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am 9. Oktober 2006
Steinsuppe ist ein Buch, das ein Thema behandelt, das wohl jeder schon einmal erlebt hat: Misstrauen. Ein einsamer, hungriger Wolf erbettelt sich bei einer gutmütigen Henne einen Platz am Feuer. Er möchte lediglich eine Steinsuppe kochen, sagt er. Ob man ihm trauen kann? Nun, bei den anderen Tieren regt sich erst einmal tiefes Misstrauen. Der Wolf und Steinsuppe? Ob er nicht doch vielleicht eher Hühnersuppe bevorzugt? So kommt es, dass sich ein Tier nach dem anderen in dem Haus der Henne einfindet um unauffällig ein Auge auf den Wolf zu werfen. Und irgendwie sind sie doch alle auch ein wenig neugierig, was eine Steinsuppe denn nun sein soll.

Und da die Steinsuppe doch ein wenig fade schmeckt, steuert jedes Tier eine Zutat bei. Das Haus wird immer voller, der Suppentopf füllt sich. Und am Ende... Nun, alles möchte ich hier ja nicht verraten. Aber vielleicht ist genau das, das Geheimnis des Buchs. Denn auch hier wird längst nicht alles verraten. Die Geschichte lässt sich ganz vielseitig deuten und dadurch kann man beim Vorlesen wunderbar diskutieren.

Zum Beispiel ob der Wolf wirklich böse ist. Hat er vorgehabt die Henne zu fressen? Oder ist er vielleicht einsam? Das Buch gibt keine klare Antwort. Doch zwischen den Zeilen findet man so manches geschrieben. Aber am Besten bildest du dir deine Meinung selbst!
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am 30. März 2004
Kurioser Weise bin ich nicht der Meinung, daß das Hauptthema des Büchleins allein das Misstrauen ist. Vielmehr geht es, so denke ich, darum, durch die soziale Komponente des gemeinsamen Kochens und Essens das Misstrauen dem Fremden gegenüber aufzulösen. Klar ist der Wolf als nicht allzu angenehmer Zeitgenosse bekannt... In aller erster Linie kommen die Tiere aus Neugierde, nicht unbedingt um die Gans zu schützen, sondern, wie Nachbarn so sind...um mal zu gucken und nach dem Rechten zu sehen. Und dann steuert jeder durch Rat und (Zu-)Tat seinen Beitrag zum Gelingen des Festmahls bei. Ich finde es ist ein wunderschönes Buch, zum interkulturellen Lernen.
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am 8. Februar 2015
Inhalt: Die Henne bekommt Besuch von dem Wolf. Er sagt, dass er mit ihr eine Steinsuppe kochen möchte. Nach und nach kommen immer mehr Tiere dazu…
Rezension: Auch dieses Buch habe ich im Rahmen des FLY-Projektes in den Vorschulklassen vorlesen. Die Geschichte ist sehr spannend und regt die Kinder zum Nachdenken ein. Außerdem lädt sie wieder dazu ein, sie mit verteilten Rollen nachzuspielen. Ganz nebenbei lernt man auch noch die verschiedenen Tiere kennen und erfährt etwas über verschiedene Gemüsearten und das kochen einer Suppe. Das Ende des Buches ist so offen, dass es den Kindern frei steht zu überlegen, was sie denken, was der Wolf vorhatte… Dabei können sie ihre Argumentationsfähigkeiten schulen. Damit eignet sich auch dieses Buch wieder sehr gut für den Sprach-Förder-Unterricht. Ein weiteres Highlight ist das besonders große Format dieses Bilderbuches. Aus allen diesen Gründen kann ich das Buch wirklich empfehlen.

[...]
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am 10. März 2016
Die Geschichte fällt nicht mit der Tür ins Haus. Das Kind muß sich den möglichen Inhalt selbst erarbeiten. Der Wolf ist ein Wolf. Das Huhn ist Futter. Aber er ist alt und fast zahnlos. Kämen nicht all die Nachbarn des Huhns zu Besuch, wären diese nicht aufmerksam mit ihrem Freund und seinem Wohlergehen, was wäre dann passiert? Das Ende der Geschichte ist besonders schön. Der Wolf geht enttäuscht und wird nie mehr gesehen. Dann klopft er in einem anderen Dorf bei einem Truthahn an...
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am 2. Juli 2013
Das vielschichtigste, tiefgründigste, weiseste und in den Interpretationsmöglichkeiten nicht zu übertreffende Bilderbuch!

Dieses Buch "spricht" (wenn man es will) so viele Themen an, wie nie sonst im Bilderbuch gesehen - Angst, Mut, Vorurteile, Risiko, Alter, Sterben, Fremdenfeindlichkeit, Glück, anders Sein.....

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es von Platz eins meiner Hitliste verdrängt wird - falls jemand von was Besserem weiß, ich schaus mir gerne an!!
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So nah können Argwohn und VErtrauen sein, dass man schließlich gar nicht mehr weiß, was man glauben soll.
Und dies ist vielleicht die Quintessenz aus diesem so brillanten Kinderbuch, das sich ebenso für Jugendliche und Erwachsene einsetzen lässt:
Möchtest Du einen anderen Menschen kennenlernen, bedarf es ein gehörigen Portion Vertrauen und ein ausreichendes Maß an Misstrauen. Nicht alles, was einem versprochen wird, ist wirklich wahr und gut.
Nach und nach kommen immer mehr Tiere zum Wolf und kreieren mit ihm eine "Steinsuppe", wozu der Wolf eigentlich den geringsten und doch wichtigsten Teil beisteuert: einen Stein.
Der Wolf geht schließlich so lautlos wie er gekommen war und man fragt sich, was das Ganze eigentlich sollte. Geht es darum, dass die Mächtigen einen ausnutzen, dass sie arglistige Hintergedanken haben, dass sie uns nur zum Arbeiten und zum Zeitvertreib brauchen? Das Buch gibt hier keine klare Antworten.
Und so ist diese Parabel ein ganz besonderes Buch: es weckt Phantasien, es ruft zum Widerspruch und zum eigenen Nachdenken auf. Und schließlich wird es - in gemeinsamer Runde vorgetragen - eine ideale Diskussionsgrundlage über Machtverhältnisse, Angst und Vertrauen sein.
Die herrlich frischen und sympathischen Bilder sind hier die Krönung eines Werkes, dass in jedes Kinder- und Jugendzimmer gehört, um im Konflikt zwischen "Gut" und "Böse" die Suppe schließlich gemeinsam auszulöffeln! Erfahrung gibt es hier satt!
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am 22. Februar 2016
Selten hat mich ein Kinderbuch so zum Nachdenken angeregt, wie die "Steinsuppe". Eine wunderbare Botschaft für den Frieden und gegen Misstrauen und Vorurteile. Ich habe noch lange über die Geschichte nachgedacht und auch mein kleiner Sohn (3 Jahre) will die Geschichte immer und immer wieder vorgelesen bekommen, auch wenn er die Tragweite der Geschichte vielleicht erst später gänzlich verstehen kann. Gerade in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, die nicht selten von Fremdenhass beeinflusst wird, ist die "Steinsuppe" eine echte Offenbarung; ein Bild einer besseren Welt.
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am 14. Mai 2016
Ein wunderbares Buch über Vorurteile - oder den Mut und die Neugier, sie zu überwinden. Dabei gibt es manch spannenden Moment. Meine Kinder (3+5) lieben es. Aber auch locker für Erwachsene zu gebrauchen.
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am 28. Dezember 2014
und solche die es noch werden wollen !
Eine herrliche, geistreiche Geschichte über (verständliches ) Misstrauen, Vorurteile aber auch Neugierde und Mut.
Ob der Wolf es wirklich auf das Huhn abgesehen hat bleibt offen und lässt sich in alle Richtungen deuten. Jedenfalls führt diese ungeplante Begegnung zu einem spontanen und geselligen Abendessen alter Freunde bei dem sich alle köstlich amüsieren (kommt uns Alten auch nicht unbekannt vor ...).
Erwähnenswert sei auch noch die pädagogisch wertvolle Zusammensetzung der Suppe mit viel Gemüse ;-)
Die Illustrationen sind genial und diese doch recht komplexe Handlung in eine kindgerechte Geschichte zu packen verdient die Höchstnote.
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am 16. September 2014
Der alte Wolf besucht ein Dorf, wo lauter Tiere wohnen. Dort holt er den Stein aus dem Sack und......... zum Schluß sitzen alle Tiere gemütlich um einen dampfenden Kessel mit Gemüse(!)suppe, zu der jedes Tier was beigesteuert hat. Gemütlich!
Schönes Buch und sehr zu empfehlen
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