergangenheit angehören. Den vermeintlichen Reichtum vor Augen möchte er seine Partnerin heiraten und seinen Sohn auf die Schule schicken, damit er lesen und schreiben lernt, was ihm ein besseres Leben ermöglichen würde.

Aber der Fund der Perle ruft auch Neider auf den Plan, die ihm diesen Fund stehlen wollen. Nachdem er vergeblich versucht hat die Perle zu vekaufen, flieht Keno mit seiner Familie vor diesen Neidern, die alles in Kauf nehmen würden, um diese Perle zu bekommen.
Keno verliert all seinen Besitz und sogar seinen Sohn bei dem Versuch, die Perle vor den potentiellen Dieben zu schützen. Statt dem erhofften Reichtum bringt die Perle Keno und seiner Familie nur Probleme, die letztendlich auch in Mord und Tod enden.

Diess Buch handelt von Besitz oder Reichtum und dessen Natur; von denen die ihn haben, und denen, die ihn nicht haben. Dieses kurze Buch kommt schnell auf den Punkt. Es ist voll von Symbolik des Lebens, Reichtums und der Gesellschaft. Eine spannende Parabel, geschrieben in Steinbecks wundervoller Prosa.

Absolut empfehlenswert.
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am 11. September 2006
Die Geschichte spielt in einem kleinen mexikanischen Armenvorort, direkt an einer malerischen Bucht.

Der kleine Sohn von Kino wird am frühen morgen von einem Skorpion gestochen. Der Arzt in der Stadt weigert sich, ihn ohne entsprechende Behandlung zu bezahlen.

So fährt Kino mit seinem Boot aufs Meer hinaus, um nach einer Perle zu tauchen, die er für einen geringen Preis vielleicht an Liebhaber in der Stadt verschachern kann, um die Medikamente für seinen Sohn zu bezahlen.

Kino findet nicht nur eine Perle, er findet „Die Perle der Welt.“ Groß wie ein Hühnerei, und makellos wie ein Vollmond.

In ihr spiegeln sich viele Bilder, Kino sieht sich als reicher Mann in guten Kleidern, und seinen Sohn in einer Schule.

Plötzlich steht Kino im Mittelpunkt des ganzen Dorfes. Erst kommt der Pfarrer, um ihn zu beglückwünschen, und ihm zu sagen, er solle Gott dankbar für diesen Fund sein. Und wie könnte er seine Dankbarkeit besser zeigen, als eine Spende an die Kirche zu entrichten?

Plötzlich erinnern sich auch verschiedene Nachbarn wieder, dass Kino ihnen ja noch einen Gefallen schuldet. Und plötzlich zeigt sich auch der Arzt außerordentlich interessiert am Wohlergehen des Sohnes.

Auf weniger als 80 Seiten zeichnet Steinbeck ein ungetrübtes Bild von der Schattenseite des Reichtums. Alte Freunde werden zu missgünstigen Neidern, Menschen die einen niemals beachtet haben, schmeicheln sich plötzlich ein, und nach den drei Tagen, in denen die Geschichte stattfindet, hat sich ein genügsamer Fischer in einen verhärteten, misstrauischen Einzelgänger verwandelt.

Für sowohl Kino, als auch seine Familie endet ihr Segen in einer Katastrophe. Das Ende, der Weg auf den Kino wieder alles verliert, erscheint meiner Ansicht nach etwas zu überraschend und unüberlegt, und auch Steinbecks wiederholte Erwähnung einer „Musik des Bösen“, die Kino langsam aus der Perle zu vernehmen glaubt, ist mir bald auf die Nerven gegangen; all das hat mein Lesevergnügen aber nicht beeinträchtigt. Mit klarer Sprache und nur wenig Worten erzählt Steinbeck von der unbesiegbaren Gier im Menschen. Eine Geschichte, die man zwar schon oft gehört hat, es schadet aber nicht, wieder einmal daran erinnert zu werden, wenn man das nächste mal einen Lottoschein ausfüllt.
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am 22. April 2013
Ergeben fügen sich die mexikanischen Eingeborenen am Golf von Kalifornien in ihr Schicksal und glauben den Worten der Priester, die seit 400 Jahren predigen: "dass jeder Mensch wie ein Soldat ist, den Gott sandte, um einen Teil des Schlosses, das unsere Erde im Weltraum darstellt, zu bewachen.
Manche stehen auf den Zinnen, manche aber tief unten in der Dunkelkammer der Gewölbe.
Jeder muss jedoch gläubig auf seinem Posten bleiben..."
Es ist klar, wo der arme Fischer Keno und seine Frau Juana stehen. Doch als es um das Leben seines kleinen Sohnes geht, beschließt Keno, sich gegen uralte Gesetze aufzulehnen und für sein Lebensglück zu kämpfen.
Seine Waffe ist eine ungewöhnlich große und schöne Perle....

Diese in den 40er Jahren auch verfilmte Story gehört zum Besten, was John Steinbeck geschrieben hat. Er hat hier einen alten mexikanischen Sagenstoff eindringlich und spannend in die Gegenwart übertragen.
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am 28. Juli 1999
John Steinbeck hat mit seiner Novelle über Gut und Böse ein wunderschönes Werk geschaffen, daß auf Grund seiner zeitlosen Thematik, den Einbruch des Bösen in eine sichere, intakte Welt und die Auswirkungen dieses Einbruchs, zu jeder Zeit und immer wieder lesenswert ist. Der Perlenfischer Kino findet eines Tages beim Tauchen eine gigantische Perle, die seine Familie mit einem Schlag von all ihren Problemen der Armut und Hunger befreien und dem kleinen Coyotito, dem Sohn von Kino und seiner Frau Juana, den Weg in ein besseres Leben öffnen kann. Doch mit der Perle fallen Angst und Gewalt in Kinos Welt ein, der damit nicht umzugehen weiß. Schließlich flieht Kino mit seiner Familie in Richtung der Hauptstadt, um die Perle dort zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Doch die Trackers sind ihnen bereits auf der Spur... Mit der immer wiederkehrenden Parabel der Melodien von Familie und des Bösen hat Steinbecks eines der schönsten Bilder der Literatur geschaffen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. November 2013
Schon ich selbst hatte dieses Buch als Lektüre - jetzt fasst 30 Jahre später musste sich meine Tochter damit quälen - trotz allem ist dieses Buch noch eine der besseren und leichter zu verstehenden Lektüren, die man auch einmal ganz normal lesen kann
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am 21. Januar 2017
Ein wunderschön trauriger Roman von John Steinbeck über das Leben armer Menschen am Meer von Mexiko. Harte Arbeit, karge Lebensbedingungen, bittere Armut, Knechtschaft und Unwissenheit, aber dennoch ein unbändiger Stolz, der die Menschen trotz allen Schlägen des Schicksals leben lässt. Eines Tages findet Keno der Fischer eine wunderschöne Perle, "die schönste Perle der Welt". Mit dem Erlös der Perle will er das Leben seiner Familie mit dem kleinen Sohn Coyotito und seiner Frau Juana ändern. Doch er macht die Rechnung ohne die Macht des Bösen, die angelockt wird von der Schönheit und der Magie der Perle und mit allen Mitteln versucht sie ihm zu entreißen. Mehr darf hier nicht verraten werden ....
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am 22. Februar 2013
Eines dieser Bücher, bei denen ich es kaum aushalte und mich zwingen muss, nicht nach vorne zu blättern, weil es zu spannend ist. John steinbeck ist wieder großartig, das beweist er hier auf nicht mal 100 Seiten, er berührt und bewegt - wunderbar! Wer ein kurzes schnelles gutes Buch will ist hier bestens aufgehoben.
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am 2. April 2013
sehr schönes Buch.
Ein Klassiker, den man gelesen haben muss.
Nette und rührende Geschichte
dünnes Buch, sodass man es schnell gelesen hat.
Klasse
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am 18. September 2002
Erst kürzlich habe ich Steinbeck entdeckt.Dieses Buch habe ich in einem Zug, in zwei Stunden gelesen. Atemlos, gespannt. Am Ende war ich erleichtert. Die Botschaft, die Steinbeck verkündet, spürt man somit am eigenem Leib. Sehr lesenswert.
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