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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
14
Der erste Frühling: Roman. Mit einem Nachwort des Autors
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 24. April 2018
Das erste der Trilogie"Die roten Matrosen" ist - finde ich - zwar wichtig, gelesen zu haben, aber es hat mich nicht so gefesselt wie Teil 2 und jetzt Teil 3 "Der erste Frühling.
Mein Vater war Berliner und hat im 1. Weltkrieg kämpfen müssen, war auch bei den Demonstrationen dabei. Leider kann ich ihn nicht mehr dazu befragen. Von ihm und meiner Mutter habe ich allerdings Vieles über den 2. Weltkrieg und die Zeit danach erfahren (sie haben sich beim Hamstern kennengelernt). Ich bin 1948 geboren. Und als ich "denken" konnte, war das alles für mich weit weg.

Was mir allerdings beim 3. Buch aufgefallen ist, wenn das Wort "öfter" erscheinen muss, kommt immer "After". Ist es aus dem Englischen übersetzt? Was sind Höferflocken? Ich weiß, wahrscheinlich Haferflocken. Da das die Fehler aber durchs Buch durchziehen, finde ich das nicht so Klasse. Aber wahrscheinlich bin ich zu pingelig.

Ansonsten bin ich begeistert von dem Autor und empfehle es auch immer gerne weiter.
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am 6. Januar 2012
Dieses Buch war etwas besonderes für mich. Es war ein "erlebter" Geschichtsunterricht. Zu erfahren wie die Menschen (hier in Berlin) die letzten Kriegstage erlebt und überlebt haben war so interessant und spannend erzählt und hatte für mich auch eine große persönliche Bedeutung. Auch meine Eltern haben den 2.Weltkrieg er- und überlebt, wenn auch nicht in Berlin , sondern irgendwo in Bayern. Und "zum Glück" waren sie nicht in der sowjetischen Besatzungszone, denn ich denk mal aus den Erzählungen, das die Amis etwas "menschlicher" als die Sowjets waren. Immer wieder tauchten beim Lesen des Buches Dinge in meinem Sinn auf, die ich auch von meinen Eltern gehört hatte. Dieses Buch war für mich ein Rückblick in die Vergangenheit meiner eigenen Familie.Außerdem erhielt ich durch die vielen politischen Hintergrundinformationen, die in die Erzählung eingewoben wurden, ein deutlicheres Bild der damaligen Zeit. Habe mir jetzt den 2.Band bestellt um zu erfahren wie die Lage in Deutschland vor der Machtergreifung war und wie die Leute damals dachten, eben Geschichte "erleben".
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Dezember 2017
auch diesen Teil der Trilogie werde ich an einen Weltkriegs- Interessierten Jugendlichen zu Weihnachten verschenken. Ich hoffe es kommt gut an, die bisherigen Rezensionen scheinen gut zu sein.
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am 27. Mai 2014
Es ist mir sehr wichtig, dass unsere Geschichte nicht vergessen wird. Schon wir Erwachsenen wissen viel zu wenig. Wie soll es dann erst bei unseren Kindern und Enkeln sein. Ich verschenke Bücher aus diesem Themenkreis darum immer zur Konfirmation oder zur Firmung. - Dies ist ein gelungenes Buch, das hoffentlich auch den Jugendlichen, für die ich es gedacht habe, etwas zu "sagen" hat.
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am 27. September 2013
Wie alle Bücher von Klaus Kordon wird auch hier über die Zeit rund um 1945 berichtet. Einfühlsam, immer in Verbindung mit einer fiktiven Geschichte wird das Leben der ganz normalen Menschen der Kriegs- und Nachkriegszeit in Deutschland beschrieben.
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am 9. Juli 2014
Ereignisse von 1945 werden objektiv erzählt und geben die Situation der damaligen Zeit gut wieder. Auch für jüngere Leser, denen nicht soviel von der Zeit nach dem Krieg bekannt ist, eine Empfehlung.
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am 14. April 2013
Klaus Kordon - Der erste Frühling -
Eine Triologie, die besonders von Jugendlichen gelesen werden sollte - Geschichte lebendig beschrieben.
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am 7. Dezember 2015
Freue mich, das Buch ist sehr schoen, es sieht gut aus! Ich bin sehr zufrieden mit der Zusendung,passt gut, Danke
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Mai 2012
Zum Inhalt:

Berlin im Frühjahr 1945. Tag und Nacht sind die Einwohner der bereits völlig zerstörten Stadt den schrecklichen Bombenangriffen der Alliierten ausgesetzt, während die Nazi-Führung in ihrem Bunker weiterhin ihre Durchhalteparolen ausgibt. Alte Männer und Hitlerjungen werden gegen russische Panzer eingesetzt und auch das Haus in der Ackerstraße 37, in dem die Familie Gebhardts wohnen, soll bis zum letzten Atemzug verteidigt werden. Als der Krieg schließlich dem Ende zugeht und die rote Armee die Stadt besetzt, ist es für die zwölfjährige Änne besser, sich von ihrer Großmutter die Zöpfe abschneiden zu lassen und als Junge herumzulaufen. Eines Tages steht dann plötzlich ein Mann vor der Tür, den Änne noch nie gesehen hat und an den sie sich erst gewöhnen muss, ihr Vater, der nach 12 Jahren Haft aus dem KZ Buchenwald nach Hause gekehrt ist.

Mein Fazit:

Auch im dritter Teil seiner Trilogie der Wendepunkte" beschreibt Klaus Kordon wieder am Beispiel der Berliner Arbeiterfamilie Gebhardt die geschichtlichen Zusammenhänge der damaligen Zeit (Bombenkrieg und Besetzung Berlins durch die Rote Armee) und verknüpft diese zu einer fiktiven, aber sehr authentischen und spannend geschriebenen Geschichte. Dieses Mal steht die 12jährige Änne (Tochter von Helmut Gebhardt, genannt Helle, der kurz nach dem Machtantritt der Nazis verhaftet wurde und Jutta, seiner Frau, die im Gefängnis ermordet wurde) im Mittelpunkt der Geschichte (es tauchen aber auch wieder andere bekannte Protagonisten aus den beiden ersten Büchern Die roten Matrosen" und Mit dem Rücken zur Wand" auf), die nach der Verhaftung ihrer Eltern bei ihren Großeltern in der Ackerstraße 37aufgewachsen ist. Klaus Kordon zeichnet auch in diesem dritten Teil seiner Trilogie der Wendepunkte" ein sehr authentisch und nachhaltiges Bild über das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Am Beispiel der verschiedenen, sehr unterschiedlichen Charaktere jener Bewohner der Ackerstraße 37, die teilweise auch schon in den ersten beiden Büchern eine Rolle spielten, versucht er sehr eindringlich die vielen Schicksale (beispielsweise der Tod von Angehörigen), Ängste (Bombenalarm), Nöte (Vergewaltigung der Frauen durch die Rote Armee), Schwächen (Denunziantentum) und auch Hoffnungen (auf einen Neuanfang) der Menschen in der damaligen Zeit zu beschreiben. Ihm gelingt es mit seinem sehr authentischen Schreibstil ein kraftvolles Gesamtbild jener schweren Zeit zu zeichnen und versucht dabei stets historisch korrekt zu sein, ohne sich als Richter aufzuspielen. Auch wenn er die Geschichte aus der Sicht einer Berliner Arbeiterfamilie beschreibt, verfällt Klaus Kordon keineswegs in den Versuch daraus ein sogenanntes Heldenepos über den aufopferungsvollen Kampf deutscher Antifaschisten gegen die Nazidiktatur zu machen. Dieser Roman (besser gesagt die komplette Trilogie der Wendepunkte") ist absolut lesenswert und deshalb vergebe ich auch für den dritten Teil, wie schon für die beiden Bücher zuvor, volle fünf von möglichen fünf Sternen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juni 2010
1. Teil: Die roten Matrosen
2. Teil: Mit dem Rücken zur Wand
3. Teil: Der erste Frühling
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Berlin, Februar 1945. Deutschland befindet sich im sechsten Kriegsjahr, die Stadt ist bereits zu großen Teilen zerstört. Die Rote Armee der Sowjetunion hat die deutsche Wehrmacht bis zur Oder zurückgedrängt und steht achtzig Kilometer vor Berlin. Im Westen haben britische und amerikanische Truppen den Rhein überschritten. Alle großen Berliner Bahnhöfe sind von Zügen verstopft, voll mit Flüchtlingen aus den deutsche Ostgebieten. Viele Mütter sind mit ihren Kindern aufs Land hinaus geflüchtet, Schulen für Kinder bis zu vierzehn Jahren wurden bereits vor über einem Jahr evakuiert. Doch noch immer leben zweieinhalb Millionen Menschen in der Stadt: Frauen, alte Männer und tausende Jungen und Mädchen. Nacht für Nacht und Tag für Tag flüchten sie vor den Luftangriffen der englischen und amerikanischen Bomberpiloten in die Luftschutzkeller. Die Nazi-Führung gibt Durchhalteparolen aus. Bis zur letzten Patrone, bis zum letzten Atemzug soll gekämpft werden. Wenn das deutsche Volk nicht fähig sei, in diesem Krieg zu siegen, so möge es eben untergehen, verkündet der deutsche Reichkanzler im Bunker unter der Reichkanzlei, denn: "Was jetzt noch lebt, ist nichts mehr wert."

Klaus Kordon schreibt Bücher die nur gefühlte 10 Seiten enthalten weil die tatsächlichen 500 Seiten ruckzuck weg gelesen sind. Und wieder ist eine spannende und erschütternde Zeitreise zu Ende. Spannend, weil es wohl kaum einen Autor gibt der mich so intensiv berührt und eintauchen lässt. Diesmal habe ich gelebt, geliebt und gelitten zusammen mit der 12 jährigen Änne. Änne ist die Tochter des Protagonisten Helle aus dem ersten Teil und somit die Nichte vom Hans aus dem zweiten Teil. Erschütternd weil die Geschichte Ännes vor dem Hintergrund der letzten Kriegstage des 2 Weltkrieges und in die Nachkriegszeit hinein spielt und dieser Abschnitt unser deutschen Geschichte wohl eines der dunkelsten und grausamsten Kapitel ist. Noch immer hallen Worte und Begebenheiten in mir nach und ich meine das nicht übertrieben wenn ich sagen Klaus Korden hat mich verändert. Verändert in sofern, dass ich sensibler geworden bin für Politik und auch für alles was mit Nationalsozialismus zu tun hat. Mir bleibt nichts weiter als immerfort zu applaudieren und mich auf mein nächstes Klaus Kordon Abenteuer zu freuen. *************
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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