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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
15
4,1 von 5 Sternen
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am 12. Oktober 2011
Also ich lasse mal die ZUsamenfassungaus, da genug Zusammenfassungen schon geschrieben wurden;)

Also ich bin hin- und wegerissen von dem Buch. Es ist einfach nur empfehlenswert. Ich hab mich sogar so fesseln lassen zu Ende des Buches, dass ich heut doch wirklich in die falsche Bahn eigestiegen bin und durch das Lesen erst nach 40 min gemerkt habe, dass ich in die falsche Richtung fahre (und das nur, weil ich gerade das Buch ausgelesen hatte!)

Der Schreibstil ist einfach gehalten, aber trotzdem wunderbar zu lesen und auch gut an den Leser angepasst. DIe Sprache Alissas (wie wohl ein Junkie spricht) wurde nich durchs ganze Buch gezogen, sondern beschränkte sich auf die Dialoge miteinander und zu sich selbst (das zweite Ich).

Die Geschichte hat mich einfach nur gefesselt. Sie war realistisch beschrieben und ich war dann doch schockiert, wie schrecklich Drogen sein können. Ich bin schockiert und fasziniert gleichzeitig, wie bildhaft und nah man sich das vorstellen konnte und ich habe mit Alissa bis zu letzten Moment zusammen gekämpft.

Also ich bin weiß jetzt wirklich nicht, ob das Buch empfehlenswert ist für Jugendliche, weil es dann doch ganz schön naja sagen wir hart ist und die Themen auch einem sehr nahe gehen, ich denk aber mit starken Nerven und naja die Jugendlichen sind ja auch nicht mehr so unreif wie man glaubt, denk ich vielleicht auch für den ein oder anderen geeignet, wodurch man wirklich sieht, was Sucht mit einem machen kann. Vielleicht versteht auch der ein oder andere, warum manche zu der einen oder anderen Tat greifen. Mir hat es in vielen Dingen die Sicht verändert und vielleicht Sehe ich auch die Sicht mit ein wenig anderen Augen anch der Geschichte.

Einfach einmal versuchen. 5 Daumen von mir hoch!

LG MOppel
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am 30. Juni 2016
Dieser Jugendroman von Anna Kuschnarowa ist eine fesselnde und spannende Lektüre, jedoch konnte die Autorin den Spannungsbogen nicht durchgehend aufrecht erhalten und es entstanden öfters uninteressante Szenen.
Alle Handlungen sind leicht nachvollziehbar und der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut.
Im Buch geht es um ein Mädchen (Alissa), das durch ihre Freunde zu den Drogen kommt und eine Typveränderung durchmacht ->(Alice). Diese Typveränderung wird durch einen immer wieder auftretenden inneren Monolog gut dargestellt. Optisch wird dies kenntlich gemacht durch eine andere, fett gedruckte Schriftart.
Das Buch wurde in Jugendsprache geschrieben. Ich würde es aber erst ab einem Alter von 13 Jahren empfehlen.
Bei mir hat das Buch leider das Interesse nicht ganz so stark geweckt, aber das ist bei jedem unterschiedlich.
Insgesamt betrachtet ein lesenswertes Buch.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Januar 2012
Direkt zu Beginn serviert die Autorin dem Leser erst einmal das Ende der Geschichte, um die Geschichte dann rückblickend zu erzählen. Eigentlich mag ich dies nicht sonderlich, da es häufig einiges an Spannung aus dem Geschehen nimmt. Im Falle von 'Junkgirl' war dies jedoch anders, denn hier hat es mich nicht so sehr gestört wie sonst. Die Autorin schafft es von Anfang an einen Spannungsbogen aufzubauen und ihn auch zu halten. Und obwohl mir einerseits völlig klar war, was passiert, war ich andererseits einfach neugierig und gespannt darauf, was Alissa erleben wird.

Alissas familiäre Situation wird sehr gut beschrieben, und man erhält ein gutes Bild von ihrem Leben. Einem Leben im goldenen Käfig, welches ich selbst nicht leben wollen würde. Nachdem Alissa Tara kennenlernt, beginnt sie sich zu verändern und sie beginnt auch zu rebellieren und die Gitter des goldenen Käfigs geraten gehörig ins wackeln. Diese Veränderung und die inneren Prozesse, welche in Alissa vorgehen, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Nachvollziehbar beschreibt die Autorin auch, wie Alissa mit den Drogen in Verbindung kommt und was sie daran reizt, sie auszuprobieren. Obwohl ich selbst Drogen nichts abgewinnen kann und die Neugierde darauf nie verspürt habe, konnte ich nachvollziehen, wie Alissa in den Bann der Drogen und der schillernden Pseudorealität gezogen wurde. Und gerade dieser Punkt macht Alissas Geschichte für mich zu einer sehr authentischen Geschichte.

Der Schreibstil von Anna Kuschnarowa lässt sich gut lesen. Sie verwendet kurze und prägnante Sätze und verliert sich nicht in langen Beschreibungen. Zu Beginn habe ich dies als etwas gefühlskalt empfunden, finde es jedoch inzwischen als Stilmittel sehr gelungen. Die kurzen, manchmal abgehackt wirkenden Sätze verdeutlichen einfach, wie gefühlsreduziert Alissa durch die Drogen bzw. im Rausch ist.

Und auch wenn man zu Beginn der Geschichte schon weiß, wie sie enden wird, fand ich das eigentliche Ende des Romans durchaus gelungen. Allerdings kam es mir etwas zu plötzlich und ich hätte mir einige Seiten mehr gewünscht um einen Einblick zu erhalten, was zwischen dem Ende von Taras und Alissas Geschichte und dem Ende des Romans passiert ist.

Fazit:

'Junkgirl' von Anna Kuschnarowa ist modern geschrieben und behandelt eine zeitlose Thematik. Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, denn er verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe und macht die Geschichte authentischer. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und beim Lesen kam ich mir manchmal selbst vor, wie in einem bunten, verzogenen Farbrausch. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ein Minuspunkt war für mich jedoch das plötzliche Ende.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Oktober 2011
Als Tara in das leben von Alissa tritt verändert sich für diese alles.
Alissa, eine schüchterne 16-Jährige, ist sofort fasziniert von der huskyblauäugigen, wilden, aufregenden Tara, in die sie sich Hals über Kopf verliebt ohne an die Konsequenzen zu denken ' Alissas Eltern, erzkonservativ, können Alissas rebellisches Verhalten nicht dulden und wollen sie in ein Internat in Brandenburg stecken.
Alissa, deren Liebe zu Tara sich zu einer regelrechten Obsession entwickelt hat, nimmt Reißaus von zu Hause und taucht mit ihrer Geliebten in Berlin unter.
Von nun an können beide tun und lassen was sie wollen und versinken immer weiter im Drogensumpf, in dem Tara schon vor langer Zeit gelandet ist.
Eine Party jagt die nächste und die schillernde Welt der beiden Teenager zerbröckelt nach und nach immer mehr. Die finale Katastrophe rückt immer näher.
Mit 'Junkgirl' hat Anna Kuschnarowa ein unglaublich aufwühlendes Buch geschrieben, das einen guten und glaubwürdigen Einblick in eine Welt gibt, die erschütternd ist, vor der man aber nicht die Augen verschließen darf.
Alissa wird immer mehr in diese Welt voll von harten Drogen, Prostitution und Gewalt gezogen, bei der es um das eigene Überleben geht und vor allem darum, wie man sich möglichst schnell den nächsten Stoff besorgen kann.
'Junkgirl' erinnert sehr an Christiane F.s 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo', was vor allem am Schauplatz Berlin und der Thematik Drogenabhängigkeit liegt.
Es ist erschütternd, beklemmend und auch nachdenklich machend und lässt sich gut und zügig lesen.
Das ernste und brisante Thema wurde gelungen und glaubwürdig umgesetzt, wenn auch ich einige Handlungen was das Verhalten von Tara und Alissa betrifft nicht ganz nachvollziehen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht ihre Probleme habe, aber manches war mir einfach nicht ganz schlüssig.
Der Wandel war aber dann wieder nachvollziehbarer, den Alissa durchlebte, da ihre Unterdrückung und Intoleranz durch die Eltern gut dargestellt wird und ihr Freiheitsdrang nur verständlich war.
Leider fand ich aber keinen großen Draht zu den beiden Hauptprotagonisten. Anstatt mit ihnen zu fühlen, hatte ich eher Mitleid mit Alissas Schwester Pia und Taras Oma, die für mich die wahren Leidtragenden der Geschichte und der Abstürze der beiden Jugendlichen waren. Ihr Schicksal war zwar hart, detailliert und erschütternd beschrieben, aber dennoch ließen mich die beiden als Protagonisten kalt.
'Junkgirl' ist ein gutes Buch, dessen Geschichte wie eine Spirale ist, die immer mehr ihren Höhepunkt zusteuert und dann im großen Fall endet.
Das Ende ist tragisch aber passend und hat dadurch Authentizität und Glaubwürdigkeit.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es glaubhaft den Wandel und Fall eines jungen Mädchens zeigt, das unterdrückt von der eigenen Familie sich in eine Liebe zu einer älteren Drogenabhängigen stürzt für die sie nicht unsichtbar, sondern lebendig ist und damit ihr eigenes Schicksal besiegelt.

4 von 5 Sternen!
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am 27. September 2013
Drogenbücher kennen wir alle. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" hat auch fast jeder gelesen. Der Absturz zum Heroin ist also nichts Neues.

Vom Schreibstil darf man nicht zu viel erwarten. Das Niveau ist ein einfaches und doch eindringlich. Die Bilder, die beim Lesen kommen, erinnern an "Reqiuem for a Dream".

Die Geschichte ist hier das entscheidende. Das Buch ist mit seinen 200 Seiten sehr kurz und schnell ausgelesen. Das ist das Problem. Die Liebe von Alisson und Tara ist eine ganz Besondere. Wie diese entsteht ein wunderbarer Moment. Das Problem ist: es geht zu schnell. Dieses Buch hätte unglaublich viel Pontential gehabt, wäre es nur - nur etwas - länger gehalten worden.

Besonders schön finde ich die Geschichte um Tara, wie sie immer wieder versucht, ihre Freundin und letztlich ihre Beziehung vor den Drogen zu schützen. Hier hätte man meiner Meinung nach ansetzen sollen. Diese Seite ist endlich mal eine andere in den unzähligen Drogen-Geschichten und das kommt mir viel zu kurz.

Das Buch hat mich gefesselt. Da es sehr flüssig und einfach zu lesen ist und die Handlung stetig voran schreitet, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Trotz meiner Kritik gebe ich 4 Sterne und kann es nur weiter empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Januar 2013
Alissa und Tara nehmen den Leser sofort gefangen. Müssen sie auch bei der geringen Seitenanzahl. Es gelingt ihnen mühelos. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Alissa erzählt. Der Leser erfährt, wie sie Tara kennen lernt, lieben lernt und wie sie dann abrutscht in den Sumpf von Drogen, Gewalt und Erniedrigung.
Das Erzähltempo ist unglaublich hoch. Ich habe selten ein Buch erlebt, in dem die Tage einerseits nur so vorbeirauschen, man andererseits aber trotzdem einen guten Bezug zu den Charakteren aufgebaut hat und mit ihnen lacht und leidet gleichermaßen. Es gelingt der Autorin mit dieser Variante des schnellen Erzählens den Leser das gleiche Gefühl zu geben, das wohl auch Alissa hat, denn auch an ihr rauschen die Tage nur so vorbei, nachdem sie eingetaucht ist in diese neue - ihr unbekannte - Welt.
Die gesamte Handlung erzählt uns Alissa im Prinzip aus der Rückschau. Doch diese Rückschau nimmt über neunzig Prozent des gesamten Buches ein. Das "Jetzt", also die Gegenwart wird immer wieder eingeschoben in Form eines inneren Monologs oder eher eines inneren Zwiegesprächs der Protagonistin.
Die Autorin beschränkt sich auf relativ wenige Charaktere. Natürlich Alissa, dazu Tara und einige wenige wichtige Nebencharaktere. So findet der Leser sich schnell zurecht und wird nicht von einer Unzahl an Namen verwirrt. Das ist bei der Seitenzahl auch notwendig, sonst wäre die Geschichte wohl schon vorbei, bevor der Leser sich eingelesen hat.
Natürlich wird hier ein sehr krasses Thema geschildert. Drogen sind der Mittelpunkt, der hier verhandelt wird. Und schnell wird klar, dass es nicht um einmaliges Kiffen geht. Nein, Drogen jeglicher Art spielen eine Rolle. Kiffen, Koks, LSD und ähnliches, aber dann auch Heroin. Und diese Stoffe bringen weite Felder und großes Leid mit sich. So ergeben sich weitere Themenfelder wie Prostitution, Gewalt und Erniedrigung. Dabei wird weder inhaltlich etwas geschönt, noch die Sprache einem Schriftdeutsch zu sehr angepasst. Nein, hier bekommt der Leser vor Augen gestellt, wie es wirklich ist. Das lässt diesen sicher nicht unbewegt zurück.
Natürlich haben wir es trotzdem immer noch mit einem Jugendbuch zu tun, aber meine Empfehlung wäre, jedem Jugendlichen, der dieses Buch liest, ein begleitetes Lesen anzubieten. Jeder sollte die Möglichkeit haben über den Inhalt und die Handlung zu sprechen und damit nicht allein gelassen zu werden.
Das Ende gestaltet die Autorin, zumindest was Alissa angeht, sehr offen. Nachdem die Geschichte, die die Protagonistin uns im Rückblick berichtet, ein Ende gefunden hat, gibt es einen etwas längeren Abschnitt aus der Gegenwart. Dort wird knapp ihre jetzige Situation zusammengefasst, die sich der Leser aber beinahe schon aus den Einschüben zwischendurch erschließen konnte. Aber ihr weiteres Schicksal und ihre weiteren Entscheidung werden offen gelassen, sodass es viel Raum für eigene Spekulationen und die eigene Phantasie gibt. Für manch einen sicher zu viel Raum, aber andererseits stellt auch dieser Punkt, das wahre Leben da. Welchen Weg sie einschlägt, wird für Alissa immer ein Kampf bleiben.

Fazit: Eine rasante Geschichte mit einem so hohen Erzähltempo, wie ich es selten vorher erlebt habe. Der Autorin gelingt es, das darzustellen, wie es wirklich da draußen - auf den Straßen der Großstädte und in den Häusern normaler Familie - zugeht. Natürlich bleiben es Ausnahmen. Aber es gibt diese Schicksale.
Ein bewegendes Buch, das zum Nachdenken anregt und sicher gut geeignet ist, gerade auch Jugendlichen die Gefahr, die Drogen mit sich bringen, darzustellen.
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am 21. April 2012
Alissa ist in einem sehr strengen und behüteten Elternhaus aufgewachsen. Sie hat kaum Freiräume und alles läuft nach ganz klaren Strukturen ab. Mit ihrer großen Schwester versteht sie sich eigentlich ganz gut. Klar, das ist auch kein Kunststück, denn die ist immer die Ruhe in Person, immer lieb und nett und man kann sich quasi gar nicht mit ihr streiten. Eigentlich hat Alissa nur den einen Wunsch: Sie will etwas erleben und neues kennenlernen. Sie will wissen, wie es sich anfühlt beliebt zu sein und dazuzugehören und auf Partys eingeladen zu werden. Und dann lernt sie Tara kennen. Das Mädchen ist mit ihrer scharzen Kleidung, Nieten und Netzstrumpfhosen und ihrer coolen, lässigen Art das ganze Gegenteil von Alissa. Kein Wunder, dass sie sich wie magisch angezogen von ihr fühlt und sich sogar in sie verliebt. Dass Tara diese Liebe erwidert, ist der Anfang vom Ende und der Untergang von Alissa...
Dafür wird gleichzeitig Alice geboren und Alice giert nach Spaß, Party, Rausch und Drogen...

Die Gestaltung des Covers ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Auf schwarzem Hintergrund sehen wir bunte Farben durcheinander gewirbelt. Genau so, wie man sich einen Rausch vorstellen könnte.

Mit "Junkgirl" halten wir eine traurige Geschichte über das Ausbrechen, Untergang, Liebe, Verrat und vor allem die Folgen in den Händen. Es ist hart mitanzusehen wie schnell man in den Sog von harten Drogen gezogen wird, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Und wir lesen über Menschen die vom Rausch ganz schnell sehr kaputt gemacht werden. Hierbei handelt es sich auf keinen Fall um leichte Kost. Wir erleben das Geschehen aus Sicht von Alissa, die erzählt wie sie ihre Kindheit erlebt hat, wie sie sich in Tara verliebte, abgerutscht ist und es doch noch geschafft hat der Sucht zu entfliehen und vor allem Alice in ihr selbst fernzuhalten. Alice ist das Junkgirl in ihr, Alice ist das ganze Gegenteil von Alissa und Alice giert immer wieder Party und Drogen...

Die Autorin nimmt in diesem Jugenbuch kein Blatt vor den Mund. dass der Leser leicht in einem Rutsch durch die Geschichte kommt, liegt nicht unbedingt an der geringen Seitenanzahl, sondern eher daran, dass man als Leser von Anfang an gefesselt ist. Sobald man den ersten Schock über die derbe Ausdrucksweise der Protagonistin bereits im Prolog überwunden hat, kommt man von dem Buch einfach nicht mehr weg, bis man auch die letzte Seite gelesen hat. Die harten Worte in der Erzählung machen das Ganze sehr realitätsnah und authentisch. Der Schreibstil selbst ist flüssig, locker und leicht.

Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen! Es handelt sich hier um ein Jugendbuch, dass sehr stark an "Wir Kinder vom Bahnhofzoo" von Christiane F. erinnert. Die Autorin hat es geschafft, mir als Leser die Gefühlswelt von einem jungen Mädchen, das mal eben in die harte Drogenszene komplett abrutscht, richtig hart, aber sehr gut nachvollziehbar zu vermitteln. Ich litt mit Alissa und ihren Freunden mit und muss sagen, dass ich am Ende doch noch lange über "Junkgirl" nachdenken musste. Und das ist ein Punkt, der für mich ein gutes Buch ausmacht!
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am 16. März 2012
Inhalt:
Alissa verliebt sich in Tara, weil sie so ganz anders ist als die Anderen. Um Taras Zuneigung und Aufmerksamkeit zu bekommen tut Alissa alles ' sie nimmt sogar Drogen. Aus Alias Sicht bekommen wir nun ihr Leben mit den Drogen beschrieben.
Rezension:
Ich bin durch eine Postkarten-Werbung in einem anderen Buch auf diesen Titel aufmerksam geworden. Leider hat das Buch mich nicht so überzeugt. Die Geschichte an sich finde ich spannend und auch, dass das Buch aus Sicht von Alissa selbst erzählt wird, gefällt mir gut. Aber die Inhalte der Geschichte haben mich nicht wirklich ünerzeugt und die Art und Weise wie Alissa schreibt gefällt mir nicht so gut. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Buch Jugendliche ansprechen kann und sie noch einmal neue aufrütteln kann, wie gefährlich der Umgang mit Drogen ist und wie leicht man in ihren Sog gerät.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. November 2011
Die 15 jährige Alissa wächst überbehütet in einem konservativen Elternhaus auf. Unter ihren Supereltern und den Supergeschwistern fühlt sie sich jedoch fehl am Platz. Dass sie gerne mit Jungs spielt wird unterbunden, ihre Kleidung wird ihr vorgeschrieben und all ihre Freizeitaktivitäten geplant und möglichst noch überwacht. Sogar von der Schule wird sie täglich abgeholt.

Als die zwei Jahre ältere Tara an Alissas Schule kommt, ändert sich alles.
Alissa ist fasziniert von Taras Art, von ihrer Kleidung und von ihrer selbstsicheren Unnahbarkeit. Nie hätte sie gedacht, dass gerade dieses Mädchen sich mit einem grauen Mäuschen wie ihr abgeben würde, und sie schwebt auf umso höheren Wölkchen, als Tara genau dies tut.
Leider ist der Fall aber umso tiefer.

Anna Kuschnarowa hat in ihrem Buch ein wahrscheinlich immer aktuelles Thema neu aufgelegt, was sicher auch mal wieder nötig war.
Sehr authentisch beschreibt sie die Gefühle eines jungen Mädchens, das sich unverstanden, ungeliebt, ausgestoßen und gegängelt fühlt. In solch einem Zustand braucht es oft nicht viel, um ein Leben in komplett andere Bahnen zu lenken oder es sogar vollends zu zerstören. Leider verpuppt sich der rettende, rauschende Engel nämlich viel zu oft zu einen düsteren Todesengel.
Das Zitat auf dem Buchrücken hätte dies nicht besser ausdrücken können:
"Die Zeit mit Tara war die großartigste Zeit meines Lebens. Und die beschissenste."

Die Sprache, die die Autorin für dieses Thema gewählt hat finde ich sehr passend. Da werden keine unangenehmen Details verschönt oder weggelassen, und die Gefühle kommen schonungslos zu Geltung.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Besonders, weil deutlich gemacht wurde, dass auf die anfänglichen euphorischen Glücksgefühle immer das heulende Elend folgt, sobald Drogen im Spiel sind.
Ich fand Alissa sehr gut und glaubwürdig dargestellt, wie sie sich immer mehr in Alice verwandelt hat.
Es ist arg bedrückend, zu lesen, wie sich ein Mensch unter Drogeneinfluss derartig verändert. Wie schnell es geht, dass er nur noch auf ein Ziel hinsteuert. Den nächsten Schuss. Darüber vergisst er alles, was ihm irgendwann mal wichtig erschien, und sämtliche Grenzen werden immer schneller überschritten.

Auch der Schluss hat mir gefallen. Ein Junkie bleibt eben immer ein Junkie, egal wie lange er clean ist. Etwas anders, als ein offenes oder interpretationsfähiges Ende, hätte da auch gar nicht gepasst.
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am 4. November 2011
Die 15-Jährige Alyssa ist die Jüngste einer streng religiösen Familie in Berlin. Ihre Eltern reglementieren als Mitglieder einer evangelischen Freikirche ihr Leben: von der Freizeitgestaltung über die Klamottenauswahl - Alyssa darf nichts selbst entscheiden. Allerdings passte sie gefühlt schon immer weniger gut in dieses Leben als ihre 'perfekten' Geschwister. Hat sie schon als Kind lieber mit Jungens als mit Puppen gespielt und sieht jetzt ein Studium eher als Lebensziel als eine Hochzeit und viele Kinder. Fakt ist, Alyssa fühlt sich in ihrer Familie und der Kirchengemeinde wie ein Alien.

Dann kommt die zwei Jahre Ältere Tara neu an ihre Schule und Alyssa ist von Beginn an von diesem Mädchen fasziniert. Denn Tara ist all das, was Alyssa nicht ist: sie trägt dunkle sexy Klamotten in einer Mischung aus Punk und Gothiklook, ist groß, dunkle geschminkt, gepierct und versprüht eine Mischung aus Coolness und Traurigkeit. Obwohl Alyssa es kaum glauben kann, freundet sich Tara mit ihr an. Hals über Kopf verliebt sie sich in diesen geheimnisvollen, düsteren Engel und auch Tara ist von der kleinen, weltfremden blonden Alyssa extrem angetan.
Doch in Taras Leben ist nur oberflächlich alles cool und ok. Sie hat bei einem Autounfall ihre Eltern verloren, lebt nun bei der alten und überforderten Großmutter und führt mehr und mehr ein Partyleben mit steigendem Konsum aller möglichen Drogen, inklusive gerauchtem und geschnupften Heroin.

Als Alyssas Eltern sie auf ein Internat in Brandenburg stecken wollen, weil sie mit ihrer Tochter einfach nicht mehr zurecht kommen, reißt Alyssa aus. Sie zieht zusammen mit Tara in eine Wohnung - finanziert von Taras ererbtem Geld. Und dann fängt ein wildes Jahr voller Partys und Drogen an und aus der braven, kleinen Alyssa wird die wilde, rotzfreche, drogenkonsumierende Alice (im Wunderland). Doch irgendwann ist das Geld aufgebraucht und die beiden Mädchen kommen nicht mehr los vom 'Golden Brown'. Und ganz schnell rutschen sie bei ihrem Weg zum nächsten Kick aus dem Wunderland immer tiefer und tiefer in Richtung Abgrund...

Aufmerksam auf Anna Kuschnarowas Junkgirl hat mich das bunte und tolle Cover gemacht. Titel und Farben machen einem gleich klar, dass es um Drogensucht geht, doch das Wie, also die Umsetzung des Themas, hat mich einfach interessiert. In späten Teenagerjahren habe ich Bücher über Drogen, Räusche und die Wirkweise von psychisch aktiven Substanzen in Massen verschlungen. Und mal ehrlich, wer interessiert sich an der Schwelle zum Erwachsen werden nicht für alle Arten des Ausbruchs aus dem alltäglichen Leben?
Anna Kuschnarowa gelingt es in Junkgirl, eine bewegende Geschichte über die Liebe und die Sogwirkung von Drogen zu erzählen. Dabei schafft sie es oft, selbst in den übelsten Situationen einen Funken Humor aufblitzen zu lassen. Darüber hinaus hat mir die Sprache von Junkgirl richtig gut gefallen. Die Höhenflüge eines Drogenrausches auf Heroin und die Niederungen eines kalten Entzuges - sprachlich brillant und anschaulich erlebt der Leser alles hautnah aus Alyssas/Alices Sicht. Einziges Manko, ist für mich das sehr offene Ende. Die in Rückblenden erzählende Alyssa will Alice und die Drogen, für die sie steht, loswerden, doch ob ihr das gelingt, ist und bleibt fraglich. Auch wenn ich den dramaturgischen Aspekt dahinter nachvollziehen kann, hätte ich doch gerne gewusst, wie es Alyssa weiter ergeht. Trotzdem ist Junkgirl wie es das Cover verspricht: hell und dunkel, wild und berauschend - einfach empfehlenswert.
Fazit: 4,5 Sterne.
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