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Kundenrezensionen

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Sehr ausführlich nimmt der Autor die Regierungszeit der Rot - Grünen Koalition aus den Jahren 1998 - 2005 ins Visier. Was in unserer schnelllebigen Zeit bereits in Vergessenheit geraten ist, holt Edgar Wolfrum ins Bewusstsein seiner Leser zurück.

Der Autor skizziert noch einmal die damalige völlig veränderte Weltlage. Die oftmals noch bestehende Sonderrolle Deutschlands war in der Auflösung begriffen und die Globalisierung war ganz vorn auf der Tagesordnung. Krieg bedrohte Europa und innenpolitisch brachten die Männer um Schröder und Fischer wichtige Reformen auf den Weg, von denen viele dieser Regierung nur wenig zugetraut hatten.

Leider gibt es auch viele inhaltliche Dopplungen. Mindestens drei mal wird mir zum Beispiel erklärt, dass es historisch einmalig ist, dass gleich beide ehemalige Regierungsparteien von der Rot - Grünen - Wählerschaft abgewählt wurde.

Besonders jungen Leuten, die diese Zeit noch nicht bewusst miterlebt haben, sich aber dafür interessieren, ist dieses Buch zu empfehlen. Nur keine Angst vor den 848 Seiten. Alleine Quellen - und Literaturverzeichnis und andere Anmerkungen machen schon 130 Seiten aus.
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Eine insgesamt hervorragende Zusammenfassung der rot-grünen Regierungszeit mit anekdotenstarker und quellenintensiver Beschreibung wesentlicher Punkte, die für die Entwicklung Deutschlands von Relevanz waren. Man sollte sich von den über 800 Seiten nicht abschrecken lassen, sondern vielmehr die 140 Seiten Quellen-, Abbildungs-, Personen- und Sachregister abziehen und immer bedenken, dass die Erzähl- bzw. Berichtweise von Prof. Edgar Wolfrum sehr kurzweilig ist. Daher wird man kaum merken, wie rasch sich das Buch lesen lässt. Viele entscheidende Entwicklungen und Wendepunkte der Zeit zwischen 1998 und 2005 werden noch einmal anders präsent und man wird kaum glauben können, dass viele Geschehnisse noch nicht einmal zehn Jahre her sind. Viele schwarz-weiß-Fotos machen einzelnen Entscheidungsträger/-innen der damaligen Zeit noch einmal präsenter.
Der Band, so passend mit rotem und grünem Einleseband versehen, ist in drei große Teile gegliedert und behandelt zunächst den "Aufbruch ins 21. Jahrhundert" und thematisiert neben dem Regierungswechsel auch die Herausforderungen wie Kosovo-Krieg, das Ende der Mitwirkung Lafontaines, die zunehmende Globalisierung und die sozial- und energiepolitischen sowie ökologischen Reformen.
Im zweiten Teil "Im Bann des Terrors vom 11. September 2001" steht die politische Rolle Deutschlands in der Welt im Vordergrund, das NEIN des Kanzlers Gerhard Schröder zum Irak- Krieg und die politischen Unsicherheiten im Jahre 2002.
Der dritte Teil "Agieren aus der Defensive" befasst sich mit den arbeitsmarktpolitischen Reformen, mit der Finanz- und Bildungskrise sowie mit den kulturellen Umbrüchen, ehe "Niederlagen, Affären und Neuwahl 2005" behandelt werden.
Alles in allem ein auch für Laien hoch interessantes Buch, welches die Kumulation von Problemen und Herausforderungen zwischen 1998 und 2005 treffend beschreibt.
Dem Heidelberger Historiker Edgar Wolfrum ist ein rundum lesenswertes Buch gelungen, das sich hervorragend als Geschenk für politische Entscheidungsträger eignet und beispielsweise für geschichtlich interessierte Jugendliche eine spannende Lektüre ist!
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am 7. Februar 2014
wer immer noch glaubt, dass die Schwarzen wirklich etwas verändern, sollte sich dieses Buch zu Germüte führen.
Sehr aufschlussreiches Buch.
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am 26. Februar 2014
Ein sehr gutes Buch, ich mag den Autor, der mir schon in anderen Geschichtsbüchern wie ‚Geschichte als Waffe' und ‚Die geglückte Demokratie' viel Freude gemacht hat zu lesen. Er schreibt keine langweiligen, staubigen Geschichtsbücher, sondern hat einen gut zu lesenden Stil. Wenn man einmal anfängt zu lesen, bleibt man hängen. Auch das jetzige Buch basiert auf ganz neuen Quellen und ist kritisch und spannend geschrieben. Der Nestor der deutschen Geschichtswissenschaft, Hans-Ullrich Wehler, hat daher absolut Recht, wenn er im „Tagesspiegel" schreibt: "Ein Meisterwerk der deutschen Zeitgeschichte".
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Auf über 700 Seiten lässt der Autor nochmal die Rot-Grünen Regierungsjahre Revue passieren. Schon der Umfang zeigt, dass er sehr detailreich und sorgfältig gearbeitet hat. So kommen etwa auch damals heiß diskutierte Themen zur Sprache, die heute längst wieder vergessen sind. Denn wer erinnert sich heute schon noch an das sogenannte "630-Mark-Gesetz" oder das "Bündnis für Arbeit"?

Am interessantesten ist das Buch m.E. dort, wo man von einer gewissen Duplizität der Ereignisse zwischen damals und heute sprechen könnte. So wird im Buch nochmal ausführlich die "Agenda 2010" behandelt, die Kanzler Schröder 2003, kurz nach seiner Wiederwahl, verkündete. Damals sah mich sich von Seiten der schwarz-gelben Opposition dem Vorwurf ausgesetzt, 2002 einen "Lügenwahlkampf" geführt zu haben, indem man vor der Wahl Zweckoptimismus verbreitete, um dann kurze Zeit später dem Volk harte Zeiten anzukündigen, mit der Begründung, dass sich in nur wenigen Monaten die Fundamentaldaten wider Erwartens drastisch verändert hätten. Wird es diesmal Schwarz-Gelb in Bezug auf die Euro-Krise genauso machen?!

Fazit: Man kann das Buch durchaus als das zukünftige Standardwerk in Bezug auf die rot-grünen Regierungsjahre bezeichnen, auch wenn es manchmal nach meiner Meinung sich zu sehr in Details verliert, und deshalb vielleicht 500 Seiten auch gereicht hätten.
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am 10. Januar 2014
Das Ergebnis der Rot Grünen Regierung mit Schröder an der Spitze spüren wir bis heute. Da gibt es nichts zu beschönigen. Wer gute Hintergrundinformationen zu diesem Buch und dessen Autor lesen möchte, sollte mal hier
[...] und hier [...] nachlesen.
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