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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 30. Januar 2012
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch hat nicht nur großartige Werke geschrieben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz von Helvetismen geliefert. Denn die Rezeption seiner Romane, Theaterstücke und Tagebücher dreht sich auch oft um die Frage, was korrektes Standarddeutsch sei und wo die Grenzen zu regionalen Mundarten gezogen werden sollen. Heute gilt es unter Sprachforschern und Germanisten als unumstritten, dass das Hoch- oder Schriftdeutsche keine einheitliche Sprache, sondern eine Mischung verschiedenen Varianten ist. Dazu gehören selbstverständlich auch die Austriazismen.

Im Gegensatz zu Vollwörterbüchern enthält dieser 96 Seiten umfassende Band nur den Teil des Wortschatzes, der spezifisch schweizerisch ist oder vom allgemein bekannten, in allen deutschsprachigen Ländern geläufigen gemeindeutschen Wortschatz abweicht. Zudem wird auch auf Unterschiede in der Aussprache und Rechtschreibung hingewiesen. Die Duden-Redaktion betont in der Einleitung, dass regionale Besonderheiten keine Abweichungen vom richtigen Standard, sondern gleichberechtigte standardsprachliche Erscheinungsformen des Deutschen sind. Das gilt auch für die Lehnwörter, bei denen sich die vielen Unterschiede durch die Viersprachigkeit der Schweiz erklären.

Wie Helvetismen entstehen, wird in der kurz gehaltenen Einleitung verständlich erklärt. Die Worterklärungen im folgenden Wörterbuchteil werden auf verschiedene Arten gegeben: Mit einem im ganzen Sprachraum bekannten Wort oder mit einer Umschreibung. Haben mehrere Helvetismen die gleiche Bedeutung, wird nur die am häufigsten vorkommende Variante definiert. Das eigentliche Wörterbuch umfasst siebzig Seiten. Danach folgen die Kapitel: Besondere Wortschatzbereiche - Grammatik - Schweizerhochdeutsch in den Wörterbüchern - ausgewählte Literatur zum schweizerischen Deutsch.

Mein Fazit: Als Schweizer, der oft in Deutschland arbeitet und Vorträge hält, mache ich die äußert angenehmen Erfahrung, dass meine Helvetismen als legitime Varianten der deutschen Hoch- oder Schriftsprache aufgenommen werden. Beim Schreiben versuche ich allerdings darauf zu achten, in Deutschland ungebräuchliche Lehnwörter und allzu fremde Helvetismen zu vermeiden. Dazu dient mir die Wortliste mit rund 3'000 Einträgen, die für Lektoren und Korrektoren natürlich zur Pflichtausstattung gehört.
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am 10. Februar 2013
In dem DUDEN Buch folgt einer kurzen, aber gut verständlichen Abhandlung über das Schweizerhochdeutsch und die Entstehung von Helvetismen ein umfangreicher Wörterbuchteil des Schweizerhochdeutschen. Deutlich wird mittels dieses sehr lesenswerten Buches, das dass Schweizerhochdeutsch einen gleichwertiger Teil der deutschen Standardsprache darstellt. Viele Deutsche meinen leider immer noch, dass eine kehlige schweizerische Aussprache eben typisch für ein betuliches, gemächlich in Erscheinung tretendes Bergvolk sei. Weit gefehlt, so empfand der Rezensent bereits in der Jugend die Entdeckung der vielfältigen schweizerischen Lehnwörter ( z.B. Velo=Fahrrad, Tearoom=Teestube, Duvet=Federbett ) als Ausdruck einer lebendigen, weltläufigen Sprache, die mit "ländlicher Einfalt hinter den Bergen" überhaupt nichts zu tun hat.
Ein kleines Beispiel von Annäherung mittels Sprache möchte ich hier anführen:
Ein bedrohliches Auftreten des damaligen Deutschen Reiches gegenüber der Schweiz vor nicht allzulanger Zeit war sicherlich mit ein Grund, dass die junge Schweizer Fliegertruppe "Flugwaffe" ( nicht "Luftwaffe" wie in NS-Deutschland )genannt wurde. Wieviel mehr ist es nunmehr ein sprachliches Zeichen von entspannter Nachbarschaft, dass nach schweizerischer Umbennenung die Fliegertruppen beider Länder den Begriff "Luftwaffe" in ihrem Vokabular führen.
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am 26. Mai 2017
Das Büchlein ist zu nichts zu gebrauchen! Es gibt wirklich nichts Interessantes da. Spart euch lieber das Geld fürs Eis!
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am 8. August 2012
Ich lebe seit vielen Jahren in der Schweiz und bin froh, endlich ein ausführliches Werk zu diesem Thema zu haben. Da ich beruflich viel schreibe, ist es immer schwierig gewesen zu unterscheiden, was ist Schweizer Standardsprache und was Deutsche Standardsprache. Mit diesem Nachschlagewerk habe ich schon nach wenigen Wochen viel gelernt und meine Texte sind nun nicht mehr Hochdeutsch-Deutsch, sondern im korrekten Schweizer-Hochdeutsch.
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am 1. Oktober 2014
Duden: Schweizer-hochdeutsch: jooooh guat wa ma lese kunt odr hob i wos folsch verstande? Isch es gnua? Oder braucht Ihr mehr Weihrauch?
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am 17. August 2014
Ich habe lange überlegt, ob ich das Büchlein zurückschicken sollte oder nicht. Ist zwar interessant, aber es geht um eine bloße Liste von Helvetismen, mit einer sehr kurzen Einleitung.

Ich hätte für den Preis auf jeden Fall etwas mehr erwartet. Es ist aber immer noch interessant zum durchblättern, ab und zu, um neue Helvetismen zu entdecken (die wichtigsten unterstreiche ich mit dem Bleistift).
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am 12. Oktober 2014
Dieses Mal ist das Buch in fünf Tage gekommen. Für mich die Deutsch lerne, das Buch hilft mir viele. Es war das ich suche
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