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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
88
4,7 von 5 Sternen
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am 18. April 2011
Eigentlich fing die Geschichte gut an. Die verbotenen Blicke und Berührungen zwischen den Geschwistern, ihr Gefühlschaos, die Intimität ... alles sehr gut beschrieben. Und insgesamt liest sich die Geschichte ebenfalls gut.

ABER.

Jetzt kommt das große Aber.

Zum Thema "Inzest unter Geschwistern" gibt es ja nun schon einige Bücher. Einige sind besser geschrieben, andere schlechter. Nur leider Gottes verfolgen sie alle das gleiche Schema und verlaufen alle zum Ende hin so ziemlich gleich. Dieser Roman ist da leider keine Ausnahme.

Bevor ich hier explizit kritisiere, was mich gestört hat, möchte ich diese Rezension vorsorglich mit einigen Kommentaren abschließen: Wer noch keine Bücher zu diesem Thema gelesen hat (oder von mir aus einen Film gesehen) und bestimmte Erwartungen an das Buch stellt, wird sie auch erfüllt bekommen. Ich war mit dem Ende und der Entwicklung überhaupt nicht zufrieden. Ferner möchte ich noch warnen: Ich finde nicht, dass der Roman etwas für Teenager unter 18 ist, da er doch einige explizite Sexszenen enthält, vor allem zwischen den beiden Protagonisten, also den Geschwistern. Ob Sie sich also dazu entscheiden, dieses Buch Ihrem Nachwuchs zu lesen zu geben, sei Ihnen überlassen. Ich würde halt davon eher abraten.

So und nun, einige Spoiler. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und nicht wissen will, wie es ausgeht, der sollte genau hier aufhören zu lesen.

Okay, ich verstehe ja. Inzest. Verbotene Liebe. Blabla. Wissen Sie, was ich an den meisten Geschichten über verbotene Liebe hasse? Dass sie im Drama enden, das Liebespaar getrennt wird und natürlich muss einer von ihnen sterben. In diesem Fall lässt die Autorin Ludvig sterben, während Amanda, seine Schwester, die den "tugendhaften" Pfad eingeschlagen hat, natürlich weiterleben, eine Familie gründen und glücklich werden darf. Zum Brechen finde ich sowas.

Es muss ja nicht superduperhappy enden. (Obwohl warum eigentlich nicht?) Aber man hätte ruhige eine elegantere und innovativere Lösung finden können.

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass ich Inzest unterstütze. Aber wäre es nicht mal innovativ gewesen, wenn die beiden ihre Liebe leben, für sie kämpfen und zusammen glücklich werden dürften? Ich habe das Gefühl, hier soll mal wieder eine gesellschaftliche Moral oder bestimmte Erwartungen erfüllt werden und die Autorin hatte Angst, aus dem Rahmen zu fallen, weil sie vielleicht dachte, dass das Buch dann auf den Index kommt und gar nicht veröffentlicht wird.

Einige der größten Meisterwerke wurden genau das, weil sie eben nicht die Erwartungen der Gesellschaft erfüllten und wagten, tabuisierte Themen zu vertreten, Grenzen zu überschreiten und aus dem Rahmen zu fallen. Das nur nebenbei.

Fazit: Gut geschrieben, aber im Kern und am Ende nicht wirklich innovativ oder überraschend. Vielleicht doch nur die Erfüllung einer heilen Welt und unbescholtenen Teenagerfantasie. Die Realität sähe vielleicht anders aus.
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am 6. Juli 2014
Wenn man dieses Buch liest, bekommt man Verständnis für eine ungewöhnliche Liebe. Die körperliche Liebe zwischen Geschwistern. Es muss hart sein, wenn man sich so intensiv zu seiner Schwester oder seinem Bruder hingezogen fühlt. Denn das Ausleben solch einer Liebe ist illegal.

Das Buch ist so geschrieben, dass man die intensiven Gefühle versteht und nachvollziehen kann, wie es den beiden damit geht. Wie schwer es ihnen fällt, ihrer gegenseitigen Anziehungskraft zu widerstehen.

Es ist ein Buch, dass offen macht fürs Anderssein. Das Toleranz weckt. Also ein Buch, das aus meiner Sicht jeder gelesen haben sollte.
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am 22. Oktober 2003
Ich muss wirklich sagen, dass ich, wenn ich gefragt werde welches Buch denn am schönsten ist, von den 320 Büchern die ich bisher gelesen habe, immer Schwierigkeiten hatte, mich für eines zu entscheiden! Doch dieses Buch trifft den Nagel auf den Kopf! Es beschreibt die Gefühle und die Verzweiflung des Hauptcharakters so stark, dass man sich mit im Geschehen befindet und wirklich hinterher grübelt, ob es denn richtig ist, den Inzest so streng zu bestrafen! Ich muss auch sagen, dass ich am Ende sehr geweint habe und lange nicht aufgehört habe! Ich hoffe, alle, die romantische Geschichten so sehr lieben, wie ich das tue, werden dieses Buch einmal lesen!
Daher auch mein großes großes Lob an Katarina von Bredow, die wirklich herrausragende Bücher schreibt, um ein Beispiel zu nennen "Kaum erlaubt!".
shania.twain1, 15
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Die 16-jährige Amanda liebt ihren 17-jährigen Bruder Ludvik. Sie hat Angst, wegen der "verbotenen Liebe" für verrückt gehalten und eingesperrt zu werden. Und doch weiß sie, "dass er der einzige ist". Beide Geschwister versuchen vergeblich, sich durch halbherzige Beziehungen zu anderen Partnern von der leidenschaftlichen, aussichtslosen Liebe abzulenken.
Für Amanda ist ihre Freundin Eva der einzige Trost: Sie kennt und versteht die Geschwister. Doch warnt sie beide eindringlich vor den Folgen, wenn die Beziehung an Amandas Schule oder dem Arbeitsplatz der Mutter bekannt würde.
Amanda und Ludvig genießen ihre gemeinsamen Ferien mit der Mutter in einer Blockhütte am See als wären es ihre letzten. Nie hätten sie geglaubt, dass sie in der Einsamkeit beobachtet und verraten werden.
Erst als Erwachsene liest Amanda ihr altes Tagebuch noch einmal, um ein Buch über diese Zeit zu schreiben.

Ein beeindruckender, bewegender Liebesroman.
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am 19. Oktober 2011
Dieses Buch unterscheidet sich nicht von all den anderen, die das In-Thema "Geschwisterliebe" breit treten. Die AutorInnen beschreiben das verliebte Gefühlschaos der beiden "Inzestler" recht gut, wobei es eine stinknormale Liebesgeschichte sein könnte, ließe man das Thema Inzest einfach weg. Damit das nicht passiert, denken die Protas immer wieder (teils bis zur Vergasung!) Sachen wie: "Das darf doch nicht sein!" "Sie ist doch meine Schwester!/ "Aber er ist doch mein Bruder!"
Die Botschaft dieser Lektüre ist oberlehrerhaft ekelhaft. Wehe, du machst Bäh mit deinem Bruder/deiner Schwester! Wehe! Das geht nie gut aus!
Ich will eine Geschichte erzählt bekommen und keinen Moralunterricht erteilt bekommen!!! DAs ist Bäh!
Insgesamt wird das Thema aber recht gut an die LeserInnen herangebracht. Was mir jedoch gewaltig stinkt, ist das ewig gleiche Ende dieser Machwerke.
IMMER endet es tragisch.
Sie werden IMMER erwischt. Entweder von den Eltern/Tante/Onkel und getrennt und Schluss iss! Oder wie in diesem Buch: Sie werden vom Schicksal "erwischt" und einer der beiden stirbt mal eben schnell weg, damit die Autorin keinen richtigen Schluss bauen muss.
In meinen Augen ist das schlicht Feigheit. Die Autorin schleicht sich mit diesem Schluss davon wie eine Hyäne in der Nacht (Zitat stammt von Stephen King).
Warum kann man nicht mal einen wirklichen Schluss bieten?!
Lasst die Sache einfach eine Zeitlang weiterlaufen. Lasst sie nach Spanien flüchten und "für immer" zusammenleben. Schon bald werden Brüderlein und Schwesterlein feststellen dass sie auch nur das sind, was wir alle sind: Männlein und Weiblein.
ER wird anfangen sich tierisch drüber aufzuregen, dass sie IMMER ihren abgefressenen Apfelgriebsch in seinen Aschenbecher schmeißt und SIE wird schlicht platzen, wenn er IMMER die Socken auf links strippt und einfach auf den Boden schmeißt. Die "große Liebe" wird ruck-zuck ein Ende finden, die beiden Liebenden werden unsanft auf dem Boden der Realität landen und feststellen, dass sie sich als Geschwister NOCH mehr auf die Nerven fallen wie es bei Nicht-Geschwistern der Fall wäre.
Die Sache wird mit mehr oder weniger Zoff auseinandergehen und die zwei werden um eine wichtige Erfahrung reicher sein.
DAS wäre doch mal ein Schluss. Aber die SchreiberInnen verpi**en sich lieber und drücken sich vor einem anständigen Romanende.
Schade.
Daher nur drei Punkte von mir.
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am 6. März 2004
Gestern habe ich das Buch bekommen, heute Morgen hatte ich es durchgelesen. "Ludvig meine Liebe" ist eines der besten Bücher, das ich seit langem gelesen habe und ich war von Anfang an so gefesselt, das ich es ausser zum schlafen gehen nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte handelt von den Geschwistern Amanda und Ludvig, die ihre Liebe zueinander entdecken und obwohl sie wissen, dass es nicht sein darf, ihrer Leidenschaft irgendwann nachgeben. Von nun an fängt ein gemeinsames Leben im Geheimen für die Beiden an.
Das Buch ist wunderbar geschrieben, es beschreibt wunderbar all die Einzelheiten, die kleinen Details und vorallem die wunderbare Beziehung zwischen Ludvig und Amanda, auch schon bevor sie sich ineinander verliebt haben.
Das Ende ist sehr traurig und ich habe ehrlich gesagt auch geweint. Auf jeden Fall ist es das Buch wert gelesen zu werden. Die wenn auch traurige Geschichte ist sehr schön und sehr realistisch geschrieben ohne Geschwafel über eine Welt in der alles perfekt ist.
Es hat auf jeden Fall mindestens 5 Punkte verdient.
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am 16. September 2012
Es ist schon fast vier Uhr und ich kann nicht schlafen. Kannst du mir eins beantworten? Darf einem so warm und schwach im ganzen Körper werden, wenn man seinen eigenen Bruder ansieht? Darf das passieren, auch wenn er der hübscheste und netteste Junge des ganzen Universums ist? Ich kann nichts dagegen tun! Aber ich schäme mich so abgrundtief. Wenn er davon wüsste! Ich bin nicht ganz normal.
[aus "Ludvig meine Liebe" // Katarina von Bedrow // S. 23]

Erster Satz:
Das Gehirn ist schon ein recht seltsamer und unzuverlässiger Klumpen.

Inhalt:
Die Geschwister Amanda und Ludvig sind schon seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Und schon seit ihrer Kindheit spüren sie, dass etwas zwischen ihnen anders ist. Sie sind eifersüchtig auf die festen Freunde/innnen des jeweils anderen und als Amanda ihren Bruder eines Tages porträtiert, kann sie ihre Gefühle kaum noch zurückhalten. Denn das, was sie für ihren Bruder empfindet ist keine reine Geschwisterliebe - es geht viel tiefer, als alles, was sie je kannte. Auch Ludvig sieht Amanda nicht als seine Schwester an und in ihrer Verzweiflung kommen sie sich näher, als sie eigentlich dürften. Doch es ist eigentlich falsch, seinen Bruder zu begehren und warum fühlt es sich trotzdem allem so richtig und gut an? Wer könnte ihnen eine so tiefe Liebe übel nehmen?

Schreibstil
Einfühlsam und mit lauter Nadeln, die den Leser mit jedem Satz ins Herz treffen, schreibt Katarina von Bredow über das Tabuthema der Geschwisterliebe. Die Geschichte ist abwechselnd rückblickend, in der Gegenwart und in Tagebucheinträgen der Protagonistin Amanda verfasst, sodass man einen recht guten Einblick in ihre Gefühlswelt erhält. Der Schreibstil ist daher umgangssprachlich und weitgehend locker gehalten, wobei ihm dennoch die thematisch nötige Tiefe nicht fehlt. An manchen Stellen ging es mir aber dennoch etwas zu flott voran und die Szenen wurden nur wenig ausgeschmückt, so als würde man sie schnell vom Tisch haben wollen. Dies hat aber gleichzeitig auch das Verbotene reflektiert, was es wieder gerade gebogen hat.

Meinung:
Ein Stück Schokolade, dass man nicht haben darf, ist meistens viel interessanter, als eine Tafel Schokolade, die man sich selbst gekauft hat und immer bereit liegt. Witzigerweise schmeckt das verbotene Stück Schokolade meistens auch viel besser, als die ganze Tafel, die erlaubt wäre. Faszination und Verbot liegen merklich nah beieinander. Natürlich ist das plumpe Beispiel mit der Schokolade nicht der Inhalt des Buches, wenn überhaupt dann nur in absolut minimalisierter Form, denn "Ludvig meine Liebe" behandelt einmal mehr ein Tabuthema, dass gleichzeitig Abschreckung aber auch Faszination auf den Leser ausübt.

Bücher, die ihre Leser an verbotenen Dingen zweifeln lassen und gleichzeitig dafür sorgen, dass man sich mit bestimmten Themen auseinandersetzt, sind meistens die, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben, ganz gleich, ob einem das Buch nun hundertprozentig zusagte oder nicht. So verhält es sich auch mit dieser Geschichte, denn obwohl ich einige Schwächen gefunden habe, ist dieses Buch doch in jedem Fall lesenswert und braucht sich nicht hinter bekannteren Werken, die das selbe Thema behandeln, zu verstecken. Obwohl es etwas schnell erzählte und sich das Buch beinahe schon etwas zu schnell lesen ließ, war ich überrascht, wieviel Gefühl und Nähe von Bredow zwischen die Seiten bringen konnte, denn trotzdessen, dass das Buch eher kurz ist, fand die Protagonistin Amanda schnell einen Platz in meinem Herzen.

Die Geschichte ansich und auch die Lösung selbst ist natürlich nichts Neues. Schwester liebt Bruder und andersherum, die beiden lieben sich heimlich und werden irgendwann erwischt - ich denke, da verrate ich nicht zu viel. Wer Bücher dieser Art kennt, wird vermutlich auch wissen, wie es ausgehen wird und das fand ich ein wenig schade, weil es sehr vorhersehbar ist. Neben diesem typischen Schema fand ich allerdings die Figuren sehr interessant gezeichnet und da sie sich den Stereotypen weitesgehend widersetzen, blieb das Buch trotz Vorhersehbarkeit spannend und faszinierend.

Allen voran ist Protagonistin Amanda eine sehr ehrliche, direkte und liebevolle Persönlichkeit, die sich nichts sagen lässt und stark ist. Mir gefiel ihre etwas derbere Art und die Tatsache, dass sie alles was sie dachte, auch sagte. Auch Ludvig war ein interessanter Charakter, auch wenn er sehr vorhersehbar war. Was mich allerdings doch sehr störte, war, dass den Figuren das Betrügen anscheinend nicht sehr schwer fiel und Amanda sich letztendlich sogar mit einem verheirateten Mann einlässt. Diese Moral hat mir zwar nicht so ganz geschmeckt, aber ich habe darüber hinwegsehen können, da mich die Geschichte ansonsten sehr zu fesseln wusste.

Wie schon beschrieben, gelingt es der Autorin einwandfrei Gefühle zu vermitteln und zwar so, dass man als Leser spürt, wie sich ein Knoten in der Bauchgegend bildet und man sich fragt, warum die Liebe zwischen Bruder und Schwester eigentlich verboten ist. Ich habe jedes Gefühl der beiden Protagonistin nachvollziehen können, was die Geschichte sehr realitätsnah macht. Allerdings hätte man manche Szenen mehr ausbauen können, denn insgesamt ging mir das Geschehen doch etwas zu schnell voran.

Fazit:
Wieviel Magie und Leidenschaft ein Stück Schokolade hat, dass man nicht haben darf, zeigt Katarina von Bredow hier eindringlich. Mit einer Offenheit, viel Charme und Humor, aber auch einer tiefgründigen und bedrückenden Stimmung erzählt sie von dem Tabuthema Geschwisterliebe und auch wenn manches zu schnell vom Tisch fällt, so hat sie es doch geschafft, mich zu fesseln. Ihre Figuren sind glaubwürdig und direkt, was mal etwas anderes und erfrischend war, jedoch auch einige Schwächen mit sich brachte. Wer sich mit solchen verbotenen und sehr schwierigen Themen auseinandersetzen will, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen, obwohl es ein ähnliches Schema verfolgt, wie viele Bücher dieses Genres.
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am 27. Mai 2012
Da dieses Buch wirklich fast nur gute Rezensionen hatte und ich die Inhaltsangabe wirklich ansprechend fand, kaufte ich mir das Buch daraufhin.

Die Story fand ich einfach nur wunderschön. Sie wird aus der Sicht von Amanda erzählt, die in Ludvig, ihren Bruder verliebt ist. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr mitgefühlt und mitgeweint, sie hat mir so leid getan, weil sie nicht ihren Gefühlen nachgeben durfte.

Dies zeugt natürlich auch von der guten Erzählweise der Autorin, denn sie hat einen wirklich fesselnden Schreibstil, von den man kaum loskommt.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat sich so natürlich angefühlt, ich habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert, obwohl das natürlich nicht so sein sollte.

Ein Buch, das ich nur empfehlen kann.
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am 28. Juli 2006
Vor ca. 9 Jahren lieh ich mir das Buch von einer Freundin und war fasziniert. Ich las es gleich mehrmals hintereinander. Man liest von einer wunderschönen Liebesgeschichte und weiß gleichzeitig, dass diese Liebe "abartig, pervers, unnormal,..." ist. Trotzdem kann man sich Amandas und Ludvigs Gefühlen nicht entziehen. Man kann Amandas zerrissenheit förmlich spüren. In den letzten Jahren dachte ich oft daran dieses Buch selbst zu kaufen, konnte mich aber nicht mehr an den Titel erinnern. Vor einigen Tagen fing ich nun an intensiv nach diesem Buch zu suchen und wurde zum Glück fündig. Wieder verschlang ich es innerhalb weniger Std. und war erstaunt, dass ich es heute, mit 24 Jahren noch mindestens genauso gut finde wie mit 15. Ich finde, das ist für ein "Jugendbuch" doch eine recht erstaunliche Leistung!
Ich kann nur sagen, dass dieses Buch absolut lesenswert ist. Man sollte sich als Erwachsener nicht davon abhalten lassen, dass es unter die Kategorie Jugendbücher fällt. Man würde ein wirklich gut geschriebenes, absolut fesselndes Buch verpassen.
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am 22. Juni 2002
... würd ich sagen lies dies Buch!
Kann mich nur anschliessen. Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren mal verstaubt in der Bibliothek aus dem Regal gefischt, Ohne jeglichen Einband und Inhaltsangabe liess mich nur der Originaltitel "Syskonkärlek" (dt. Geschwisterliebe) neugierig werden. Da musste es um mehr gehen - es wurde der Renner in der Schule! Selten habe ich ein Buch gelesen, was mich so gefesselt hat, dass ich die ganze Nacht hindurch gelesen habe und mir dabei soviel zum lachen und zum weinen gleichzeitig zumute war. Die Geschichte von Amanda und Ludvig geht unter die Haut: eine Liebe die durch ihre Heimlichkeit noch stärker wird und so hart von gesellschaftlichen Normen gestraft wird.
Jeder, der schon einmal Himmel und Hölle der Liebe erlebt hat wird sich in diesem Buch wiederfinden.
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