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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
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am 21. Mai 2014
Ein sehr gutes und unterhaltsam geschriebenes Buch. Und toll recherchiert, gratuliere Thomas Kielinger, wie immer ein Must Read für jeden, der sich für Großbritannien interessiert!
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am 30. September 2016
Der deutsche Autor und Journalist Thomas Kielinger, 1940 in Danzig geboren, hat zahlreiche Bücher über deutsch-britische Themen geschrieben. Er ist der Verfasser der in 2014 erschienenen Biographie „Winston Churchill. Der späte Held.“ In 2011 veröffentlichte er sein Buch über Elizabeth II. Thomas Kielinger schreibt kenntnisreich und unterhaltsam über das Leben der Queen. Er berichtet von Kindheit und Jugend von Elizabeth. Im zarten Alter von 25 Jahren bestieg Elizabeth Alexandra Mary aus dem Haus Windsor am 06. Februar 1952 den Thron. Da sitzt sie bis heute. Die Monarchin ist Oberhaupt des Commonwealth of Nations und weltliches Oberhaupt der anglikanischen Church of England. Mehr als ein Dutzend Premierminister hat sie mittlerweile zur wöchentlichen Audienz empfangen. Die Frau ist freilich eine Wucht, das stimmt. Thomas Kielinger zumindest hält mit seiner Bewunderung für die blaublütige Dame nicht hinter dem Berg. Unterhaltsam zeichnet er das Leben der Queen nach. Sehr viel Neues erzählt er nicht. Der Autor streift die wichtigsten Lebensstationen von Elizabeth II. Eine wirklich erschöpfende Biografie über die derzeit älteste amtierende Monarchin der Welt hat Thomas Kielinger nicht geschrieben.
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am 10. Juni 2012
Diese zweite Auflage der 2011 erstmals erschienenen Biographie Elizabeths II informiert auf 278 Seiten sehr umfassend über das Leben und die Regierungszeit der britischen Königin. Zunächst wird ihre Kindheit beleuchtet: Da Elizabeth die Tochter des jüngeren Sohnes des amtierenden Königs war, war ihre Thronfolge nicht abzusehen. Bis zur Abdankung ihres Onkels Edward VIII wegen dessen Hochzeit mit der zweifach geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson führte Elizabeth mit ihren Eltern, ihrer jüngeren Schwester Margaret und den Familienhunden ein vergleichsweise behütetes Privatleben. Sie erhielt Hausunterricht, eine insgesamt eher dürftige Bildung, wie sie für Töchter aus "besseren" Familien als passend und ausreichend erachtet wurde. Mit der Abdankung ihres Onkels und der Thronbesteigung ihres Vaters als George VI wurde sie zur Thronfolgerin. Bei der Vorbereitung auf ihren späteren "Top-Job in der Firma" nahm vor allem ihre Mutter Elizabeth Bowes-Lyon die Zügel in die Hand. Diese hatte im Gegensatz zu ihrem scheuen und mit einem Sprachfehler behafteten Mann ein Gespür für pressewirksame Auftritte. Sie weigerte sich, in den Kriegsjahren London zu verlassen und zeigte sich in Bezug auf die Leiden des englischen Volks mit den einfachen Menschen solidarisch. Ihre Töchter Elizabeth und Margaret schickte sie allerdings nach Windsor, Elizabeth hielt bereits als junges Mädchen eine Radioansprache an die anderen Kinder, die von ihren Eltern aus London evakuiert und auf das Land verschickt wurden.
Bereits als Dreizehnjährige verliebte sich Elizabeth in ihren entfernten Cousin Philip Mountbatten, über dessen komplizierte Familienverhältnisse und quasi heimatlose Kindheit ausführlich berichtet wird. Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit den ersten fünf unbeschwerten Ehejahren des Königspaares, der Thronbesteigung und der Rolle, die die Königin seitdem nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch im gesamten Commonwealth und in Deutschland (Wiederannäherung und Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg) gespielt hat/spielt. Es wird auf die unterschiedlichen, teils warmen, teils kühlen Beziehungen zu ihren zwölf Premierministern eingegangen. Auch die familiären Verhältnisse der jüngeren Vergangenheit, allen voran die unglückliche Ehegeschichte von Charles und Diana und Dianas Rolle bei der Wandlung des Könighauses zu mehr Offenheit und Volksnähe, werden nicht ausgespart. Das letzte Kapitel eröffnet einen Ausblick auf die Zukunft der Monarchie.
Thomas Kielinger ist offensichtlich nicht nur ein guter Kenner der Materie, sondern auch ein Schreibtalent. Die Biographie ist nicht trocken geschrieben, vielmehr bietet sie neben Insider-Informationen auch amüsante Unterhaltung, da immer wieder lustige Anekdoten (z.B. über Prinz Philips verbale Fettnäpfe) eingeflochten sind. Der Autor bringt Queen Elizabeth und ihrer Lebensleistung Respekt entgegen, verschließt aber auch nicht die Augen vor den Schwachstellen der Monarchin und ihrer Familienangehörigen ( Fehler bei der Erziehung ihrer Kinder, mangelnde Volksnähe bis zu Dianas Tod) und er zitiert auch harsche Kritik aus antimonarchischen Kreisen der letzten sechs Jahrzehnte. Dabei lässt er sich jedoch nie auf das Niveau der Regenbogenpresse hinab. Insgesamt macht das Buch einen recht objektiven und ausgewogenen Eindruck.
"Elizabeth II" enthält allerhand Abbildungen, die die Zeit von Elizabeths Kindheit bis in die Gegenwart umfassen. Leider ist hier die Qualität zu bemängeln, da es sich um schwarzweiße Abbildungen auf dem normalen Druckpapier handelt. Eigene Hochglanz-Fotoseiten mit Farbbildern hätten besser zu dieser sehr lesenswerten Biographie gepasst. Der Anhang umfasst einen Stammbaum, Anmerkungen, eine Bibliographie und ein Personenregister.

Man muss kein begeisterter Royalist sein, um an dieser informativen und humorvoll geschriebenen Biographie Freude zu haben. Für England-Liebhaber ist sie uneingeschränkt zu empfehlen! 4,5 Sterne
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Jubiläen sind ein guter Zeitpunkt für die Veröffentlichung einer Biografie. Vor allem wenn man sich gegen bereits vorliegende Werke behaupten muss. Das mag sich auch der deutsche Journalist Thomas Kielinger gedacht haben, der vom Buckingham Palast 1995 mit dem Orden "Honorary Officer oft The British Empire" geehrt wurde. Und offenbar war es ihm wirklich ein persönliches Anliegen, zum diamantenen Thronjubiläum ein Buch vorzulegen, das der Persönlichkeit von Elizabeth II. gerecht wird. Geglückt ist ihm dies, weil sich zwar von Robert Laceys Klassiker "Majesty - Elizabeth II. and the House of Windsor" inspirieren ließ, aber letztlich eine eigenständige Doppelbiografie schrieb, in der die königliche Familie und die Queen im Zentrum stehen.

Als Nicht-Royalist steckte ich auf Seite 278 schnell ein Buchzeichen ein, da dort der Stammbaum abgebildet ist. Und um dem Geschehen wirklich folgen zu können, sollte man sich in den komplizierten Verwandtschaftsverhältnissen einigermaßen auskennen. Das wird bereits im ersten Kapitel klar, in dem Thomas Kielinger erklärt, warum Prinzessin Elizabeth überhaupt als Thronfolgerin in Frage kam. Während Amerika den 1928 geborenen Kinderstar Shirley Temple feierte, wurde in England das Mädchen mit den Botticelli-Locken und blauem Blut zum Medienstar. Um dem Leser zu zeigen, wie die kleine Elizabeth mit ihrer großen Rolle zurechtkam, widmete Thomas Kielinger ihrer Erziehung der Regie ihrer Mutter ein eigenes Kapitel. Das ebenfalls öffentlich zu tun, hätte die schottische Gouvernante Marion Crawford lieber unterlassen, wurde sie doch nach dem Erscheinen von "The Little Princess" in den äußersten Kreis der Finsternis verbannt.

Etliche Pädagogen und Bildungspolitiker werden mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass Elizabeth II. keine formale Schulung genoss. Warum sich die Eltern nicht dazu entschließen konnten, ihre Tochter in eines der bekannten Internate zu schicken, kann auch Thomas Kielinger nicht erklären. Und dass er sich bei Informationslücken nicht in abstruse Spekulationen flüchtet, ist eine der Qualitäten dieses Buches. Wenig von Elizabeth II. ist im Kapitel "1936: König Edward VIII. dankt ab - ein Lehrjahr für die Monarchie und die spätere Queen" die Rede. Aber das stimmt nur auf den ersten Blick. Denn bekanntlich hinterlässt das familiäre Umfeld ebenfalls Spuren.

Da der Ehebruch der Zeitvertreib der Aristokratie war, wie Raymond Carr schreibt, geht es in dieser Biografie oft recht munter zu und her. Zumal inzwischen viele Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sind, deren Existenz und Inhalte man lieber vertuscht hätte. Die gelegentlichen Ausflüge in das royale Sodom und Gomorra tragen zweifellos zum hohen Unterhaltungswert dieser Biografie bei.

Das fünfte Kapitel lautet: "Krieg, Nachkrieg, Hochzeit: Die harten Jahre und das junge Glück." Der Regenbogenpresse-Leser merkt, dass auch Thomas Kielinger weiß, was beim Publikum ankommt. Das Bild der strickenden Frauen im Garten der Royal Lodge stammt aus der PR-Abteilung . Der Wirklichkeit eher entspricht, dass die Royals in einer Art Unterwelt lebten und der genaue Aufenthalt der Kinder Staatsgeheimnis blieb. Und da wir schon bei den Bildern sind, muss angemerkt werden, dass sie nicht zu den Highlights dieses Buches gehören. In Schwarz-Weiß und eher dürftiger Druckqualität machen sie wenigstens Werbung für einen der zahlreichen opulenten Bildbände.

Prinzessin Elizabeth wurde Königin auf dem Hochsitz eines Baumes in Afrika, während sie Nashörnern beim Trinken zusah.' Was Harold Nicolson am 6. Februar 1952 offenbar in sein Tagebuch schrieb, lässt Thomas Kielinger ebenso geschickt in seinen Text einfließen wie viele andere Zitate. Und oft macht er in Nebensätzen auf Kulturgeschichtliches aufmerksam, das vor allem jüngeren Lesern kaum bekannt sein dürfte. Zum Beispiel dass das Medium Fernsehen sein globale Rolle mit der Krönung von Elizabeth II. antrat.

In den 50er Jahren meldet sich ein neuer Ton an der Kritik, mit dem Elizabeth aber in ihrer eigenen Art umzugehen lernte. Und dazu gehörte auch Schweigen, wenn Reden wenig Aussicht auf Erfolg hatte. Weitere Kapitelüberschriften lauten: Die Queen und Deutschland - Wie Elizabeth II. das Commonwealth zusammenhielt, aber mit Margaret Thatcher nicht harmonierte - Der Ring des Schweigens, kann sich die Königin erklären? - Charles, Diana und die Zäsur von 1997 - Elizabeth, die Erben und die Zukunft der Monarchie. Danach folgen noch Anmerkungen, Stammbaum, Literatur, Bildnachweis und Personenregister.

Mein Fazit: Was Thomas Kielinger aus dem umfangreichen Quellenmaterial gemacht hat, finde ich beeindruckend. Denn die richtige Mischung aus historischen Fakten, gesellschaftlichen Ereignissen, Blicke hinter die Kulissen und persönlichen Interpretationen zu finden, ist gar nicht einfach. Sein Gespür für Ausgewogenheit beweist der Autor auch beim Sprachstil, ist er doch weder knochentrocken, noch unroyal reißerisch. Ohne Elizabeth persönlich je kennengelernt zu haben, kann der Leser am Schluss des Buches nachvollziehen, warum sich Elizabeth II. weltweit so großer Achtung erfreuen kann. Lang lebe der König! Upps, natürlich die Königin! Oder wie der Klappentexter sagt: "Königinnen gibt es viele, aber nur eine Queen."
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am 18. Januar 2013
Eine wirklich gelungene Biografie über das derzeitige Oberhaupt der britischen Monarchie. Thomas Kielinger begegnet der ehrwürdigen Regentin mit Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl und Humor. Man kann ihn durchaus als Royalisten bezeichnen, allerdings schreibt er erfrischend kritisch, wenn es von Nöten erscheint. Das hebt die Biographie auch für "Nichtkönigstreue" heraus und macht sie abwechslungsreich und interessant. Hier erfährt man von der Kindheit, der Jugendzeit, der Krönung Elizabeths, aus dem Leben der frischgebackenen Mutter, der energischen Regentin und der souveränen älteren Dame. Das alles aus der Sicht eines relativ neutralen Autors. Eine Annäherung an eine "fremde", ungewöhnliche Königin, die eigentlich hinter all den Palastmauern inmitten ihrer Corkis auch bloß ein Mensch ist.
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am 26. Juli 2014
Ich hatte mir von diesem Buch erheblich mehr Informationen über die private Elisabeth versprochen. Aber es wird fast nur auf die öffentliche Person eingegangen und da ergab sich nichts Neues. Die Familie wurde nur am Rand erwähnt - lediglich Prinz Charles und Prinzessin Diana bekamen einige Seiten gewidmet. Die übrigen Kinder wurden bestenfalls namentlich erwähnt. Zudem glich das Buch über weite Strecken eher einem Geschichtsbuch als einer Biographie und war über Strecken, die das Politische betrafen sehr langatmig.

Ich bin enttäuscht und kann dieses Buch nicht empfehlen. Es lohnt sich nicht - schade ums Geld.
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am 16. Dezember 2015
Ein hervorragend geschriebenes Buch, in höchstem Maße informativ!
Durchwegs ein Lesevergnügen, bei dem man auf angenehme Art und Weise Geschichte lernt.
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am 11. März 2012
Diese Biographie habe ich verschlungen, denn sie ist ebenso unterhaltsam wie interessant. Natürlich enthält sie auch viel bereits Bekanntes, dennoch kann ich diese sehr gut geschriebene Biographie nur empfehlen.
Dem Autor gelingt es, die politischen und geschichtlichen Fakten unterhaltsam und prägnant darzustellen.
Diese Biographie zeichnet sich durch das Einfühlungsvermögen aus, mit dem sich der Autor dem Phänomen "Queen" nähert, dabei ist diese Biographie aber nicht unkritisch.
Besonders interessant sind auch die ersten Kapitel, die sich mit der Kriegszeit beschäftigen.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Dezember 2014
Was die Bayern für Deutschland sind die Engländer für Europa: Ein Volk, äußerst traditionsbewusst, etwas hinter der Zeit, belächelt, bestaunt und zuweilen ob ihrer Stabilität beneidet. Der Gipfel alles Außergewöhnlichen ist die Queen. Der Autor Kielinger ist 1995 als langjähriger Experte in England mit einem hohen Orden ausgezeichnet worden. Ob er den nach der Veröffentlichung dieser Biographie der Königin noch erhalten hätte, ist mehr als fraglich. Er schreibt keineswegs herabsetzend, aber eben sehr objektiv, Negatives nicht aussparend. Sehr jung kam die Königin zu ihrer Würde. Das Schwergewicht ihrer Erziehung lag in der Bewahrung der Tradition, der genauen Beachtung jeglichen Protokolls. Disziplin und Würde auszustrahlen, immer Distanz zu wahren, Gefühle nicht zu zeigen, waren wesentliche Ziele. Auf den Intellekt kam es kaum an.
Und all das lebt sie nun seit über 60 Jahren, im nächsten Jahr wird sie die Regentin mit der längsten Amtszeit sein. Wie sie wirklich denkt, fühlt, ist schwer auszumachen. Denn das, was sie in Reden öffentlich sagt, wird ihr vom Parlament vorgegeben. Einzig in der Weihnachtsansprache kann sie eigeneWorte nutzen. Ob sie in ihrem hohen Alter zu Gunsten des Kronprinzen zurücktreten wird, ist keine Frage. Ein englischer König tritt nicht zurück, einzig der Herzog von Windsor tat das, um die Frau heiraten zu können, die er liebte. Selbst der Rücktritt bedürfte der Genehmigung des Parlaments. Charles wird sich gedulden müssen, um dann selbst Rekordhalter zu werden: Ältester Thronfolger der englischen Geschichte.
Man liest es etwas entsetzt, wie gefühlsarm man im Königshaus miteinander umgeht. Da wechselt man untereinander Briefe, statt miteinander zu sprechen. Erbittet einen Termin, um zur Mutter kommen zu können. Als die Königin von einer ein halbes Jahr dauernden Reise zurückkehrte, hat sie sich erst u.a. Amtsgeschäften zugewandt, ehe sie ihren 5 jährigen Sohn empfing. Vielleich liegt der Grund in den ehelichen Schiffbrüchen im Königshaus auch darin, dass es nie eine natürliche Familienbeziehung gab.
Letztlich lässt sich das wahre Wesen eines Menschen nicht gänzlich hinter der Maske der königlichen Hoheit verbergen. 60-65 % der Engländer lieben ihre Königin, erkennen dankbar an, wie auch ihre alte Queen sich nun immer stärker bemüht, etwas volksnäher zu sein. Die Monarchie hält schließlich das Commenwealth zusammen. Gäbe es wie bei uns ein Präsidialsystem, wäre es längst auseinandergefallen. Um die Stabilität seines Systems kann man England durchaus beneiden.
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am 22. März 2013
Dass ich als Halb-Engländerin und überzeugte Anti-Monarchistin eine deutsche Biographie der "Queen" lesen würde, habe ich mir nicht träumen lassen. Allerdings war ich sehr schnell von diesem Werk überzeugt: Der Autor versteht, es, Respekt vor der Monarchin nicht zuckersüß werden zu lassen, sondern mit kleinen "pinches of salt" zu würzen. Interessant macht das Buch aber vor allem, daß er auf wirklich brilliante Weise Hintergründe der Zeitgeschichte einflicht, und so weggeht von der Individualbiographie, die ja immer - gewollt oder ungewollt- hagiographischen Charakter hat. Stattdessen entsteht ein Zeitpanorama, das vor Augen führt, wieviel sich in dieser Zeit sowohl aufseiten der Handelnden, als auch in der Perzeption dieser, verändert hat.
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