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am 12. Februar 2003
"Der Meffert" ist jetzt nicht unhöflich gemeint, sondern vielmehr ein Ehrentitel. So wird ein Buch nämlich nur dann genannt, wenn es in der akademischen Welt zu einem Standardwerk geworden ist und im Regelfall auch über mehrere Auflagen verfügt. Bereits in meinem ersten Semester an der Universität war mir „Der Meffert“ ein Begriff.
Ich besitze den Meffert in der 9. Auflage (2000). Die trägt einen äußerst plakativen Untertitel: Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele. Mit neuer Fallstudie VW Golf.
Die 9. Auflage wurde neu konzipiert. Es wurden dabei alle bestehenden Kapitel aktualisiert und ergänzt. Zudem geht Meffert auf die neuen Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien und in der Markenpolitik ein. Die VW-Fallstudie soll dem Leser die Möglichkeit geben, die Inhalte des Lehrbuchs am Beispiel des Marketingkonzepts des Golf IV anschaulich nachzuvollziehen.
„Auch andere Autoren, wie zum Beispiel Theodore Levitt, hatten die Notwendigkeit einer Umorientierung von einer ‚kurzsichtigen’ Produktorientierung hin zu einer weitsichtigen Bedürfnisorientierung erkannt (Levitt 1960). Damit war der Wandel des Marketing von einer funktionsorientierten Sichtweise zu einer unternehmensbezogenen Denkhaltung vollzogen.“ (Seite 3)
„In jüngster Zeit hat kaum ein Begriff sowohl die wirtschaftswissenschaftliche Forschung als auch die Unternehmenspraxis dermaßen beschäftigt wie der des E-Commerce (Electronic Commerce). Dabei unterliegt der Begriff einer Vielzahl unterschiedlicher Betrachtungsweisen und Definitionen. Während einige Autoren E-Commerce mit Internet-Marketing gleichsetzen und damit ein sehr breites Begriffsverständnis besitzen, nehmen andere eine engere Begriffsauslegung vor. Als geeignete Kriterien zur Systematisierung und Abgrenzung der verschiedenen Begriffsauffassungen bieten sich die ‚verwendete Technologie’ und die ‚Art der Aktion zwischen den Wirtschaftsobjekten’ an. (vgl. Abbildung 3-242)“ (S. 917)
Das Buch ist mit fast 1.500 Seiten und einem sehr guten Inhalt eines Standardwerkes würdig. Kritik kann ich nur aus einem Grund an einem kleinen Detailbereich üben, weil ich eben dort zu Hause bin und mehr weiß, als im Meffert Platz gefunden hat. Es ist der Bereich der Neuen Medien, der in meinen Augen noch nicht ausreichend abgehandelt ist. Allerdings muss man Meffert als Pluspunkt zusprechen, dass er sich mit diesem Thema bereits befasst haben, während viele seiner Kollegen noch erklärten, warum die Neuen Medien eine nicht ernstzunehmende Modeerscheinung sind.
Wenn man das Buch gelesen hat, kann man zumindest zwischen Marketing, Vertrieb und PR unterscheiden, was in der Praxis nicht immer so klar ist. Da höre ich immer wieder, dass es im Grund das Selbe sei. Diesen Leute rate ich immer, sich zumindest den Meffert zu kaufen, bevor sie über Marketing reden.
Für Studenten der Betriebswirtschaftslehre, insbesonders wenn sie sich im Bereich Marketing spezialisieren möchten, scheint der Meffert ein heißer Tipp für den eigenen Bücherschrank zu sein. Vor allem das erste Kapitel, Marketing als marktorientierte Unternehmensführung, sollten alle BWL-Studenten einmal gelesen haben, um die Zusammenhänge des Marketings besser verstehen zu können.
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am 15. Oktober 2001
Meffert's Buch ist sehr gut strukturiert und fachlich einzigartig in Umfang und Qualität.Im Gegensatz zu Kotler's Bibel sind zwar etwas weniger Praxisbeispiele enthalten, dafür ist nach "typisch" deutscher Lehrmethode viel exakter. Allein die Definitionen suchen ihresgleichen. Wer ein Marketing-Buch insbesondere für die Uni benötigt, sollte sich nach meiner Meinung Meffert's Werk zulegen. Einmal intensiv gelesen- für immer ein Experte!
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am 4. Januar 2001
Dieses Buch scheint ja (leider) immer noch bei vielen Professoren geliebt zu werden. Allerdings kann man damit als Student in der Lernphase selten seine Kenntnisse strukturiert erweitern da dieses Buch zu umfangreich ist und man sich innerhalb der Marketingkonzepte oft verzettelt ohne den nötigen Gesamtüberblick zu behalten.
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am 15. Mai 2002
Dieses Buch ist für Anfänger nicht besonder geeignet. Auch nicht als Lehrbuch. Bis man die gewünschte Information bekommt muss man sich durch unzählige Seiten von Literaturverweisen und unnötigen Worten lesen.
Auch die Schaubilder sind nicht besonder hiflreich!
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am 18. Dezember 2000
Diese Auflage des Marketing-Klassikers ist eigentlich nur um die (zahlreichen) Rechtschreib-, Graphik- und Logik-Fehler der Version vom Oktober 1998 korrigiert worden - was sie allerdings auch nicht besser macht. Im Marketing bieten sich da dann doch wohl die amerikanischen Originale an...
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am 25. August 2003
Gut: Standardwerk, das alles abdeckt.
Nicht so gut: Es gibt mittlerweile bessere Buecher, die aktueller sind und vor allem auch besser strukturiert sind. Etwas langweilig zu lesen.
Favoriten in dieser Kategorie:
1. Homburg/Krohmer: Marketingmanagement
2. Bruhn: Marketing
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 30. September 2005
Da die Meffert-Bibel auch bei "meinen" Studenten immer wieder auftaucht, muss ich wohl oder übel ein paar Zeilen dazu schreiben.
1. Stoff geht nur unter dem Leidensdruck einer Prüfung in die Birnen.
2. Stoff geht vom irren Bild des rationalen menschen aus.
3. Stoff ist aus der Uni und weniger aus der Praxis.
Fazit: Wer ihn kaufen muss, muss ihn eben kaufen. Wer nicht muss, soll es bleiben lassen.
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am 27. Oktober 2002
Aufgewärmte Weisheiten eines ewig Gestrigen. Leider bemerkt der Autor nicht, daß wir nicht mehr in den 80ern leben. Der deutechen Konsumgüter-Industrie kann nur geholfen werden, wenn die Werbung Vorfreude auf das Konsumieren stiftet. Vorfreude kommt von "Sich freuen". Doch was Meffert erzeugt ist freudloses, veraltetes, verqastes Verhinderer-Gefasel. Verschenkte Zeit.
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