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Kundenrezensionen

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am 19. März 2005
Eingebettet in eine Rahmenhandlung wird die Geschichte des Deichgrafen Hauke Haien erzählt. Schon als Kind ist Hauke fasziniert von den Deichen. Mithilfe seiner mathematischen Kenntnisse stellt er Berechnungen an und sieht Potential zur Verbesserung bei den Bauten. Als junger Mann bekommt er eine Stelle als Knecht beim amtierenden Deichgrafen, der sein Geschick erkennt. Im Dorf gilt Hauke dagegen als Außenseiter. Davon unbeeindruckt verfolgt Hauke sein Ziel weiter. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihm und Elke, der Tochter des Deichgrafen, eine Freundschaft. Als der alte Deichgraf stirbt, heiraten sie und Hauke wird der neue Deichgraf. Gegen den Willen der Bewohner setzt er sein Vorhaben durch und baut einen neuen Deich. Sein Erzfeind, der einstige Rivale um Elke, schürt währenddessen das Misstrauen unter dem Volk. Doch noch ahnt niemand, dass die nächste Sturmflut zu einer Katastrophe führt ...
*
Theodor Storms berühmteste Novelle vereint Gruselelemente und Aberglaube, soziale Umbrüche und Revolution, den Kampf eines Einzelnen gegen die Gesellschaft. Nach einem gemächlichen, fast zähen Beginn wird der Leser mehr und mehr von der zerrissenen Gestalt Hauke Haiens gefangen genommen. Das dramatische Ende erschüttert und wirft die Frage nach Schuld und Sühne auf. Die altmodische Sprache irritiert den modernen Leser hin und wieder, aber davon abgesehen gelingt es dem Autoren, ein intensives Bild der damaligen Zeit heraufzubeschwören. Hauke Haien wird zum lebendigen Charakter, den man nie hundertprozentig lieben kann und mit dem man doch von Anfang bis Ende mitfühlt. Seine Gestalt bleibt über das Buch hinaus präsent.
Wer aufgrund von Kurzzusammenfassungen und der unheimlichen Elemente eine Gruselgeschichte erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Im Vordergrund der Erzählung steht vielmehr das Aufeinanderprallen der alten und der neuen Zeit, aufgezeigt am Visionär Hauke, der für seine Überzeugungen lebt und sich dem Widerstand entgegensetzt. Ein kraftvolles Werk, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat - rauh und poetisch zugleich, wie die sturmumbrauste holsteinische Landschaft.
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HALL OF FAMEam 13. Oktober 2004
Mit Hauke Haien, der Hauptfigur seiner Novelle "Der Schimmelreiter", hat Theodor Storm eine literarische Figur geschaffen, die das neue Menschenbild der Gründerzeit, des beginnenden industriellen Zeitalters, verkörpert. Ein Menschenbild, das auch heute noch Gültigkeit beanspruchen kann: Haiens Hang zum Visionären, sein auf die Zukunft gerichtetes Denken, technisches Geschick und ein enormer Arbeitseinsatz verhelfen ihm zum sozialen Aufstieg. Verdienst und Leistungsfähigkeit wiegen mehr als Herkunft und Geburt. Gegen den Widerstand der Dorfbewohner realisiert Haien sein Projekt eines ehrgeizigen, hochmodernen Deichs. Die Dörfler haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt und legen Haien mit ihrem Sozialneid und Aberglauben Hindernisse in den Weg. Tatsächlich will Hauke Haien sich mit dem Werk auch selbst Genugtuung verschaffen und den eigenen Ehrgeiz befriedigen. So ist er eine "Kippfigur", in der die Chancen und zugleich auch die Gefahren des industriellen Arbeits- und Gesellschaftsethos angelegt sind. Dass es Storm gelingt, die Komplexität von Haiens Wesen in der Kürze einer Novelle zu entwickeln, macht den "Schimmelreiter" zu einer der künstlerisch höchststehenden Erzählungen der deutschen Literatur.
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am 23. Oktober 2010
Dieses Buch ist wie ein Kostbarer Schatz.Gebunden in Dunkelblauen Stoff mit Silberner Schrift auf den Buchdeckel.
Der Nachdruck des Textes ist Orginalgetreu von 1888 übernommen.Das Buch ist zusätzlich mit Worterklärung für Binnenländische Leser,einem Glossar,Daten zu Leben und Werk Thedor Storms und einem Nachwort versehen sowie einem Lesebändchen.
Wörter sind in Original Schreibweise und Ausdruckseise von damals ,was mir persöhnlich sehr gut gefällt
(bin kein großer fan unserer Rechtschreibreform,was man an meinen Rechtschreibfehlern manchmal auch sieht =0))Naturgewallten treffen auf Aberglauben ein tolles Buch (wie ich finde).
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am 14. Dezember 2003
Der Schimmelreiter wurde 1888 von Storm fertig gestellt und war seine letzte Novelle vor seinem Tode.
In ihr geht es um den einen Mann namens Hauke Haien der vom armen Kleinknecht zum reichen Deichgraf muntiert, sein vermeintliches Glück in der neuen Aufgabe aber nicht findet, sondern in sein Unglück "reitet".
* Wir haben dieses Buch in der Klasse gelesen und es ist wirklich zum Empfehlen! Für jüngere Leser empfiehlt sich allerding eher ein Lesen mit einem Erwachsenen, da manche Handlungen wirklich nicht jeder Teenager verstehen kann...
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am 18. Januar 2002
Dieses Buch spiegelt eindeutig Storms Motive wieder. Ihm ist wichtig, die Gefühle der Landschaft auszudrücken, die machmal ziehmlich melancholisch sind. Außerdem weist er auf die Auseinandersetzung des einzelnen Menschen mit zwischenmenschlichen Beziehungen, däm. Kräften ( Aberglaube,...) und Schicksal hin.
Aber Vorsicht, man muss tiefer blicken , um das zu sehen und die Gefühle zu spüren!!!! Ansonsten wird man diese Lektüre schnell als fad einstufen.
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am 25. Juli 2004
Ich habe die Novelle nun, nach gut 10 Jahren, zum zweitenmal gelesen. Dazu muss man sagen, damals mussten wir sie lesen und sie gefiel mir nicht. Nun war es an der Zeit herauszufinden, ob es an mir oder an dem Buch lag.
Ich muss sagen, es gefällt mir immer noch nicht so richtig.
Dabei klingt der Inhalt doch recht anregend: Die Hauptfigur Hauke Haien ist als Kind schon sehr begabt und träumt schon früh davon einmal einen neuartigen, flacheren Deich zu bauen. Aufgrund seines Intellekts von vielen Dorfbewohnern gemieden, wird er irgendwann trotzdem Deichgraf und kann sich so seinen Wunsch erfüllen (bleibt aber immer Aussenseiter). Bis es irgendwann zur Tragödie kommt (darüber möchte ich jetzt nicht mehr sagen, da das Ende wirklich dramatisch ist).
Das war jetzt natürlich nur ein grober Überblick, es spielen noch mehrere kleine Teile eine wichtige Rolle, wie Aberglauben, Religion u. a.
Theodor Storm schafft es aber einfach nicht, zumindest bei mir, die Geschichte wirklich tiefgründig zu beschreiben. Man liest einfach so drüber hinweg. Erkennbar ist schon, dass alles auf eine Tragödie hinausläuft, aber eben mehr so nebenbei. Zuerst dachte ich, es läge vielleicht nur an den vielen nordfriesischen Vokabeln, die mir fremd waren, aber das wäre zu einfach, wobei ja auch am Ende ein Glossar zu finden ist. Desweiteren findet man im Anhang auch noch einige Daten zum Leben und Werk Storms, so wie ein Nachwort zur Novelle (wie man das ja bei der Bibliothek der Erstausgaben von DTV kennt)
Im Endeffekt also nur 2 Sterne, weil man, sofern man nicht gerade "Storm-Fan" ist, das Buch wohl recht schnell wieder vergisst.
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am 10. März 2002
storm, der als eher konservativer autor einzustufen ist, gelingt mit diesem buch der aufbruch in eine neue zeit, obwohl formal vieles in der alten zeit und romantik verwurzelt bleibt. doch ist die kommende tragödie fast immer zu spüren. wir heutigen können aus diesem buch so manches über die alte zeit erfahren, und versuchen, diese nachzuempfinden, ja gar aus und von ihr zu lernen. ich finde das buch spannend.
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am 29. Dezember 2005
wir haben das buch auch in der schule gelesen und ich finde dass buch zu kompliziert und es ist schwehr zu kapieren !! wir haben einen AUFSATZ über die geschichte geschrieben habe sie nchnicht zurüchbekommen !! WÜNSCHT MIR GLÜCK !
das buch ist nicht empfelendswehr !!
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