Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More 8in1 Promotion Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 29. Januar 2013
Ein flüssig geschriebenes Buch, in welchem eine Vielzahl von Indizien aufgezeigt wird, die transatlantische Kontakte Jahrhunderte vor Kolumbus belegen - jawohl belegen und diese nicht nur vermuten. Insofern ist das Buch trotzdem kein Novum, weil ähnliche Gedanken in der Vergangenheit auch von anderen vorgebracht worden sind. Unbedingt empfehlenswert ist das Buch, weil viele neue Erkenntnisse in die Beweisführung des Autors eingeflossen sind, die so bisher in älteren Publikationen nicht zu lesen waren. Gänzlich neu auch die Linie, die zum Kulturvolk der Chachapoyas gezogen worden ist.
Ein Stern Abzug, weil ich glaube, dass der Autor mit seiner These von der Abkunft der "weißen" Indianer von den Kelten und Phöniziern zu kurz gesprungen ist. Der Kulturtransfer hat wohl eher zum Ende der nordischen Bronzezeit stattgefunden, wie für mich plausibel in dem Buch "Götterwagen und Flugscheiben", hier besonders im ersten Teil, nachgelesen werden kann.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juni 2013
Der Autor versteht es, spannend und detailreich einige bislang unerklärliche Phänomene in der südamerikanischen Geschichte, insbesondere um das hierzulande weitgehend unbekannte Volk der Chachapoya, darzustellen. Er bietet als Erklärungsmöglichkeit ein Szenario an, bei dem um 100 v.Chr. eine Auswanderergruppe von Karthagern und ihren Verbündeten aus Nordspanien, bzw. Mallorca bis nach Sudamerika gelangt sein könnten, wo sie einige kulturelle - und evtl. auch genetische - Spuren hinterlassen haben könnten.

Dabei argumentiert Giffhorn nicht dogmatisch, sondern betont immer wieder, dass es sich um Arbeitshypothesen handelt. Selbst wenn man seine Thesen nicht teilt, ist das Buch auch für denjenigen lesenswert, der etwas über die faszinierende Kultur der Chachapoya erfahren möchte (Z.B. über die gigantische Bergfestung Kuelap, die es durchaus mit anderen Großbauten in Südamerika aufnehmen kann).

Gesamturteil: Sehr lohnend!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2013
Ich fand dieses Buch unglaublich spannend. Der Leser wünscht sich eine Zeitmaschine um die verschiedenen Szenarien zu überprüfen. Es gilt wie immer der Satz "Niemand könnte sich eine spannendere Geschichte ausdenken als DIE Geschichte". Dazu stellt der Autor Hans Giffhorn auf eine sehr lobenswerte Art und Weise den aktuellen Stand der Indiziensammlung vor. Das ist die Schönheit der Wissenschaft. Nicht einfach eine Behauptung aufstellen, sondern ein "Seht her. Das wissen wir. Dies könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit daraus folgen". Dieses Buch wird die Wissenschaft in Bewegung setzen und viele intensive Untersuchungen nach sich ziehen. Ich warte schon auf die Dokumentation, die in den nächsten Jahren daraus entstehen werden. Vielen Dank
Jonas Hopf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2014
Hans Giffhorn schreibt über ein Thema, welches alles andere als gesichert ist und muß daher hauptsächlich mit Hypothesen und
Annahmen arbeiten. Trotzdem verläßt er nie die Richtlinie wissenschaftlichen Arbeitens und hinterfragt seine Hypothesen kritisch und objektiv. Es finden sich auch sehr überraschende Neuigkeiten über archäologische Funde, verknüpft mit Ergebnissen neuester
wissenschaftlicher Untersuchungen. Ein Buch über ein spannendes Thema, von dem man sicherlich noch mehr hören wird.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2015
Im Buch schildert der Autor chronologisch seinen Erkenntnisgewinn über die Jahre, welche ihn überzeugt haben, das es viel früher als angenommen Kontakte zum Kontinent gab. Spannend zu lesen und gut geschrieben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2014
Sehr interessant, das lesen dieses Buches lohnt sich auf jeden Fall. Der Autor hat sich sehr viel Zeit gelassen bevor er an die Öffentlichkeit gegangen ist. Das Buch scheint Seriös recherchiert, mit verblüffenden Ergebnissen. Da kommt mit Sicherheit noch einiges von Überraschungen auf uns zu.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2013
Das Buch ist sehr gut aufgebaut, wiederholt sich zwar, dafür bleibt einem auch alles ein paar Wochen nach der Lektüre. Die Forschungsergebnisse scheinen solide, und könnten wohl einfach überprüft werden: Man nehme einen intakten Zahn einer Chachapoya Mumie (vorzugsweise mit braunen gelockten Haaren) und führe eine DNA-Analyse durch. Ich hoffe das geschieht in naher Zukunft und versandet nicht in der Bürokratie.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2013
Normalerweise haben Bücher mit ähnlichen Titeln relativ wenig zu bieten und sind meist reißerisch und mit geringer Substanz geschrieben. Dieses Buch ist das genaue Gegenteil. Giffhorn baut seine These von der Herkunft der Chachapoya anhand plausibler Argumente auf:
- die Möglichkeit von Seereisen zwischen Europa und Amerika in der Antike
- literarische Hinweise auf solche Reisen
- Szenarien über die europäische Gruppe/n, für die die Reise nach Amerika möglich und sinnvoll wäre
- Indizien (Rundbauten, Steinschleudern, Tuberkulose, Kultaxt, Gringoitos et cetera p.p.), die sich in seine Hypothese stimmiger einfügen als in andere Hypothesen.
Interessant auch die nachvollziehbare Beschreibung des akademischen Milieus, welches an einer transatlantischen Beziehung in der Antike ein nur sehr geringes Interesse zeigt.
Trotz allem hat er die nötige Bescheidenheit, sein Szenario als (bisher) noch nicht bewiesene Möglichkeit zu kennzeichnen.
Interessant und kurzweilig zu lesen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2014
Bei der Bewertung dieses Buches bin ich ziemlich gespaltet. Der Teil über die Chachapoyas, deren Baukunst etc. ist ganz interessant zu lesen. Auch ist das Buch gut gegliedert, modern und ansprechend mit Bildern und Karten gestaltet und kommt schnell zum Thema.

Trotzdem hat das Buch einige Längen, die unnötig sind. Problematischer ist aber noch die These, die so ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die roten bzw. blonden Haare der heutigen Bewohner der Chachapoya-Region von Kelten stammt und sich bis heute gehalten hat, ist wegen der rezessiven Eigenschaften dieses Haarmerkmals eher unwahrscheinlich. Eher dürfte die Haarfarbe auf spanische Eroberer zurückzuführen sein.

Die These, dass die Karthager mit den Kelten die Tuberkolose nach Amerika gebracht hätten, ist ebenfalls falsch. Die Tuberkolose trat schon vorher auf dem Doppelkontinent auf, neuesten Erkenntnissen wurde sie von Seelöwen übertragen. Wahrscheinlich kam sie von Nordostasien über Alaska nach Amerika.

Unklar ist mir auch, warum man sich die Mühe macht, ein Buch so zu schreiben, wenn nicht die DNA von Mumien der Chachapoyas sondern von deren Nachfahren als beabsichtigtes "Beweismittel" dienen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2013
Ich habe einmal alle bisherigen Rezensionen durchgelesen. Dabei fiel mir auf, dass ausgerechnet die beiden Rezensenten, die nur drei Sterne gegeben haben, das Buch offenbar nur unvollständig gelesen und dementsprechend die Argumente nicht verstanden haben. Ich finde das Buch toll!
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden