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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
61
Maddie - Der Widerstand geht weiter
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. August 2017
Einfach großartig, spannend, philosophisch und mitreißend. Toll geschrieben und mit einehmenden Charakteren die perfekte Ergänzung zum ersten Teil. Muss man einfach gelesen haben
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am 18. März 2013
Zum Inhalt:
Endlich ist Maddie ein wenig zur Ruhe gekommen. Mit Hilfe ihres Vaters hat sie eine neue Identität angenommen und lebt seither in L.A. bei ihrem Bruder Joe. Eines Abends lässt sich Maddie von ihrer Freundin Clare zur einer Dating-Party überreden und erlebt dort ihr erstes Online-Dating. Ganz geschockt von der Anonymität hinter den Computern mischt Maddie die Party ein wenig auf. Nach einem Computer-Crash müssen die Jugendlichen plötzlich miteinander sprechen und eine neue Welt der Kommunikation scheint zu entstehen. Doch bei dieser Aktion bleibt Maddie nicht unbemerkt. Ihr Gesicht wird im Fernsehen gezeigt und mit einem Mal muss Maddie nicht nur um ihre Freiheit fürchten.

Meine Meinung:
Der zweite Teil von Maddie Freeman fesselt gleich zu Beginn. Schon nach wenigen Seiten ist die Rebellion der jungen Frau wieder lebendig geworden und die Geschichte aus dem vorangegangenen Teil präsent und spannend wie selten zuvor. Mit einer sympathischen und dynamischen Hauptprotagonistin fällt es leicht, die Handlung zu erleben und sich ganz von der Erzählung gefangen nehmen zu lassen. Zusammen mit ihrem Freund Justin, der als zweiter Hauptcharakter einen wichtigen Part einnimmt, erschafft die Autorin eine wunderbare Atmosphäre, die real und glaubwürdig erscheint.

Maddie ist in dem zweiten Buch wesentlich reifer und gefestigter geworden. Ihr unerschütterlicher Glaube an Justin und das Werk zur Rebellion sind ein fester Bestandteil ihres Handelns. Während einer schweren Situation schafft sie es nur, durch ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft, das Band zu ihren Freunden aufrecht zu erhalten und nicht in den Sumpf des digitalen Lebens zu versinken. Ein harter Kampf begleitet Maddie während dieser Zeit, der den größten Raum in der Erzählung einnimmt. Auf der anderen Seite erlebt der Leser die junge Beziehung zwischen Maddie und Justin, die sich noch am Anfang befindet und langsam wächst.

Die Handlung ist spannend und unglaublich visuell beschrieben. Die Autorin vergibt kaum Erholungsphasen, eine rasante Aktion folgt der nächsten und während Maddies Aufenthalt im Center werden die Emotionen und Gefühlsregungen vernünftig und nachvollziehbar geschildert. Während der gesamten Zeit bangt der Leser mit der jungen Frau. Das Buch aus der Hand zu legen scheint undenkbar. Maddies Martyrium ist einfach großartig wiedergegeben und packend erzählt.

Mein persönliches Fazit:
Achtung! Suchtgefahr! Wer schon den ersten Roman verschlungen hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ganz schnell wird der rote Faden aus dem ersten Teil wieder aufgenommen und die Geschichte weiter gesponnen. Dabei ist Maddie nach wie vor das Bindeglied zwischen Handlung und Erzählung. Packend, atemberaubend und voller Gefühl. Große Empfehlung!
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am 16. April 2013
Maddie lebt in nicht allzu ferner Zukunft in einer hochtechnisierten Welt, es gibt keine Schulen mehr, die Kinder und Jugendlichen werden Zuhause via Computer unterrichtet, die Digital School, Freunde trifft man nicht mehr *Draußen* sondern auch die sozialen Kontakte finden überwiegend im Netz statt.
Doch es gibt Widerstand und diesem Widerstand hat sich Maddie, die Tochter des Gründers der DS angeschlossen und sich in den führenden Kopf der Gruppe, Justin verliebt, eine Liebe die ihr fast zum Verhängnis wird, denn er wird zu ihrem Vorbild was die Rebellion gegen die zunehmende Macht der DS betrifft.
Durch einen Verrat landet Maddie in einem Umerziehungscenter, in dem Kinder durch Gehirnwäsche und Medikamente umgepolt werden.

Die Autorin schafft es auf beeindruckende Weise, das Bild einer Zukunft zu zeichnen wie sie düsterer nicht sein kann, das besonders erschreckende an dem Buch ist,das diese Zukunft in Zeiten von Facebook, Twitter, Online Shopping und Co, vielleicht gar nicht so weit von uns entfernt ist.Ihr Schreibstil ist dem jugendlichen Leser angepasst ohne albern oder kindisch zu wirken, die Geschichte ist spannend aufgebaut mit gerade genug Romantik um die Zielgruppe zu bedienen dazu eine gute Portion Spannung.
Das Buch zeigt auch auf wie wichtig Freunde, reale Freunde, in schwierigen Situationen sind.
Ein wirklich gutes Buch, das die Problematik der digitalisierten Welt auf spannende Weise offenlegt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. März 2013
Mir hat das Buch "Maddie - Der Widerstand geht weiter" sehr gut gefallen.
Schon der erste Band gefiel mir sehr, auch das Buch "Dylan&Gray" der Autorin war rundum gelungen und so war ich sehr gespannt, was nun dieser zweite Band über Maddie und Justin für mich bereithalten würde.

Kurz gesagt, es ist eine absolut gelungene Fortsetzung der Geschichte des ersten Bandes.

Durch einige Verwicklungen gerät auch Maddie, die ja sowieso nach den Vorkommnissen im ersten Band schon unter Beobachtung stand, endgültig ins Visier der Staatsmacht.
Auch Justin und seine Freunde können nicht verhindern, dass sie in ein Umerziehungscenter kommt und dort einem Prozess unterworfen wird, der darauf abziehlt, den Menschen, der sie ist, systematisch zu zerstören und sie erst als angepasste und gesellschaftskonforme Person wieder zu entlassen - oder gar nicht?

Das Bild einer Gesellschaft, die sich nur in einer digitalen Welt bewegt, wird hier wieder sehr eindringlich und gut vorstellbar gezeichnet. Aus den besten Absichten heraus, aus dem Wunsch, die Menschen, insbesondere die Kinder, zu schützen, wird die Entwicklung immer weiter vorangetrieben, bis es kein reales Leben mehr gibt, keine realen Begegnungen mit Menschen, kein wahres Erleben von Dingen. Alles wird nur durch einen digitalen Filter erlebt.

Wenn man sich dann anguckt, wieviel Zeit man auch als Privatmensche heute oft vor dem PC verbringt und wenn ich mir angucke, wie oft man sich lieber im Chat trifft oder per Skype kommuniziert, statt mal aufs Rad zu steigen und den anderen zu besuchen ( eine Entwicklung, die mir besonders bei meinen Kindern auffällt), dann überlegt man sich in kritischen Momenten schon, ob wir wirklich noch so weit von einer derartigen Entwicklung entfernt sind.

Das Buch ist gut und mitreissend geschrieben, auch wenn mir der erste Band noch einen Tick besser gefiel, die Charaktere sind gut gezeichnet und sehr sympathisch, so dass auch dieser Band in meinen Augen sehr empfehlenswert ist. Ich würde allerdings immer unbedingt empfehlen, den ersten Band vorweg zu lesen, da sie ganz klar aufeinander aufbauen.
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am 1. Januar 2018
Ich kann einfach nur sagen wow! Diesea buch ist so wunderbqar geschrieben und das thema der ganzen rReihe ist so gugt getroffen finde ich da digitale medien ja auch schon jetzt eine große Rolle spielen.
Ich jabe schon ae drei bände gelesen und soviel kann ich verraten die spannung nimmt auf jedenfall nicht ab.
Unbedimgft lesen !!
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am 13. August 2014
Inhalt:
Nachdem Maddie zu ihrem Bruder nach L.A. gezogen ist, muss sie sich dort eigentlich unauffällig verhalten. Doch beim Besuch einer virtuellen Disco kann sie einfach nicht mehr anders, sie muss den Leuten zeigen, dass das digitale Leben, dass sie führen, fürchterlich ist. Ihre Aktion hat jedoch schwere Folgen, denn sie wird in ein Umerziehungscenter geschickt, welches ihr die rebellischen Gedanken austreiben soll. Wird Maddie die 6 Monate überstehen und dabei trotzdem die alte bleiben?

Meine Meinung:
"Der Widerstand geht weiter" ist der zweite Teil von Katie Kacvinskys Reihe um Maddie Freeman, welche sich der Rebellion gegen die digitalisierte Welt anschließt. Den ersten Teil habe ich schon vor ungefähr 2,5 Jahren gelesen, doch trotzdem kam ich wieder relativ gut in das Buch rein, was mir nicht oft passiert. Lediglich bei den Namen von Maddies Freunden hatte ich ein wenig Probleme, wer denn noch mal wer war, aber da gewöhnte ich mich recht schnell dran. Erzählt wird, genau wie der erste Teil auch, aus der Ich-Perspektive von Maddie.

Maddie lebt inzwischen bei ihrem Bruder in L.A., doch verdeckt, da sie eigentlich in ein Umerziehungscenter kommen sollte, wovor sie gerade noch gerettet wurde. Ihr Bruder geht voll und ganz in der digitalen Welt auf und verbringt nicht viel Zeit mit Maddie. Diese trifft sich lieber mit ihren realen Freunden, was ich voll und ganz nachvollziehen kann, denn die Vorstellung des hier beschriebenen Lebens ist teilweise echt gruselig. Ein Disco-Besuch beispielweise sieht so aus, dass alle in einem dunklen Raum zusammen hocken, jeder mit seinem eigenen Computer verbunden und dann in der digitalen Welt ihr Wunsch-Aussehen annehmen, tanzen und chatten können, so dass eigentlich keiner weiß, wie der andere in echt aussieht. Ich konnte beim Lesen sehr gut verstehen, dass Maddie sich dagegen zur Wehr setzen wollte, auch wenn sie teilweise lieber ein wenig mehr nachdenken sollte, bevor sie handelt. Doch die Autorin hat es hier geschafft, dass ich selbst ihre nicht so schlauen Handlungen nachvollziehen konnte und sie daher nicht für ein dummes Mädel gehalten habe.

Insgesamt kam mir der zweite Teil sehr viel ernster vor als der erste, jedenfalls nachdem, was ich von diesem beim Lesen noch in Erinnerung hatte. Die Rebellion wird heftiger und es gibt ziemlich viel Psychoterror für Maddie, so das ich echt ziemliches Mitleid mit ihr hatte. Der erste Teil kam mir sehr viel weniger grausamer vor, als manch andere Dystopien, doch die Behandlungsmethoden des Umerziehungscenters, die man in diesem Teil mitbekommt, haben es echt in sich. Hier fand ich es aber gut, dass Maddies Freund Justin nicht, wie in manch anderen Jugendbüchern, den typischen Beschützer spielt, der seine Freundin, auch gegen ihren Willen, gegen jede Gefahr abschirmt, sondern sie ihre eigenen Entscheidungen treffen lässt und diese dann auch respektiert.

Der Einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann, ist das Ende, was meiner Meinung nach zu offen war. Natürlich ist klar, dass in einer Reihe noch Erzählstoff für die nächsten Teile übrig bleibt, doch bei einigen Fragen hatte ich erwartet, dass sie in diesem Buch noch beantwortet würden. Außerdem fand ich im Vergleich den ersten Teil wesentlich abgeschlossener, so das dieser ruhig auch alleine hätte stehen können. Beim zweiten Teil hätte ich schon gerne noch einen Teil hinterher, der mir ein paar Fragen beantwortet.

Fazit:
Katie Kacvinskys "Maddie - Der Widerstand geht weiter" ist der zweite Teil einer Dystopie um die Rebellion gegen eine vollständige Digitalisierung unserer Welt. Er ist genau wie der erste Teil spannend und gut nachvollziehbar geschrieben, aber auch düsterer. Von mir gibt es 4,5 von 5 Muscheln.
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am 2. März 2013
Die Handlung schließt nahtlos an den ersten Band an, der damit endet, dass Maddie zu ihrem Bruder nach L.A. zieht. Jetzt ist Maddie in L.A. und beteiligt sich von dort aus an der Rebellion gegen das DS-System.

Das Buch beginnt wirklich lahm. Wir erleben Maddies Alltag in der neuen Stadt. Ich habe zunächst überhaupt keinen Zugang zur Story gefunden. Es ist gut 1,5 Jahre, dass ich Teil 1 gelesen habe. Natürlich kenne ich nicht mehr alle Einzelheiten geschweige denn alle Personen. Trotzdem verzichtet die Autorin komplett auf Rückblenden. Ich konnte nicht sagen, wen von den handelnden Personen Maddie besser kennt bzw. wer davon ihr Freund ist. Ich war richtig genervt und kurz davor das Buch abzubrechen. Lediglich Maddies witzige Bemerkungen und ihre lustige Aktion im Club haben mich doch bei der Stange gehalten.

Erst als Maddie ins Erziehungscamp muss, wird die Handlung spannend. Dann aber so richtig spannend. Die Zeit in der Anstalt wurde sehr gut veranschaulicht, ja dem Leser fast greifbar nah gebracht. Alles wirkt überaus real und das ist erschreckend. Ich habe zusammen mit Maddie den Psychoterror durchlebt, ihre Ängste gefühlt, den Mut fast verloren. Das gesamte Setting rund um das Erziehungscamp ist schlichtweg faszinierend. Bis zum Ende hin wird es immer spannender und das Finale - das Finale war einfach der Knaller. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich habe selbst wahnsinniges Herzklopfen dabei gehabt.

Natürlich geht auch die Liebesgeschichte zwischen Maddie und Justin weiter, aber ich darf positiv anmerken, dass diese zwar ständig präsent war, aber nicht in den Vordergrund gespielt wurde.

Sehr süß und emotional entdecken Maddie und Justin weiter ihre Liebe füreinander, was unter diesen Umständen jedoch gar nicht so einfach ist.

Wie auch schon im ersten Teil wird die Handlung komplett aus der Ich-Perspektive Maddies erzählt. Man lernt viel über sie dazu, kann die Weiterentwicklung nachvollziehen. Aus dem jungen schüchternen Mädchen wird eine starke, kampfbereite junge Frau. Gleichzeitig steht sie jedoch in einem inneren Konflikt. Sie will gegen das DS-System kämpfen, doch ihr Vater hat dieses erfunden. Sie vermisst ihre Familie und sie liebt ihren Vater. Was soll sie tun?

Auch über ihre große Liebe Justin erfahren wir mehr. Bleibt er im ersten Teil noch ziemlich blass und geheimnisvoll, wird hier näher auf seine Vergangenheit eingegangen. So werden seine Gedanken, Gefühle und Handlungen nachvollziehbarer. Der gesamte Charakter wirkt einfach authentischer.

Alle anderen handelnden Personen sind weitestgehend Mittel zum Zweck. Man erfährt wenig bis gar nichts über sie. Aber das ist nicht schlimm, denn Maddie und Justin füllen den Plot voll und ganz aus.

Der Schreibstil Kacvinskys ist angenehm einfach und jugendlich.

Ich hatte lediglich ein kleines Problem mit der mangelnden Übersetzung des Wortes "Phone". Warum wird das nicht mit Handy oder etwas Ähnlichem übersetzt? Ich fand es sehr befremdlich, ja fast schon albern, zu lesen, wie jemand „auf sein Phone sieht“.

Die gesamte Story regt den Leser immer wieder zum Nachdenken an. Ab wann wird die digitale Welt für uns gefährlich? Muss wirklich alles digital stattfinden?

Nun heißt es wieder warten ...

Fazit

„Maddie – Die Rebellion geht weiter“ ist eine solide Fortsetzung. Nach einem schwachen Einstieg nimmt die Handlung immer mehr Fahrt auf. Realitätsnah und erschreckend fasziniert Kacvinsky mit ihrer Idee vom Erziehungscamp. Ein tolles Jugendbuch, dass zum Nachdenken anregt.
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am 26. März 2013
Katie Kacvinsky hat eine Fortsetzung des Jugendbuchs "Die Rebellion der Maddie Freeman" geschrieben und ihre Fans damit keineswegs enttäuscht. Mit ihrem jugendlichen und einfachen Schreibstil begeistert sie Leser aller Altersklassen und lässt keinerlei Wünsche offen. 

Aus der Sicht Maddies wird die Geschichte erzählt, der Mittelpunkt der Geschichte spielt sich im DC, dem Umerziehungszentrum ab.

Allerdings finde ich es äußerst fragwürdig, wie bzw. dass es einer Gruppe Jugendlicher gelingt, das System, das so stark überwacht, mit so viel Strenge und Disziplin wird es geleitet. Nichts desto trotz ist es dieser Gruppe Jugendlicher möglich, das System auszuschalten, ohne das Polizei, Leitung oder sonst jemand davon Wind bekommt, das DC wird ohne mit der Wimper zu zucken von der Gruppe übernommen, das Personal ist komplett machtlos.



Nicht selten kommt der Leser zum Nachdenken. Wie weit ist diese Entwicklung in eine digitale Welt bereits heute fortgeschritten? Inwiefern ist diese Geschichte bereits Realität, ist die Möglichkeit vorhanden, dass dies unter Umständen in einigen Jahren zu unserem Alltag wird? Ein digitales Leben? 



Ich persönlich fand in Kacvinskys Buch zu wenig Spannung und zu wenig Tiefe. Man erfuhr viel zu wenig über das DC, die Umstände und vieles andere. Hingegen wurde Justins und Maddies Liebesgeschichte ausgebaut. Was zwar auch nett ist, jedoch war dies für mich persönlich zu wenig. 

Dementsprechend gefiel mir das Buch mittelmäßig. Die ganze Thematik ist zwar sehr interessant, allerdings könnte man viel mehr daraus machen. Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil und hoffe, es gelingt im letzten Teil nicht alles so ganz reibungslos, einfach und ohne größeren Aufwand.

Die Thematik hat das Buch rausgerissen. Digitalisierung geschieht heutzutage in jeder nur erdenklichen Weise. Kinder, die noch nicht mal "Mama" und "Papa" sagen können, können bereits ein iPad, Computer o.Ä. bedienen. In der Schule findet "lernen" nur noch am PC statt (ja, das geschieht auch heute schon!) und die Konzentration der Kinder lässt nicht nur erheblich nach, oftmals haben bereits zahlreiche Kinder in der Volksschule so starke Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, dass es vielen nicht möglich ist, dem Unterricht auch nur ansatzweise zu verfolgen. Wohin führt uns das? Genau dorthin, in diese Welt, die Kacvinsky beschrieben hat. Nichts desto trotz fiel die Geschichte recht flach aus, der Mittelpunkt des Buches war das Detention Center, in dem es mehr oder weniger immer um das Gleiche ging und nichts außergewöhnliches geschah. Auch der viel zu einfache und jugendliche Schreibstil konnte mich nicht überzeugen, weshalb ich diesmal größere Abstriche an der Benotung vornehmen musste.

Auch nachzulesen auf: [...]
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TOP 1000 REZENSENTam 29. März 2013
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Rebellion der Maddie Freeman" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Zunächst scheint es, als hätte Maddie in L.A. ihren Platz gefunden. Sie entdeckt das Leben auf eine neue, reale Art und Weise, lernt größtenteils auf die Digitalisierung zu verzichten und sogar ihre "Beziehung" zu Justin macht Fortschritte. Doch Maddie kann das Rebellieren nicht sein lassen und wird schließlich von der Polizei geschnappt und in ein Umerziehungslager gesteckt. Dort versucht man mithilfe von Isolationshaft und Gehirnwäsche sie wieder zu einem normalen Teenager umzuerziehen. Maddie ist stark, aber so langsam nähert sie sich dem Punkt, an dem man sie als "gebrochen" bezeichnen könnte.

"Der Widerstand geht weiter" ist der zweite Teil der Dystopie-Trilogie um Maddie Freeman. Der Roman spielt im Jahre 2060, in der die Digitalisierung so weit fortgeschritten ist, dass sie dem Menschen nicht mehr hilft, sondern das Leben dominiert. Maddie hat bereits im ersten Band gezeigt, dass sie mit dieser digitalen Lebensform nicht besonders glücklich ist und angeregt durch den Rebellen Justin lehnt sie sich immer mehr gegen das System auf. Dieses bleibt jedoch nicht unbeobachtet und so findet sie sch plötzlich in einer Klink zur Umerziehung von Jugendlichen wieder. Die Autorin hat die Monate in dieser Klinik sehr ausführlich beschrieben. Das hat dazu geführt, dass die grausamen Taten dort, Maddies Kampfgeist und ihre Verzweifelung realer wirkten. Allerdings hat es auch dazu geführt, dass dieser Handlungsschauplatz einen enorm großen Teil des Buches ausmachte und auch wenn immer wieder Kleinigkeiten dort passieren, hat es mich auf Dauer etwas gelangweilt und ich wollte mal wieder etwas anderes "sehen". Außerdem benimmt sich Maddie in einer Situation so dermaßen dämlich, nur um die Geschichte fortspinnen zu können, aber das Verhalten erschien mir absolut nicht authentisch. Von solchen Szene gab es leider noch mehr und ich mag es nicht, wenn etwas derart konstruiert wirkt, nur um die Story in die richtige Richtung schubsen zu können.

Mir fehlte Tiefe in dem Roman, auch wenn Justin plötzlich Gefühle erkennt und wahrnimmt, aber trotzdem waren es nicht meine Figuren und Maddie und ich werden sicherlich auch im dritten Teil keine "Freunde" mehr werden. Wie beim ersten Band muss ich sagen, dass ich die Grundidee über die Digitalisierung der Welt immer noch toll finde, aber es ist enttäuschend zu sehen, wie viel Potential die Autorin verschenkt hat, denn über ein Mittelmaß kam auch Band 2 bei mir leider nicht hinaus.

Fazit: Erneut wurde aus der Geschichte nicht alles herausgeholt, so dass die Story um Maddie für mich leider nur mittelmäßig bleibt.
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am 17. März 2013
Auch nachdem Maddie bei ihrem Bruder in L.A. eingezogen ist, setzt sie ihren Kampf fort. Gemeinsam mit Justin hilft sie Jugendlichen, die der Digital School den Rücken kehren wollen. Doch dann wird Maddie geschnappt und von der Polizei in eine Jugendstrafanstalt gesteckt. Hier werden alle inhaftiert, die sich gegen das System stellen. Isolationshaft und Gehirnwäsche sind im Gefängnis an der Tagesordnung und der Wille der meisten Insassen wird innerhalb kürzester Zeit gebrochen. Maddie ist lange standhaft! Doch die Haftbedingungen zermürben auch sie und schließlich ist sie kurz davor, aufzugeben. Wie soll sie alleine im Gefängnis gegen die übermächtig erscheinenden Gegner bestehen? Erst als der junge Aufseher Gabe ihr zu verstehen gibt, dass er auf ihrer Seite steht, schöpft Maddie neue Hoffnung. Aber um das System zu besiegen, muss sie sehr weit gehen ...

Inhaltsbeschreibung:
Selbst als Maddie bei ihrem Bruder in Los Angeles lebt, kämpft sie immer noch weiter. Nach dem Sie in einem Club negativ aufgefallen ist, flieht sie zusammen mit Justin vor der Polizei.

Bei ihrem Bruder wird Maddie später von Damon und seinem Sohn Paul abgeholt, um in ein Umerziehungscenter gebracht zu werden. Ihr Bruder Joe hat sie mehr oder weniger verraten.

Im Umerziehungscenter wird mehr als nur einmal versucht Maddies Geist zu brechen. Zusammen mit Gabe, einem jungen Mann, der im Center arbeitet, überlebt sie einigermaßen unbeschadet. Die „Kur“, so wird das Mittel genannt, welches man den Jugendlichen verabreicht, beschert ihr unglaubliche Albträume und foltert sie nahe zu schon. Der Gedanke an Justin und an eine bessere Welt erhält sie zudem am Leben.

Als jedoch herauskommt, das Maddie immer noch nicht gebrochen ist, wird ihr Aufenthalt verlängert und sie bekommt ein stärkeres Mittel. Maddie ist am Aufgeben, als Gabe ihr unerwartet zur Hilfe kommt.
Der zweite Teil zu „Die Rebellion der Maddie Freeman“ ist meiner Meinung nach eine durchaus gelungene Fortsetzung. Das Buch fängt zwar etwas schwach an in meinen Augen, steigert sich aber ziemlich schnell. Es dauert nicht lang, bis die Handlungen Schlag auf Schlag folgen und man nur so mittgerissen wird in eine digitale Welt, die so anderes ist, als das was wir gewohnt sind.

Mich hat es immer wieder geschockt, zu welchen Mitteln und Maßnahmen die Psychiater greifen, um ihre Patienten gefügig zu machen. Maddie muss eine unglaubliche Palette an Foltern durch Machen, ehe sie endlich gerettet wird. Dabei habe ich nicht nur einmal eine ordentliche Gänsehaut bekommen.
„Maddie – Der Widerstand geht weiter“ ist eine durchaus gelungene Fortsetzung und sehr lesenswert. Für alle Fans des ersten Teils sehr empfehlenswert.
Wertung (5/5)
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