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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
14
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am 18. April 2015
Cover, Titel und Inhaltsangabe haben mich sofort begeistert. Der Fisch ist ja wohl ein echter Hingucker. Da musste ich dieses Buch einfach lesen.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Umweltkrimi und Familientragödie.
Noah muss seinen Vater wieder mal im Knast besuchen. Paine Underwood ist ausgerastet als er von einem Umweltverbrechen erfahren hat. Als er mitbekam wie der Kasinobesitzer Mulemann die Fäkalien seines Schiffes immer wieder illegal im Hafenbecken entsorgt hat, hat Noahs Vater in reiner Selbstjustiz das Schiff kurzerhand versenkt. Dafür wurde er natürlich festgenommen.
Durch die Verunreinigung sind die nahegelegenden Strände für Familien und Kinder unbenutzbar geworden.
Doch Paine sieht in der Verhaftung eine Chance auf diese Umweltverschmutzung hinzuweisen und gibt Zeitungs- und Fernsehinterviews. Leider glaubt ihm niemand und er wird als verrückt dargestellt.
Noahs Mutter ist kurz vor dem Ausrasten und spricht sogar von Scheidung.

Das können Noah und seine Schwester Abbey nicht auf sich beruhen lassen. Sie fangen an zu ermitteln, suchen Zeugen und überlegen wie sie dem gewieften Geschäftsmann Dusty Mulemann auf die Schliche kommen können. Dabei gibt es einige brenzlige Situationen und richtig viel Spannung.
Sie finden unerwartete Hilfe bei der Bardame Shelly, sowie einem alten Piraten, der ebenfalls ein Geheimnis hat.

Die Geschichte lebt nicht unbedingt von großen Überraschungen. Es ist ein Jugendbuch wo "Gut" und "Böse" mit einigen Klischees dargestellt werden. Aber das macht nichts.
Familie Underwood ist einfach zum knutschen und man muss jedes einzelne Familienmitglied einfach gern haben. Außerdem zeigt es deutlich, dass Kinder manchmal die besseren Erwachsenen sind.
Hier handeln Noah und Abbey clever und vorrausschauend, während ihr Vater immer kopflos ins Verderben rennt und dabei nicht gerade ein gutes Vorbild ist.
Außerdem macht die Geschichte auf die Umweltverschmutzung in den Florida Keys aufmerksam ohne dabei den Finger zu heben. Man fängt ganz automatisch an sich über das Thema Gedanken zu machen.

Obwohl ich mit einem Happy End gerechnet habe, konnte mich die Geschichte doch noch überraschen. Es hat sich alles perfekt zusammengefügt. Das hat wirklich Spaß gemacht.

Der leichte Schreibstil ist gut zu lesen und durch die zeitlose Geschichte richtet sich das Buch nicht nur an Jugendliche.
Die bissige Ironie und die skurrilen Personen bieten einfach beste Unterhaltung.

Mir gefallen Bücher, die es schaffen eine Botschaft zu vermitteln und dieses Buch gehört eindeutig dazu!

Fazit:
Eine Familie, die mit ungewöhnlichen Mitteln versucht skrupellosen Umweltzerstörern das Handwerk zu legen. Dazu gibt es skurrile Personen, bissige Ironie, Spannung und durchgehend gute Unterhaltung. Mir hat es gut gefallen. Daher vergebe ich alle fünf Sterne.
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am 6. Januar 2006
„Herzlichen Glückwunsch zum Vatertag“ ist der erste Satz, den Noah an diesem Tag an seinen Vater Paine richtet. Nichts Besonderes könnte man vielleicht denken. Doch für Vater und Sohn ist es dies, denn Noah besucht ihn im Gefängnis. Bevor dieser Besuch zustande kommt, muss sich Noah auch noch einer peinlichen Leibesvisitation unterziehen. Und das alles nur, weil sein Vater wieder einmal „Den Robin-Hood-des-Umweltschutzes“ spielen musste. So wie andere Briefmarken sammeln oder zu Footballspielen gehen, bringt sich Paine immer wieder selber in die Bredouille. Die Umwelt zu schützen und Umweltsünder anzuprangern ist ein lobenswertes Ziel. Nur neigt Paine zu den falschen Mitteln. Diesmal hat er kurzer Hand ein Casino-Schiff in Brand gesetzt. Der Besitzer, ein fieser Miesling namens Dusty Muleman, lässt nachts seine Abwässer ins Hafenbecken. Dies gefährdete die Fische und Schildkröten und führt dazu, dass der Badestrand ständig wegen zu hoher Schadstoffkonzentration im Wasser gesperrt wird. Etwas musste gegen diesen Strolch unternommen werden! Doch die Behörden drücken beide Augen zu und so kam Paine auf die Idee mit dem Streichholz.
Noah und seine Schwester Abbey sind von ihrem Vater Kummer gewöhnt. Aber diesmal hat er den Bogen so weit überspannt, dass sich seine Frau von ihm scheiden lassen will. Die Zeit drängt, die Schuld des Casinobesitzers nachzuweisen und den Vater zu rehabilitieren. Doch Muleman ahnt schnell, woher der Wind weht und setzt seinen skrupellosen Sohn nebst gewalttätigem Freund auf die Geschwister an. Doch die zwei stehen im Kampf um Recht und Umweltschutz nicht alleine da. Sie erhalten Unterstützung von ihrem spleenigen Opa und der Bardame Shelly. Doch auch die Bösen lassen keine Zeit verstreichen. Schon kurz nach dem Anschlag auf das Schiff kann dieses wieder gehoben und instand gesetzt werden. Die Umweltverschmutzung beginnt von vorne.
Kinder sind einfach die besseren Erwachsenen
Obwohl man eigentlich weiß, dass Kinder- und/oder Jugendbücher in der Regel ein Happy End haben, vergisst man dies nur allzu gerne und schnell bei einer gutgeschriebenen Geschichte. Genau dies geschieht bei „Fette Fische“ von Carl Hiaasen, seinem zweiten Kinderbuch nach „Eulen“. Beide Bücher gemeinsam haben die Thematik des Umweltschutzes unterscheiden sich aber deutlich in der Art und Weise, wie die Figuren versuchen, ihr Ziel zu erreichen. Noah handelt erwachsen und behält im Gegensatz zu seinem Vater auch in den brenzligsten Situationen einen kühlen Kopf, handelt planvoll, weit- und umsichtig. Hingegen benimmt sich Paine mehr wie ein Kind in der Vorpubertät und rennt ständig offene Türen oder verschlossene Fenster ein. Dies und die detaillierten Beschreibungen, witzigen Dialoge, skurrilen Personen und abgedrehten Wendungen zusammen genommen macht aus diesem Roman ein Feuerwerk für das Zwerchfell. Die Bösen sind genauso, wie man sich als Kind diese vorstellt: brutal, unansehnlich, hämisch grinsend und geistig nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Dies mag dem einen oder anderen Zeitgenossen zu plakativ erscheinen. Man sollte bei dieser Kritik aber nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Kinder- und Jugendlichenbuch zu tun haben und nicht bei einem Anwärter für den Literaturnobelpreis.
Fazit: Die spannende und temporeiche Geschichte um den kindischen Vater und den vernünftigen Sohn hält den Hörer ab Beginn beim Kopfhörer. Neben den skurrilen Figuren und abgedrehten Handlungssträngen trägt der Sprecher Samuel Weiss erheblich zum Hörvergnügen bei.
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am 17. Oktober 2005
Dusty Muleman entsorgt die Abwässer seines Casinoschiffes direkt ins Hafenbecken und verwandelt so die benachbarten Meeresbuchten in stinkende Kloaken.
Noah Underwoods Vater - ein Mann schneller Entschlüsse - versenkt die Choral Queen kurzerhand und kommt dafür ins Gefängnis - nicht zum ersten Mal.
Die Geschwister Noah und Abbey haben alle Hände voll zu tun, den Vater aus dem Gefängnis zu holen, Dusty Muleman zu überführen und ihre Mutter daran zu hindern, sich von ihrem gutmütigen, aber etwas impulsiveb Mann zu trennen...
Wie schon bei dem Vorgänger "Eulen" handelt es sich bei "Fette Fische" um einen flott geschriebenen, überaus spannenden Umweltkrimi von hohem Unterhaltungswert. Bewusst und gelungen überzeichnete, dabei äußerst liebenswerte Figuren machen aus dem Buch ein pures Lesevergnügen mit durchaus überraschenden Wendungen.
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am 11. Januar 2006
„Herzlichen Glückwunsch zum Vatertag“ ist der erste Satz, den Noah an diesem Tag an seinen Vater Paine richtet. Nichts Besonderes könnte man vielleicht denken. Doch für Vater und Sohn ist es dies, denn Noah besucht ihn im Gefängnis. Bevor dieser Besuch zustande kommt, muss sich Noah auch noch einer peinlichen Leibesvisitation unterziehen. Und das alles nur, weil sein Vater wieder einmal „Den Robin-Hood-des-Umweltschutzes“ spielen musste. So wie andere Briefmarken sammeln oder zu Footballspielen gehen, bringt sich Paine immer wieder selber in die Bredouille. Die Umwelt zu schützen und Umweltsünder anzuprangern ist ein lobenswertes Ziel. Nur neigt Paine zu den falschen Mitteln. Diesmal hat er kurzer Hand ein Casino-Schiff in Brand gesetzt. Der Besitzer, ein fieser Miesling namens Dusty Muleman, lässt nachts seine Abwässer ins Hafenbecken. Dies gefährdete die Fische und Schildkröten und führt dazu, dass der Badestrand ständig wegen zu hoher Schadstoffkonzentration im Wasser gesperrt wird. Etwas musste gegen diesen Strolch unternommen werden! Doch die Behörden drücken beide Augen zu und so kam Paine auf die Idee mit dem Streichholz.
Noah und seine Schwester Abbey sind von ihrem Vater Kummer gewöhnt. Aber diesmal hat er den Bogen so weit überspannt, dass sich seine Frau von ihm scheiden lassen will. Die Zeit drängt, die Schuld des Casinobesitzers nachzuweisen und den Vater zu rehabilitieren. Doch Muleman ahnt schnell, woher der Wind weht und setzt seinen skrupellosen Sohn nebst gewalttätigem Freund auf die Geschwister an. Doch die zwei stehen im Kampf um Recht und Umweltschutz nicht alleine da. Sie erhalten Unterstützung von ihrem spleenigen Opa und der Bardame Shelly. Doch auch die Bösen lassen keine Zeit verstreichen. Schon kurz nach dem Anschlag auf das Schiff kann dieses wieder gehoben und instand gesetzt werden. Die Umweltverschmutzung beginnt von vorne.
Kinder sind einfach die besseren Erwachsenen
Obwohl man eigentlich weiß, dass Kinder- und/oder Jugendbücher in der Regel ein Happy End haben, vergisst man dies nur allzu gerne und schnell bei einer gutgeschriebenen Geschichte. Genau dies geschieht bei „Fette Fische“ von Carl Hiaasen, seinem zweiten Kinderbuch nach „Eulen“. Beide Bücher gemeinsam haben die Thematik des Umweltschutzes unterscheiden sich aber deutlich in der Art und Weise, wie die Figuren versuchen, ihr Ziel zu erreichen. Noah handelt erwachsen und behält im Gegensatz zu seinem Vater auch in den brenzligsten Situationen einen kühlen Kopf, handelt planvoll, weit- und umsichtig. Hingegen benimmt sich Paine mehr wie ein Kind in der Vorpubertät und rennt ständig offene Türen oder verschlossene Fenster ein. Dies und die detaillierten Beschreibungen, witzigen Dialoge, skurrilen Personen und abgedrehten Wendungen zusammen genommen macht aus diesem Roman ein Feuerwerk für das Zwerchfell. Die Bösen sind genauso, wie man sich als Kind diese vorstellt: brutal, unansehnlich, hämisch grinsend und geistig nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Dies mag dem einen oder anderen Zeitgenossen zu plakativ erscheinen. Man sollte bei dieser Kritik aber nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Kinder- und Jugendlichenbuch zu tun haben und nicht bei einem Anwärter für den Literaturnobelpreis.
In der Kürze liegt die Würze
Dass Sprichwörter nicht immer das Gelbe vom Ei sind, ist nichts wirklich neues, trifft aber hier den Nagel auf Kopf. Leider müssen wir uns mit einer autorisierten Lesefassung begnügen. Dabei verlangt es die Ohren geradezu nach einer Zugabe der Lesung durch Samuel Weiss. Treffend jugendlich sein Tonfall, je nach Bedarf betrübt verzweifelt aggressiv seine Tonlage. Pointiert arbeitet Samuel Weiss jeden Witz und Seitenhieb aus dem Text heraus und lässt den Hörer vor Vergnügen grinsen. Genauso schnell schaltet er allerdings zurück, wenn es spannend, traurig oder bedrohlich wird. Zu jeder Situation liefert er mit seinem Stimminstrument die passende Hintergrundmusik und lässt den Hörer tief in das „ wundervolle türkisblaue Wasser der Florida Keys eintauchen“. Dabei muss man aufpassen, dass sich diese nicht hinterher als eine „weithin stinkende Kloake“ herausstellt.
Fazit: Die spannende und temporeiche Geschichte um den kindischen Vater und den vernünftigen Sohn hält den Hörer ab Beginn beim Kopfhörer. Neben den skurrilen Figuren und abgedrehten Handlungssträngen trägt der Sprecher Samuel Weiss erheblich zum Hörvergnügen bei.
Carl Hiaasen studierte Journalismus und lebt mit seiner Familie in Florida. Seine journalistische Karriere begann er beim Miami Herald, für den er nach wie vor Kolumnen schreibt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. In Deutschland wurde Hiaasen durch viele Romane bekannt, die in insgesamt 21 Sprachen übersetzt wurden.
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am 6. Januar 2006
„Herzlichen Glückwunsch zum Vatertag“ ist der erste Satz, den Noah an diesem Tag an seinen Vater Paine richtet. Nichts Besonderes könnte man vielleicht denken. Doch für Vater und Sohn ist es dies, denn Noah besucht ihn im Gefängnis. Bevor dieser Besuch zustande kommt, muss sich Noah auch noch einer peinlichen Leibesvisitation unterziehen. Und das alles nur, weil sein Vater wieder einmal „Den Robin-Hood-des-Umweltschutzes“ spielen musste. So wie andere Briefmarken sammeln oder zu Footballspielen gehen, bringt sich Paine immer wieder selber in die Bredouille. Die Umwelt zu schützen und Umweltsünder anzuprangern ist ein lobenswertes Ziel. Nur neigt Paine zu den falschen Mitteln. Diesmal hat er kurzer Hand ein Casino-Schiff in Brand gesetzt. Der Besitzer, ein fieser Miesling namens Dusty Muleman, lässt nachts seine Abwässer ins Hafenbecken. Dies gefährdete die Fische und Schildkröten und führt dazu, dass der Badestrand ständig wegen zu hoher Schadstoffkonzentration im Wasser gesperrt wird. Etwas musste gegen diesen Strolch unternommen werden! Doch die Behörden drücken beide Augen zu und so kam Paine auf die Idee mit dem Streichholz.
Noah und seine Schwester Abbey sind von ihrem Vater Kummer gewöhnt. Aber diesmal hat er den Bogen so weit überspannt, dass sich seine Frau von ihm scheiden lassen will. Die Zeit drängt, die Schuld des Casinobesitzers nachzuweisen und den Vater zu rehabilitieren. Doch Muleman ahnt schnell, woher der Wind weht und setzt seinen skrupellosen Sohn nebst gewalttätigem Freund auf die Geschwister an. Doch die zwei stehen im Kampf um Recht und Umweltschutz nicht alleine da. Sie erhalten Unterstützung von ihrem spleenigen Opa und der Bardame Shelly. Doch auch die Bösen lassen keine Zeit verstreichen. Schon kurz nach dem Anschlag auf das Schiff kann dieses wieder gehoben und instand gesetzt werden. Die Umweltverschmutzung beginnt von vorne.
Kinder sind einfach die besseren Erwachsenen
Obwohl man eigentlich weiß, dass Kinder- und/oder Jugendbücher in der Regel ein Happy End haben, vergisst man dies nur allzu gerne und schnell bei einer gutgeschriebenen Geschichte. Genau dies geschieht bei „Fette Fische“ von Carl Hiaasen, seinem zweiten Kinderbuch nach „Eulen“. Beide Bücher gemeinsam haben die Thematik des Umweltschutzes unterscheiden sich aber deutlich in der Art und Weise, wie die Figuren versuchen, ihr Ziel zu erreichen. Noah handelt erwachsen und behält im Gegensatz zu seinem Vater auch in den brenzligsten Situationen einen kühlen Kopf, handelt planvoll, weit- und umsichtig. Hingegen benimmt sich Paine mehr wie ein Kind in der Vorpubertät und rennt ständig offene Türen oder verschlossene Fenster ein. Dies und die detaillierten Beschreibungen, witzigen Dialoge, skurrilen Personen und abgedrehten Wendungen zusammen genommen macht aus diesem Roman ein Feuerwerk für das Zwerchfell. Die Bösen sind genauso, wie man sich als Kind diese vorstellt: brutal, unansehnlich, hämisch grinsend und geistig nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Dies mag dem einen oder anderen Zeitgenossen zu plakativ erscheinen. Man sollte bei dieser Kritik aber nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Kinder- und Jugendlichenbuch zu tun haben und nicht bei einem Anwärter für den Literaturnobelpreis.
In der Kürze liegt die Würze
Dass Sprichwörter nicht immer das Gelbe vom Ei sind, ist nichts wirklich neues, trifft aber hier den Nagel auf Kopf. Leider müssen wir uns mit einer autorisierten Lesefassung begnügen. Dabei verlangt es die Ohren geradezu nach einer Zugabe der Lesung durch Samuel Weiss. Treffend jugendlich sein Tonfall, je nach Bedarf betrübt verzweifelt aggressiv seine Tonlage. Pointiert arbeitet Samuel Weiss jeden Witz und Seitenhieb aus dem Text heraus und lässt den Hörer vor Vergnügen grinsen. Genauso schnell schaltet er allerdings zurück, wenn es spannend, traurig oder bedrohlich wird. Zu jeder Situation liefert er mit seinem Stimminstrument die passende Hintergrundmusik und lässt den Hörer tief in das „ wundervolle türkisblaue Wasser der Florida Keys eintauchen“. Dabei muss man aufpassen, dass sich diese nicht hinterher als eine „weithin stinkende Kloake“ herausstellt.
Fazit: Die spannende und temporeiche Geschichte um den kindischen Vater und den vernünftigen Sohn hält den Hörer ab Beginn beim Kopfhörer. Neben den skurrilen Figuren und abgedrehten Handlungssträngen trägt der Sprecher Samuel Weiss erheblich zum Hörvergnügen bei.
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am 20. Juli 2011
Carl Hiaasen benutzt sehr viel Umgangsprache, deswegen habe ich für den Titel meiner Rezension auch Umgangsprache benutzt. Er schreibt unterhatsam und teilweise auch informativ über Florida. Es macht sehr viel Spaß seine Bücher zu lesen. Eulen ist auch sehr gut. Manchmal habe ich bei der Lektüre seiner Bücher laut und vergnügt gelacht. Es war eine schöne Unterhaltung.
Vera Höll
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am 21. Januar 2012
Also das Buch ist einfach super, es ist von Anfang an spannend und man weiss nicht was noch alles auf die Geschister zukommen wird. Gut geschrieben und ein guter Inhalt. am Anfang glaubt man das Buch sei schlicht, aber nach nicht einmal 3-4 Seiten erkennt man das Gegenteil. Leute kauft euch das Buch !!!
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am 22. August 2013
Mein 13jähriger Sohn ist in seiner Bücherwahl sehr begrenzt und es ist immer schwierig für Bücher außerhalb seiner bevorzugten Reihen zu gewinnen. Dieses Buch hat er jedoch gegeistert angenommen und auf einen Rutsch durch gelesen.
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am 7. Mai 2008
Als ich das Buch zum 1. Mal sah, fand ich es schon irgendwie sehr schlicht. Aber als ich dann die ersten zehn Seiten gelesen hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Carl Hiaasen hat sehr realistisch geschrieben und es dürfte in manchen Haushälten ähnlich aussehen.

Mein Fazit: Beurteilt das Buch nicht vom Einband, sondern fangt es an zu lesen, denn erst dann zeigt ein Buch sein wahres Gesicht.
Für alle lesesüchtigen Kids ab 10 Jahren!!!
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am 27. Dezember 2016
Mein Sohn musste das Buch für die Schule lesen. Ich denke dafür ist es sehr gut geeignet. Hat ihm auch ganz gut gefallen. Aber jemand der ansonsten Skulduggery Pleasant oder Boy 7 ließt, der würde dieses Buch nicht als Lektüre auswählen.
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