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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
39
4,8 von 5 Sternen
Lauf, Junge, lauf: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. Mai 2017
Der anfangs 8-jährige Srulik haut aus dem Warschauer Ghetto ab und schlägt sich mehr oder weniger alleine durch. Er nimmt eine neue Identität an: Er gibt sich als polnischer Christ Jurek aus. Zeitweise lebt er im Wald, dann wieder arbeitet er auf Bauernhöfen, wo er im Stall schläft, aber immerhin etwas zu essen hat.
Das Schicksal des Jungen basiert auf einer wahren Begebenheit.
Obwohl Jurek wirklich viel mitmachen und erleiden muss, kam bei mir beim Lesen keine Stimmung, kein Gefühl auf wie das bei den meisten anderen Büchern der Fall ist. Liegt wohl daran, dass Uri Orlev eigentlich nur recht emotionslos die äußere Handlung wiedergibt; die Personen aber erscheinen emotionslos und distanziert. Man kann sich in dieses Buch nicht richtig einfühlen. Oder ist das beabsichtigt? Spiegelt die Sprache bewusst die emotionale Kälte der NS-Zeit wider?
Was ich auch merkwürdig finde: Jurek hat seine neue Identität anscheinend so sehr verinnerlicht, dass er sich nach nur wenigen Jahren nicht mehr an seinen eigentlichen Vor- und Nachnamen erinnern kann! Ebenso weiß er nicht mehr, wieviele Geschwister er hat, wie jene und ihr Dorf hießen. Wäre für mich realistisch, wenn Srulik 0 bis 3 Jahre alt gewesen wäre. - ???
Mein Fall jedenfalls ist das Buch nicht so recht. Die Berichte und Erzählungen von Zeitzeugen sind natürlich wichtig, aber wohl nachhaltiger und eindrücklicher, wenn man sich emotional einfühlen kann und nicht nur erlebte Fakten aneinandergereiht werden. Es gibt meines Erachtens bessere Bücher zu dem Thema.
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am 11. Januar 2007
Dem 9-jährigen jüdischen Jungen Jurek gelingt die Flucht aus dem Warschauer Ghetto. Auf sich alleine gestellt hat er keine geringere Aufgabe, als in dem von deutschen Nazis besetzten Polen zu überleben. Er lernt das Leben im Wald kennen, wo er sich von Tieren und Früchten ernährt. Er schließt sich anderen Kindern an, die er leider genauso wieder verliert, wie einige erwachsene Menschen, die ihm eine Zeit lang Unterschlupf gewähren. Seine innige Freundschaft zu einem Tier wird sehr bewegend geschildert. Er freundet sich mit auch einigen russischen Soldaten, und sogar mit einem deutschen Soldaten an, welchen er lieb gewinnt. Während seiner Odyssee gerät an gute Menschen, aber auch an solche, die ihn mit brutaler Härte den Nationalsozialisten auszuliefern trachten. Er erlebt den menschenverachtenden Judenhaß der Nationalsozialisten seelisch und körperlich.

Als Leser sehnte ich mich mit Jurek nach dem nächsten Stückchen Brot, nach einem menschlichen Herzen, das sich ihm in Hilfsbereitschaft zuwendet, nach einem warmen Unterschlupf für die Nacht und sehr nach dem Ende des Krieges, damit der Überlebenskampf dieser kleinen geschundenen Seele endlich in Sicherheit und Frieden münden darf.

Ob die Geschichte ein solches Ende für den Leser bereithält oder nicht, wird nicht verraten.

"Lauf, Junge, lauf" ist ein einfach zu lesendes, aber tiefe Spuren im Herzen hinterlassendes Buch, das ich als erwachsener Leser gerade auch den Erwachsenen gerne und mit sehr guter Bewertung weiterempfehle.
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am 14. März 2014
Ich hatte das Buch gekauft, um es meinen beiden Söhnen (knapp 8 Jahre und 9 1/2 Jahre) vorzulesen, denn sie interessieren sich für den 2. Weltkrieg und die Judenverfolgung. Ein Buch, in dem ein jüdischer Junge in den polnischen Wäldern überlebt, schien mir geeignet, weil hier ein ernstes Thema mit Abenteuern im Wald kombiniert ist.
Nach wenigen Seiten wurde ihnen das Buch aber zu aufregend und bedrohlich. Ich lese es jetzt alleine weiter und bin froh, dass ich es nicht mehr vorlese, denn im Verlauf der Geschichte stirbt der Vater und der Junge verliert eine Hand usw.
Ich denke, das Buch ist geeignet für Jugendliche, auch für solche, die nicht besonders gerne lesen, denn es ist recht leicht geschrieben mit kurzen Sätzen und ohne komplexe Handlung: Der Leser begleitet einfach den Jungen über viele Monate auf seiner Flucht vor den Deutschen, es gibt dabei keine zusätzlichen Handlungsstränge.
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am 10. März 2011
Folgende Rezensionen sind im Rahmen der Behandlung des Buches im Deutschunterricht der 7. Klasse an einem Gymnasium entstanden. Vielleicht können sie anderen Jugendlichen und Erwachsenen bei der Lektüreauswahl helfen. Die Rezensionen sind nur sprachlich korrigiert worden und spiegeln die Meinung meiner Schüler wieder.

In dem Buch 'Lauf, Junge, lauf!' von Uri Orlev geht es um einen Jungen, namens Srulik, der auf der Flucht vor deutschen Soldaten ist. Er lebt immer woanders und lernt verschiedene Menschen kennen, die ihm helfen, und welche, die ihn verraten. Ich finde das Buch traurig, tragisch und spannend. Man kann mit Srulik weinen, lachen und Angst haben. Man kann sich richtig in Srulik hineinversetzen. Wenn ich das Buch lese, habe ich das Gefühl Srulik helfen zu wollen. Doch dann findet er selbst einen Ausweg. Das Buch ist schön und spannend erzählt. Es ist aber auch sehr traurig zu sehen mit welchen Problemen die Menschen früher zu tun hatten. In der Lektüre verfolgt man den 2.Weltkrieg hautnah mit. Das finde ich toll an dem Buch. (Henrike)

In dem Buch vom Autoren Uri Orlef geht es um einen jüdischen Jungen namens Srulik, der während des 2. Weltkrieges aus dem Ghetto in Warschau flieht und danach in der Landschaft und den Dörfern ums Überleben kämpfen muss. Das Buch gibt einen weitreichenden Einblick in das Leben während des 2. Weltkriegs, wie schwierig es war dort zu leben, wie grausam dieser Krieg war und wie grausam Juden verfolgt wurden. Es wird geschildert wie deutsche Soldaten ganze Dörfer niederbrennen, nur um einen jüdischen Jungen zu fassen. Dieses Buch war nicht unbedingt mein Fall, weil ich diese Art von Büchern nicht mag, da sie auf der Wahrheit beruhen. Eben jener Srulik (später Jurek und Joram) erzählte dem Autor seine Geschichte. Sie ist teilweise sehr traurig und das begründet meine Meinung. Leuten die sich für den 2. Weltkrieg interessieren, würde ich ihnen das Buch empfehlen, denn es ist sehr aufschlussreich die Geschichte dieses Krieges aus der Sicht eines Juden erzählt zu bekommen. Für Leute die solche Geschichten nicht mögen, würde ich ihnen davon abraten, denn es ist, wie schon gesagt, sehr traurig. Im Großen und Ganzen ist das Buch trotz meiner persönlichen Bedenken durchaus gelungen. (Aziz)

Ich fand das Buch "Lauf Junge lauf" sehr gut, weil es spannend geschrieben ist, ähnlich wie eine Abenteuergeschichte. Es ist sehr aufregend und spannend, wenn Jurek aus dem Ghetto flieht oder als die Jungenbande beim Stehlen erwischt und daraufhin von einem Hund gejagt wird. Die ernste Seite des Buches handelt vom Nationalsozialismus und wie es den Juden damals erging. Man erfährt viel über die Geschichte, ohne sich zu langweilen. Das Buch erzählt von einem sehr traurigen Thema: Jurek verliert seine Familie, wird verletzt und leidet Hunger. Viele Leute verraten ihn, wodurch ihm stets Gefahr droht. Es gibt aber auch positive Erlebnisse, z.B. als ihm geholfen wird und er viel Menschlichkeit erfährt. Man verliert nie die Lust am Lesen, weil man immer mitfiebern kann und gespannt auf die weitere Handlung ist. Das Buch macht Mut und Hoffnung, dass man trotz vie-ler Schicksalsschläge aus seinem Leben noch etwas machen kann z.B. Jurek, der nach Ende des Krieges die Möglichkeit hat in die Schule zu gehen und zu studieren. (Ben)

Uri Orlev erzählt eine faszinierende, auf einer wahren Handlung basierende Geschichte über einen jüdischen Jungen in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Hauptperson heißt Jurek und ist ungefähr neun Jahre alt, als er aus dem Warschauer Ghetto flieht. Er hat keine Familie mehr und muss sich nun alleine durch die Welt schlagen. Jurek trifft neue Freunde und Leute, die ihn verraten und Leute, die ihn bei sich aufnehmen. Er bewältigt viele Gefahren und Abenteuer, sodass es nicht am Lesespaß mangelt. Mich packt vor allem seine Entschlossenheit, sich nicht aufzugeben, sondern immer weiter zu machen. Diese optimistische Einstellung gefällt mir, denn sie zeigt, dass man nie aufgeben soll, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Was mich allerdings stört, ist, dass die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit oft ausgeblendet werden, bzw. nur indirekt Einfluss auf die Geschichte nehmen. Alles in allem ist es ein sehr spannend erzähltes Buch, in dem man mit Jurek trauert oder ihn wegen seiner optimistischen Einstellung bewundert. (Benny)

In der Geschichte 'Lauf, Junge, lauf' von Uri Orlev geht es um einen Jungen, der Jurek bzw. Srulik heißt. Dieser flieht während des Zweiten Weltkriegs aus dem Warschauer Ghetto und verliert dabei alles: Sein Zuhause, seine Familie und seine Freunde. Nun ist er auf sich alleine gestellt und muss sich alleine durch die Wälder schlagen, um vor den Deutschen zu fliehen. Er zieht von Dorf zu Dorf, um zu arbeiten und damit sein Brot zu verdienen. Aber oftmals wird er verraten und muss weglaufen. Eines Tages gerät er mit seiner Hand in eine Maschine und sein Arm muss amputiert werden. Dennoch hört er nicht auf sich durchzukämpfen und überlebt den Krieg. Mir hat das Buch gefallen, denn es basiert auf einer wahren Geschichte. Außerdem ist es gut geschrieben und dabei passieren oft unerwartete Dinge. Außerdem ist das Buch von Anfang an spannend geschrieben und man muss nicht erst 50 Seiten lesen, bevor es spannend wird. Im Buch habe ich zudem gelernt, wie brutal die Verfolgung der Juden früher war und wie viele Deutsche die Juden behandelt haben. Note 1-
(Quentin)
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am 8. April 2017
Ein sehr bewegendes Buch, das meine 8. Klässler mit Begeisterung gelesen haben. Teilweise harte Kost, aber durch eine gute Aufarbeitung im Deutsch- und Geschichtsunterricht lassen sich wichtige Erkenntnisse gewinnen. Empfehlenswert!
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am 20. April 2016
Ich habe dem Buch vier Sterne gegeben, es hat mir gut gefallen. Es ist spannend geschrieben und ich konnte mich gut in die Hauptperson Srulik hinein versetzen.
Das Buch erzählt viel über die Judenverfolgung, in der Zeit, während des Zweiten Weltkrieges. Srulik erlebt schreckliche Dinge, aber es wird ihm auch immer wieder geholfen. Es gibt immer wieder auch Hoffnungsschimmer für ihn. Er nimmt auf seiner Flucht vor den Deutschen, den Namen Jurek Staniak an und uns ist durchgängig ein sehr sympathischer Junge.
Das Buch ist nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet. Für dass, was Srulik alles passiert, es es besser verständlich, wenn der Leser von der damaligen Zeit, Vorkenntnisse hat.
Es ist keine frei erfundene Geschichte, sondern beruht auf Tatsachen.
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am 3. August 2017
Episodenhaft erzählt Uri Orlev Jureks Flucht aus dem Warschauer Ghetto, seinen Überlebenskampf in Wäldern und seine Arbeitseinsätze bei verschiedenen Familien. Da das Buch eher in Kurzgeschichten geschrieben wurde, fehlte mir etwas der zusammenhängende (Spannungs)Bogen. Auch empfand ich den Schreibstil/Übersetzung in Anbetracht der Thematik als etwas unterkühlt. Daher hat mich das Werk leider nicht ganz so mitgerissen wie erhofft. Die Altersempfehlung 12-15 Jahre finde ich goldrichtig.
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am 8. März 2016
Wir lesen gerade das Buch im Deutschunterricht. Ich bin in der 7. Klasse.
Die Geschichte gefällt mir sehr gut, es ist spannend und an manchen Stellen auch traurig, sodass man einfach weiter lesen muss, um zu erfahren wie die Geschichte denn weiter geht.
Kann es nur weiterempfehlen
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am 26. März 2008
Es gibt unzählige Bücher über die Schicksale von jüdischen Kindern. Mit "Lauf, Junge, Lauf" ist Uri Orlev ein beeindruckendes Buch gelungen. Eine Geschichte über den neunjährigen Jungen Jurek, dem die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt und der sich von nun an alleine durchs Leben schlägt. Er trifft Menschen, die ihm helfen, aber auch Menschen, die ihn verraten. Wem kann er überhaupt trauen? Trotz harter Rückschläge schafft es Jurek, sich nicht unterkriegen zu lassen. Abenteuer und Zeitgeschichte gehen in dem Buch eine Symbiose ein. Ein Buch für jung und alt geeignet, das hervorragend für den Geschichtsunterricht in Schulen geeignet ist.
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am 15. Januar 2012
Ich möchte gar nicht so sehr auf den Inhalt eingehen. Es geht um einen jüdischen Buben, der aus dem KZ entkommt. Mein 15-jähriger Sohn, der sonst kaum für Bücher zu begeistern ist, hat, nachdem er die ersten 20 Seiten mir zuliebe gelesen hatte, halbe Tage auf der Couch verbracht - lesend...!!!
Also offensichtlich ein packendes Buch für junge Leser.
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