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Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. Oktober 2013
Das Buch bietet einen soliden Einstieg ins Thema für die, die an der Wahl des Berufs als Lehrer zweifeln. Doch der Autor hat es sich nicht leicht gemacht: Er versucht ALLE Leser aufzufangen. Die Referendare sowie erfahrene Lehrer, die bereits etliche Dienstjahre hinter sich haben.

Das Problem ist nun, dass kaum ein Leser an allen Seiten des Buches interessiert sein wird, da jeder an seinem individuellen Entwicklungspunkt steht. Die bereits tätigen Lehrer, die an sich selbst zweifeln, werden Balsam in der ersten Hälfte des Buches finden, wenn sie erleichtert lesen, dass auch Kollegen ihre Schwierigkeiten mit diesem Beruf haben. Verunsicherte Personen, die sich in ihrer Not unverstanden und alleine fühlen, versucht der Autor mit Erfahrungsberichten zu stabilisieren. Jemand, der sich mit möglichen Alternativen bereits länger beschäftigt und sich dessen bereits sicher ist, wird hingegen die erste Hälfte des Buches überblättern und sich gleich dem Ideen- und Infoverzeichnis widmen. Denen, welche sich bereits für einen Ausstieg entschieden haben, wird eine Liste möglicher Berufe und weiterer hilfreicher Quellen angeboten. Ein erfahrener Lehrer wird jedoch, nach 20 oder 30 Jahren Schuldienst, wohl kaum einen der Tauglichkeitstests absolvieren, der sich eher an die Studenten und Referendare richtet, um herauszufinden wo und wie sie stehen.

Das waren nur ein paar Beispiele zur Problematik im Umgang mit den Inhalten. Andersrum, knapper formuliert: Jeder wird irgendein Kapitel im Buch finden, das ihn weniger mit Lebenshilfe bereichert, vielleicht sogar langweilt. Die Zielgruppe hat zwar dasselbe Thema, doch die einzelnen Schwerpunkte liegen teilweise weit auseinander, sind breit gefächert.

Anrechnen muss man dem Autor, dass er gute Recherche bezüglich der Quellen geleistet hat. Sicher könnte man viele der Informationen selbst ausfindig machen. Doch man darf nicht vergessen, dass durch dieses Buch manchem Leser sehr viel Arbeit und vor allem Zeit erspart wird.

Dass der Autor selbst Ausbilder ist, finde ich nicht paradox. Im Gegenteil, denn es zeigt, dass er nicht nur in eine Richtung starrt, sondern den Rundrum-Blick behält. Schließlich kann auch er das Schulsystem nicht verändern, muss sich den Anweisungen ebenso beugen und sich anpassen. Er wertet auch Entscheidungen des Einzelnen weder auf noch ab. Seine Informationen sind neutral und sachlich. Das finde ich besonders wichtig, denn man kann für den Lehrerberuf nicht "perfekt ausgebildet" werden. Das klappt vielleicht beim Programmieren von Software, aber nicht bezüglich der Arbeit mit Menschen. Es kommen zu viele kaum beeinflussbare, aber ausschlaggebende Komponenten hinzu, wie Stärken und Schwächen, individuelle Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, ...

3 Sterne, weil dieses Buch kaum ausreicht: Das Thema ist zu breit gefächert. Aber es ist ein einzelner, solider Baustein um am weiteren, ganz eigenen Weg zu basteln.
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am 24. August 2012
Dem renommierten Lehreraus- und fortbildner Thomas Unruh gelingt meines Erachtens mit seinem neuesten Buch erneut ein Glücksgriff. Dass die Berufsgruppe der Lehrerschaft zu der am meisten von Burnout und einer Vielzahl von Erkrankungen betroffenen Gruppe gehört, ist seit der Potsdamer Lehrerstudie unbestritten.
Dem Herausgeber des Buches gelingt es, Anstöße zur Selbstreflexion zu geben und anhand von Fallbeispielen Mut zur Veränderung zu machen. Allein das Wissen darum, dass man noch die Wahl hätte, sich beruflich zu verändern, kann schon zu einer veränderten Haltung führen, sich neu und anders, gesundheitsförderlicher auf das aktuelle Arbeitsfeld einzulassen.
Grob lässt sich das Buch in 2 Teile aufgliedern: 1 "Erfahrungsberichte", 2 " Infos und Tipps"
Beide Teile halte ich für hilfreich. Im 2. Teil seines Buches greift Thomas Unruh die wichtigsten Aspekte aktueller Informationen auf: Self-Assessments für Lehramtskandiodaten, Mögliche Alternativen zum Lehrberuf (sehr konkret und anwendbar), andere Möglichkeiten innerhalb des Schulsystems, Ausstieg - Anregungen zur kritischen Selbstreflexion, Hindernisse erkennen und bewältigen. Fragebögen und Denkimpulse finden sich hier sinnvoll eingebettet.
Ich kann das Buch guten Gewissens all denjenigen ans Herz legen, die selbst im Lehrberuf unzufrieden sind oder Lehrkräfte professionell begleiten. Allen, die sich auf das Buch einlassen, wünsche ich toi toi toi und gutes Gelingen in der Begegnung mit eigenen Wünschen und Zielen.
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am 17. August 2012
Beim Aufschlagen des Buches fällt mir ein Minikatalog vom Beltz Verlag entgegen. Beworben werden tolle Bücher, wie man ein souveräner Lehrer wird. Finde ich komisch. Hat der Verlag einen euen Weg gesucht um seine Kataloge zu verteilen? Das Buch ist inhaltlich flach, zusammengesucht aus dem Internet, mit Reflexionsbögen, die es auch schon im Netz gibt. Und wenn es dann mal spannend wird am Ende des Buches, werden für mich wichtige Themen auf einer halben Seite abgehakt. Hier gehts nur ums verkaufen, weil viele Lehrer auf der Suche sind.
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am 9. November 2015
Für 140 Seiten gibt man bei diesem Buch 20€ aus. Das klingt viel, aber würde sich ja lohnen, wenn einem konkrete Tipps geliefert werden würden,
- wie der Ausstieg aus dem Lehrerberuf konkret aussehen könnte: Was passiert mit der Rente, mit der Krankenversicherung, mit der Verbeamtung?
- welche offiziellen Stellen man fragen kann
- welche Formalitäten man erledigen muss, um einen Ausstieg anzugehen
- ob halbe Ausstiege möglich sind: Reduzierung der Stundenzahl wegen Zweitjob? Was ist hier zu beachten?
All dies bleibt unbeantwortet. Stattdessen gibt es auf den letzten 40 Seiten seichte Reflexionsbögen, mit deren Hilfe man sich klar werden soll, ob ein Ausstieg wirklich angedacht ist, und links zu Internetseiten bzgl. Alternativberufen, die mir jede Suchmaschine auch liefert.
Richtig ärgerlich sind aber die ersten 100 Seiten des Buchs. Hier werden Erfahrungsberichte aufgelistet, die belangloser nicht sein könnten; Lebensläufe und Jammergeschichten, die man in jedem Lehrer-Klage-Forum des Internets zu Hunderten findet. Das ist nicht hilfreich, sondern einfach nur verschwendetes Geld.
Für mich heißt das: Alles auf Anfang!
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am 22. September 2014
Um sich erste Anregungen und weitere Ideen zu holen, ist das Buch gut. Ein Großteil des Buches besteht aus Erfahrungsberichten ehemaliger Lehrer. Für junge Menschen und Leute, die sich nicht gleich selbstständig machen wollen, bietet dieser Teil leider wenig hilfreiches. Die erzählten Lebenswege sind meist durch glückliche Zufälle und viele Umwege gekennzeichnet. Im hinteren Teil des Buches sind dann einige Alternativen zum Lehrerberuf aufgezählt. Das finde ich schon eher hilfreich, könnte aber meiner Meinung nach ausgebaut werden. Für Anregungen und Ideen mit Verweise auf entsprechende Internetadressen ist es gut geeignet. Wenn man noch ganz am Anfang der Überlegungen steht, den Lehrerberuf ganz oder teilweise aufzugeben, ist das Buch sicherlich gut geeignet. Ist man schon etwas weiter, bietet das Buch wenig hilfreiche Tipps. Da sind Internetrecherchen meiner Meinung nach besser geeignet und kosten weniger (Ich hatte für den Preis mehr als so ein sehr dünnes Büchlein erwartet)...
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am 20. August 2014
Ich hab das Buch erst einmal nur begonnen, konnte nach einer langen Phase der Depression aber n o c h nicht weiter lesen. Wer in diesem Beruf arbeitet, könnte hier wichtige Tipps finden. Gerne wieder.
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am 5. Oktober 2013
Tipp: Die Agentur für Arbeit gibt alljährlich Materialien zu den Themen Studien- und Berufswahl heraus, welche bei weitem fundierter sind als das hier rezensierte Büchlein. Die Fundiertheit besagter Materialien resultiert daraus, dass sie von einer Gruppe von Autoren erstellt wird, die sich in Sachen Berufsorientierung auskennt bzw. sich schon in anderen Branchen als Schule und Lehrerausbildung bewegt hat.

Das Ganze auch noch zum Nulltarif.

Anstatt also nebenberuflich Bücher zur Studien- und Berufswahl zu verfassen, sollten Lehrerausbilder Lehrer ausbilden, und zwar qualitativ so hochwertig, dass diese nach erfolgter Ausbildung nicht auf Ratschläge eines Lehrerausbilders angewiesen sind, der seinen Ex-Azubis Alternativen aufzeigt und sich dies teuer bezahlen lässt.

Die Vita des Herrn Unruh weist zumindest nach meiner Kenntnis nichts aus, das ihn dazu befähigen würde, über etwas anderes als Schule und Lehrerausbildung zu berichten. Wer wie ich in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, merkt beim ersten flüchtigen Lesen, dass sich hinter den geschilderten Alternativen viel Theorie und wenig Bodenhaftung verbirgt.

Daher mein Tipp: Finger weg.
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