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Ulrike Kegler ist Rektorin der Potsdamer Montessori-Schule, die eine Grundschule und Gesamtschule kombiniert. In diesem Buch berichtet sie, wie die von ihr mitgegründete Schule funktioniert.

Vieles ist an dieser Schule anders als an gewöhnlichen Schulen:
- jahrgangsübergreifender Unterricht
- Verzicht auf Noten
- selbstorganisierte Gruppen- und Projektarbeit statt Frontalunterricht
- besondere Atmosphäre durch bewusste Raumgestaltung
- Einüben von solidarischem Umgang

Anscheinend hat die grundlegend andere Organisation dieser Schule große Vorteile. Die Schüler sollen ruhiger sein und mehr Verantwortung übernehmen. Und trotz weniger Hektik und Hausaufgaben lernen sie nicht weniger!

Zweifellos können andere Schulen von diesem Vorbild lernen. Das Buch gibt dazu reichlich Anregungen. Dennoch ist es fraglich, ob sich das spezielle Konzept dieser Schule so einfach kopieren lässt. Die besondere Mischung von Lehrer- und Eltern-Persönlichkeiten dürfte wesentlich zu dem Erfolg beigetragen haben.

Frau Kegler argumentiert quer zu den gängigen Fronten in der Schulpolitik. Sie ist zugleich progressiv und altmodisch, eher schwarz-grün als rot, mit einer Prise bürgerlichen Feminismus. Sie hat keine Scheu, anzuecken und konnte dennoch ihr Schulkonzept gegenüber sehr unterschiedlichen Bildungspolitikern durchsetzen. Das Buch ist lebendig und konkret geschrieben und dadurch spannend zu lesen.

Den Anspruch des Titels "In Zukunft lernen wir anders" kann das Buch dennoch nicht ganz erfüllen. Denn Frau Kegler hat, abgesehen von ihrer persönlichen Meinung und den Ratschlägen einiger Reformpädagogen keine Theorie und kein gesellschaftliches Modell. Das Buch ist pragmatisch statt ideologisch. Das ist durchaus sympathisch, aber wenn man die "Schule der Zukunft" theoretisch begründen will, dann genügt es nicht, dass die Schule "schön" wird. Dann müsste man sich Gedanken zu langfristigen gesellschaftlichen Veränderungen machen, und das leistet dieses Buch nicht. Gunter Duecks Buch AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen kann da eine gute Ergänzung sein.

Dieses Buch ist nicht mehr und nicht weniger als eine Reihe von Denkanstößen zur Veränderung des in Deutschland überholten Schulsystems. Lesenswert!
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am 30. September 2009
Bevor ich das Buch von Ulrike Kegler las, hatte ich das Buch von Prof. M. Spitzer "Lernen", was ebenfalls ein sehr gutes Buch ist, gelesen. Während Prof. M. Spitzer in seinem Buch über das Gehirn schreibt und wie wir lernen, ist das Buch von Ulrike Kegler ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Sie beschreibt den teilweise nicht leichten Werdegang von einer normalen Schule zu einer Montessori-Schule. Das Buch ist sehr anschaulich und leicht verständlich geschrieben. Es enthällt eine Fülle von Beispielen, wie man Schule anders gestalten kann. Und gerade weil diese Schule so anders ist, ist sie so erfolgreich. Dieses Buch sollte zu einer Pflichtlektüre für Erzieher, Lehrer, engagierte Eltern und Politiker werden, vielleicht würde sich dann etwas mehr in der Bildungslandschaft in Deutschland ändern. Ich kann dieses Buch nur "wärmstens" empfehlen. Einmal angefangen zu lesen, legt man es nur widerwillig aus der Hand.
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am 31. Mai 2017
Zuerst einmal das Buch besteht aus reinem Wunschdenken. Die Lehrer sind diejenigen, die eine Schule zu einer guten oder einer schlechten machen. Mit den Lehrern steht und fällt eine gute Schule. Die Montessori Schule Potsdam ist eine der schlechtesten Schule Deutschlands. Inkompetente Lehrer und völlig unkoordiniertes System. Mein Rat: Schicken Sie Ihre Kinder an eine normale Schule!
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Die gegenwärtige Situation der öffentlichen Schule in Deutschland zeigt eine gespaltene Tendenz: Während an vielen Schulen die Grammatik der überholten Unterrichts- und Belehrungsschule fortgeführt wird (45 Minutenstunde, Schulklingel, Frontalunterricht, unwirtliche Klassenräume...), hat sich eine wachsende Anzahl reformorientierter Schulen auf den Weg gemacht, um Lehr- und Lernformen zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Kinder wie auch den Anforderungen einer sich sprunghaft entwickelnden "Wissensgesellschaft" besser gerecht werden. Die Leiterin der mit dem Deutschen Schulpreis (2007) ausgezeichneten Potsdamer Montessori-Schule zeigt, dass auch eine "normale" Staatsschule zu einem Ort schülerorientierten und kreativen Lernens werden kann. Was der Titel des Buches verspricht, hält der Text: An beeindruckenden Beispielen aus dem Schulalltag beschreibt Kegler wie Lernen nicht erst in Zukunft, sondern schon im Hier und Jetzt zu einer Erfahrung der Beglückung und gemeinsamer Entwicklung werden kann. Hinter den Mauern des auf den ersten Blick abstoßend wirkenden DDR-Schulgebäudes mit seinem Grauputz und der Kasernenarchitektur, verbirgt sich - das zeigt die Lektüre - ein Schatzkästchen innovativer Pädagogik. Gerade diese bescheidenen, architektonischen Ausgangsbedingungen zeigen: Gute und innovative Schule ist überall möglich. Auf die Lehrer/innen und ihr Engagement kommt es an! Schule kann zum Kreativen Feld werden, wenn Lehrer, Schüler und Eltern sich aus den überkommenen Traditionen befreien und gemeinsam ihre Vision der gewünschten Schule entwickeln. In diesem Sinne liefert Kegler mit ihrer ermutigenden Schrift ein Kompendium praxisnaher und innovativer Schulentwicklung.
Prof.Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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am 9. Dezember 2009
Dieses Buch habe ich schon oft weiter empfohlen und in einem Kurs referiert sowie die darin beschriebenen Unterrichtserfahrungen auf den Kurs praktisch angewandt. Es öffnet einem Unterrichtenden, wie Unterricht gestaltet werden könnte und was alles möglich ist. Ein spannender Einblick in den Schulalltag einer Reformpädagogin, die das Unmögliche geschafft hat: Kindern Spaß am Lernen zu schenken.
Besonders empfehlenswert für angehende LehrerInnen und Pädagogen/innen.
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am 21. April 2013
Kegler entwirft in ihrem Buch das Bild einer idealen Schule, die man sich besser nicht wünschen kann. Schön wäre, wenn es sie tatsächlich geben würde. Ich habe selbst seit Jahren ein Kind an dieser Schule und kann mit Sicherheit sagen: Die Wirklichkeit dort sieht leider anders aus. Es herrscht eine Kultur der Angst vor der sehr autoritär auftretenden Schulleiterin (Ulrike Kegler).
Es ist an keiner Stelle im Buch die Rede von den unzähligen Konflikten mit Eltern, Dienstaufsichtsbeschwerden und Anzeigen (Frau Kegler hat in den letzten Jahren zahlreiche Schüler ihrer eigenen Schule angezeigt).
Als Fiktion gesehen, liest sich das Werk ganz gut, als Dokumentation ist es zu schöngefärbt.
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am 19. September 2013
Die Autorin beschreibt nachvollziehbar ihren Weg von der Regelschule zur Montessorischule, dabei spart sie nicht mit Details. Aus diesem Grund ist es möglich, einzelne Elemente für den eigenen Unterricht auszuwählen und umzusetzen.
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am 19. Juni 2014
Frau Kegler, der Autorin dieses Buches, gilt mein Dank und meine Bewunderung für so viele geistige Anregungen in Sachen Schulbildung!
Das Buch steckt voller Ideen, Anregungen und Erfahrungsberichte der Schulleiterin der Montessori-Schule in Potsdam, die ganz neue Wege in Sachen Schulalltag beschreitet - und das mit großem Erfolg!
Wer sich für alternative Schulformen interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei! Es sollte m. E. auch Pflichtlektüre für Lehramtsstudenten sein, die leider immer noch wenig bis gar nichts über alternative Schulformen im Studium lernen.
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am 3. Januar 2014
Die Schule aus einem anderen Blickwinkel. Mein Sohn geht an diese Schule. Ein gelebtes Buch. Danke an Frau Kegler. Vesand war o.k.
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am 17. März 2014
Wer Frau Kegler kennen lernen durfte, weiß es: Sie steckt mit ihrer Sicht an, macht Mut, rüttelt auf, hinterfragt und stellt fest. Dieses Buch zeigt welche Fragen wir uns als Lehrer alle zu Schule und Unterricht einmal stellen sollten.
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