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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 14. September 1999
England im 19. Jahrhundert. Ein armes Waisenmädchen soll künftig bei ihrer wohlhabenden Cousine im Schloß auf dem Land leben. Ihre Ankunft dort fällt zusammen mit der Abreise von Onkel und Tante, die für längere Zeit ins Ausland gehen. Künftig sind beide Kinder den Machenschaften einer kriminellen Gouvernante und ihres Helfers ausgeliefert, die sich bemühen, das Schloß in ihren Besitz zu bringen. Doch ganz so hilflos, wie angenommen, sind die beiden Mädchen nicht . . . Was Joan Aiken scheinbar so mühelos in ihren Büchern für Erwachsene gelingt, schafft sie auch in diesem Kinderbuch spielend: sprachlich und inhaltlich mitreißend entführt sie ihre Leser in eine vergangene Welt, die einen diesmal sowohl an den Spielen der reichen Kinder teilhaben läßt (Puppenhaus und Schaukelpferd auf dem Schloß) als auch das Leben armer Kinder in Arbeitshäusern mit dickens'scher Intensität schildert. Und wer im Anschluß an dieses Buch wissen möchte, wie es mit Simon, dem Jungen aus den Wäldern, weitergeht, dem sei "Verschwörung auf Schloß Battersea" ans Herz gelegt.
Clever von der Autorin: wer mit zwölf diese beiden Bücher mag, liest mit vierzehn wahrscheinlich "Mitternacht ist ein Ort" und bald darauf, neugierig auf die "Erwachsenenbücher" Aikens geworden, die anderen. Manchmal, wie in meinem Fall, funktioniert es auch anders herum und man stellt fest: ob für junges oder älteres Publikum: Aiken schreibt ohne Qualitätsverlust. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 1. Februar 2002
das Buch habe ich das erste Mal vor zig Jahren gelesen und habe es vor kurzem wieder hervorgekramt und nochmals gelesen. Ich war wie schon zuvor total vertieft und fand keine Zeile langweilig. Und das obwohl ich mittlerweile schon 26 bin! Ich kann es nur weiterempfehlen. Was ich gar nicht wußte ist, daß es eine Fortsetzung davon gibt. Habe ich gerade bei Euch erfahren. Super!
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am 31. Oktober 2010
Wie auch andere Rezensenten habe ich das Buch selbst als Kind gelesen und nie vergessen. Ich kann mich an kein Buch erinnern, das mir so lange im Gedächtnis geblieben ist, von dem ich auch noch nach über 30 (!) Jahren einzelne Szenen und Stimmungen vor Augen habe!
So habe ich mir das Buch in der neuen Ausgabe bestellt und noch einmal gelesen - meine Begeisterung ist geblieben, die Spannung war sofort wieder da und man ist geneigt, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Auch wenn die Sprache manchmal ein wenig antiquiert wirkt, so tut das dem Buch doch keinen Abbruch, denn die Handlung spielt im Jahr 1832, unter der Regierung von Jakob III, den es nie gegeben hat.
Bonnie Green (so um die 11, 12 Jahre alt), lebt mit ihren Eltern auf einem wunderbaren Schloss im Norden Englands. Weil ihre Mutter nicht gesund ist, machen sich die Eltern auf, um sie im Süden wieder zu Kräften kommen zu lassen. Mit der Betreuung Bonnies wird eine entfernte Verwandte - Fräulein Slighcarp - beauftragt und Sylvia, eine Cousine Bonnies, wird eingeladen, um dem Mädchen Gesellschaft zu leisten.
Doch kaum sind die Eltern weg, zeigt Fräulein Slighcarp ihr wahres Gesicht: Angestellte werden entlassen, die Mädchen bekommen keinen Unterricht mehr und müssen hart arbeiten. Doch das ist nur der Anfang von den Abenteuern und Strapazen, die auf die Mädchen warten....
Sicherlich eher ein Buch für Mädchen, doch da auch Simon, ein junger Bursche vorkommt, gibts auch für Burschen Identifikationsmöglichkeiten.

Spannend, gut geschrieben, feine Charakterzeichnung und vor allem die Erzeugung von Stimmungen - es gibt für mich kaum ein Jugendbuch, das diesem nahe kommt. Ein Juwel unter den Kinderbüchern, das auch nach so vielen Jahren keine Staub angesetzt hat! Empfehlenswert ohne jegliche Vorbehalte!
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am 21. Februar 2003
Ich erinnere mich, das Buch vor 12 Jahren aus der Stadtbücherei ausgeborgt zu haben. Damals war ich davon begeistert wie noch von keinem Buch zuvor. Ich habe es in einer Nacht ausgelesen.
Jahrelang habe ich mich dann immer wieder an das Buch erinnert, an die Handlung, an einzelne Szenen. Ich hatte immer das Bedürfnis das Buch wieder zu lesen, habe mich aber dann als Jugendlicher geniert mir ein Kinderbuch zu kaufen und habe es deswegen bleiben gelassen. Bis ich das Buch dann vor kurzem bei Amazon entdeckt und (gebraucht) gekauft habe.
Als heute 23-jähriger Jusstudent gefällt mir das Buch noch immer genauso gut wie es mir damals als kleiner Junge gefiel. Wieder habe ich das Buch in einer Nacht ausgelesen. Ich denke das spricht wirklich für die Qualität des Buches. An wieviele Bücher erinnert man sich denn nach zwölf Jahren überhaupt noch? Also bei mir sind das nur eine kleine handvoll ganz auserlesener Juwelen. Und von all diesen Juwelen ist "Wölfe ums Schloß" für mich das strahlendste.
Ich würde dieses Buch wirklich jedem Kind und auch jedem Erwachsenen der wenigstens noch ein ganz kleines Fünkchen von dem Kind das er einmal war in seinem Herzen trägt empfehlen.
Auch die Botschaft die dieses Buch vermittelt ist sehr schön. Egal wie schlimm die Dinge zu stehen scheinen, niemals die Hoffnung aufgeben.
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am 10. Mai 2011
Ich habe dieses Buch schon vor ca. 15 Jahren gelesen. Mein Herz hängt nach wie vor daran, das Cover meines Buches wird heute gar nicht mehr verkauft. Meine Mutter schenkte es mir seinerzeit. Die ersten Seiten erschienen mir damals reichlich trocken und versprachen keine spannende Geschichte, also legte ich es wieder weg.
Meine Mutter las es daraufhin und fragte mich nur: "Hast du die Stelle gelesen, wo die Wölfe in das Zugabteil springen und es ziemlich gefährlich für das Mädchen wird?" Sie wusste, dass ich besonders auf spannende Bücher stehe. Dass ich mindestens noch bis dahin lesen musste, verstand sich von selbst und dann ging alles ganz schnell.Ich war absolut nicht mehr ansprechbar und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist bis heute eines meiner Lieblingsbücher. Die Geschichte des armen Mädchens Sylvia, die von ihrer Oma zu ihrer reichen Cousine geschickt wird, um ein besseres Leben zu haben, ist Wahnsinn. Sie kommt, gelinde gesagt, vom Regen in die Traufe, beide werden von der raffgierigen Erzieherin, ausgesetzt, ins Heim gesteckt etc, nur damit das Familienvermögen entwendet werden kann.
Dieses Buch spielt deutlich vor unserer Zeit (ich schätze mal: Mitte/Ende 19. Jahrhundert) und von der Jugend der Hauptdarsteller mal abgesehen, müssen sie mit allen Einschränkungen umgehen, die das Leben zu dieser Zeit mit sich brachte. Ein unglaublich liebevoll detailliertes Buch, das einen gefangen nimmt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Ich werde es noch meinen Kinder vorlesen, ganz sicher!

Auch zu empfehlen, aber leider wohl nicht mehr aufgelegt, aber gebraucht bei Amazon zu erhalten: Die FORTSETZUNG: Verschwörung auf Schloss Battersea, habe ich nur aus Versehen gefunden und ebenfalls inhaliert.
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am 20. Mai 2001
Ich habe das Buch mit 11 zum ersten Mal gelesen und es hat mich so beeindruckt, dass ich es nie vergessen habe! Heute bin ich 20 und lese es noch immer! Spitze!!!
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am 17. April 2012
Ich habe wie andere Rezensenten das Buch schon als Kind kennen gelernt. Mein Vater hat es uns ebenso wie die Nachfolge-Bände "Verschwörung auf Schloss Battersea" und "Anschlag auf Nantucket" abends vorgelesen. Als Jugendlicher habe ich alle drei wieder verschlungen. Nun habe ich sie in meinem alten Kinderzimmer wiedergefunden. Den ersten Band Wölfe ums Schloss habe ich jetzt meinen Töchtern (6 und 8) vorgelesen. Und jedesmal haben sie gebettelt: "Bitte noch ein Kapitel! Bitte nicht aufhören! Wann liest Du weiter?" Muss man mehr sagen über ein Buch?
Vielleicht noch dies: Es hat seine Spannung über all die Jahre nicht verloren. Man kann es der jetzigen Kindergeneration wieder vorlesen. Es hat alles was Kinder lieben: Spannung, Unheimliches, Liebenswertes, Zusammenhalt, Heldentum, überraschende Wendungen und natürlich ein gutes Ende. Ich hoffe, sie werden auch die anderen Kinderbücher und später die Erwachsenenbücher von Joan Aiken ebenso lieben wie ich.
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am 6. Februar 2002
Auf Joan Aiken bin ich durch meine Mutter gekommen, die sehr viele Bücher mit großer Begeisterung gelesen hat. so wurde ich auch zum Joan Aiken Leser. Jugenbücher. Wölfe ums Schloß ist eines der allerbesten von ihr. Es ist sehr flüßig geschrieben, sodass man nach einiger zeit garnicht mehr merkt, dass man liest. Die Handlung des Buches ist von vorne bis hinten spannend und beeindruckend aufeinander bauend. Es gibt viele Bücher bei denen die Anfänge der Geschichte (meist das erste Kapitel) entweder sehr langweilig oder unverständlich geschrieben ist. Doch bei diesem Buch kommt man sofort rein und will nach der ersten Seite das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Da ich gerne Bücher aus "früheren" Zeiten lese, mocht ich dieses Buch auf Anhieb, da es 1832 spielt. im groben geht es um zwei Mädchen, die sich gegen die grausame Erzieherin wehren müßen. Das eine Mädchen, die Tochter der Schloßherrschaften, die auf eine große Seereise gehen, ist ein liebes, aber sehr stürmisches Gemüt, die frei und ungezwungen ist. Auf der anderen Seite die Nichte des Schloßbesitzters, die bei ihrer Tante in London in eher ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Sie ist wohlerzogen. Doch es entsteht eine große Freundschaft zwischen den beiden kleinen Mädchen, die ihenen das Leben rettet.
Das Titelbild läd einen nicht grade ein (mich jedenfalls nicht) doch darüber hinweg zu sehen ist leicht, den dieses Buch ist ein wahres Muß.
Weitere Bücher von Joan Aiken, die ich sehr gerne gelesen habe sind: Geh sattle das Mehr
Geh zügle den Wind
Geh zähme den Berg
Der flüsternde Berg (mein liebstes Buch neben Die Wölfe...)
Die Todesklippe von Aratu
Viel spaß beim Lesen, und ich hoffe, dass ich sie auf dieses Buch aufmerksam bemacht habe.
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am 6. März 2003
England. Ein Mädchen namens Silvia fährt im Zug stundenlang zu ihrer Cousine Bonnie, als plötzlich nachts der Zug anhält. Silvia fragt ihren Banknachbarn, was dies zu bedeuten habe. Als er ihr erklärt, dass es Wölfe sind, ist sie zuerst erschrocken, aber nachdem sie hört, die Tiere können nicht in den Zug, ist sie doch sehr erleichtert. Einige Minuten danach kann doch ein Wolf eindringen. Der Mann steht auf und schafft es nach einiger Zeit die Bestie umzubringen. Als sie am Bahnhof ankommen ist, ist der Retter bewusstlos geworden. Nach einer herzlichen Begrüßung der Kinder entscheiden sie ihn aufzunehmen. Dort sagen die Eltern, dass sie eine kleine Reise für die kranke Mutter in Angriff nehmen. Nun sollen sie der neuen Erzieherin gehorchen, was ihnen ganz und gar nicht gefällt. Kaum sind die Eltern weg, fängt sie an die Diener zu entlassen, alle Pferde und Spielsachen zu verkaufen und viele andere unerlaubte Dinge zu machen. Beim Unterricht fragt Bonnie die Frau, warum sie die besten Kleider ihrer Mutter anzieht. Daraufhin wird sie in einen Schrank eingesperrt. Da ein treuer Diener bleiben darf, befreit er das Mädchen mit dem Doppelschlüssel. Danach wird sie und ihre Cousine in eine sehr strenge Arbeitsschule gesteckt, wo es eigentlich keinen Ausweg gibt. Aber sie schaffen es auf eine Art und Weise doch. Beim Schloss angekommen sehen sie die Aufschrift eines Internats. Da die Eltern anscheinend bei einem Schiffsunfall umgekommen sind, beschließen sie mit der Polizei die Übeltäterin festzunehmen. Die Eltern haben doch überlebt und ...
Ich kann diese Lektüre nur empfehlen, da ich sehr begeistert von ihr war.Erstaunlich fand ich auch, wie Joan Aiken die Waisenschule und die anderen Dinge beschreibt.
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am 11. September 2015
Das scheint eine neuer Titel zu sein ... als ich das Buch in meiner Kindheit las, hieß es noch "Die Wölfe von Willoughby".
Ansonsten kann ich mich den vorangegangenen Rezensionen nur anschließen - es ist anschaulich und mitreißend geschrieben,
zieht einen sofort in diese Welt und lässt einen mitfiebern.
Es vermittelt auch nicht nur die von Martin Schranz (Rezension Ein unvergessliches Juwel) erwähnte Botschaft, niemals aufzugeben.
Es informiert die Menschen, die es aufmerksam lesen, auch über soziale Unterschiede und beschreibt sehr lebendig und genau, welche Leiden Armut einem Menschen auferlegt - und dass andere Menschen diese Missstände ändern können.
Ich werd'nie vergessen, wie u.a. das zu Bett gehen in einem viel zu kalten Raum mit viel zu dünnen Decken beschrieben wurde ... brrr, es fröstelt mich immer noch, wenn ich dran denke.
Ein Buch für Jugendlich und jung gebliebene ... alterslos und weise.
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