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Kundenrezensionen

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am 30. Oktober 2007
Ich habe dieses Buch gleich nach Erscheinen gekauft und bin immmer noch erstaunt, dass hier noch keine überwältigenden Rezensionen zu lesen sind, denn dieses Buch ist meiner Meinung nach das Beste, was es zum Thema Freundschaft auf dem Büchermarkt gibt. Auf den Autor aufmerksam geworden bin ich durch seinen Beitrag in "Psychologie Heute". Diese kleine, wunderbare Kostprobe machte Lust auf mehr...und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wirklich hervorragendes Buch, das alle Facetten der Freundschaft beleuchtet. Gefallen hat mir gleich, dass mit dem Begriff des Freundes/der Freundin hier sehr vorsichtig umgegangen wird. Denn wie oft wird jemand mit dem wir ein paar mal nett geplaudert haben von vielen schon als Freund bezeichnet. Es gibt viel mehr freundschaftliche Beziehungskonstrukte als "wahre" Freundschaften und viel mehr Beziehungen, die wir für Freundschaften halten, es im Grunde genommen aber überhaupt nicht sind. Der Autor macht Mut anspruchsvoll zu sein und dass wir nicht dazu geboren sind, uns im Leben mit Kompromissen abspeisen zu lassen - jedenfalls nicht wenn es um Beziehungen zu Menschen geht. Der goldene Mittelweg ist hier fehl am Platze und der Spruch:"Man muss sich eben mit der Welt und ihren Menschen arrangieren.", oft nur ein Satz aus den Mündern von Frustrierten oder den Behäbigen und Faulen. Das Leben ist wirklich zu kurz um sich mit Kompromissen abzugeben. In vielen von uns ist doch der Wunsch nach wahrer Freundschaft. Wie kann das gelingen? Wie kann ich Beziehungen verbindlicher gestalten? Wie kann ich Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen ansprechen und umsetzen? Und wie kann ich die unvermeindlichen Schwächen in Freundschaften erkennen und evtl. umschiffen? Dieses Buch ist für all jene, die sich darauf einlassen können, sich und ihre Freundschaftsbeziehungen in Frage stellen und zu reflektieren. Es richtet sich an alle, die wirklich Lust auf erfüllende Beziehungen haben. Oberflächliche 08/15 Kontakte gibt es genug! Erst wenn wir es schaffen, eine neue Form von Freundschaft zu verwirklichen, in der wir auch in unserer ganzen Persönlichkeit anerkannt und geschätzt werden, in der wir uns zeigen können wie wir sind und aneinander wachsen können, erst dann werden wir die Verbundenheit schaffen, die uns aus der Isolation herausführt und die unsere Sehnsucht nach wahrer Freundschaft stillt. Ich wünsche diesem Buch von Herzen viele LeserInnen ...Mit einer persönlichen Widmung an einen "wahren" Freund bzw. "wahre" Freundin ist es vielleicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk..!
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am 19. August 2008
Ich habe auf dieses Buch drei Jahre lang gewartet: Im Mai 2005 erschien in der Zeitschrift "psychologie heute" ein Artikel von Martin Hecht zum Thema Freundschaft - darunter der kurze Hinweis, dass der Autor auch an einem Buch darüber schreibt. Der Artikel war so gut, dass er wenige Wochen später von der Mitarbeiterin einer Frauenzeitschrift einfach unter eigenem Namen abgeschrieben worden ist. Offensichtlich hatte sie nicht damit gerechnet, dass es eine gemeinsame Schnittmenge von Leserinnen ihrer Frauenzeitschrift und den Leserinnen der Zeitschrift "psychologie heute" geben könnte - der Betrug fiel auf, und die Journalistin verlor außer ihrem guten Ruf auch ihren Job. Aber das nur als Anektdote am Rande.

Um es gleich vorneweg zu sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Das Buch von Martin Hecht zu lesen ist eine wahre Freude. Hecht kann einfach sehr gut schreiben und wunderbar treffend formulieren. Wer Spaß an Sprache und schönen, klugen Sätzen hat, der kommt auf jeder der 220 Seiten voll auf seine Kosten. Die Gedanken, die Hecht so gekonnt in Worte fassen kann, zeigen, dass hier einer weiß, wovon er spricht.

Der Autor definiert zunächst einmal, was Freundschaft überhaupt ist. Anschließend widmet er sich den Freundschaftsbeweisen sowie den Konflikten einer Freundschaft - und ihren Sternstunden. Freundschaft, schreibt Hecht, ist nicht der reine Zeitvertreib einer Wirtshaus-Geselligkeit und es hat auch nichts mit Networking zu tun. Zur Freundschaft gehören Offenheit und Verbindlichkeit und das Bemühen um eine Beziehung. Ein guter Freund ist nicht geizig, er verschenkt keine Bücher, die er selbst geschenkt bekommen hat und nun nicht mehr benötigt. Ein guter Freund ist nicht neidisch auf das Glück seines Freundes - aber Hecht beschreibt auch, wie schwierig es ist, befreundet zu bleiben, wenn er der Freunde im Leben nur Pech hat - und der von Jahr zu Jahr erfolgreicher wird. Freundschaft heißt, so Hecht, dass man die Nächte miteinander durchquatschen kann, dass man sich etwas zu sagen hat, loyal und verbindlich ist.

Nach dem Lesen des Buches bekommt man schnell das Gefühl, dass man selbst vielleicht nicht zu den Glücklichen gehört, die wahre Freunde im Hechtschen Sinn ihr eigen nennen können. Der Autor selbst hat diese Kritik vorweggenommen, indem er einen Freund zitiert, der ihm vorwirft, er beschreiben ledilich "5-Sterne-Freundschaften", so aber sei das wahre Leben doch gar nicht. Mag sein. Dennoch ist es schön, zu lesen, wie eine ideale Freundschaft aussehen könnte. Als Orientierungshilfe sozusagen.

Zwei winzig kleine Kritikpunkte vielleicht noch: Hecht, der eigentlich alles gesagt hat, was es zum Thema Freundschaft zu sagen gibt, hat mit keinem Wort das Internet erwähnt und die zahlreichen Foren, in denen viele Menschen glauben, "virtuelle Freundschaften" pflegen zu können. Und zweitens: das Freundschafts-Bild von Hecht bezieht sich auf eine westliche Kultur. Ein kleiner Schlenker zu "internationalen Freundschaften" wäre schön gewesen. Das Fehlen dieser beiden Aspekte mindert jedoch nicht die Anzahl der Punkte, die ich dem Autor gebe. Und weil es so gut ist, habe ich es inzwischen auch schon dreimal verschenkt - an meine Freunde natürlich.
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am 2. September 2008
"Es ist ein seltenes Glück, wahre Freunde zu finden, aber eine hohe Kunst, sie sich zu bewahren, wenn man sie gefunden hat." Das schreibt Martin Hecht in seinem Buch "Wahre Freunde", in dem wir (fast) alles über die "hohe Kunst der Freundschaft" erfahren können. In der heutigen Zeit sind die traditionellen Sozialbeziehungen Familie und Ehe, Großfamilie und Gemeinde oft zerbrochen, man wechselt die Lebenspartner und fängt mehrmals wieder neu an. Da bieten Freunde die Möglichkeit, neue Bindungen einzugehen, Vertrautheit und Geborgenheit, vielleicht sogar ein Heimatgefühl zu finden. Aber die unzähligen "Freunde", die manch einer hat, dienen oft nur bestimmten Zwecken, sie bilden ein Netzwerk guter Beziehungen. Man geht zusammen zum Sport oder ins Kino, trifft sich zum Reden, Essen und Trinken oder verbringt das Wochenende zusammen. Wenn man sich nicht mehr versteht, wenn die eigene Lebensqualität zu sehr eingeschränkt wird, gibt man die Beziehungen auf und sucht sich neue.

In seinem interessanten und gehaltvollen Buch beschreibt Martin Hecht viele Arten von Freundschaft, vom "besten" Freund der Kinder- und Jugendzeit über "falsche" Freunde bis zu denjenigen, die bei genauer Betrachtung nur gute "Bekannte" sind. Der Autor beschreibt mögliche Probleme und Konflikte unter Freunden, ob und wie man sie lösen kann, und wann es besser ist, die Freundschaft zu beenden. Wir erfahren etwas über "passende" Geschenke, gemeinsame Reisen, Konkurrenz und Neid sowie andere Ursachen von Freundschaftskrisen, aber auch über die "Sternstunden" der Freundschaft, wie man selber ein guter Freund ist und wie man die Freundschaft pflegen sollte.

Ich habe das Buch gerne gelesen, nicht nur wegen der Gedanken und Informationen, sondern auch wegen des Stils. Das war für mich ein "Lesegenuss". Darüber hinaus beginnt man als Leser über seine Freundschaften nachzudenken, findet manches bestätigt und sieht manches auch im neuen Licht. Allerdings fehlen Gedanken über "virtuelle" Freundschaften, in denen der Kontakt nur in Emails, Photos und gelegentlichen Telefonaten besteht, z.B. weil der Freund in Übersee wohnt. Auch die neue Form der Freundschaft in Internet-Foren und Web-Treffs wird hier nicht erwähnt, wo Menschen enge Kontakte haben, z.T. ohne ihren richtigen Namen zu kennen. Aber das gehört vielleicht nicht unbedingt in ein Buch über "Wahre Freunde", obwohl es durchaus mit dem "Verschwinden der Heimat" zusammen hängt, das Martin Hecht in einem früheren Essay beschrieben hat. Vielleicht entsteht ja bald ein weiteres Buch über diese "moderne" Form der Freundschaft?

Ich wünsche dem Buch und seinem Autor viele begeisterte Leser und neue Freunde!
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am 5. Januar 2010
ich fasse meien Kritik mal kurz:

- teils ist der Autor zu sehr an einigen Begriffen wie "Gleiche Augenhöhe" orientiert
- manchmal neigt der Autor auch dazu in die Extreme zu gehen und verherende Kritik an gewissen Charaktereigenschaften bzw. Verhaltensweisen zu üben, sodass es einem mit der Zeit erscheint, dass man nie gut genug sein kann
- die Kapitel über das Beschenken und das gemeinsame Speisen haben mir nicht so gut gefallen. Zeugen meiner Meinung nach eher von Sehnsüchten des Autors, wobei ersteres noch sehr lehrreich war, wohingehen letzteres mehr eine Beschönigung von Alkohol ist.
- des Weiteren neigt der Autor dazu von "Freundschaften" abzuraten, sobald die "bad vibrations" zu sehr überhand nehmen. Vielleicht ist dies vernünftig und schützt vor Enttäuschungen, zeugt aber nicht von Optimismus und Hoffnung, auch wenn diese meist in eine Illusion übergehen können. Auch wenn Freundschaften mal etwas ins Rosten gekommen sind, kann man zusammen auch mal Spaß und erfüllende Freude haben.
- Schließlich noch: Verwechselung von Offenheit und Vertrauen. Der Autor spricht zu oft von Offenheit statt Vertrauen. Mag für ihn das Gleiche sein, weil Vertrauen oftmals die Vorraussetzung für Offenheit ist, dies jedoch nicht immer sein muss.

Naja, ich bin 19 und hab schon sehr viele Erfahrungen mit Freunden gemacht und auch sogut wie alles Beschriebene durchlebt. An manchen Stellen kommt es mir so vor, als ob eine von zwei Sichtweisen vernachlässigt werden würde und an manchen Stellen fehlt mir der Bezug zur Jugendfreundschaft. Die angedachte Zielgruppe sind halt Erwachsene, die sich anscheinend oftmals genauso verhalten wie Pubertierende.
Trotz aller negativer Kritik ist es ein sehr gutes Buch, sofern man in der Lage ist, die Kapitel gedanklich zu verknüpfen (da in einigen eine Maxime aufgestellt wird, die nur unter Berücksichtigung gewisser Aspekte gelten darf, die zwar einige Kapitel zuvor genannt werden, aber zu denen direkt kein Bezug mehr hergestellt wird.)
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am 19. März 2014
Eigentlich hatte ich bisher immer gedacht, dass es irgendwie auch mal reicht mit "diesen ganzen Selbsthilfe-Beziehungs-Psychoratgebern..."
Ist nicht gerade die Freundschaft ein Raum, wo man einfach nur gemeinsam entspannen und abschalten kann und nicht auch noch schon wieder psychologisieren muss oder ausgedachte Probleme zu entdecken hat...?

Dann fiel mir aber ein, dass es auch in meinem Leben nicht nur immer mal wieder Mißverständnisse, enttäuschte Erwartungen und Zerwürfnisse innerhalb des Freundeskreises gegeben hat, es hat auch grundsätzlich etwas Unklares und Offenes, was Freundschaft für mich bedeutet, was sie in ihrem Wesen nach überhaupt ist. Das Buch "Wahre Freunde" von M.Hecht hat mir persönlich sehr geholfen, einige Dinge, mit denen ich seit langem hadere, klar zu erkennen.

Ein anderer Rezensent bemerkte zu recht, dass der Autor in seinem Buch eher beschreibt, was Freundschaft NICHT ist, dem würde ich zustimmen. Aber nur wenn es gelingt, die eigenen unbewussten Muster, Erwartungen und Mechanismen, die die meisten unserer sog. Freundschaften begleiten, zu erkennen und zu durchschauen, kann man vielleicht einen Bereich freilegen, indem so etwas wie wahre Freundschaft möglich ist (Eine idealisierte, eher spirituelle und durchaus lesenswerte Auseinandersetzung mit dem Begriff "Freundschaft" findet man in dem Buch "Essentielle Befreiung" von A.H.Almaas, S.179-197).

Was ist Freundschaft? Laut Montaigne eine "auf wechselseitigem Verständnis beruhende innige Beziehung". M. Hecht ergänzt: "eine gegenseitige Teilnahme am Schicksal des Anderen...ein beiderseitiges Sich-Bemühen um den Anderen" (S.32). Wie sehr gelingt es mir, den Anderen in seinem Anders-Sein zu lassen und anzunehmen, ohne ihn anders (so wie ich?) haben zu wollen? Bin ich mir dessen eigentlich bewusst, ob oder wie ich mich um den Anderen bemühen kann oder will, oder nehme ich die gewohnheitsmäßigen Rituale und Treffen der jeweiligen Freunde mehr oder weniger hin? Treffe ich mich mit dem Anderen, nur weil ich mich mit ihm/ihr entspannen kann und er/sie mich von mir selbst ablenkt, oder habe ich ein wirkliches Interesse an diesem anderen Menschen, kann ich die verborgenen Nuancen und Zwischentöne in der Begegnung wahrnehmen und mich selbst vielleicht auch einmal zurücknehmen? Brauche ich andere Menschen (die ich dann als "Freunde" bezeichne) weil ich die Vorstellung, allein zu sein, nicht ertragen kann?

"Eine Freundschaft wird um so tiefgehender sein können, je erschlossener und zugänglicher die eigene ebenso wie die Gefühlswelt des Freundes ist, aber auch je empfindsamer und empfänglicher beider Gemüt für Stimmungen und Gefühlslagen ist" (S.117)

In ausführlichen Kapiteln beschreibt Hecht verschiedene Themen der Freundschaft: Freunde der Jugend, Geschenke in Freundschaften, Ebenbürtigkeit in Freundschaften, rituelle Gesten des Begrüßens und Verabschiedens, Freunde in Not, Freundschaftskrisen, Onlinefreundschaften, uvm. Was passiert zwischen den Freunden, wenn Neid auftaucht, wenn nur der eine erfolgreich ist und mit Geld um sich wirft? Was kann/muss man bei dem Freund tolerieren? Für mich interessante Aspekte, die mich inspiriert haben, meinen eigenen Umgang, meine wiederauftauchenden Mechanismen mit diesen Themen selbstkritisch zu hinterfragen.

Es ist beeindruckend, wie gekonnt der Autor bestimmte Aspekte des Zwischenmenschlichen darstellt, z.B. den Umstand, dass man sich eigentlich fast nie mit dem Anderen über die gegenseitigen Erwartungen oder die Qualität der Freundschaft austauscht: es "regiert eine emotionale Undurchdringlichkeit, eine Scheu vor dem Zeigen von zu viel oder zu wenig Gefühl, vor der emotionalen Vergewaltigung des anderen durch zu viel, aber auch vor der Kränkung des anderen durch das zeigen von zu wenig Verbundenheitsgefühlen" (S.67).

Als sehr positiv empfand ich die meistens sehr klare und direkte Sprache des Autors; die in Beziehungsratgebern etwas überstrapazierte Empathie (häufig nichts mehr als eine Art "Betulichkeit") in der Darstellung vermeidet der Autor erfreulicherweise. Das einzige Manko: 240 Seiten fand ich letztendlich doch etwas zu umfangreich, 2 Drittel hätten m.E. gereicht, den ein und anderen kleinen Diskurs habe ich dann doch überflogen. Dennoch ein sehr lohnenswertes und zu empfehlendes Buch.
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am 21. Mai 2009
Ein hervorragendes Buch. Martin Hecht trifft genau den Nerv der Zeit und zeigt mit seinen Abhandlungen zu Freundschaft und Beziehung genau das auf, was Menschen in unserer heutigen Gesellschaft beschäftigt. Er besitzt das außerordentliche Talent, die Bedürfnisse der Masse präzise zu erfassen und antwortet darauf mit dieser idealen Schilderung der Freundschaft.
Leider bin ich bis jetzt nur dazu gekommen, das Buch ein einziges Mal zu lesen. Es stecken so viele Impulse darin, dass man immer wieder darin blättern kann, onhe dass es dabei langweilig wird. Der Leser wird zu eigenständigem Weiterdenken angeregt und kann vor diesem Hintergrund seine eigenen Wünsche und Vorstellungen reflektieren.
Selten so eine treffende Beschreibung der jungen Gesellschaft gelesen.
Fünf Sterne.
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am 5. Juni 2008
.... und vor allen Dingen Beziehungen, die diesen Titel leider nicht verdienen, erfährt man bei der Lektüre dieses Buches. Nachdem ich selbst erlebt habe, wie eine langjährige Freundschaft (die eben leider doch keine "wahre" Freundschaft war) zerbrochen ist, ist mir nach dem Lesen dieses Buches vieles klarer geworden. Auch ich bin der Meinung (wie der Autor), daß mindestens 90% aller zwischenmenschlichen Beziehungen, die den hochtrabenden Titel der "Freundschaft" tragen, tatsächlich nur Bekanntschaften sind...Aber vielleicht hilft dieses Buch dabei, doch einen "wahren" Freund zu finden. Mehr als einen im Leben kann man wohl auch nicht erwarten, und dann ist man schon ein Glückspilz!!

Kann das Buch nur allen empfehlen, die etwas wirklich Überzeugendes zu diesem Thema lesen wollen, wenn es auch leider vielen Menschen ihre Illusionen nehmen wird.
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am 24. August 2010
Die perfekte Freundschaft, ja, die gibt es.
Und Martin Hecht stellt sie uns vor, als habe er sie ge- und erfunden.

Unter sechs großen und zahlreichen kleinen Überschriften zeigt er unter anderem auf, wie wir erkennen können, wer ein Freund und nicht nur ein Kumpel oder gar nur Bekannter ist. Er führt dem Leser vor Augen, wie ein gewisses Gleichgewicht hergestellt oder leider auch zerstört werden kann und beschreibt, wie Freundschaften auseinander gehen können und welch Vollkommenheit sie sein kann, wenn die Bereitschaft sie zu pflegen oder an ihr zu arbeiten, besonders wenn es mal kriselt, auf beiden Seiten vorhanden ist.

Neben sehr schönen Zitaten von einigen namenhaften Menschen, bringt Martin Hecht seine eigenen Ausführungen so treffend auf den Punkt, das ich ständig das Gefühl bekam, der Mann kennt mich und Menschen die mir nahe stehen oder standen persönlich.

Das Martin Hecht bei seinem Werk großen Wert auf eine Freundschaft auf der gleichen Augenhöhe legt, nimmt von all seinen Ausführungen, für mich, einen besonders hohen Stellenwert ein, wie auch sein Kapitel (Krieg und Frieden) über die Krisensymptome, in denen er daran appelliert, das man nicht vor Konfrontationen zurück schrecken sollte und wegen Lappalien womöglich eine großartige Freundschaft beendet, die durch ein offenes Gespräch schnell wieder ins Lot hätte gebracht werden können.

Wer überprüfen möchte, ob unter den vielen Menschen, die er kennt, ein "Wahrer Freund" steckt, dem sei dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Und auch wenn man am Ende, nicht zu den "Glücklichen" zählt, weiß man, worauf man achten kann oder in manchen Fällen auch sollte.

Im Vorbeigehen liest sich dieses eher unauffällige Buch jedoch nicht und es ist auch nicht gerade eine Lektüre für zwischendurch, da man immer wieder in den eigenen Gedanken versinkt, über sein eigenes Verhalten, sowie über das jener Menschen nachdenkt, die man als seine Freunde bezeichnet.
Eines ist jedoch in Stein gehauen - Hecht's Buch prägt jeden, dem dieses Thema am Herzen liegt.
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am 24. Februar 2016
Dieses Buch hat mich sicherer gemacht bezüglich meiner eigenen Wahrnehmung was freundschaftliche Beziehungen angeht. Natürlich gibt es Menschen, die das alles nicht so genau nehmen und Freundschaften nicht analysieren. Aber wer es tut, der wird Spaß haben an diesem Buch, denn die Analyse dessen, was manche so als "Freundschaften" bezeichnen ist sehr witzig.
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am 31. März 2012
Wahrscheinlich sehen nicht viele die Notwendigkeit, ein Buch über Freunde zu lesen. Ich habe es deshalb gelesen, weil ich mich gefragt habe, ob ich Freundschaften fortführen sollte, die mir nichts mehr bedeuten, sondern mich eher herunterziehen. Ich habe das Buch gerne gelesen und einiges dabei gelernt. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
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