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am 22. Februar 2016
Das Buch war für mich sehr anstrengend zu lesen und damit nach der großartigen Augustus-Biographie lesetechnisch, nicht inhaltlich, eine Enttäuschung. Das lag daran, dass der Autor wild zwischen den Zeiten hin und her springt und auch Herrschaftszeiten (Sulla, Trajan, Nero) mit einbezieht, welche mit Jesu Lebzeiten wirklich nichts zu tun haben. Es hat zwar durchaus seine Berechtigung, diese Zeiten mit einzubeziehen, da sich in ihnen das Christentum entwickelte und geprägt wurde, aber dann ist der Buchtitel irreführend.

In den 16 Kapitel werden die verschiedenen kulturellen, sozialen und politischen Faktoren benannt, welche das Leben in der Antike prägten. Dabei war es für mich spannend zu erfahren, wie dies die Entwicklung des Christentums beeinflusste und welche Dinge übernommen und dann abgeschüttelt wurden. So haben die Frühchristen nach römischen Brauch durchaus Gelage an den Grabmälern gehalten, bei welchen mit dem Toten gelacht und gezecht wurde.
Im Streit um den wahren Glauben wird deutlich, dass Religionen nur von Menschen gemacht werden, wobei das Christentum wohl die künstlichste Religion darstellt. Jesus von Nazareth wird erwähnt, jedoch spielt er nicht die zentrale Rolle.

Fazit

Durch das Buch musste ich mich, im Gegensatz zu Dahlheims Augustus-Biographie, regelgerecht durchkämpfen. Gelohnt hat es sich.
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am 24. Januar 2016
Ich habe die Lektüre von Werner Dahlheims „Die Welt zur Zeit Jesu“ bewußt zur Weihnachtszeit begonnen. Neben Ostern eignet sich keine Zeit besser zu dieser Lektüre als das Wiegenfest des Stifters des Christentums, um sich über die zeitgeschichtlichen Hintergründe zu informieren, in denen diese Ereignisse eingebettet waren. Und gleich zu Beginn überraschte mich der Althistoriker Dahlheim damit, daß die neutestamentlichen Quellen sich über die Umstände der Geburt Jesu eklatant widersprechen. So kann es keine Koinzidenz des judäischen Königs und Kindermörders Herodes und des römischen Statthalters Quirinius gegeben haben, der angebliche eine reichsweite Volkszählung in Judäa durchführte. Niemals amtierten beide zur gleichen Zeit. Den offenkundig schlecht recherchierenden Autoren des Neuen Testaments ging es auch weniger um historische Korrektheit als vielmehr um die Erfüllung der alttestamentarischen Prophezeiung, wonach der Messias in Bethlehem geboren werde.

Doch wer jetzt erwartet, Dahlheim ginge es ausschließlich um die Dekonstruktion christlicher Geschichtsmythen, geht fehl. Dahlheim betrachtet die gesamte antike Lebenswelt dieser Epoche - die heidnische wie christliche -, in der Rom unter Augustus seinen ersten Höhepunkt als imperiale Supermacht erreichte. Die vor allem das östliche Mittelmeer prägende Lebensform selbstverwalteter Städte erleichterte den Römern nicht nur die Herrschaft über ihre Eroberungen, sondern führte in seiner Verbreitung auch im Westteil des Reiches zu einem zivilisatorischen Fortschritt, der ungeachtet aller kolonialen Ausbeutungen und Grausamkeiten den Besiegten neue Chancen und Perspektiven eröffnete: „Noch immer bedeutete für die römisch gewordene Welt die städtische Ordnung die einzige Lebensform, die politische Gemeinschaft pflegte und Rationalität, Recht und Moral eine Heimstätte bot“. Es ist bezeichnend, daß in den Stürmen der Völkerwanderung der zivilisatorische Verfall mit dem Niedergang der Urbanität einherging, der die germanischen Eroberer nichts abgewinnen konnten.

Aus den Wirren des Bürgerkriegs ging der Cäsar-Erbe Octavian als Sieger hervor und entmachtete mit dem seine Alleinherrschaft nur schwach verhüllenden Prinzipat die senatorische Republik. In seinem universalen Herrschaftsanspruch und seiner Funktion als Friedensstifter erhob sich seine Rolle zum vergöttlichten Augustus, die sich unter seinen Nachfolgern fortsetzte.

In diesen Kontext fiel das Auftreten des Christentums. Seine Ausbreitung erfolgte über die Städte; in die universale Rolle des Augustus schlüpfte im Laufe der Zeit Jesus Christus. Sein Siegeszug über das Heidentum, den alle staatliche Repression nicht aufhalten konnte, verdankt sich nicht allein der karitativen Funktion der Kirche als Sozialgemeinschaft, sondern vor allem der tröstenden Botschaft des Gekreuzigten von der jenseitigen Wiederauferstehung aller gläubigen Gerechten. Eine Botschaft, der durch die immanente Biographie Jesu eine besondere Authentizität zukam: „Die ersten Christen erlebten den unsichtbaren Gott, so unverfügbar er ihnen auch blieb, in der Begegnung mit einem Menschen in menschlicher Gestalt. Damit hatten die Christen den langen Erfahrungen, die Israel mit Jahwe gemacht hatte, die irdische Existenz des Allmächtigen hinzugefügt und als Höhepunkt der Heilsgeschichte gedeutet. Auch dies, oder vielleicht gerade die, erklärt ihren Siegeszug.“

Mit seiner breit angelegten und fundierten Darstellung über den Siegeszug des Gekreuzigten in der antiken Welt ist Werner Dahlheim ein außerordentliches Geschichtsepos gelungen. Zu bedauern ist lediglich, daß er die aktuellen Erkenntnisse der Religionsdemographie gänzlich unberücksichtigt gelassen hat. Dennoch: Wer verstehen will, wie die Nachfolger Jesus Christi die heidnischen Götter aus dem Tempeln vertreiben konnten, sollte Werner Dahlheims „Die Welt zur Zeit Jesu“ nicht links liegen lassen.
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Liest man Klappentext und vor allem Inhaltsverzeichnis, so ist das einer der üblichen, staubtrockenen. dafür aber akademisch fehlerlosen Monographien über Spezialthemen aus dem Beckverlag - nur beim Schutzumschlag hat man auf das todlangweilige Beige der BHB-Reihe verzichtet. Um Rom geht es hier, also um die Welt um Christi Geburt herum, mit all ihren sozialen und politischen Seiten. Empfehlen kann man das Buch daher durchaus, wenn man einfach nach einer guten Beschreibung des Lebens in der Antike sucht. Kürzer, geschlossener wird man nur in wenigen Büchern über das Leben in dieser Zeit informiert.

Dagegen bleiben Neuigkeiten zu Jesus selbst außen vor. Zu wenig an Quellen haben wir nach wie vor über ihn. Da gibt es nur die Evangelien des neuen Testaments, ein paar apokryphe Schriften, und dann noch den jüdischen Historiker Flavius Josephus, dessen eher kürzeste Erwähnung des Sachverhalts nicht wirklich weiter hilft. So setzt in diesem Buch die Entstehung des Christentums eigentlich erst Jahrzehnte nach dem Tod des Religionsgründers ein. Dass mit den Wundern, dem Leiden am Kreuz, der Auferstehung muss natürlich beim seriösen Historiker etwas außen vor bleiben. Die Genese des Glaubens und der Kirche als Institution in der antiken Gesellschaft, das dagegen wird in spannenden Details beschrieben. Insbesondere die Kompromisse, die zwecks Integration verschiedener Varianten des Glaubens in eine soziale Bewegung geschlossen wurden, werden hier schlüssig als zentrale Quelle von Theologie dargestellt.

Der wirkliche Witz dieses Buches scheint mir aber gelegentlich zwischen den Zeilen versteckt worden zu sein. Ein Beispiel: Warum war das Christentum als monotheistischer Glauben in einer Welt mit vielen Göttern so erfolgreich? Zumal diese römische Welt nicht nur gegenüber den Göttern, sondern auch gegenüber lokalen, sozialen Systemen der unterworfenen Völker durchaus tolerant war, deren sozialen Eliten kooptierte? Dahlheim schildert ausführlich den römischen Kaiserkult, dessen Rolle für die Einheit des Reiches, auch die Motivation der Bürger, diesem Kult zu folgen. Man kann dann doch nicht umhin, diesen Kult als eine Art von Blaupause für die spätere Staatsreligion nach Konstantin zu sehen.

Und so muss man nach dem Lesen dieses Buches vielleicht doch einen einfachen Schluss ziehen. Wenn wir glauben, dann vielleicht eben doch nicht nur an Gott, sondern eben auch an Glaubenslehren, die eine Mischung aus jüdischen Konventionen und den Ideen einer römischen Antike sind, der wir uns heute zwar fremd fühlen, die aber mehr Teil unserer Kultur ist, als wir es manchmal wissen und wissen wollen.
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am 29. März 2014
Man bekommt genau das, was der Titel verspricht, ein Einblick in die Welt der Heiden, Juden und Christen zur Zeit Jesu, wobei der Schwerpunkt klar im Römischen Reich liegt. Ein wenig zu kurz kommt mir die Erklärung, warum wurden Heiden auf einmal Christen? Was war der Grund, dass immer mehr Menschen damals eine Religion annahmen, die ihrer bisherigen Tradition so ziemlich entgegen stand? Das blieb für mich auf nach der Lektüre ehrlich gesagt eher offen. Wer weiss, ob man so etwas überhaupt beantworten kann? Ein bißchen ist es manchmal anekdotenhaft, aber im Ganzen eine sehr lesenswerte Sache.
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am 9. März 2015
Vorweg: ich schätze den Autor sehr und die ersten beiden Kapitel des Buches lesen sich kurzweilig, dennoch fundiert, wie man es von Dahlheim gewohnt ist. Würde ich die Hardcoverversion bewerten, wären es vermutlich fünf Sterne. Hier aber überwiegt der Ärger über die m.E. gründlich misslungene Digitalisierung doch sehr.

Immerhin fast 22 EUR kostet die digitale Version, da erwarte ich ein augengefälliges Layout. Was man stattdessen bekommt, wirkt wie ein lieblos in den Texteditor gehämmerter Text. Flattersatz bei Texten dieser Länge halte ich nicht für angemessen, Zwischenüberschriften werden lediglich kursiv abgesetzt, hier wäre zumindest das Setzen in halbfett eine Möglichkeit, für Übersicht zu sorgen, insbesondere, da auch im Fließtext kursiv gesetzte Wörter auftauchen. Abbildungsbeschreibungen werden in exakt derselben Schriftgröße und -type dargestellt, wie der Fließtext. Es ist überaus ärgerlich, wenn man aus dem Lesefluss gerissen wird, weil man Beschreibung und Fließtext erst nach dem Durchlesen trennen kann. Ähnlich ärgerlich finde ich die Tatsache, dass ich statt Seitenangaben nur Positionsangaben habe; zum Zitieren ist das denkbar ungünstig. Warum ist es nicht möglich, hier beides zu implemtieren, das wird in anderen Kindle-Versionen auch ermöglicht.

Das Bild zeigt eine Seite mit Abbildung, Zwischenüberschrift, kursiv gesetzen Fließtextpassagen und dem Flattersatz, wie sie in der iOS-App dargestellt wird. So sollte kein einseitiges Dokument aussehen, erst recht keine vollständige wissenschaftliche Abhandlung.

Ich habe mir nun doch das gedruckte Buch besorgt. Dort gibt es am Satz bisher nichts auszusetzen und ich kann mich endlich auch auf den Inhalt einlassen. Es bleibt die Frage, wie man ein erworbenes Kindle-Buch zurücksendet, um einen Fehlkauf zurückerstattet zu kommen und die Frage, warum es heutzutage unmöglich ist, ein gedrucktes Buch auch digital nahezu identlsch umzusetzen.
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"Jésus annonçait le royaume, et c’est l'Église qui est venue."
(Alfred F. Loisy, 1857 -1940 - Theologe und Historiker.)

Als emeritierter Lehrstuhlinhaber für Alte Geschichte an der Technischen Universität Berlin und seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist der Autor des Buches, Prof. Dr. Werner Dahlheim (Jahrgang 1938), nicht nur ein ausgewiesener Experte für römische Geschichte, sondern auch ein Kenner des frühen Christentums, was er in rund drei Dutzend Publikationen bewiesen hat.

Der für sein im September 2013 erschienenes Buch gewählte Titel „Die Welt zu Zeit Jesu“ kann diesem jedoch nicht gerecht werden, sich die Abhandlung mit einem weitaus längeren Zeitraum befasst. Deutlich wird dies bereits bei einem Blick in den Anhang (XVII),wo eine Zeittafel zu finden ist (S. 464), welche die wichtigsten Ereignisse vom Babylonischen Exil der Juden bis zur Eroberung Jerusalems durch den zweiten Kalifen Umar ibn al-Chattab und damit einen Zeitraum von 1100 umspannt. Der Klappentext sorgt für ein übriges, um die beim Leser eine beschränkte und damit falsche Vorstellung vom Inhalt des Buches zu erwecken, indem er die liebgewordene Vorstellungen von der Händewaschung des Pontius Pilatus, seiner Kriegsknechte und dem allmächtigen römischen Imperium in den Vordergrund stellt. Das auf dem Buchumschlag abgebildete Gebäude zeigt zudem nicht das "Modell der Rekonstruktion des Zweiten Tempels", sondern lediglich die südliche Ummauerung des Tempelbezirkes mit einer monumentalen Treppe, von der heute lediglich der sogenannte "Robinson-Bogen" übrig geblieben ist.

Im weitaus überwiegenden Teil von sechzehn Kapiteln beschreibt der Autor die historischen, religiösen, politischen, ethnischen, sozialen, wirtschaftlichen etc. Aspekte, welche das Leben der Antike bestimmten. In diesen multikausalen Gesamtkontext spenkelt Dahlheim zunächst den Menschen Jesus aus Nazareth nur ein. Besonders bei angeblichen „Kindermord von Bethlehem“ und dem Praefectus Judaeae, Pontius Pilatus offenbaren sich bereits die ersten Diskrepanzen zwischen zwischen Glauben und historischer Realität. Mit dem Glaube an die Auferstehung des Gekreuzigten entstand eine Sekte, die von einem Spätberufenen namens Paulus übernommen wurde, der sie von ihrer jüdischen Tradition löste und zur Heidenmission vollständig gräzisierte und erst dadurch das Christentum als etwas Neues schaffen konnte. Im Mittelpunkt der nächsten Kapitel steht das römische Imperium als Ordnung der Welt, der Bedeutung von Kaiser und Gott und das öffentliche und private Leben. In den frühen christlichen Schriften mischte sich die Welt der Wunder, Magie und Märchen zu spannenden Geschichten, mit denen es sich gut missionieren ließ. Parallel hierzu breiteten sich die Mysterienkulte der Isis, des Dionysos und des Mithras aus, von denen eine Reihe von Elementen im Christentum Aufnahme fanden. Mit dem Glauben an eine Auferstehung zogen die einstmals nach außerhalb der Stadtmauern verbannten und verbrannten Toten in die Städte ein, wo sie eine Erdbestattung fanden.

Bereits die ersten Christen stritten sich um den "wahren Glauben", so dass für das Überleben der Gemeinden stets neu gefundene Lösungen werden mussten. Der Raum für Irrtümer war groß, so dass eine ganze Reihe unterschiedlicher Lehrmeinungen entstanden. Schließlich schlug die Stunde der Aufseher, Bischöfe genannt, die angesichts des unkontrolliert wuchernden Schrifttums die Festlegung auf verbindliche Texte forderten. Auch die später kanonisierten vier Evangelisten hatten Jesus nicht persönlich gekannt, sondern schrieben 40 bis 90 Jahre nach seinem Tode aufgrund Hören und Sagen. Mit Kaiser Konstantin fand sich dann endlich ein Mächtiger, der dieses Ansinnen erfülle konnte. Mit dem Nicänischen Glaubensbekenntnis waren Gottvater, Sohn und Heiliger Geist zu einer Wesenseinheit geworden, die Jesus selbst niemals gelehrt hatte. Ein kaiserliches Gesetz verlieh dem Dogma reichsweite Geltung. Mit seiner Vergöttlichung entfernten sich die Gläubigen immer weiter von der Botschaft des Gekreuzigten.Zu Schluss des Buches wird deutlich, dass vor allem die beinahe nahtlose Übername der römischen Verwaltungsstrukturen zur Schaffung einer priesterlichen Hierarchie samt ihres Heilmonopols letztendlich der wichtigste Grund dafür war, dass sich das Christentum durchsetzten konnte. Durch eine Reihe von Konzilen und Dogmen wurde aus der einstigen "Gemeinschaft der Heiligen" schließlich eine "Bußanstalt für Sünder", die sich im Laufe der Jahrhunderte in eine Vielzahl von Fraktionen spalten sollte. Die Diskrepanz zwischen Theologie und persönlichem Glauben bestand jedoch von Beginn an.

Den Abschluss des Buches bildet der bereits genante Anhang zu dem noch Anmerkungen, Fußnoten, Quellen- und Literaturhinweise sowie zwei Register gehören.

Das Buch war timediver® im Oktober 2013 ein wertvoller Begleiter auf seiner Reise durch die West-Türkei, da es auch die von mir besuchten Stätten Pergamon, Ephesos und Aphrodisias als Kumulationspunkte der religionsgeschichtlichen Entwicklung des Christentums miteinbezieht. Dahlheim bietet ein historisches Zeugnis, dass Glaube nicht vom Himmel fällt, sondern alleine von Menschen gemacht wird.

5 Amazonsterne.
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am 19. Juli 2014
Eine sehr kenntnisreiche Schilderung der damals bekannten Welt zur Zeit Jesu mit originellen und des Nachdenkens werten Ausdeutungen. Sehr gut lesbar.
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am 23. November 2013
Dahlheim hat es verstanden, die bekannte Welt um die Zeitwende auf gut lesbare Art darzustellen. Die Sprünge in Zeit, Ort und Thema fordern aber den Leser. Bei einer zweiten Lesung dürfte viel mehr hängen bleiben. Auch müsste der eine oder andere Klassiker der Antike wieder einmal vom Büchergestell auf den Nachttisch. Es wirkt wie ein Wunder, dass das Christentum sich so global durchsetzen konnte.
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am 17. März 2014
Sehr ausführlich wird die Welt zur Zeit Jesu geschildert. Man braucht etwas Geduld, aber es lohnt sich, wenn man historisch interessiert ist, sich in die Zusammenhänge zu vertiefen. Die Gestalt des Jesus von Nazareth wurde mir auf dem Zeithintergrund viel besser verständlich.
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am 8. Februar 2014
Die profunden Geschichtskenntnisse werden auf äußerst gekonnte Art präsentiert! Fachleute und geschichtlich interessierte Laien profitieren von der Lektüre.Einziger Wehmutstropfen: die fehlenden Seitenzahlen!
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