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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 11. August 2010
Ich habe die Englische Version des Buches vor etwas über einem Jahr zum ersten Mal gelesen. Ein dreiviertel Jahr später habe ich es wieder gelesen.

Und ich bin kurz davor, es ein drittes Mal zu lesen.

Warum?

Weil es eines der Bücher ist, dass neue Gedanken anregt. Weil alte Paradigmen in Frage gestellt werden. Weil es nicht dem "Mainstream" entspricht. Weil es spannend und gut zu lesen ist. Weil die Tragweite und die Implikationen vieler beschriebener Experimente schlicht und ergreifend noch nicht begriffen wurde. Weil es einen unglaublichen Schatz an neuen Möglichkeiten eröffnet.

Es gibt unglaublichen Einblick in Teils verlorene, Teils unterdrückte Erkenntnisse aus der Psychologie, die vom Großteil der Menschheit ignoriert oder als unseriös betrachtet werden.

Siehe Bruce Alexanders "Rattenpark-Experimente". Er war ein junger Wissenschaftler, der sah, wie Ratten in winzigen Käfigen abhängig gemacht wurden von Morphium. Immer und immer wieder konnten Wissenschaftler die körperliche und seelische Abhängigkeit in diesem setup bestätigen...

Bruce Alexander allerdings sah die Käfige und die Konditionen in denen die Ratten lebten und dachte sich: Wenn ich in so einem überfüllten, verdreckten Käfig leben müsste, würde ich auch alles tun wollen, um bloß so high wie möglich zu werden.

Also baute er seinen "Rat-park", ein Paradis für Ratten, mit Spielgelegenheiten, genug Auslauf, Futter, Sex ... also fast alles was das Rattenherz begeheren konnte. Und er setzte dort körperlich abhängig gemachte Ratten aus und stellte sie vor die Wahl Morphiumdurchsetztes, mit Zucker gesüßtes Wasser und normales Wasser zu trinken. Die Resultate und Implikationen werde ich hier nicht verraten. Nur soviel: Sie sind erstaunlich, unerhört, aufregend und passen beim besten nicht in unser gängiges Weltbild!

Aus Interesse habe ich dann weiter über die Arbeiten der verschiedenen beschriebenen Professoren und Authoren gelesen und mich auch zum Teil in ihre Originalstudien eingelesen.

Nur soviel dazu: Ein unglaublicher Horizont an neuen Möglichkeiten und Hoffnungen, neuen Denkansätzen und Strategien eröffnet sich langsam. Alle die Interesse an Platos Höhlengleichnis haben und die raus ins Licht streben werden dieses Buch lieben.
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am 1. August 2010
Lauren Slater beschreibt nicht nur die zehn bedeutendsten Experimente des 20. Jahrhunderts, sondern auch deren Entstehung, von der funkensprühenden Idee, den Stolpersteinen, den Fehlern bis zu den Schlagzeilen und Nachbeben. Sie werden hier alles finden, nur keine Protagonisten in weißen Kitteln und Stethoskopen, diese Klischees werden nicht bedient, zum Glück!

Das Geheimnis der Psyche wird auf sehr persönliche Weise gelüftet. Im Vordergrund steht nicht nur das Experiment an sich, sondern auch der Wissenschaftler und sein Privatleben. Lauren Slater urteilt nicht über die Experimente, sie wägt Pro und Contra ab, gibt Denkanstöße und öffnet Sichtweisen die uns durch das Buch geleiten, wie ein Busfahrplan einer fremden Großstadt ' die Richtung bestimmen wir selbst.

Zuerst glauben wir uns in einer verschrobenen Romanwelt, um dann festzustellen, dass wir ein Sachbuch in den Händen halten, das alles wahr ist was hier geschrieben steht. Plötzlich erfahren wir wie unheimlich manipulierbar und teilnahmslos wir sein können.

Ein brillant recherchiertes Buch, spannend wie ein Krimi.
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am 4. März 2012
Auf dieses Buch bin ich durch einen Artikel in einer Zeitschrift aufmerksam geworden. Da es zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" (2005) gekürt wurde habe ich mir einiges davon erwartet.

Gleich vorneweg: Dieses Buch ersetzt in keinster Weise die Fachliteratur und ist für berufliche oder weiterbildende Zwecke kaum geeignet.

In kurzen Kapiteln beschreibt die Autorin mehrere Wissenschafter ("Psychologen") und ihre Experimente. Einige davon sind nachvollziehbar, andere schockierend.

+ man bekommt schnell einen guten Überblick
+ angenehm zu lesen (im Vergleich zur Fachliteratur)
+ lesenswert für jemanden, der sich für Psychologie interessiert, sonst aber nicht viel damit zu tun hat

- in meinen Augen nicht authentisch
- zu viele Rechtschreib-/ Grammatik-/ Übersetzungsfehler
- zu viele "privaten Geschichten" der Autorin
- der Titel ist etwas irreführend (in den meisten beschriebenen Experimenten kommen keine Ratten vor)

+/- (je nach sichtweise) Qualität des Einbandes

Das Buch ist an sich ziemlich angenehm zu lesen, man stolpert nicht über schwierige Konstruktionen oder Fachtermini. Es liest sich, wie bereits gesagt "wie ein Roman". Ob es wirklich ein Sachbuch ist, wage ich jedoch in Frage zu stellen.
Für jemanden, der sich einfach für Psychologiue interessiert und mal etwas dazu lesen möchte, sicher keine schlechte Wahl. Allerdings würde ich das Buch nicht für solche Leute empfehlen, die sich wirklich für Psychologie interessieren und schon einiges an Büchern kennen. Das Buch hat nämlich keinen besonderen Tiefgang.

Für jemanden, der sich beruflich mit der Psychologie auseinandersetzen mag/ muss, so wie ich (Ausbildung im sozialen Bereich) ist es eher nicht zu empfehlen. Man bekommt zwar ein paar Eindrücke, sammelt aber nicht wirklich Wissen. Man hat dann eben schonmal von manchen Experimenten "gehört" (oder gelesen).

Die ersten Kapitel waren meiner Meinung nach sehr interessant, dort wurde z.B. ein Verhaltensexperiment über Gehorsam vorgestellt. Dies war jedoch auch das Einzige an den vorgestellten Experimenten, das ich noch halbwegs auf mich selber beziehen oder über das Experiment und meinen Standpunkt nachdenken konnte.
Andere beschriebene "Experimente" hatten für mich wenig Bezug zu meinem Leben. In einem Kapitel ging es z.B. um einen "Forscher" (den Begriff Arzt möchte ich hier wirklich nicht benutzen!!!) der psychisch gestörte Menschen bei vollem Bewusstsein am Hirn "operierte" und dabei wahllos Gewebe zu zerstören. Einige der Patienten wurden so wohl tatsächlich von ihren Leiden (Epilepsie z.B.) befreit.

Teilweise wirkte das Buch auf mich nicht authentisch. Die Autorin hat angeblich mit vielen Versuchsteilnehmern/ Forschern oder aber deren Verwandten etc. persönlich gesprochen. Einige dieser Berichte sind sehr interessant, andere lassen bei mir Zweifel daran aufkommen, ob diese Gespräche wirklich stattgefunden haben. An einigen Stellen widerspricht sich die Autorin auffällig, was die Sache für mich noch unglaubwürdiger macht. Natürlich könnten das auch Übersetzungsfehler sein (die Übersetzung ist nämlich auch nicht so gut), aber das macht es für mich einfach unglaubwürdig.
Angeblich fand Lauren Slater Leute, die sich seit Jahren von der Öffentlichkeit und Journalisten abgekapselt haben und diese waren dann (laut ihren Berichten) auch alle sofort bereit, mit ihr zu sprechen...

An anderen Stellen kam Lauren Slater dann wieder auf Dinge aus ihrem Leben (?) zu sprechen, die mich als Leser in diesem Zusammenhang gar nicht interessieren, wie z.B. ihre kleine Tochter oder die Tatsache, dass sie für sich und besagte Tochter Atemmasken gekauft hat, da sie nach dem 11. September Angst vor neuen Anschlägen hatte etc.
In diesem Zusammenhang berichtet Slater aber auch von einem "Selbtversuch", den sie angeblich selber durchgeführt hat. So ging sie in verschiedene Krankenhäuser und tat so, als hätte sie psychische Probleme, um zu beobachten, ob und wie sie behandelt wurde. Leider kam sie auch hier zu keinem richtigen Ergebnis, das sie dem Leser mitteilt.

Generell darf man von diesem Buch kein Fazit oder ähnliches erwarten. Slater schildert lediglich was in den jeweiligen Experimenten passiert ist, schreibt ein bisschen drumrum, vielleicht auch noch ihre Meinung. das wars. Keine Beurteilung, kein Bezug auf die heutige (klinische) Psychologie. Nicht mal einen These oder einen Apell an den Leser, sich selber mit dem Thema zu beschäftigen. Kapitel beendet, neues beginnt. Punkt.

Darüber hinaus ist das Buch eher schlecht übersetzt und man findet (zumindest in meiner Ausgabe, 2. Auflage aus 2010) viele Grammatikfehler und ab und an auch Rechtschreibfehler. Es sind auch einige Logikfehler drin, aber ob die von der Autorin selbst oder der Überstzung stammen kann ich nicht beurteilen.

Zu guter Letzt noch die Optik:
Das Buch sieht erstmal sehr ansprechend aus, und es ist in guter Qualität und scharf gedruckt. Mir persönlich gefällt das Material nicht so gut. Es ist so ein glänzendes Cover. Sieht zwar sehr edel aus, ist aber sehr schnell nicht mehr so schön. Man sieht fast jeden Fingerabdruck und es zerkratzt ziemlich schnell. Vielleicht wäre so ein ganz normaler, matter Taschenbucheinband sinnvoller gewesen

Fazit: Je nachdem was man erwartet mag es ein gutes Buch sein. Man darf nur nicht zu viel Tiefgang oder Bildug erwarten. Es eretzt gerade in der Ausbildung keine Fachliteratur!!! Für Einsteiger die sich nur so dafür interessieren sicherlich nicht schlecht, aber in meinen Augen ist es kein Sachbuch über Psychologie!
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am 17. Juli 2013
Ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie es möglich ist, dieses Buch nicht mit Schwung in die Tonne zu kloppen. Keine Seite vergeht, ohne dass Frau Slater (die allenfalls mit leicht unterdurchschnittlichen literarischen Talent ausgestattet ist) uns im poesiealbumstil an ihren stinknormalen und todlangweiligen Alltagseindrücken teilhaben lässt. Es wimmelt von blassrosa Kirschbäumen, die irgendwann mal sonstwo blühten, Käfigen, die nach Angst, Kälte und Verzweiflung riechen (ohne Witz), starken Männerarmen, die sie zupackend und zärtlich zugleich zu berühren wissen und all das hat selbstverständlich nichts mit den Experimenten zu tun, deretwegen man sich das Buch eigentlich gekauft hat.
Wenn in den offiziellen Rezensionen von `ein Buch, das sich wie ein Roman liest` die Rede ist, so sollte man fairerweise ergänzen:`...wie ein Roman liest, vor dem uns Gott oder die Lektoren hätten beschützen sollen`.
Von den über dreihundert Seiten sind mindestens zweihundertfünfzig vollkommen überflüssig. Frau Slater ist laut Klappentext promovierte Psychologin, was ich gar nicht bestreiten will. Die Ausführungen von Frau Slater zu den Experimenten lesen sich aber, als ob eine x-beliebige Frau, die Freude daran hat, andere an ihrem spektakulär tiefen Einfühlungsvermögen (gepaart mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein) teilhaben zu lassen, auf sehr überschaubaren Niveau laut rummurmelt. Mit Wissenschaft haben die Beobachtungen von Frau Slater so viel zu tun, wie die Ratschläge einer Astrologin auf Tele 5, die Kontakt zum Erzengel Gabriel herstellt. Ständig interpretiert Frau Slater nach Lust und Laune irgendwelches Zeugs in ihre Gesprächspartner: Augen schauen 'irgendwie ängstlich zwischen den ovalen Brillengläsern hervor`, die Sprache ihres Gegenüber hat `etwas leicht verstörendes und doch berührend zwanghaftes` und so weiter. Kein Stern am Himmel darf einfach nur leuchten, nein, er muss traurig warnend einem blinkelnd zulächeln (oder so ähnlich). Vermutlich hat Frau Slater mal an einem Fernkurs `kreatives Schreiben` teilgenommen.
Auf dem Cover wird damit geworben, dass das Buch die Auszeichnung `Wissenschaftsbuch des Jahres 2005 bdw` verliehen bekommen hat. Tatsächlich haben mir nicht die im Buch beschriebenen Experimente am meisten Kopfzerbrechen bereitet, sondern die Frage, wie ein solcher Schund einen Preis bekommen konnte. Hier meine verzweifelten Εrklärungsversuche: es war das einzige Buch, das in dieser Kategorie in diesem Jahr veröffentlicht wurde und es ist bei Todesstrafe untersagt, den Preis nicht zu vergeben oder `bdw` ist die Abkürzung für: bedauerlicherweise.

Wer Spass an Substantiven und Verben hat, die durch sinnlose Adjektive ergänzt werden darf bedenkenlos zugreifen. Alle anderen nicht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Juli 2011
Seit Wilhelm Wundt die Psychologie Ende der 1880er-Jahre als eigenständige empirische Wissenschaft vom Erleben und Verhalten von Menschen (und Tieren) etablierte, hat sich ein disparates Wissens- und Forschungsgebiet herausgebildet, das von der Beschreibung einer Synapse bis zur Beschreibung gruppenpsychologischer Phänomene reicht. So Vielseitig die Psychologie ist, so spannend sind ihre Experimente. Das ist die Geschichte dieses im lockeren Plauderton geschriebenen Sachbuches.

Spannend ist etwa das auf Elizabeth Loftus zurückgehende false-memory-syndrom, dass als Basis etwa für den Film inception diente. Experimentell konnten Konfabulationen (Produktion objektiv falscher Aussagen oder 'Geschichten') von mindestens 25 Prozent bis teilweise 50 Prozent der Versuchsteilnehmer ausgelöst werden. Danach entwickeln Menschen falsche oder Pseudoerinnerungen über Ereignisse, die so nie stattgefunden haben. Faszinierend, ist es doch möglich, bei Menschen dauerhaft falsche Erinnerungen auszulösen.

Dieses leicht verständliche und durch Anekdoten unterhaltsam geschriebene Sachbuch ist auch für Laien unbedingt lesenswert.
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am 14. Mai 2014
Ein Buch, das sich wie ein Roman liest, steht auf dem rückseitigen Buchdeckel. Wie wahr! Aber genau das ist es, was stört - dieser Prosastil, der in einem Sachbuch eigentlich nichts verloren hat, vor allem, wenn es, wie im konkreten Fall, schlechte Prosa ist.

Da riecht es ständig nach irgendetwas - nach Schnee, nach Lavendel etc etc. Und immer ist es irgendwie kalt und frostig draussen, wenn L. Slater unterwegs ist oder sich an früher erinnert. Ich finde, es ist viel Text um zum Teil wenig Information gewebt.

Unglaubwürdig erscheint es, wen die Autorin so alles besucht haben will und wie bereitwillig man ihr über alles mögliche Auskunft erteilte - auch über persönlichste Dinge. Durch den Prosastil wird die Unglaubwürdigkeit noch untermauert. Wer mag glauben wollen, die Autorin habe die Opiate ihres Mannes eingenommen, nur um zu prüfen, ob man tatsächlich davon abhängig werden könne? Ich glaube ihr dies nicht. Und dies umso mehr, als die Frau feizügig einräumt, früher an einer Borderline-Störung gelitten zu haben und in mehreren Kliniken behandelt worden zu sein.

Ich denke, die Autorin hat etwas zu viel Phantasie. Und die durchaus interessanten Aspekte ihres Buches bleiben deshalb vielfach auf der Strecke oder kommen viel zu kurz - leider! Denn die Themen sind durchaus faszinierend. Der Schreibstil jedoch ist es leider nicht. Man hätte mehr aus den Themen machen können.

Wie "Bild der Wissenschaft" dieses Werk als Buch des Jahres beiteln konnte, wird mir ein Rätsel bleiben!
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am 25. Februar 2014
Ja, es ist kein wissenschaftliches Buch - Nein, Psychologiestudenten werden vermutlich darin keine verwertbaren Textstellen für Ihre Arbeit finden - Und Ja, die Autorin hat hier wissenschaftliche Erkenntnisse und Tatsachenberichte mit emotionalen gefühlmäßigen Betrachtungen kombiniert - und als Frau und Amerkinanerin noch dazu schildert sie Ihre Eindrücke auch in Worten wie: "man konnte den Frühling riechen,,," oder "ich ging ins Kinderzimmer und betrachtete mein Kind..." - Und ist das schlimm, verwerflich, dem wissenschaftlichen Gehalt der Erkenntnisse abträglich? - Nein - es ist legitim und notwendig, denn das ist auch eine schöne und werrtvolle Darstellung in dem Buch: dass jede wissenschaftliche Erkenntnis auf vielen persönlichen, historischen, zufälligen, etc. Hintergründen beruht. Was auch jeden Versuch einer rein objektiven Betrachtung in Frage stellt.
So ist es ein sehr informatives Buch, das für jeden gut lesbar dazu anregt, das menschliche Verhalten diferenziert zu betrachten und für sich selbst zu hinterfragen.
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am 23. April 2014
Sehr interessante Experimente! Die Schriftstellerin schreibt sehr gut, verständlich und nicht zu fach lastig, man kann gar nicht aufhören. Man erfährt auch einiges über die Psychologen und das für und wieder der Experimente. Wer sich für Psychologie interessiert dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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am 26. Januar 2010
Danach habe ich lange gesucht: Trockene Themen lebendig gemacht ! Anstelle von wissenschaftlichen Zahlenreihen werden entscheidende Versuche fast in Romanmanier erzählt. Sehr interessantes und schnell lesbares Buch. Die Autorin geht auch auf die Psyche des Versuchsleiters ein - das macht es um so interessanter. Durch mutige, persönliche Recherchen, bekommen die wissenschaftlichen Versuche ein menschliches Gesicht. Sehr empfehlenswert !
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Im Rahmen meines Studiums habe ich die Tendenz, mich in meiner Freizeit auf solche Bücher zu beschränken, die mich weiter bringen, jedoch dennoch nicht zu wissenschaftlich und anstrengend zu lesen sind. Viele Bücher dieser Art kann ich leider nicht nennen, wenn mich jemand danach fragen würde. Die Autorin Laurin Slater gibt in der Einleitung vor, das Ziel gehabt zu haben, zehn Experimente aus dem Bereich Psychologie anschaulich darzustellen, da dies in der fachlichen Darlegung von Experimenten oftmals nicht von Natur aus der Fall ist.

Dieses Vorhaben gelingt ihr mit ihrem Buch "Von Menschen und Ratten" mit Bravour. Jedem Experiment geht eine Darstellung des historischen Kontext, der damaligen Bedeutung des Experiments und eine kurze Darstellung der Durchführer voran. Anschließend wird jeweils über die Reaktionen aus der Fachwelt referiert. Daneben finden sich auch überall die eigenen Ansichten und Assoziationen der Autorin Lauren Slater, die als Psychologin tätig ist.

So finden sich im Buch Experimente, die psychologie-interessierten Lesern zum größten Teil bekannt sein dürften, in einem sehr viel umfangreicheren Licht ausgeleuchtet. So war mir etwa das Rosenhan-Experiment bereits bekannt (Es findet sich unter dem Titel "Gesund in kranker Umgebung" auch im Sammelband "Die erfundene Wirklichkeit" von Paul Watzlawick). Im vorliegenden Buch "Von Menschen und Ratten" werden jedoch viel deutlicher und umfangreicher die heutigen und früheren Reaktionen auf das Experiment von Rosenhan dargestellt.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!!!
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