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Kundenrezensionen

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am 21. März 2007
Gewohnt routiniert entführt Klaus Kordon seine Leser/innen in eine "fremde" Welt. Lange habe ich nach einem Buch gesucht, dass diese Zeit behandelt. Über den deutsch-französischen Krieg erfährt man in der Schule sicher noch etwas. Kordon gelingt es aber über die Menschen dieser Zeit zu berichten. Wie haben sie die Entwicklungen gesehen - was haben sie gedacht - wie haben sie sich verhalten? Besonders beeindruckend finde ich die Kriegsschilderungen. Die Gefühle des jungen Jacobi, der erst sehr spät begreift, dass in diesem Krieg alle Opfer sind. Ich bin jetzt über 40 J. und lasse mich immer wieder von Kordons Geschichten packen. Also liebe Jugendliche: Lest dieses Buch und ihr könnt richtig was lernen.

Natürlich solltet ihr erst "Die Geschichte von Jette und Frieder" lesen. Und hoffentlich erscheint dann bald Teil 3!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. März 2010
1. Teil: 1848 (Die Geschichte von Jette und Frieder)
2. Teil: Fünf Finger hat die Hand

Fünf Finger - das sind die Jacobis, eine Berliner Zimmermannsfamilie. Im Sommer 1870 bricht in ihre Welt die große Politik ein: Preußen ist im Krieg mit Frankreich. Gegen den Willen seines Vaters meldet sich der 19-jährige August freiwillig an die Front und hofft, seine große Liebe Nelly bald wiederzusehen. Seine Schwester Rieke träumt davon, Malerin zu werden und mit ihren Bildern ein Zeichen gegen Armut und Ungerechtigkeit zu setzten. Der kleine Bruder Köbbe und seine Freunde hingegen erleben diese Zeit als Abenteuer.

Klaus Kordon erzählt in einer Farbenpracht, die mich im ersten Teil schon faszinierte. In diesem zweitem Buch hat er sich noch übertroffen. Der sonst so trockenen Geschichte hat er nicht nur Leben eingehaucht, er schildert sie für jedermann verständlich so das sogar schwierigste politische Entscheidungen und Handlungen im eigenen Kopf haften bleiben. Aber nicht nur das ist es was Klaus Kordon und seine Bücher über die Anfänge der Demokratie so unglaublich einzigartig macht. Die Geschehnisse innerhalb der Familie werden auf eine so besondere, liebevolle Art erzählt das es mir, dass Herz zerriss als die Eltern, schweren Herzens. den jungen August ins Kriegsfeld ziehen lassen. So kann ich als Leserin doch beide Seiten verstehen und leide förmlich doppelt mit. Dies ist nur ein Beispiel wie sie andauernd in "Fünf Finger hat die Hand" zu finden sind. Es ist etwas Besonderes wenn die Protagonisten nicht ein einziges Mal "Ich Liebe dich" in den Mund nehmen und der Leser diese Liebe und dieses Urvertauen in einer funktionierenden Familie, trotzdem spürt.

Ich glaube es ist nicht zu verbergen, ich bin ein Fan. Von dem Autor und von seinen Büchern. Und wenn ich es nicht schon seit dem ersten Teil bin dann seit diesem erst recht hoch zwei. ;-) Ich werde noch sehr lange an dieses Buch zurück denken.
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am 12. Juni 2015
Ich liebe diese Reihe. Absoluter Suchtfaktor. Klaus Kordon ist ein großartiger Autor.
Man bekommt einen tollen Einblick in die damilige Zeit. Auch super geeignet für Leute, die sich das erste Mal mit diesem Teil der Geschichte befassen möchten. Bitte lesen! Und dann gleich weitermachen mit "Die roten Matrosen" :)
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am 29. November 2006
In Klaus Kordons Buch geht es um die Familie Jacobi, die drei Kinder hat. Der 19-jährige Sohn August geht auf ein Gymnasium und möchte später Arzt werden. Sein Rektor, Dr. Hertz, befürwortet den Krieg und möchte, dass sich seine Schüler freiwillig als Soldat melden. Sofort ist August begeistert, denn er muss bei Rektor Hertz als Musterschüler gelten, da er heimlich und unerlaubt mit seiner Tochter Nelly zusammen ist.

Augusts Schwester Rieke ist 18 Jahre alt und es ist ihr größter Wunsch, später einmal Künstlerin werden zu können, was allerdings in diesem Zeitalter sehr schwer für Frauen war. Oft läuft sie durch die Straßen Berlins und zeichnet alles, was ihr in den Blick kommt. Dann gibt es noch das Nesthäkchen der Familie, Köbbe, der mit seinen Freunden viel Unfug anstellt und so die Geschichte an vielen Stellen sehr aufheitert.

Zwischen August und seinen Eltern gibt es oft Streit, da sie komplett verschiedene Meinungen über den Krieg und die Anfänge einer Demokratie haben. Doch dann entschließt sich August wirklich, nach Frankreich zu ziehen, was die ganze Familie nur schwer verdauen kann. Die Geschichte teilt sich nun, es wechselt zwischen Berlin und der Front vor Paris. Schon bald sieht August ein, dass er einen Fehler gemacht hat, aber nun kann er nicht mehr zurück.

In dem Buch ist man sehr nah am Geschehen und kann sich in jede Person sehr gut hineinversetzen. Man lernt viel über das Leben der Menschen damals und der Autor formuliert lebendig und lebensnah. "Fünf Finger hat die Hand" ist der zweite Band einer Trilogie. Der erste Band, "1848", beschreibt die Geschichte der Eltern bei der Revolution im Jahre 1848. Der dritte Band soll voraussichtlich das Ende des 19. Jahrhunderts behandeln.

Mir hat das Buch von Klaus Kordon sehr gut gefallen, da ich mich für Geschichte interessiere und es nicht viele Bücher über diese spannende Zeit gibt.
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am 17. April 2013
Das gebundene Buch habe ich als gebrauchtes Buch erworben. Der Zustand war wie neu. Der Roman beschreibt das Leben einer Familie im Jahr 1870/71 und ist der 2.Band einer Triologie aus der Zeit von 1848 bis 1890. Sehr gut zu lesen und voller geschichtlicher Fakten
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am 14. Oktober 2008
Ich fand das Buch schön.Es erzählt von der Familie Jacobi aus Berlin im Jahre 1870,anhand dieser Familie wird gezeigt,wie man damals mit den Folgen des beginnenden deutsch-französischen Krieges kämpfen musste,z.B.
das der älteste Sohn mit ihn die Schlacht nach Frankreich ziehen will.
Das ist ein sehr ernstes Thema,das mit den Scherzen und dem Unsinn des jüngsten Sohnes Köppe etwas aufgelockert wurde.So ist es keine Geschichtsstunde sondern ein richtig spannendes und interessantes Buch,bei dem man nebenbei auch noch etwas lernt.Ich kann es nur empfehlen!
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