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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
30
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 14. Dezember 2016
- mal anders. Satirisch, grandios. Ein tolles Buch ! Habe es verschenkt (kannte es bereits),der Beschenkte,selbst Satiriker, freute sich riesig.
Also nicht nur für begeisterte "Böll -Fans" zu empfehlen!
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Mai 2015
Heinrich Böll verfügt auch über einen bissigen Sarkasmus.Seine Satiren kennen wir
vor allem unter dem Titel"Doktor Murkes gesammeltes Schweigen".
....und er schrieb gegen die Angst.Heinrich Böll, 21. Dezember 1917 bis 16.Juli 1985*.
Ein weltweit geachteter Schriftsteller hat sein Leben beendet-Heinrich Böll,der von sich
sagte"Geboren in Köln,am 21.Dezember 1917,während mein Vater als Landsturmmannn
Brückenwache schob;im schlimmsten Hungerjahr des Weltkrieges wurde ihm das achte
Kind geboren;zwei hatte er schon früher beerdigen müssen;während mein Vater den Krieg
verfluchte und den kaiserlichen Narren,den er mir später als Denkmal zeigte."
Welch eine wunderbare Zusammenstellung von Ereignissen!!!

Erst-Literaturkritik geschrieben am 18.Juli 1985 A.L.E.T - veröffentlichte Literaturkritik vor 1989/90

1. Fünf Sterne für dieses außergewöhnliche Werk der Satire.

Besonders empfehlenswert
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am 4. Januar 2013
Böll ist zwar zu Recht etwas aus der Mode gekommen. Diese Geschichte ist aber eine von denen, die zeitlos gut sind.
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am 19. Mai 2016
Seit meiner Jugend gehört "Ende einer Dienstfahrt" zu meinen Lieblingsbüchern. Die Erzählung handelt von einem Gerichtsprozess in der rheinischen Provinz, genauer gesagt der Stadt Birglar, die vermutlich irgendwo zwischen Köln und der Eifel liegt. Die Angeklagten in diesem Prozess, Vater und Sohn Gruhl, werden beschuldigt, einen Bundeswehr-Jeep auf freiem Feld angezündet zu haben. Rund um diese Tat entspannt Böll einen melancholisch-humorigen Schwank im allerbesten Sinne; im Laufe des Prozesses lässt er eine große Bandbreite teils skurriler Charaktere auftreten und fächert so vor dem Hintergrund einer zumindest fragwürdigen Tat ein lesenswertes Sittengemälde der bundesdeutschen Provinz der Sechziger auf. Dabei bedient er sich eines recht trockenen Reportagestils, der gerade aufgrund dieser Trockenheit an vielen Stellen nicht einer gewissen Komik entbehrt. Böll verknüpft in diesem Buch die ewig aktuelle Frage nach der Moral des Gesetzes mit einer quasi anarchistischen Tat, die durch Ihren antimilitaristischen Charakter auch gut in die heutige Zeit passen könnte.

An diesem Buch zieht mich persönlich besonders der lockere, fast schon witzige Schreibstil Bölls an sowie seine Unfähigkeit, Abstand zu seinen Figuren zu halten. Wie häufig bei Böll sind die Sympathien klar verteilt, was ich aber gerade hier, wo die Figuren teils bis zur Groteske überspitzt sind, besonders gut verstehen kann. Wer Erzählungen mit Lokalkolorit und das Rheinland und seine Menschen mag, wird dieses Buch sicher gerne lesen.
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Versuche, Böll als "Klassiker" wegzuloben oder totzuschweigen, gibt es, auch hier. Oder er wird im Unterricht nach allen Regeln zu sterilisieren versucht. Doch liest man z.B. dieses sein reifes "Ende einer Dienstfahrt", wird man wissen, warum Heinrich Böll noch heute hochaktuell ist. (PS, Amazon scheint mal wieder nicht genau zuzuordnen: ich bespreche das dtv-Buch "Ende einer Dienstfahrt")

Vater und Sohn finden sich zusammen im subversiven Kampf gegen Militarismus, Geldbesessenheit und absurde, altpreußisch anmutende Bürokratie. Und so muss schließlich ein Bundeswehr-Wagen (noch so ein blöder Doppel-Fetisch) dran glauben. Böll entwickelt so eine (liberal-katholisch beeinflusste) Gegenwelt zur real existierenden Bundesrepublik. Und ich habe mehrere Male trotz eines so ernsten Themas lachen dürfen. Auch die Schilderungen des dörflichen Umfelds sind gut aufgespießt (vielleicht von Bölls Ferienhaus-Urlauben in der Eifel beeinflusst?). Eins meiner Böll-Lieblingsbücher. Fünf Sterne.
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am 27. Juli 2014
Ich habe natürlich gezielt nach "Doktor Murke..." gesucht, als ich dieses Buch für den Kindle gekauft habe. Und ich war angenehm überrascht, dass es entgegen der Printausgabe nur 1,50€ kostet bei 157 Seiten... Pustekuschen! Die Kindle-Ausgabe umfasst tatsächlich nur diese eine Geschichte. Für den Preis ok, aber dann sollte man es im Begleittext "vielleicht" auch vermerken, gell??
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am 13. September 1999
Heinrich Böll (1917 - 1985) veröffentlichte neben seinen weltbekannten Romanen auch etliche Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele. In der vorliegenden Erzählung lernen wir Walter Fendrich, einen Waschmaschinenmechaniker, kennen, der in den 50ziger Jahren des wirtschaftlichen Aufstiegs eine recht "passable" Existenz aufbaut. Dann trifft er die zwanzigjährige Hedwig, die er flüchtig von der Kindheit her kennt. Damit kommen die Erinnerungen an die "schlechten Zeiten" auf, als der Hunger quälte und er von einem gierigen Verlangen nach Brot besessen war. Jetzt regiert nur das Geld die menschlichen Beziehungen. Doch Fendrich findet über die Liebe zu Hedwig zu den längst vergessenen Wertstäben zurück. Heinrich Böll gelingt es in dieser Erzählung hervorragend, die Atmosphäre der Hungerjahre und der Aufstiegsjahre darzustellen. Es ist eine ungewöhnliche und zarte Liebesgeschichte, doch voller Dramatik, die den Leser hier erwartet. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Dezember 2005
Dr. Murkes gesammeltes Schweigen ist eine einfach köstliche Satire auf den Kulturbetrieb, oder besser um den Betrieb um die Kultur. Die spitzen und grotesken Szenen, die von Böll hier aufgereiht werden sind schreiend lächerlich und komisch. Gerade wenn man an die Entwicklung der Fernsehunterhaltung seit Einführung des Privatfernsehens denkt wird einem klar, wie aktuell diese Geschichte doch immer noch ist, in der die Bürokraten ohne Schonung entlarvt werden. Ein ergötzliches Stück Literatur!
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Dies ist eines der besten Bücher, die ich bisher in meinem Leben gelesen habe!
Ich habe das Buch von meiner Tante als Geschenk bekommen, und die steht eher auf Romane und dieses Zeug, wovon ich eigentlich kein Freund von bin. Von daher hatte ich kaum Erwartungen an das Buch. Nachdem ich mich jedoch sehr schnell eingelesen habe (fällt bei diesem angenehm perfekten Schreibstil sehr leicht), konnte ich kaum noch aufhören, musste es einfach lesen und habe es auch sehr schnell beendet. Es ist sehr unterhaltend, hat einige sehr spitze Kritikpunkte gegen gewisse Gesellschaftsaspekte und kann doch sehr mit Witz und Charme überzeugen. Dieses Werk wird wohl auch für solche Leser geeignet sein, die nicht sonderlich viel und oft lesen. Es ist nicht nur einfach geschrieben, sondern auch recht schnell zu verstehen.

Empfehlenswerte Erzählung!
5 Sterne, wohlverdient!
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am 18. August 1999
Ein Prozeß in einer deutschen Kleinstadt. Die zwei vollkommen geständigen Angeklagten haben auf einer Dienstfahrt einen Bundeswehrjeep im Rahmen eines "Happenings" künstlerisch abgefackelt. Die Obrigkeit versucht, den Fall möglichst herunterzuspielen. Und so wird der Prozeß mit seinen skurillen Zeugen und Zuschauern selber zum Happening. Alles läuft nach den Regeln der großen Justiz ab, aber netter, fast familiär. Formal korrekt, aber mit ausnehmender Liebenswürdigkeit. Es ist keine drastische Strafe zu erwarten, kaum Überraschungen, alles ist von oben her abwiegelnd abgekartet. Die wesentlichen Ereignisse sind sozialer Art, und spielen sich eher in den Prozeßpausen ab, in den verschiedenen Etablissements des Dorfes, in der Gefängniswärterstube. Und immer wieder deutet die Wendung "später hieß es" an, daß es sich bei dem Prozeß um ein Ereignis handelt, das in der Kleinstadt noch Jahre später Stoff für Diskussionen und Analysen handeln wird. Wunderbar wird die zwiespältige Situation der Nachkriegszeit beschrieben. Der Widerstreit zwischen konservativer Haltung und dem Zwang, sich irgendwie progressiv geben zu wollen. Sinn und Unsinn der Kunst wird einträchtig mit Sinn und Unsinn der Bundeswehr verhandelt. Der Auftritt des Wortes Happening in eingedeutschter Form sorgt für ein köstliches Spiel zwischen den Beteiligten. Einige haben das Wort noch nie gehört und deuten es völlig falsch. Andere kennen es und machen sich über diese Leute lustig, wissen aber selber auch nicht wirklich Bescheid. Ein leicht und angenehm zu lesendes Buch mit einem herrlich ironischen Unterton, manchmal etwas zu ausladend provinziell, aber nie langweilig. Genial vor allem die präzisen Aufzeichnungen der Dorfgespräche, die sich oft in spitzfindigen Bemerkungen um die Deutung eines im Prozeß gehörten Wortes oder einer Geste drehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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