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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 18. Juni 2017
Mein erster Steinbeck und bin begeistert. Tolle Charaktere. Gut beobachtete Menschen. Sehr gut lesbar geschrieben. Nett auch als Reiseliteratur für Kalifornien.
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am 12. Mai 2017
John Steinbeck führt seine Leser mit diesem Buch in eine besondere Straße, wo sich vieles um Meeresgetier und Skurillitäten dreht. Viele Menschen leben dort von der Hand in den Mund oder schon mal in einer abgelegten Röhre. Besonders "die Jungs", Mack und seine Freunde, genießen das Leben auf ihre ganz eigene Weise. Sie benötigen nicht viel, schnorren hier und da und versprechen viel. Obwohl ihnen viel "unabsichtlicher" Blödsinn passiert, haben sie ein gutes Herz. Außerdem sind da z. B. noch der eigensinnige Doc, der ständig Tiere sammelt (wofür genau wird nicht ganz klar), und ein chinesischer Ladeninhaber, die mehr Geld und Überblick haben - und trotzdem bewundernswert viel Geduld und Verständnis. Der kurze Roman ist eine Art Panoptikum, es werden die Bewohner und ihre kleinen Geschichten beschrieben, wobei es keine wirkliche Romanhandlung gibt. Es wird viel getrunken, auch Gewalttätigkeiten gibt es, außerdem gibt es Poesie und gesellschaftskritische Ansätze. Insgesamt liest sich das Buch wie eine Hymne auf das einfache Leben der einfachen Menschen und ist sehr atmosphärisch.

Ich habe "Die Straße der Ölsardinen" weder verschlungen noch hat es mich schlaflose Nächte gekostet. Es war immer wieder nett und vor allem witzig. Denn so einige Ideen darin sind wirklich wunderlich und einfallsreich. Aus diesem Grund habe ich mich dann doch für 4 anstatt 3 Sterne entschieden. Das eher schmale Buch macht schon Lust, sich noch näher mit Steinbeck zu beschäftigen, auch wenn (oder gerade weil) es seine Themen wohl eher streift.
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TOP 500 REZENSENTam 14. April 2017
‚Ich fand es schon immer merkwürdig‘, sagte Doc, ‚daß alles, was wir Menschen bewundern, Edelmut, Güte, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Anstand, Mitgefühl, Herz, in unserem Gesellschaftssystem nur zu Fehlschlägen führt. Während alle Eigenschaften, die wir angeblich verachten, Härte, Raffsucht, Selbstsucht und Charakterlosigkeit, zum Erfolg beitragen. Jenen guten Eigenschaften gilt die Bewunderung der Menschen, doch was sie mit Vorliebe produzieren, sind die grundschlechten.‘

Monterey/Kalifornien in den 1920er und 1930er Jahren: In der Cannery Row waren die Ölsardinenfabriken der von Fischfang lebenden Stadt angesiedelt, und hier spielt sich die Geschichte von John Steinbeck hauptsächlich ab.

Steinbeck beschreibt dabei episodenhaft das Leben der in Monterey ansässigen Protagonisten, wobei der Fokus des Romans auf dem Ladenbesitzer Lee Chong, auf der Bordellbesitzerin Dora, auf Mack und seinen Freunden sowie auf dem Meeresbiologen Doc liegt. Doc lebt und arbeitet in seinem Institut Western Biological und ist in Monterey für seine Bildung und seine Hilfsbereitschaft bekannt.

Um Doc für seine Güte zu danken, wollen Mack und seine Freunde ihn mit einer Party überraschen, zu der die Bewohner Montereys eingeladen werden sollen und für die Mack und seine Freunde arbeiten gehen, um die Kosten decken zu können.

Ich habe erst kürzlich Steinbecks ‚Von Mäusen und Menschen‘ als Hörbuch gehört, das mir sehr gut gefallen hat. ‚Die Straße der Ölsardinen‘ fand ich stellenweise zwar ähnlich gelungen, doch ich war nicht über den ganzen Verlauf des Hörbuchs hinweg gefesselt von der Geschichte oder ähnlich begeistert wie von ‚Von Mäusen und Menschen‘.

Der Einstieg ins Hörbuch war sehr stimmungsvoll, und Steinbeck hat es vermocht, alle Sinne bei mir anzusprechen und mich in die Cannery Row zu versetzen. Im weiteren Verlauf empfand ich die Geschichte jedoch als zu episodenhaft erzählt, so dass ich mit meinen Gedanken oft abgeschweift bin, weil z.B. neue Personen vorgestellt wurden, die offenbar nichts mit der Geschichte zu tun hatten. Zwar entsteht durch diese Episoden ein komplexes Gesamtbild von Monterey und der Cannery Row, aber ich habe dabei zu häufig den roten Faden vermisst.

Die Lesung von Ulrich Matthes ist dagegen durchweg gelungen, und er haucht der Straße, der Stadt und damit der gesamten Geschichte Leben ein und macht das Hören des Romans zu einem Erlebnis. Über die von mir empfundenen Schwächen des Romans kann er damit allerdings nicht ganz hinwegtrösten.
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am 24. Mai 2017
Ich kann die allzu euphorischen Kritiken leider nicht teilen. "Die Straße der Ölsardinen" von John Steinbeck ist ein kurzweiliger, sauber herunter geschriebener Kurzroman über die liebenswerte weiße Unterschicht im Amerika der 1930er Jahre. Nicht mehr und nicht weniger. Die Protagonisten sind allesamt farblos und flach, devot ehrlich und absurd moralisch, niemand will dem anderen etwas Böses, ein Biotop der Gutmütigkeit und Herzenswärme. Das dieses Bild der armen, aber idealen Gesellschaft mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, stört den Autor nicht. Es gibt daher auch keine echten Konflikte, sondern nur Dummheiten oder Fettnäpfchen, die aber immer mit kleinen Anstrengungen zurechtgebogen werden können. Mir reicht das als Leser nicht für einen guten Roman.
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Der Nobelpreisträger bringt uns in seinem Roman die Menschen der Cannery Row näher. Diese liegt im Städtchen Monterey in Kalifornien. Es sind zum Beispiel fünf junge Männer, die sich in einer alten Lagerhallen niedergelassen haben und in den Tag hinein leben. Der Chinese Lee Chong, der einen Krämerladen betreibt und dessen Kunden meist anschreiben lassen. Oder der Meereswissenschaftler, den alle nur "Doc" nennen. Auch gibt es ein Freudenhaus. Keine Helden, und doch Helden, der überschaubaren Welt, in der sie leben.

Steinbeck beschreibt das alltäglich Leben und die herausragenden Ereignisse im Jahresverlauf. Die völlig misslungene Überraschungsparty für Doc zum Beispiel. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
Die Geschichte spielt in einer Zeit, die mir schon nicht mehr so besonders nahe ist. Doch viele der Eigenarten der Personen kommen mir auf eine Art noch sehr vertraut vor. Das Wesen des Menschen ändert sich wohl weniger als der technische Fortschritt.

Fazit: So leicht geschrieben, da macht Weltliteratur Freude.
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am 21. Juli 1999
John Steinbeck hat ein seltenes Talent, das Besondere im einfachsten Menschen aufzuzeigen, den Helden im Versager und den König im Landstreicher zu finden. Titelhelden seines 1945 erschienenen Romans "Die Straße der Ölsardinen" (englischer Titel: "Cannery Row") sind die wenigen Menschen, die gegen Ende der 30er Jahre an der Cannery Row hängengeblieben sind, als von der einst mächtigen Fischfang- und Konservenindustrie nur noch rostende Ruinen zeugen. Hier leben sie nach ihren eigenen Regeln, ihrem eigenen Rhythmus und nach ihren eigenen bescheidenen Bedürfnissen, ohne groß darüber nachzudenken, der Welt vor, was im Leben wirklich zählt: Freunde vor allem, und hin und wieder ein wenig Spaß haben. Eine gefühlvolle, philosophische Geschichte, eine Geschichte vom Sinn des Lebens, von wehmütigen Erinnerungen und vom sorglosen Laben, die in ihrer liebevollen und fast kindlichen Unbekümmertheit von der ersten bis zur letzten Seite ein amüsantes Lesevergnügen bietet. Wer sich die Zeit nimmt, ein paar Zeilen in John Steinbecks Biographie zu lesen, wird ihn in diesem Buch persönlich treffen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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HALL OF FAMEam 21. September 2003
"Die Straße der Ölsardinen" war für mich ein echtes Lesevergnügen. Schade, dass der Roman recht kurz ist - ich hätte mich noch endlos lange darin vertiefen können.
Am roten Faden des Haupthandlungsstranges entlang, der sich um das Leben der Protagonisten "Doc" auf der einen Seite und "Mack und seine Jungs" auf der anderen spinnt, reiht Steinbeck wie Perlen an einer Schnur Episode an Episode diverser Schicksale im Monterey der Dreißger Jahre. Taugenichtse, Huren, Außenseiter und vom Leben Gezeichnete breiten ihr ganz alltägliches Leben vor dem Leser aus, allesamt sympathische Figuren auf ihre Art. Diese Sympathie verleiht Steinbeck seinen Figuren nicht zuletzt durch den Humor und die Poesie seines Schreibstils, der die recht harte Realität dieser Welt beinahe schon romantisiert und verklärt, den Leser dann aber wieder durch plötzliche Konfrontationen auf den Boden zurück holt.
Eine Millieustudie zum einen, ein Antiheldenepos en miniature zum anderen. Dieses Kleinod kann es sicherlich auch mit den bekannteren Klassikern Steinbecks aufnehmen.
Die Verfilmung dieses Romans mit Nick Nolte kommt nicht im entferntesten an das Buch heran, zum einen, da die Story durch die Verknüpfung mit anderen Geschichten dort eine komplett andere ist, zum anderen, da die den Reiz des Buches in starkem Maße ausmachenden Randepisoden im Film vollkommen ausgelassen werden. Also, in jedem Fall lesen, nicht schauen.
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am 23. Dezember 2011
Alle paar Jahre greife ich ins Bücherregal und lese diese ca. 160 Seiten klassische amerikanische Literatur aus den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ein wunderschöne Geschichte, gespickt mit gegensätzlichen und liebevollen Charakteren, deren Aktionsradius den Bereich der "Cannery Row" kaum überschreitet. "Mack und die Jungs", die in einer Bretterbude namens "Palace Hotel and Grillroom" residieren und dem Tag die Zeit stehlen, "Lee Chong" in seinem Krämerladen, "Dora" als Puffmutter der Roten Flagge und natürlich "Doc" in seinem Labor, der, eigentlich Zoologe aber für alles und Jeden zuständig, die ganze Szenerie ein wenig zusammenzuhalten scheint.
Steinbeck beschreibt das Leben der Bewohner mit großer Erzählkunst und kleinen Anektdoten. Jeder versucht den Anderen auf seine eigene liebevolle Art und Weise ein bischen über's Ohr zu hauen, und das Buch endet so unvermittelt wie es begonnen hat, so das man hat das Gefühl der Autor hätte noch lange weiterschreiben können.
Das Buch besticht durch seine einfache Sprache und seinen gesellschaftlichen Hintergrund. Es kann sicherlich als Milieustudie der damaligen Zeit herhalten, von heute aus betrachtet allerdings durchaus mit einer gewissen romantischen Verklärung behaftet.
Ein amerikanischer Klassiker mit dem Flair des Nobelpreisträgers, Empfehlung ohne Einschränkung!
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am 3. Mai 2012
Zunächst einmal ist "Die Straße der Ölsardinen" ein wunderbarer Roman. Meine beste Freundin bekam dieses Buch von ihrem Bruder geschenkt und als ich es bei ihr entdeckte hat es mich sofort angesprochen. Ich muss ehrlich zugeben, der Autor war mir völlig unbekannt, aber der Titel dieses Buches hat mich so fasziniert, dass ich es einfach lesen musste. Ich hatte es innerhalb von 4 Tagen gelesen. Die Art wie John Steinbeck schreibt hat mich regelrecht in den Bann gezogen. Selbst kleine, banale, eigentlich kaum erwähnenswerte Dinge beschreibt Steinbeck in einer so wundervollen Art und Weise, dass sie einem nicht mehr banal erscheinen, als seien sie ein fester und wichtiger Besandteil der nicht fehlen darf. Dieses Buch beinhaltet viel über Freundschaft, es zeigt auch, dass man das Leben auch ohne viel Geld und Besitztümer genießen und lieben kann. Zumindest hab ich es persönlich so interpretiert und empfunden. Ich selbst suche immer Bücher, die in einem etwas wecken, die einen selbst aufhorchen lassen. "Die Straße der Ölsardinen" hat in meinen Augen genau diese Kriterien erfüllt.

Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden.
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am 15. Februar 2008
Etwas kalter Anfang: Damit meine ich, dass ich anfang das Gefühl einer Aufzählung hatte.
Aber spätestens ab dem zweiten Kapitel stürtzt sich Steinbeck dann in die Vollen.

Man ist nahe an den Menschen.
Fasst sich an den Kopf, wenn sie was dämliches tun.
Freut sich, wenn jemandem ein Geschenk gemacht wird.
Fasst sich wieder an den Kopf, wenns gut gemeint, aber schlecht gemacht ist.
Staunt über die Blödheit und die Intelligenz mancher Menschen dort.
Lacht über Misgeschicke.
Schmunzelt über die Eigenheiten der Darsteller.
Hat Angst um - dann nicht mehr - fremder Leute Eigentum.
Bangt um einen Menschen der, auch wenn er was Dummes macht, ein lieber Kerl ist.
Und man ist stolz diese Menschen kennengelernt zu haben. (Auch wenn man das am Anfang nicht denken würde.)

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Fazit:

Die Erzählung bringt das Leben in dem kleinen Ort sehr nahe an den Leser.
Man kann das Gefühl haben, direkt neben den Menschen zu stehen.

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Die Beschreibungen und Kommentare sind meine eigene Meinung und spiegeln nicht die Meinung anderer wieder.
Die Rezenssion basiert auf der übersetzten Fassung des Buchs von John Steinbeck.
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