Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
25
4,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. April 2005
Eins dieser Bücher, das ich angefangen habe, obwohl ich doch eigentlich gar keine Zeit zum Lesen hatte... und wie ich sie nach ein paar Seiten hatte! Wie sonst ließe es sich erklären, dass ich es nur noch für so wichtige Dinge wie Essen und Schlafen aus der Hand gelegt habe? Es ist sogar Straßenbahn mit mir gefahren....
In ein paar Tagen ist der sechzigste Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald durch alliierte Truppen - und Kordon deckt mit seinem Buch ein Kapitel auf, das die wenigsten bisher kennen.
Doch von Anfang an: Jule und Paul sind die besten Freunde, und das bleibt auch so, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, obwohl Julian Jude ist. Mit Hilfe seines Freundes und dessen Familie überlebt er den zweiten Weltkrieg in Berlin als "U-Boot", als Untertaucher. Jule hat es geschafft, die Zeit der Nazis zu überstehen, ohne deportiert zu werden. Doch jetzt, als die Russen in der Stadt sind, werden er und Paul festgenommen, weil sie sich gegen eine Ungerechtigkeit wehren. Beide kommen ins Konzentrationslager Buchenwald, aus dem einer von beiden nicht mehr wiederkehren wird. Wenn es nicht tatsächlich Belege dafür gäbe (und die sind auch Kordons Buch beigelegt), dass in Buchenwald tatsächlich auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg Juden inhaftiert wurden und auch starben, würde man wohl denken, da hätte jemand zu viel Phantasie.
Bis zum Ende will man nicht glauben, dass die Geschichte so ausgeht. Aber so ist es nun einmal, und es ist gut, dass auch einmal diese Seite gezweigt wird. Es geht dabei nicht um ein gegen einander rechnen der Verbrechen der Nazis und der der Russen, das wird wohl kaum Kordons Anliegen gewesen sein!
Klaus Kordon versteht es, mit Sprache und Geschichten zu fesseln, und obwohl sich das Buch im Buchladen zum Beispiel unter Jugendbuch findet (wohl, weil es die Geschichte einer Freundschaft zweier junger Menschen erzählt), kann ich es jedem, der die Geschichte nicht einfach vergessen will, nur empfehlen.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2006
Ich habe während der Lektüre dieses Buches mein Erwachsensein schlicht vergessen und dank des hervorragenden Schreibstils von Klaus Kordon die Geschichte mit den Augen eines Jugendlichen erleben dürfen; eines Jugendlichen, um den sich das Netz des Nationalsozialismus immer enger zuschnürt. Es ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem jüdischen und einem nichtjüdischen Jungen. Beide müssen sich auf existentielle Weise mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen. Von beiden fordert er auf unterschiedliche Weise große Opfer. Ein weiterer erschütternder Teil der Handlung spielt sich in der sowjetisch besetzten Zone in einem ehemaligen KZ ab, das von den Russen als Internierungslager genutzt wurde.
Als Leser war ich auch ganz emotional mit in die tiefe Freundschaft der beiden Hauptcharaktere eingebunden und ersehnte mir zutiefst ein "Happy End".
Kordon verknüpft die Geschichte auch mit vielen historischen Daten (wie z. B. Reichspogromnacht), die sehr einprägsam beschrieben werden. Im Anhang befindet sich ein Glossar, das ich während der Lektüre immer wieder mit Gewinn "aufgesucht" habe.
In jeder Hinsicht ist "Julians Bruder" ein Buch, das ich mit 5 Sternen (wie auch alle meine Vorrezensenten) weiterempfehle.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2004
Dieses Buch über die Freundschaft zwischen einem "deutschen" und einem "jüdischen" Deutschen hat mich sehr bewegt und ergriffen.
Klaus Kordon schreibt auch in diesem Büchern so, daß man sich direkt eingebunden fühlt, sich mit freuen kann und mit leiden muß.
Selten ist Geschichte für Jugentliche so spannend, gefühlvoll und trotzdem informativ geschrieben worden.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2004
INHALT: Berlin nach dem 2. Weltkrieg: Julian (nur Jule gerufen) und seinem Freund werden durch einen unglücklichen Zwischenfall von sowjetischen Soldaten gefangen genommen und mit weiteren Gefangen nach Buchenwald gebracht. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die KZ der NSDAP von den Sowjets zu Gefangenlagern umfunktioniert, in denen sie ihre Gegner inhaftierten. Kordon beschreibt das Leben in diesem Gefangenlager anhand von Jules Erlebnissen. BEWERTUNG: Wie alle Bücher von Kordon hat auch die Erzählung von Jule einen geschichtlichen Hintergrund. Die Erzählung ist einfühlsam, bewegend und spannend. Man fühlt sich beim Lesen in die Hauptfiguren versetzt. Vor allem erfährt man etwas über einen Teil der deutschen Geschichte, der bis jetzt noch nicht jedem bekannt ist. Ich habe bei einer Lesung von Kordon nur einen Auszug von „Julians Bruder" gehört, aber ich war so gefesselt, dass ich mir das Buch auf jeden Fall kaufen werde. Ich bin der Meinung, es lohnt sich dieses Buch zu lesen!!
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2006
Jule und Paul - zwei Jungs die im November 1928 geboren wurden. Sie wachsen - fast als Zwillinge - Berlin auf. Dort mit der Machtergreifung Hitlers änder sich einiges. Julian muss die Schule verlassen - und erfährt hier zum ersten Mal, dass er Jude ist - obwohl er evangelisch getauft wurde. Das Leben für die jüdische Bevölkerung wird immer schwieriger - doch Pauls Eltern versuchen Julians Familie so weit wie möglich zu unterstützen. Jule kann untertauchen und überlebt den Krieg als "U-Boot". Neben der Sorge um Paul, leidet seine Familie natürlich auch unter dem Krieg - sein Vater ist an der Front und Paul wird später selbst eingezogen. Paul und Jule überleben beide den Krieg. Doch leider ist ihr Leidensweg noch nicht vorbei - beide kommen ins ehemalige KZ Buchenwald, in dem die Sowjetunion ein Internierungslager eingerichtet hat. Hier beginnt für beide eine sehr schwer Zeit!

Die tiefe Freundschaft von Jule und Paul hat mich tief bewegt! Klaus Kordon hat es wieder einmal geschafft, dass ich mich in die Rolle von Paul (ich-Erzähler) hineinversetzt habe und mit Paul und all den Menschen die ihm lieb sind mit!

Nebenbei wird dem Leser viel vom geschichtlichen Hintergrund der damaligen Zeit vermittelt. Ein ausführliches Nachwort und ein Stichwortverzeichnis runden das ganze ab!

Ein sehr lesenwertes Buch!!!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2007
Dieses Buch ist toll! Es ist wie so oft bei Klaus Kordon spannend geschrieben und gut zu lesen. Es ist ziemlich dick, das macht es erst recht lesenswert. Die Handlung ist auch sehr interessant:

Ein ungefähr dreizehnjähriger Junge in Berlin, Paul, der seinen Freund, der Jude ist, nicht verlieren möchte und mit seiner Familie versucht, Julian und seine Eltern vor dem KZ zu retten. Doch er muss miterleben, wie die Häuser in seiner Umgebung gnadenlos ausgebombt werden, Julians Eltern schließlich doch festgenommen werden, seine Freundin getötet und wie sein Vater an der Front gebraucht wird. Doch er verliert die Hoffnung nicht. Nachdem der Krieg zuende ist, Julian überlebte, denn sie hatten ihn in der Wohnung und später auch in Ruinen von zerbombten Häusern versteckt, werden die beiden bei einem Versuch Pauls Schwester aus den Händen der sowjetischen Soldaten zu retten, festgenommen und in das ehemalige KZ Buchenwald verschleppt. Dort müssen sie Hunger, Krankheiten und andere Feinde überwinden und zusehen, wie immer mehr Kranke vor ihren Augen dahinsterben.

Das Buch ist so fesselnd, dass man sich wirklich zusammenreißen muss, um aufzuhören. Ich empfehle es sehr, da man unter anderem viel über die Kriegs- und Nachkriegszeit erfährt.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2009
Ich persönlich finde, daß man für Klaus Kordons Romane nie zu alt ist. Trotzdem schreibt er vor allem für junge Leute - und das, wie ich finde, besser, als es jeder andere zeitgenössische deutsche Schriftsteller tut.
Denn er zeigt nicht nur, "wie es wirklich gewesen ist", er erzählt nicht nur nüchtern und spannend zugleich: Er hat auch eine Meinung dazu, und zwar die, daß man sich seine Meinung immer selber bilden soll. Seine Protagonisten sind nämlich keine Idole, sie irren sich und machen ziemlich häufig Fehler. Aber drei Eigenschaften machen es leicht, ihnen trotzdem zu folgen: Sie sind selbst jung. Sie geben sich nie mit dem zufrieden, was man ihnen erzählt, sondern wollen die Wahrheit selbst herausfinden. Und sie versuchen gegen alle Schwierigkeiten, ihren eigenen Weg zu gehen - ehrlich, aufrecht, mit Herz, Hirn und Hand. Dabei bleiben sie aber doch Menschen. Und durch ihre Augen gelingt es Kordon immer wieder, seinem Leser Epochen und ihre Umstände begreiflich zu machen, die längst vergangen sind. So in seiner "Trilogie der Wendepunkte", so im "Krokodil im Nacken" und eben auch in "Julians Bruder".
Denn Paul, Julians Beinahe-Bruder und Ich-Erzähler, wird nicht zum Nazi. Das macht ihn noch nicht zum Helden; auch er schwankt, ist unsicher, hat Angst wie tausende anderer auch. Ebenso ist Julian, der Jude, kein edles Opfer, sondern ein Junge aus Berlin, der seinen Verfolgern unter vielen Gefahren entgeht und den doch kein Happy End rettet. Seine Eltern werden deportiert und vergast, Pauls Vater fällt an der Ostfront, seine Freundin verbrennt im Luftschutzkeller, seine Schwester wird von den Russen vergewaltigt, und schließlich verliert er in russischer Gefangenschaft seinen besten Freund. Kein Jugendbuch zeigt die Entsetzlichkeit der NS-Zeit und des Zweiten Weltkrieges so eindringlich, so unerbittlich wie die Geschichte von Paul und Julian. Trotzdem überlebt Paul. Trotzdem findet er Liebe und Leben wieder.
Warum? Weil er es will. Weil er Glück hat. Und weil er immer wieder Menschen begegnet, klugen, anständigen und tapferen, die ihm helfen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2009
Die Lektüre des Buches war sehr anstrengend, da die Schulausgabe stark gekürzt ist. Das weggelassene Geschehen wird mit Zwischentexten erzählt, jedoch fehlen hier zum Teil wichtige Informationen, außerdem zerreißen sie das Lesevergnügen. Der eigentliche Text ist sehr flüssig geschrieben, fantasievoll und so schön zu lesen. Man sollte wohl eher die Langversion lesen!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2007
... würde ich gerne geben für diese bewegende Geschichte über eine Kinder- und Jugendfreundschaft während der Nazizeit. Noch bin ich nicht am Ende des Buches angelangt, halte aber schon Ausschau nach weiteren Büchern von Klaus Kordon. Ebenso wie in "Krokodil im Nacken" erfährt man so viele interessante Details aus einer bestimmten Zeit, die verständlich und überaus spannend beschrieben sind. Geradezu ideal für Jugendliche.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2013
Mir war leider nicht bewusst, dass es sich um ei e gekuerzte Ausgabe handelt. Schade, ich haette bei einer Schulausgabe eher mehr Material erwartet zu den Hintergruenden
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden