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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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am 28. Januar 2004
Auch ich habe dieses Buch vor knapp 20 Jahren im Schulunterricht als Lektüre gelesen. Seitdem lese ich dieses Buch (ich hab mir bereits drei neue Exemplare gekauft) in regelmäßigen Abständen jährlich. In der Handlung beschreibt es die Freundschaft eines "deutschen" und eines "jüdischen" Jungen namens Friedrich. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der dadurch voranschreitenden Ausgrenzung der Juden aus dem öffentlichen Leben schildert der Autor aus seiner Perspektive die aufkommenden Schwierigkeiten dieser Jugendfreundschaft und die Machtlosigkeit der Menschen in diesem Deutschland. Anhand dieser Geschichte wird man mit dieser politischen Entwicklung direkt konfrontiert. Man fragt sich während des Lesens häufiger "Wie hätte ich reagiert, wenn ich Deutscher oder Jude gewesen wäre".
Was dieses Buch ausmacht: Es ist eines der wenigen persönlichen Perspektiven über die Zeit von 1933 bis 1945. Es gibt kaum so deutliche Beschreibungen des alltäglichen Lebens der normalen Menschen wie Du und ich. Extrem wertvoll und einen Dank an den Autor für die Erfahrung die man heute so nur noch von seinen Groß- oder Urgroßeltern vermittelt bekommen kann.
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am 28. Juni 2001
Es werden wohl alle das "Tagebuch der Anne Frank" kennen. Dort beschrieb ein junges Mädchen ihr Leben während des 2. Weltkrieges. Nun hat sich auch Hans Peter Richter daran versucht die Kriegssituation aus der Sicht eines Kindes deutlich zu machen. Sein Buch "Damals war es Friedrich" beschäftigt sich mit dem freundschaftlichen Verhältnis zweier Jungen die während der Machtübernahme Hitlers im 2. Weltkrieg aufwachsen. Doch es ist keine heile Welt in der sie leben. Denn Friedrich ist Jude und während seiner Kindheit muss er viel Schreckliches über sich ergehen lassen. Doch sein Freund steht ihm in allen Lebenslagen bei. Der Autor beschreibt realitätsnah und sehr eindrucksvoll, das Aufwachsen zweier ganz unterschiedlicher Jungen, die trotz der konfusen Zeit des Krieges, versuchen zusammen zu halten, auch wenn sich ihre Lebensstile oder andere Gewohnheiten stark verändern. Das im Juni 1995 im dtv junior Verlag erschienene Werk, zeigt großartig die Wandlung von der "heilen Welt" von 1933 über die schreckliche Judenverfolgung, bis hin zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945. In 31 Kurzgeschichten wird der Lebensweg der beiden Jungen geschildert. Durch die gesamte Aufmachung seines Buches, lernt man außerdem viel über die damalige Zeit kennen. So ist als Pluspunkt zu verbuchen, dass neben der einmaligen Geschichte, auch noch eine Zeittafel mit allen wissenswerten und wichtigen Daten dieser Zeit beigefügt worden ist. Diese dient nicht nur zur Hilfe beim Lesen, sondern macht auch gut deutlich in welcher rasenden Geschwindigkeit Hitler vorgeschritten ist. Aber um noch einmal auf die Hauptgeschichte zurück zu kommen, so verknüpft Hans Peter Richter die historischen Daten wunderbar mit der Situation zwischen Juden und Deutschen und auch noch bezogen auf das Verhältnis des Jungen mit Friedrich. Zur besseren Hineinversetzung in das Geschehen, erzählt im ganzen Buch der Freund von Friedrich, welcher aber zur Verwunderung niemals beim Namen genannt wird. Auch wenn der Titel "Damals war es Friedrich" auf den ersten Blick nicht wirklich den Inhalt des Buches wiederspiegelt, so erläutert der Autor diese gut gewählte Überschrift doch gleich auf der folgenden Seite: " Damals waren es die Juden... Heute sind es dort die Schwarzen, hier die Studenten... Morgen werden es vielleicht die Weißen, die Christen oder die Beamten sein..." Diese Worte sollen gleich zu Beginn des Buches den Leser zum Nachdenken animieren, denn wer weiß schon welche Menschengruppe als nächstes unter der Masse der Menschen leiden muss.
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am 28. Dezember 2003
Ich habe dieses Buch vor etlichen Jahren im Schulunterricht (7. Klasse) gelesen. Heute weiß ich, dass es ein sehr wertvolles Buch ist. Aber damals fand ich es - naja - nicht direkt langweilig, aber doch nicht so einfach zu lesen. Die "Action" fehlte halt.
Im Text wird das Zusammenleben zweier Freunde - eines jüdischen und eines nichtjüdischen Jungen - im nationalsozialistischen Deutschland beschrieben. Dabei rückt die zunehmende Repression und Ausgrenzung der Juden - und damit auch des jüdischen Jungen Friedrich - in den Mittelpunkt. Überhaupt ist der Gang der Geschichte ziemlich stark in die Handlung eingewoben. Das macht das Buch lehrreich, aber auch für Kinder anspruchsvoll und zuweilen etwas trocken.
Wenn Du eine Leseratte bist: Interssant ist das Buch auf jeden Fall!
Wenn Sie ein Geschenk für eine/n Jugendliche/n im Alter von 12 - 16 Jahren suchen: Inhaltlich kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Seien Sie sich jedoch vorher sicher, dass der/die Beschenkte auch wirklich gerne liest. Comicleser und Computerdaddler kriegt man wohl kaum dazu, so ein Buch freiwillig zuende zu lesen.
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am 12. Juli 2003
Die tragische geschichte ist wirklich passiert.
Es geht um 2 Jungen, Hans-Peter und Friedrich, die zusammen in einem Haus aufwachsen'-von klein auf- und echt miteinander befreundet sind. Doch Friedrich ist Jude und als Hitler an die Macht kommt, wird es für Hans-Peter schwer, noch weiter zu Friedrich zu halten...
Doch irgendwie bleiben die 2 doch zusammen, obwohl sich die Freundschaft sehr verändert hat.
denn innnerhalb eines Jahres ist plötzlich alles anders.
Die sonst so reiche Familie Friedrichs wird arm, Friedrichs Vater verliert seine Arbeit, die Wohnung und wird schließlich in ein KZ gebracht, Friedrichs Mutter stirbt.
Friedrich steht plötzlich ganz alleine auf der Welt und doch hat er ja noch einen: hans-Peter.
Doch sein Freund kann ihm in Enddefekt doch nicht mehr helfen-
die Nationalsozialistische Zeit holt die beiden ein...
Als ich das Buch gelesen habe, war ich sehr schockiert und traurig zugleich.
Die ganze Geschichte wird einfühlsam erzählt und am Ende des Buches ist noch eine Zeittafel vorhanden, die die Verbote für die Juden noch mal genaustens beschreiben.
Ein Buch, das bewegt.
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am 7. Februar 2014
Ich habe das Buch in der Schule vor etlichen Jahren zum ersten Mal gelesen oder eher lesen müssen. Damals hatte ich vermutlich eine völlig andere Meinung als heute, zumal man Bücher ja eigentlich immer hasst, die man in der Schule lesen musste.
Der Protagonist dieses Buches ist jedoch nicht Friedrich selbst, sondern der besagte Freund, welcher mit ihm in einem Haus lebt.
Manchmal war mir dieser Freund ein wenig.. naja, widersprüchlich. Einerseits sieht in er Friedrich seines besten Freund, verbringt oft genug Zeit mit ihm und das auch sogar heimlich, und doch lässt er sich etwas später im Buch dazu "hinreissen" ein altes Studentenheim der Juden mit einigen anderen zu zerstören. Manchmal haben mich seine Handlungen schon sehr.. erschüttert.
Ich will nicht sagen, dass es mich gefreut hat, dieses Buch zu lesen, aber dennoch habe ich es nach all den Jahren schon sehr.. naja genossen, dieses Buch nochmal in die Finger zu kriegen. Auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass ich nicht unbedingt in der damaligen Zeit hätte leben wollen.
Das Ende des Buches hat mich schon sehr erschüttert, auch heute noch und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich es lese.
Zuviel verraten will ich hier natürlich nun auch nicht, immerhin ist das Buch schon sehr kurz gehalten.

Alles in allem bekommt es seine 4 Flöckchenbäume.
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am 8. Mai 2016
Ich habe das Buch in der internationalen Schule mit 14-jährigen Schülern gelesen, die sehr geschichtsunkundig waren und es erforderte viele Nebenerklärungen, damit sie alles verstanden haben. Der Erzähler hat eine Position eingenommen, die teilweise fast verständnisheischend war, aber die Kinder haben es schon richtig verstanden. Es wurde miteinander gelesen, weil die Gruppe Deutsch zum Teil als Fremdsprache hatte. Empfehlenswert als Jugendliteratur mit einigen Einschränkungen.
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am 9. Juni 2015
Ich kann jedem dieses Buch nur empfehlen. Es hat eine Spannende Handlung und zeigt, wie es früher zugegangen ist, wie zum Beispiel mir. Ich habe/musste dieses Buch als Lektüre für m!eine Schule kaufen. Wenn ich gewusst hätte, dass es so gut ist, hätte ich mir es auch einfach so gekauft. Meiner Meinung nach ein tolles Buch. Versand ging dank Prime auch sehr schnell! Danke
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am 31. März 2001
Ich bin 12 Jahre und habe dieses Buch mit meiner Klasse als Lektüre in Deutsch gelesen. Wir waren alle sehr begeistert von diesem Buch. Es endet zwar sehr traurig, aber es verschaffte uns den Eindruck, wie schlimm der 2.Weltkrieg war.Wir diskustierten lange darüber, warum Familie Schneider von Herrn Resch nach und nach verachtet wurde. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, vorallem, wenn man sich um die Herrschaft Hitlers noch niht ganz bewust ist.
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am 6. Oktober 2014
... bei dieser Geschichte die im Nazi-Deutschland spielt
und von der Freundschaft zweier Jungen erzählt, wovon einer Jude ist.
Sehr aufwühlend und ich finde, kann man immer wieder lesen und darüber referieren.
Trauriger Stoff, der wohl immer erschüttert.
Lesenswert!
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am 22. März 2015
der Schullektüre. Sicher nicht das schlechteste Buch, das man lesen kann, aber irgendwie doch sehr (!) eindimensional und dadurch maximal für Klasse 7 und als erster Kontakt mit der Thematik des 3.Reichs geeignet.
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