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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
210
4,5 von 5 Sternen
Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:39,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. Oktober 2013
Ich habe schon ein sehr gutes Buch über den Vertrag von Versailles ( PARIS 1919 ) von Margaret MacMillan in Englisch gelesen. Dies Buch ist mir von einem guten kanadischen Freund empfohlen worden. Mich hat immer wieder gestört, dass die meisten Historiker der Nachkriegsgeneration ( 2. Weltkrieg ) fast kommentarlos die Schuld zum Ausbruch des 1. Weltkriegs im Vertrag von Versailles dem damaligen Deutschen Reich ausschließlich zugewiesen haben. Das Buch " DIE SCHLAFWANDLER, WIE EUROPA IN DEN ERSTEN WELTKRIEG ZOG " ist ein Werk eines australischen Hitorikers, der in England lehrt und damit ein objektiver Beweis, außerordentlich gut recherchiert und zeigt, wie auch " PARIS 1919 " sehr objektiv, wie Europa insgesamt, und damit meine ich alle von diesem Krieg betroffenen Staaten, in diesen schrecklichen Krieg hinein stolperten. Eine einseitige Schuldzuweisung an das Deutsche Reich wird damit objektiv zurück gewiesen.
Ich empfehle Jedem, der sich über die Geschichte des 20. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit sachkundig machen möchte, dies
Buch zu kaufen und zu lesen.
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am 27. September 2013
Ein Deutscher hätte so ein Buch gar nicht schreiben dürfen - es wäre besonders bei uns als Rechtfertigungsversuch diffamiert worden.
Clark lässt uns durchatmen. Alle europäischen Großmächte waren in gleicher Weise in die Schuld des Kriegsausbruches verwickelt- auch die Engländer!
Dass der völlig missglückte Versailler Vertrag Deutschland zwang, die Alleinschuld anzuerkennen und es mit Reparationszahlungen und Industrieanlagenabbau in die wirtschaftliche Not trieb, ließ die radikalen Kräfte links und rechts erstarken. Hitler wurde nur so mächtig.
Erst ein außerordentlich gründlich recherchierender Angelsachse aus Australien bringt uns mit seinem "Jahrhundertwerk" zu dieser Erkenntnis.
Super!
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am 2. September 2014
Ein hervorragendes Buch, spannend und überaus aufschlussreich, aber die deutsche Übersetzung ist geradezu ärgerlich. Vieles wirkt holprig, und dazu kommen dann noch Ungenauigkeiten und Fehler wie "Grundgesetz" für die Dezemberverfassung bzw. das Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger aus 1867 oder "königliche Familie" für die Kaiserfamilie. Also wenn es irgendwie geht: im englischen Original lesen!
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am 17. Oktober 2014
Seriös und interessant dargestellt und den Fokus auch auf die anderen "Kriegslustigen" gerichtet.
Der damalige Zeitgeist war nicht nur durch die Deutschen bestimmt. Die imperialen Mächte waren alle auf Machterhalt und Expansion ausgerichtet. Englische, französische und russische Historiker haben da wohl ihre eigene Sicht auf die damalige Zeit.
Clark hebt sich hier ab. - kein deutscher Historiker.(schmunzelnd).
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am 9. November 2013
Ausgehend vom Versailler Vertrag, der dem Deutschen Reich die alleinige Kriegsschuld zuwies, stellt Clark anhand der zugänglichen Quellen die Vielschichtigkeit der Gründe dar, die den Ersten Weltkrieg auslösten. Dieses interessante Buch ist dem geschichtsinteressierten Leser unbedingt zu empfehlen.
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am 30. November 2013
Auch wenn den Rezensenten der Furor, mit dem einige der Vorrezensenten hier längst vergangen geglaubte publizistische Schlachten der 60er und 70er Jahre noch einmal zu schlagen zu müssen wähnen, ein wenig befremdet, so ist dennoch nicht zu bezweifeln, dass Clark hier ein großer Wurf gelungen ist. In hervorragend lesbarer und spannend erzählter Form entwirft er ein Panorama der europäischen Außenpolitik von 1900 bis einschließlich der Julikrise, wobei die Auseinandersetzungen der europäischen Nationen untereinander, aber auch die internen Querelen um den "richtigen" außenpolitischen Kurs innerhalb der Nationen umfassend erläutert werden. Schon vor der Julikrise gelangt Clark dabei zu dem deprimerenden Zwischenfazit, dass sich bei allen europäischen Großmächten eine Kriegspartei gefunden habe, die aber nicht die Macht besessen habe, einen Krieg vom Zaun zu brechen, der eine andere Sete gegenübegestanden habe, die zwar einen Krieg hätte herbeiführen können, diesen aber nicht gewollt habe, dass aber bei keiner europäischen Nation eine einflussreiche Strömung existiert habe, die die dezidierte Kriegsverhinderung auf ihre Fahnen geschrieben hätte, sodas ein Krieg zunehmend wahrscheinlicher wurde. Dass das Deutsche Reich in dieser Darstellung besser wegkommt als andere Nationen, liegt weniger an einer vermeintlichen Friedfertigkeit der deutschen Außenpolitik (Clark kennt "seinen" Fischer gut!), als vielmehr daran, das Clark die deutschen Handlungsspielräume für sehr viel geringer hält als die der anderen beteiligten Nationen, insbesondere Frankreich und Russland.
Etwas weit hergeholt erscheinen dem Rezensenten die Gegenwartsbezüge, etwa zu den Gefahren des Syrienkonfliktes für die heutige globale Diplomatie. Insgesamt steht das Buch nach Ansicht des Rezensenten aber völlig zu Recht in den Bestsellerlisten, und dies gelingt gehaltvollen historischen Darstellungen nur sehr selten.
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am 7. Februar 2015
Habe die CD noch nicht gehört, aber schon auf einen Stick gespielt um diesen im Auto zu hören während der Fahrt. Die gelesene Rezension bei Amazon in sehr langer Ausführung hat mich auf den Geschmack gebracht. Montag geht es los. Vielen Dank C.C das du dir die Mühe bereitet hast unsere Geschichte, die Deutsche richtig zu stellen. H.F.
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am 6. Mai 2014
Das Buch wirkt auf mich sehr detailiert. Ich hätte mir als Leihe ein bisschen mehr schematische Darstellungen / Karten der Zusammenhänge gewünscht. Gerade im mittleren Teil wo die Ereignisse in den einzelnen Ländern und die einzelnen Reaktionen der Akteure hin und herspringen braucht man einen langen Atem. Die Sprache wechselt zwischen streckenweise erzählerisch und dann wieder wissenschaftlich.
Mein Fazit: lehrreich aber keine leichte Kost.
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am 11. Juni 2014
Nie hätte ich gedacht, dass man ein solch umfängliches Buch füllen kann, nur um die Vorgeschichte des 1. Weltkrieges zu erzählen. Man kann und es liest sich spannend. Manchmal vergaß ich fast, dass hier Geschichte beschrieben wurde und hoffte, dass es doch noch zu einer friedliche Lösung kommt.

Danach habe ich Münkler "Der große Krieg" gelesen - auch empfehlenswert und natürlich am besten in der Reihenfolge.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Dezember 2013
Ohne Zweifel ein verdienstvolles Buch, dass den Blickwinkel auf den 1. Weltkrieg radikal verändert.

Trotzdem muss auch Kritik sein. Historiker wie Volker Ullrich (am 12.09.2013 in der Zeitung "Die Zeit"), Weltkriegexperte Gerd Krumeich (beachtliches, sehr deutliches Buch: "Juli 1914. Eine Bilanz") oder Wolfram Wette (sehr selbstsicher in der Phoenix-Diskussion "Wer war schuld am Ersten Weltkrieg), verweisen auch auf Lücken in der Argumentation von Clark oder interpretieren die Fakten auf eine andere Weise.
Die britische Historikerin Annika Mommbauer geht in ihrem kleinen Büchlein aus der Reihe C.H. Beck Wissen sogar auf direkten Konfrontationskurs zu Clark.
Abgesehen von der Frage nach der Hauptverantwortung empfinde ich es als eine Zumutung, wenn Clark behauptet, man wäre geradezu blind in den Krieg hineingestolpert. Denn dieser Krieg war von bestimmten Kreisen geplant und gewollt.

Trotzdem ist das Buch von Clark ist hervorragend, weil es einzigartig den langen Weg zum Krieg analysiert und weil es alle Entscheidungszentralen der kriegsführenden Parteien ins Blickfeld nimmt.
Zwar war Clark in den Archiven, wesentlich neue Quellen hat er allerdings nicht aufgetan, wie er auch selber zugibt. Rein wissenschaftlich ist sein Buch also keine Revolution und wird im Ausland auch nur kühl rezepiert.

Leider habe ich den Eindruck, dass viele Leser hierzulande mit Clark nicht so umgehen. Der große Erfolg von Clarks Buch beruht nach meiner Meinung darauf, dass er Deutschland spürbar entlastet. Das begeistert vor allem deutsche Leser. Andere Meinungen als die von Clark werden nicht mehr gehört oder abgekanzelt. Prof.Andreas Wirsching in der Süddeutschen Zeitung vom 16.07.2014 spricht von einem Missverständis des Buches und benennt die Gründe hierfür.

Fachleute erkennen Details, die vom Durchschnittslesern nicht erkannt werden. Beispiel: So schreibt die FAZ am 04.01.2014, Clark hätte den serbischen Historiker Andrey Mitrovic nicht gelesen. Und das wäre so, als wenn jemand über Hitler schriebe und Kershaw nicht gelesen hätte.

An diesem Thema wird deutlich, wie problematisch die Geschichtswissenschaften doch sind. Söhnke Neitzel meint, man befrage 3 Historiker und erhalte 4 verschiedene Antworten. Daher ist unbedingt eine offene Diskussion zu empfehlen. Denn Wissenschaft besteht aus Thesen und deren Kritik. Die Teilnehmer eines wissenschaftlichen Diskurses müssen selber nicht mal objektiv sein, sie stellen Thesen auf, und diese können von anderen kritisiert werden.
Daher ist es völlig unerheblich, ob Clark aufgrund seiner Nationalität angeblich besonders neutral oder objektiv sein soll.
1818 Kommentare| 74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden