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Kundenrezensionen

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am 10. Juni 2017
Dieses Buch ist einfach "das Buch" das man als Mama u auch als Papa gelesen haben sollte! Es macht Mut auf den eigenen Bauch zu hören, beleuchtet alles Mögliche was uns als Eltern so beschäftigt u öffnet uns die Augen, wenn man in seinem eigenen Verhalten "gefangen" zu sein scheint! Ja, es hält keinen "Plan" bereit, wie man das "Problem" Schlafen löst, aber genau das ist auch gut so! Ich werde es allen werdenden Eltern um mich herum schenken! Danke für dieses Buch!!!
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am 18. Oktober 2015
Tolles Buch für alle die nicht wirklich Hilfe erwarten. Ich würde es wieder kaufen, habe allerdings auch kein Problem damit das unsere Kinder in unserem Bett schlafen.
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am 30. Juni 2012
Ein informatives Buch, das mich in meiner Intuition bez. des Schlafens meiner Tochter sehr gestärkt hat. Ab und zu könnte man an den (noch nicht vorhandenen) Schlafgewohnheiten der Kleinen verzweifeln, aber dieses Buch hat mir bestätigt, dass wir als Eltern das Richtige tun. V.a. erläutert die Autorin genau, warum Schlafprogramme wie "Jedes Kind kann schlafen lernen" schädlich für das Kind sein können und wie wichtig es ist mit Liebe und Geduld die Entwicklungsschritte des Kindes zu begleiten. !!! Achtung: Dieses Buch ist kein Ratgeber!!! Wer einen guten sucht, ist mit dem Buch "Schlafen statt Schreien" gut bedient.
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am 24. Oktober 2014
Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Es empfiehlt einem sich auf seinen Instinkt zu verlassen und überzogene gesellschaftliche Ansichten und Ideale zu vergessen. Es ist anschaulich und unterhaltsam geschrieben
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am 2. Juni 2012
Absolut zu empfehlen! In sehr nett geschriebener Art erfährt man so einiges zum Thema Erziehung und Schlafen! Lohnt sich absolut zu lesen, da es sich nicht um das klassiche Ratgeber-Buch handelt! Viele Szenen hat man selbst schon erlebt, gerade bei sog. "Expertentipps"!! Auch für Väter sehr geeignet zum Lesen!
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am 25. September 2013
das buch ist sehr, sehr lustig! konnte mich manchmal vor lauter lachen kaum halten - und das hatte ich mir eigentlich bei so einem thema nicht erwartet.
zwar gibt's in dem sinn keine großartigen tipps, aber genau das macht dieses buch aus - hör auf deinen instinkt, mach was dir ohnehin als erstes in den sinn kommen würde, hör auf deine muttergefühle, lass dir nicht drein reden.
außerdem zeigt es recht gut auf, welche "methoden" es gibt, sein kind zum schlafen zu bringen - aber auch um welchen preis. da hab ich doch lieber ein sicher gebundenes kind, dass mir zwar einige schlaflose nächte beschert - aber dass schlussendlich mit selbstvertrauen und liebe durchs leben geht.
sehr empfehlenswert also, wenn man sich bestätigt fühlen möchte, dass das kind im bett schläft bzw. im gemeinsamen zimmer. nicht empfehlenswert, wenn man sein kind so schnell als möglich, um jeden preis, zum allein schlafen und durchschlafen bringen möchte.
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am 8. November 2013
Eva Solmaz hat ein schlaues, sehr lesenswertes und dazu noch schön gestaltetes Buch geschrieben. Sie sagt: Jedes Kind kann schon schlafen und muss es nicht erst lernen.

Nachdem die Schlaf-Dressur-Schrift „Jedes Kind kann schlafen lernen“ es sich jahrelang auf den Bestseller-Listen gemütlich machte, hat sich das Blatt inzwischen gewendet. Im Internet kursiert eine Petition, die sich dafür einsetzt, dass „JKKSL“ nicht mehr gedruckt wird. Selbst die Bildzeitung diskutierte eifrig mit. In den verschiedensten Elternforen erzählen Mütter und Väter davon, dass sie keine Lust mehr auf das Gewese ums Schlafengehen haben und einfach lockerlassen, mit positiven Effekten für alle Beteiligten.
Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich eine sympathische, energiegeladene junge Frau kennengelernt, die ein sehr interessantes Buch zum Thema geschrieben hat. „Besucherritze“ heißt das Werk von Eva Solmaz, einer Sozialpädagogin und Fachkraft für Psychomotorik und Sportförderunterricht.

Übermüdeten Eltern gibt Solmaz keine einfachen Antworten, dafür aber viele Anregungen und sehr viel Wissenswertes über das biologische Schlafbedürfnis von Kindern. Ihr Plädoyer lautet: Lasst euch von Erziehungsideologien nicht kirre machen!

In „Besucherritze“ wird „Jedes Kind kann schlafen lernen“ Kapitel für Kapitel auseinandergenommen und auf seine ideologischen Verstrickungen hin untersucht, die bis weit in nationalsozialistische Zeiten zurückreichen. Solmaz erklärt mit ruhigen Worten und vielen Beispielen, dass Kinder ganz besonders nachts ein instinktives Bedürfnis nach Nähe verspüren. Es sei wichtig, dass Kinder die Erfahrung machen, mit ihrem Verhalten etwas bewirken und auf ihre Umwelt Einfluss nehmen zu können.

Zwar habe ich mich bereits für die Recherchen zu „Kindheiten“ mit dem Thema „Schlafen“ auseinandergesetzt, ganz besonders haben mich natürlichen die kulturellen Unterschiede interessiert. Trotzdem habe ich in "Besucherritze" viel Neues erfahren. Nach dem Lesen des Buches wird deutlich, warum es in den meisten afrikanischen und ostasiatischen Kulturen üblich und berechtigt ist, dass Kinder auch gelegentlich bis ins Teenageralter in der Nähe ihrer Eltern nächtigen. In Japan zum Beispiel gibt es riesige Familien-Tatami-Matten, auf denen alle nachts genug Platz finden. In Indien gilt es als grausam, einen Säugling allein in seinem eigenen Zimmer schlafen zu lassen. In vielen Ländern ist es bereits sehr jeher üblich, was in anderen Kulturen darunter Deutschland seit Beginn der Industrialisierung und spätestens durch die ideologischen Abhärtungs-Kriegsmaschinerien auf einmal nicht mehr gelten sollte.

Viele Eltern, das spricht auch Solmaz an, schrecken davor zurück, Säuglinge mit ins Bett zu nehmen, aus Angst vor dem plötzlichen Kindstod. Ob diese Sorge berechtigt ist oder nicht, dazu gibt es sehr viele widersprüchliche Studien, mit bislang noch keiner eindeutigen Aussage. Aber auch für ganz kleine Kinder gibt es Kompromisse: das Baby in der Bauchposition in der eigenen Wiege, aber direkt neben Mamas oder Papas Bett. Und spätestens mit einem Jahr lässt sich uneingeschränkt empfehlen: „Nehmen Sie ihr Kind mit ins Bett, dann hat es seinen Willen und sie ihre Ruhe.“

Ich habe mit Eva Solmaz über ihre eigenen Erfahrungen mit schlaflosen Nächten, gesellschaftlichem Erwartungsdruck und dem rationalen Menschenbild vieler Mediziner gesprochen.

Liebe Eva, was hat Dich bewegt dieses Buch zu schreiben?

Ich kam auf die Idee etwas zum Thema Kinderschlaf zu schreiben, da unser Sohn ein schlechter Schläfer war und wir somit oft mit dem Thema konfrontiert waren. Natürlich bekamen wir schnell den Rat, dass Kind doch mal schreien zu lassen. Es hat nicht lange gedauert, da bekamen wir JKKSL empfohlen. Da alles was darin stand und geraten wurde zum einen im Wiederspruch zu unseren Gefühlen und zum anderen im Wiederspruch zu allem was ich in meinem sozialpädagogischen Studium gelernt habe stand, fand ich es an der Zeit in die Diskussion einzusteigen. Eigendlich war es gar nicht geplant, dass daraus ein richtiges Buch wird. Das ist erst im Prozess entstanden.

Du beschreibst in Deinem Buch Deine eigenen Erfahrungen mit Deinem kleinen Sohn, der ein sehr unruhiger Schläfer ist. Fiel es Dir und Deinem Mann schwer sich von den kulturellen Erziehungsmustern in Sachen Schlafen zu lösen?

Ja, es war schwer. Dass er bei uns im Bett geschlafen hat, war dabei aber weniger das Problem. Vielmehr, dass er unbedingt eine Einschlafbegleitung braucht. Egal ob Besuch da ist oder nicht. Man muss mit dem Kleinen eine Weile im Schlafzimmer verschwinden. Gerade kinderlose Freunde finden das manchmal merkwürdig. Heute noch habe ich manchmal das Gefühl komisch angeschaut zu werden, wenn unser Sohn nicht den "Erwartungen" entspricht. Der Erwartungsdruck ist hoch. Dass die Erwartungen, die die Gesellschaft an die Kinder hat, aber oft nicht mit ihren Bedürfnissen zu vereinbaren ist, lässt sich nicht leugnen. Und da ergreife ich doch lieber im Interesse unseres Sohnes Partei.

In vielen Kinderarztpraxen liegt "Jedes Kind kann schlafen lernen" aus. Ich frage mich oft, was für eine Ausbildung Mediziner in Sachen Entwicklungspsychologie durchlaufen haben. Die Bindungstheorie ist ja bereits in den 70er Jahren entwickelt worden. Glaubst Du, dass es im Mediziner-Studium in dieser Richtung Defizite gibt?

Ob es Defizite gibt, kann ich nicht beurteilen. Was meiner Meinung das Problem ist, dass Mediziner oft ein sehr rationales, naturwissenschaftliches Menschenbild haben. Alles muss messbar, nachweisbar, wiederholbar also beweisbar sein. Ein gesundes Gehirn bringt auch gesundes Verhalten zustande. Wenn jemand von der Norm abweicht, muss er repariert werden. Das liegt in der Natur der Schulmedizin. Liebe, Bindung, Beziehungsgeschehen und Gefühle kann man aber nur sehr bedingt messen und berechnen. Die Methoden in JKKSL orientieren sich aber an dem verhaltenstherapeutischen Ansatz. Dies ist ein Versuch der Psychologie menschliches Verhalten zu berechnen und beherrschbar zu machen, indem man Gefühle und Gedanken ausblendet und nur das messbare und überprüfbare Verhalten zum Gegenstand der Forschung macht. Mediziner kommen mit diesem Ansatz oft sehr gut klar, da er wissenschaftlich erscheint. Ob dieser Ansatz aber der komplexen Gefühls- und Beziehungswelt in der wir Menschen uns bewegen gerecht wird, ist fraglich. Aber die Methoden "funktionieren". JKKSL "funktioniert ja meistens auch. Der Preis ist aber meiner Meinung nach hoch.

In allen Elternforen ist von Bindung, Tragen, Kuscheln, engem Kontakt zum Kind die Rede. Wie Du so schön in Deinem Buch schreibst, gilt das anscheinend nur tagsüber. Warum entwickeln sich viele Eltern abends in eine völlig andere Erzieherspezies, die zu später Stunde auf einmal Methoden bedienen, die aus Kriegszeiten stammen, während sie tagsüber wieder fröhlich ihre Kleinen kuscheln?

Warum es diesen Widerspruch im Denken und Handeln von Eltern gibt, weiß ich wirklich nicht. Komisch, gell? Vielleicht einfach aus traditionellen Gründen? Kinder müssen in ihr Bettchen und dort auch alleine einschlafen. Das war doch schon immer so... Ich habe keine Ahnung.

Wir wollen natürlich nicht zu viel über das Buch verraten. Aber welchen grundsätzlichen Ratschlag gibst Du Eltern mit auf den Weg, die wegen schafloser Nächte fast auf dem Zahnfleisch gehen?

Hört auf euer Gefühl und erlaubt euch die Bedürfnisse eurer Kinder zu sehen und ihnen nachzukommen. Es ist ok, das Kind mit ins Bett zu nehmen. Und es ist auch normal, dass Kinder nicht durchschlafen. Hört auf zu kämpfen und akzeptiert die Situation erst einmal so wie sie ist. Dann wird es schon leichter. Das meiste wird die Zeit schon für euch regeln.
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am 8. August 2012
Ich habe mir dieses Buch bestellt, weil ich doch mit der Zeit leicht verunsichert war, welches nun die richtige Methode ist sein kleines Kind zu "erziehen". Gerade weil man im Verwandtenkreis immer wieder Sachen hört wie: "Du verwöhnst sie ja, wenn du sie jedes Mal gleich hoch nimmst", "Kinder müssen auch mal schreien" usw. Die Leute vergessen aber leicht, dass ihre Generation auch nur nach Ratgebern gehandelt hat und früher war es richtig seinem Kind feste Mahlzeiten zu geben und es schreien zu lassen.
Und wo ich ja Schreianfälle kriegen könnte, ist die Frage: "Und schläft sie schon durch?" Was haben denn die Leute für Vorstellungen?! Mein Kind ist gerade mal 2 Monate alt geworden, wie soll es denn da durchschlafen?! Warum sollte ein Kind, was am Tag alle 3 Stunden gestillt wird, in der Nacht plötzlich seelig in seinem Bettchen schlummern!
Ich kann von mir behaupten, dass ich ein Mensch bin, der sehr viel Empathie besitzt. Deshalb frage ich mich ständig, was meinem Kind fehlen könnte und wie es sich in bestimmten Situationen fühlen mag. Und ich vergleiche es immer damit, wie ich mich an seiner Statt fühlen würde. Und deshalb fängt mein Mutterherz an zu bluten, wenn man sich über die Inhalte der einzelnen "Ratgeber" zum Schlafen "lernen" informiert.

Was dieses Buch von anderen unterscheidet, ist, dass es kein Ratgeber im eigentlichen Sinne ist. Es ist ein Schlaf- Lern- Buch, aber man lernt etwas ÜBER den Schlaf. Und das ist der springende Punkt: man sollte alle "Ratgeber" vom Markt nehmen und dafür den Eltern wissenschaftliche Literatur über den menschlichen und besonders den kindlichen Schlaf präsentieren. Was würde passieren? Die Eltern würden nach ihrem Bauchgefühl handeln- ihren Kinder mit Liebe und Verständnis entgegentreten. Und nicht nach einem Schema oder Programm aus ihren Kindern Roboter machen, die willenlos gehorchen sollen.
Ich weiß nicht woher wir als Erwachsene uns das Recht nehmen, Kinder als Wesen ohne Persönlickeit zu sehen, die uns nur manipulieren wollen und dazu das Schreien als Waffe nehmen. Diejenigen die manipulieren wollen, sind die Erwachsenen, denn die wollen den Kindern ihren Willen aufdrücken. Und das heißt in dem Falle abends ins Bett legen und am Morgen wieder rausholen- man will schließlich seine Ruhe haben. Nur wenn man seine Ruhe haben will, dann sollte man sich keine Kinder anschaffen (soll natürlich nicht heißen, dass man als Eltern kein Anrecht hat auf Erholung und Schlaf). Die Kindern müssen sich nicht auf die Eltern einstellen, sondern umgedreht, denn die Eltern kennen die Welt bereits. Und das macht Elternsein aus- einem kleinen, zunächst hilflosem Wesen die Welt zeigen und erklären.

Durch dieses Buch hab ich weiterhin Mut gefasst mein Kind gleich hochzunehmen, wenn es weint. Und mein Kind weint nicht öfters am Tag als vorher, weil es angeblich verwöhnt wird. Meistens weiß man auch woran es liegen könnte: nasse Windel, Hunger, Einschlafschwierigkeiten und wenn das alles erfüllt ist, sucht es vielleicht nur die Nähe von jemanden. Und das ist doch in Ordnung. Wir wollen doch auch nicht immer alleine sein und treffen uns mit Freunden. Der Mensch ist ein Gesellschaftstier und Babys sind Menschen und keine Monster.

Mein Kind hat einen 3 Stunden- Rhythmus, sowohl tags als auch nachts. Aber wenn mich einer fragen würde, ob meine Nächte ruhig sind (natürlich soll das heißen "Schläft sie durch?"), würde ich antworten "JA". Und warum? Weil ich sie neben meinem Bett habe und sobald sie unruhig wird, nehme ich sie an die Brust, wickel sie hinterher und leg sie wieder ins Bett (Dauer: circa ne halbe Stunde). Und dabei hat sie kein einziges Mahl geweint. Und sollte das nicht funktionieren, kommt sie auf die Besucherritze, dann lässt sich der Schnuller besser halten... :)
Man sollte den Titel "Besucherritze" vielleicht einfach als Metapher nehmen für Nähe, Liebe und Vertrauen. Denn mehr brauchen Kinder nicht. Und das liefern ihn die Eltern von Natur aus, auch ohne Ratgeber.
Vielleicht hab ich ein "liebes" Kind, wie manche sagen würden...ich weiß es nicht. Aber auch sie hat Zeiten in denen sie nicht gleich in Schlaf findet und quengelig ist. Für alle deren Kindern mehr schreien als "üblich", empfehle ich das Buch "Das glücklichste Baby der Welt". Es steht nicht wirklich Neues drin (das Kind einwickeln, schaukeln, Schh- Laute, Schnuller, Seitlage), aber es wird einem gut erklärt warum diese Maßnahmen funktionieren und wie man sie korrekt anwendet, um das Kind innerhalb von Minuten zu beruhigen. Und es wird erklärt, warum einige Babys mehr schreien als andere.

Deswegen hört einfach auf eurer Bauchgefühl und ihr macht alles richtig und das Buch "Besucherritze" hilft dabei. Lasst die Klugschwätzer reden, auch die haben nicht alles richtig gemacht und sich die Nächte um die Ohren geschlagen. Nur erinnert sich keiner hinterher so richtig daran und warum...weil die Kinder einem mit ihrem Lächeln alles vergessen lassen. Und wenn man sie respektvoll behandelt, bekommt man kleine Menschen die selbstsicher in die Welt hinaus gehen können, in dem Vertrauen "es ist jemand für mich da und meine Stimme zählt auch".
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am 25. April 2012
Kaufen! Dieses Buch kann ich nur von ganzem Herzen weiter empfehlen, es ist jeden Euro wert und sollte am besten schon in der Schwangerschaft gelesen werden. Ich habe es leider erst in die Hand bekommen als mein Kind schon aus dem Babyalter raus war und habe das, was die Autorin schreibt, im Nachhinein wie eine "Absolution" empfunden. Denn auch mir wurde vom Freundeskreis und anderen Müttern immer wieder gesagt, wie wichtig es sei, die Ferber-Methode durchzuhalten und dass ich mich über Schlafprobleme nicht zu wundern bräuchte, wenn zu lasch sei, um die Ferber-Methode durchzuhalten. Zum Glück hat mir mein Instinkt gesagt, dass ich meinem Baby etwas antuen würde, wenn ich diese Methode durchhalten würde und ich habe es mit in die Besucherritze genommen. Seitdem schläft es durch und ich auch. Aber ich war völlig alleine mit meiner Meinung und habe im Streit mit meiner Umgebung darüber einige Tränen vergossen und musste mich als uneinsichtig und stur und "selbst dran schuld" beschimpfen lassen. Ich kann nur sagen: In jeder Zeile dieses Buches bekam ich bestätigt, dass es richtig war, mich der durch das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" verbreiteten Meinung zu diesem Thema so vehement zu widersetzen. Wenn alle Lemminge springen, dann sollte man halt doch nicht hinterher springen sondern mal den eigenen Kopf und das eigene Herz einschalten.Besucherritze: Ein ungewöhnliches Schlaf-Lern-Buch
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am 14. Januar 2014
Ich habe das Buch aufgrund der vielen positiven Rezessionen gekauft.Bin aber sehr enttäuscht von dem Buch. die Autorin hat zwar eine tolle Einstellung gegenüber Babys aber sie erwähnt auf jeder zweiten Seite dass die Ferber-Methode bei der man das Kind schreien lassen soll damit es durchschläft, schlecht für das Kind ist, und es psychische Schäden davon tragen kann. Im Prinzip kann man das Buch in einem Satz zusammenfassen. Mütter hört auf eure Instinkte,lasst euer Baby bei euch im Bett schlafen,wenn ihr das wollt, und lasst euer Baby niemals schreien sondern tröstet es!
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