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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
40
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. April 2013
.. und leider auch noch das letzte. Leere Seiten. Ersatz wurde angeboten, trotzdem sehr ärgerlich. Leider hats mein Sohn zu schnell ins Altpapier und ich konnte das geforderte Beweisfoto nicht liefern. Also gabs auch kein Geld zurück. Für den schnellen Versand und das unproblematische Lösungsangebot trotzdem 2 Sterne.
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am 14. März 2010
Im Jahre 1192 haben die Christen Jerusalem an den arabischen Sultan Saladin verloren. Der jüdische Kaufmann Nathan lebt zu jener Zeit in der heiligen Stadt und wird noch im gleichen Jahr von arabischen Fanatikern ermordet.
In dem Hörspiel "Nathan und seine Kinder" erinnern sich die Menschen in seiner Umgebung an den Verstorbenen und zugleich an ihre eigene Vergangenheit. Da ist seine Tochter Recha, die von einem jungen Tempelritter aus einem brennenden Haus gerettet wird und sich heftig in ihn verliebt. Ihre Amme Daja erzählt von ihrer strapaziösen Reise aus dem fernen Deutschland ins gelobte Land. Die Schwester des herrschenden Sultans kommt ebenso zu Wort wie Nathans alter arabischer Freund Al-Hafi. Und jede Person hat einen anderen Blick auf Nathans Schicksal und seine Vergangenheit. So entsteht ganz ungezwungen ein lebendiges Bild vom Alltag und von der Geschichte der seit vielen Jahrtausende von drei Religionen beanspruchten "heiligen Stadt".

Miriam Pressler erzählt den klassischen Stoff von Gotthold Ephraim Lessing auf eine wunderbar kluge und brillant unkonventionelle Art. Bekannte, Freunde und Familienangehörige berichten aus ihrem und aus Nathans Leben. Und stets geht es dabei um die Notwendigkeit von religiöser Toleranz und das das nicht immer leichte Miteinander der drei großen Religionen in einer Stadt. Es geht aber auch um Liebe, um Freundschaft, Hass und das ganz normale, alltägliche Leben vor mehr als 800 Jahren.

Die Sprecher, u.a. Julia Nachtmann (alias Recha), Hans Löwe (der Tempelritter) und Barbara Nüsse (Daja), geben jeder Figur ihre Konturen und würzen die Story mit viel Intonation. Ein gelungenes Hörbuch über die Koexistenz der Religionen - klassischer Stoff, aktuell und brisant bis zum heutigen Tag!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Januar 2012
"Nathan, der Weise" das dramatische Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing stammt aus dem Jahr 1779. Als Theaterstück wurde es 1783 in Berlin uraufgeführt und ist bis heute eines der meistgespielten Stücke an deutschen Theatern geblieben. Die Stelle im dritten Akt, in der der Jude Nathan die Frage des Sultans Saladin nach der einzig wahren Religion mit einer Geschichte, der sog. "Ringparabel", beantwortet ist berühmt. Mirjam Pressler hat mit ihrem Roman "Nathan und seine Kinder" das Werk von Lessing neu erzählt und den Inhalt für ein junges Publikum spannend und lesbar gemacht.

Jerusalem um 1192. Der reiche Kaufmann Nathan kehrt von einer Handelsreise in sein Haus zurück. Seine Tochter Recha ist nur knapp dem Tod entronnen. Als es in seinem Haus brannte, konnte sein geliebtes Kind in letzter Minute gerettet werden, durch einen Tempelritter dessen Leben selber gerade erst vom Sultan Saladin verschont worden war. Auf Wunsch Saladins wird Nathan in den Palast gebeten. Der wohlhabende Händler vermutet, dass er die Kriegskassen des Fürsten auffüllen soll. Doch es kommt anders. Nathan wird von den Bewohnern Jerusalems auch "der Weise" genannt. Saladin fragt ihn nicht nach Geld. Er will seine Weisheit testen und bittet ihn mit den Worten: "Da du nun so weise bist: so sage mir doch einmal- was für ein Glaube, was für ein Gesetz hat dir am meisten eingeleuchtet?", die Frage nach der einzig wahren Religion zu beantworten.

Mirjam Pressler hat sich für ihre Neuerzählung des klassischen Stoffes einige Figuren des Stückes herausgepickt und lässt diese als Ich-Erzähler fungieren. Daja, die Christin die als Gouvernante im Hause Nathans angestellt ist. Recha, die Tochter Nathans. Der Tempelritter. Den Derwisch Al Hafi, der hier aber kein Bettelmönch, sondern ein Verwandter Saladins und dessen Berater ist. Sittah, die Schwester Saladins. Zu diesen hat Pressler neue Figuren erfunden um den Roman anschaulicher zu machen. So berichten zusätzlich der Diener Geschem. Elijahu, Nathans Verwalter und Abu Hassan ein Hauptmann des Fürsten Saladin. Die beiden Hauptfiguren des Stückes, Nathan und Saladin, kommen nicht zu Wort.

Ich habe beide Werke parallel gelesen. Zuerst Lessing, dann die jeweils korrespondierenden Stellen im Roman um einen direkten Vergleich zwischen dem Original und der Variation zu haben. Pressler schreibt ihn ihrer Nachbemerkung: "Zudem erscheinen Lessings Figuren doch sehr im Dienst der Gedanken zu stehen, die er verbreiten wollte; die Menschen als Charaktere kommen mir dabei zu kurz. Mein Bedürfnis war es, sie etwas lebendiger darzustellen." Pressler hat den Figuren tatsächlich Leben eingehaucht. Ihnen Wünsche, Sehnsüchte und Gefühle verliehen. Das Argument, das dies bei Lessing nicht der Fall wäre, teile ich jedoch nicht. Auch aus der jahrhundertealten Version gehen die Intentionen und Leidenschaften der Figuren, meines Erachtens, deutlich hervor

Presslers Abwandlung kann man mühelos konsumieren. Die Sprache ist einfach und in der Wortwahl dem historischen Hintergrund sehr gut angepasst. Ihre Absicht den Alltag zur damaligen Zeit plastisch zu schildern um die Figuren "in eine soziale Wirklichkeit einzubetten" ist ihr ebenfalls hervorragend gelungen. Mit Abu Hassan hat sie eine Figur des fanatischen Glaubenskriegers eingeführt, da ihr die Figuren bei Lessing zu "idealisiert" erschienen. Mit dieser Figur ändert sich bei ihr aber auch der Ausgang des Stückes. Der glücklichen Auflösung aller Konflikte bei Lessing stellt sie ein traumatisches Ende entgegen. Das hat mich verwundert und auch etwas befremdet.

"Nur wo mir die Handlung zu fantastisch und nicht mehr logisch erschien, habe ich mir erlaubt, sie zu verändern und so weiterzutreiben, wie sie meines Erachtens eher hätte ablaufen können." schreibt die Autorin im Nachwort. Sicher ist Lessings Handlung idealistisch, aber keineswegs unlogisch. Er führt sein Stück ganz im Sinne seiner Überzeugung der Aufklärung, des Humanismus und der Toleranz zu Ende. Sein Ergebnis wird von Vernunft, Menschlichkeit und Respekt der Kulturen untereinander geprägt. Presslers Schluss mag realistischer sein, aber er erstickt den Funken der Hoffnung, den Lessing anzündet, im Keim.
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am 10. April 2016
Mirjam Presslers Roman ist einfach genial!
Er enthält Lessings Botschaft der Ringparabel, verzichtet aber auf fünf Akte, die für viele Schülerinnen und Schüler eine Tortur sind.
Er gibt ein anschauliches Bild vom Jerusalem der Zeit der Kreuzzüge.
Er fügt mit Geschem eine Figur ein, die die Handlung bereichert, mit Abu Hassan den Typus des fanatisierten Terroristen.
Er macht Recha (nach der Ermordung von Nathan) zur Hauptfigur, die als junge emanzipierte Frau verstanden hat, worum es geht.
Mit großem Respekt vor Lessing: Presslers Roman ist besser, lebensnäher, besser lesbar, sprachlich treffender, aktueller, altersgemäßer!
Zu diesem Roman gibt es inzwischen viele gute Materialien für den Unterricht, unter anderem den Lektürebegleiter von Buchner.
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am 28. Juli 2016
Mir hat das Buch gut gefallen und ich denke, es ist für den Einsatz in einer Realschulklasse zu gebrauchen. Leider habe ich noch keine praktische Erfahrung machen können.
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am 4. November 2015
Gerade in Zeiten, in denen wir immer mehr herausgefordert werden, mit dem "Anders-sein" umzugehen, ist dieses Jugendbuch eine wirklich lohnenswerte Lektüre.
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am 14. April 2014
alles prima, sehr gute Qualität,vielen Dank, es hat mich gefreut bei Ihnen bestellen zu können, besten Dank und freundliche Grüße Ihre Kunden
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am 24. Dezember 2015
Ich möchte gern mal wissen, wer das für die Schule zur Pflicht gemacht hat, Lessing ist doch eindeutig besser zu lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Januar 2011
Die Geschichte von Nathan und seinen Kindern wird hier auf vier CDs erzählt. Pressler springt in ihrem Buch von Kapitel zu Kapitel zu einem neuen Erzähler. Das Hörbuch wird dementsprechend von mehreren Sprechern gelesen. Dazu ist zweierlei zu sagen: 1. Die Geschichte an sich wird durch den ständigen Perspektivwechsel bereichert. Sie nimmt etwas an Schwung zu und bietet genau das, was die Geschichte allgemein will: Die Menschen und Anhänger verschiedener Religionen treten in Dialog miteinander, bauen dadurch Vorurteile ab, die sich nur halten können, wenn keiner etwas vom anderen weiß, und werden individualisiert. D.h. man sieht nicht einfach Christ, Muslim oder Jude, sondern das einzelne Individuum, das zwar zu einer dieser Religionen gehört, das aber vor allem Mensch mit vielen Eigenschaften ist, die man kennenlernen kann und muss. 2. Leider nehmen die Sprecher der Geschichte gleichzeitig auch wieder Schwung, weil nicht durchgehend Könner am Werk sind. Ich will nun nicht auf jemanden Bestimmtes den Finger zeigen, aber nicht alle Stimmen haben mir gut gefallen. Teilweise sind sie etwas eintönig. Daher ziehe ich einen Stern ab. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Geschichte generell wertvoll ist und viel gelesen werden sollte. Man hat es nicht nur mit weisen Menschen wie Nathan zu tun, sondern -- neben einigen unangenehmen Gestalten -- auch mit Menschen wie Du und ich. Damit meine ich beispielsweise ein Kindermädchen, dass zwar ihr Herz auf dem rechten Fleck hat und Nathan gegenüber loyal sein will, aber irgendwann von so einer Sehnsucht nach ihrer Heimat gepackt wird, dass sie ihn verrät. Die Themen des Buches sind Themen der Menschheit. Denn obwohl die Geschichte im 12. Jh. spielt, hat sich nicht viel verändert (bis auf die Tatsache, dass mit Nathan wohl der letzte Weise gestorben ist). Es geht um Liebe, Freundschaft, Familie, Loyalität, Dankbarkeit, Tod, Trauer und immer wieder um Vorurteile und deren Abbau. Pflichtlektüre ab 12.
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am 18. März 2012
Die durchwegs positiven Rezessionen verleiteten mich dazu, das Buch zu lesen und evtl als Lektüre in der Schule in Erwägung zu ziehen. Aber weit gefehlt: Dieses Buch würde sich allerhöchstens in der SekII dazu eignen, es mit dem Original zu vergleichen und die 'Neuauflage Nathans' Stück für Stück auseinanderzunehmen. Die Darstellung der Daja ist mehr als misslungen. Daja wird hier nicht als schwärmerische (von Lessing durchaus negativ gemeint!) Christin hingestellt, die bis zuletzt an ihrem alten, überholten und starren christlichen Denken festhält, was sie letztlich dazu treibt, Nathan zu verraten. Diese wie auch andere durchwegs christliche Figuren erhalten bei Lessing einen negativen Beigeschmack, was nicht zuletzt daran ersichtlich ist, dass die starren christlichen Figuren letztlich keinen Platz in der großen Familienzusammenführung am Ende erhalten. Ach ja, ich vergaß, die Familienzusammenführung gibt es ja im neuen Buch gar nicht - stattdessen wird Nathan ermordet! Lessing dreht sich gerade im Grab um...
Ich bezweifle stark, dass die Autorin das Original Lessings jemals gelesen bzw. dessen Inhalt wirklich durchdacht und verstanden hat. Dazu ist nicht nur nötig, die Ideen der Aufklärung, sondern auch die Biographie Lessings (das Werk stellt eine klare Kritik an überzogenen und festgefahrenen religiösen Ansichten - wie sie die Kirche repräsentiert - dar; mit diesen Ansichten wurde Lessings selbst konfrontiert) zu kennen.
Mit der Aufführung von 'Nathan der Weise' als erstes Stück nach dem Zweiten Weltkrieg setzte man ein deutliches Zeichen. Mit 'Nathan und seine Kinder' setzt die Autorin höchstens das Zeichen, die mehr als 200jährige Erfolgsgeschichte Lessings mit Füßen zu treten.
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