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am 5. Juli 2016
Auch wenn in verschiedenen Rezensionen dieses Buch kritisiert wird: Für interessierte Laien ist dise Arbeit äußerst interessant und eine gute Erweiterung des Wissens!
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am 20. September 2016
Umfassende Darstellung der Forschung auf dem Gebiet, gut verständlich für den Laien. Die Information erfolgt im Stil manchmal etwas zu redundant
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TOP 100 REZENSENTam 28. März 2016
Man muss ja nicht alles glauben, aber Haarmanns Erklärungen haben viel für sich. Dass die minoische Doppelaxt auf den Schmetterling als Symbol der Wiedergeburt zurückgeht, das ist neu, jedenfalls aber eine plausible Erklärung. Dass die Bauernkultur über die Donau nach Mitteleuropa gelangte, ist logisch. Ich mag Autoren, die Thesen aufstellen, die anregen und auch falsifizierbar sind und sich nicht an den universitären Einheitsbrei halten
R Opelt, Autor von Die Legionen des Varus: Das andere Mittelalter. Wenn die Römer gewonnen hätten.
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am 23. April 2016
Herr Haarmann liefert mit „Das Rätsel der Donauzivilisation“ ein informatives Buch über die Kultur(en) am Westufer des Schwarzen Meeres und entlang der Donau bis Belgrad ab ca. 6.000 bis 4.000 vor Chr. ab. Die am Anfang des Buches angekündigten großartigen Ausprägungen und Errungenschaften dieser Kultur bleiben auf den 286 Seiten dann merkwürdig ungreifbar. Das ist sicherlich nicht die (alleinige) Schuld des Autors. Vielleicht überfordert die Vorstellung einer „unstratifizierten, matrifocalen, egalitären“ Gesellschaft den Leser ganz einfach, der aus der archäologischen Literatur bislang entnehmen konnte, dass mit der Sesshaftwerdung des Menschen sich auch mehr oder weniger zwangsläufig Organisationsstrukturen gebildet haben. Der Autor bleibt die Antwort schuldig, wie riesige Städte wie Majdanec'ke funktioniert haben können, wenn niemand da war, der die Ressourcen in der Umgebung verteilte, für Wasserzufuhr sorgte oder einfach den Dreck beseitigen ließ. Irgendwie mag man nicht glauben, dass ein solches egalitäres, sozusagen sozialistisches System Jahrtausende überdauern konnte. Irgendwie vermisst man auch ausführlichere Grabungsergebnisse. Es ist verständlich, dass Herr Haarmann als Sprachforscher die Fernwirkungen der Donaukulturen anhand von Fremdwörtern im Griechischen hoch einstuft und mit Sicherheit sind solche Einflüsse auch vorhanden, aber ob damit wirklich eine „Hochkultur“ vor 8.000 Jahren nachgewiesen werden kann, bedarf vielleicht noch weiterer Forschung.
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am 4. Juni 2014
Gut lesbare Informationen über eine Epoche mit seinen Kulturen, die weitgehend unbekannt sind. Die Interpretation der archäologischen Fundstücke bewegt sich allerdings meines erachtens in Grenzbereichen von Spekulation. Dies gilt auch für den Bereich der Sprachanalyse des Frühgriechischen. Und, ob die lange Zeit der Donauzivilisation so friedlich und weitgehend ohne Brüche so existierte wie beschrieben, hinterlässt Fragezeichen. Die Menschheit war seit anbeginn ihrer Existenz immer in Bewegung. Deshalb ist anzunehmen, dass auch in dieser beschriebenen Region in einer so langen Zeit - verursacht durch Klima oder/und menschliche Taten - Umschichtungen, Verwerfungen, Untergänge und Neustarts stattgefunden haben. Dabei sind mit Sicherheit Dinge (geistige/materielle) weitergegeben worden (Kontinuität), wie auch Dinge neu hinzugefügt worden (Veränderung). Vielleicht sind die (ausgegrabenen) Fakten zu dünn um Schlüsse über Kontinuität und/oder Veränderungen zu ziehen.
Deshalb erscheint mir die Begeisterung des Autors über die Zeugnisse dieser Zivilisation etwas über das Ziel hinauszuschießen. Etwas mehr Distanz hätte jedenfalls nicht geschadet. Außerdem fehlt, so meine ich, ein Aspekt über die Ausstrahlung der Donauzivilisation auf die Völker und Kulturen Mittel- und Westeuropas sowie deren Verbindung.
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am 16. Februar 2014
Sehr interessant. Selbst für viele Fachleute neu. Guter Text, sehr gute Landkarten, feine Abbildungen. Ein Gewinn! Kann weiter empfohlen werden.
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am 28. August 2013
Wenn man dachte, dass die Geschichte der Hocchkulturen im Zweistromland beginnt, so zeigt dieses Buch mit neueren Forschungsergebnissen, dass dem nicht so ist. Spannend ...
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am 1. April 2012
Das reich illustrierte Werk von Harald Haarmann, bekannter Kenner alter Schriften, präsentiert eine fraglos aufschlussreiche Arbeit über die sogenannte Donaukultur, die erste europäische Hochkultur, welche im 6.-4. Jahrtausend vor Chr. Südosteuropa bevölkert hat. Für die Leserschaft erweist sich die breite thematische Sicht (Wirtschaft, Kultur, Religion, Mythologie, Handwerk und Schrift) als Vorteil, um den Stellenwert dieser Zeitspanne als Kulturbringer für das antike Griechenland abschätzen zu können. Als sehr informativ und nützlich erweisen sich seine Ausführungen über das Zählen, Messen, Registrieren und das erste Schriftsystem, ein Themenkreis, in dem sich der Autor zuhause fühlt.

Die Bedeutung dieser Arbeit liegt darin, dass erstmals einem breiteren Publikum die Existenz einer Kultur nahe gebracht wird, welche längere Zeit nur einem kleinen Kreis von Fachleuten bekannt war. Als Schwachpunkt kann die Fixierung auf einen Kulturkreis bezeichnet werden, dessen Ursprung und dessen Einfluss nicht vollends ausgeleuchtet werden. Interessant wären klärende Fragen auf die Auswirkungen auf Mitteleuropa oder auf das frühe, nahe gelegene Italien! Hier bleibt er seiner Leserschaft viele Fragen schuldig. Dies gilt auch für die möglichen Folgen auf den Ursprung der Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten.

Nicht die Mängel und offenen Fragen gilt es zu würdigen, sondern die Folgen dieses Panoramas auf weitere Arbeiten, welche sich mit dem frühen Europa und dem historischen Stellenwert des Balkans in Verbindung zum noch älteren Göbekli Tepe befassen werden. Vor diesem Hintergrund darf diese Arbeit keineswegs unterschätzt werden. Im Gegenteil, wir stehen vor einer Revolution des Geschichtsbildes des prähistorischen Europas!
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am 18. Juni 2014
Sicherlich ist es anderen Lesern ebenso gegangen. Zunächst Jubel: Eine neue zusammenfassende Darstellung eines Kapitels europäischer Ur- und Frühgeschichte, reich illustriert, mit Kartenmaterial und Zeittabellen versehen. Die Freude wird dann dem Leser bei der Lektüre gründlich vergällt. Er findet die harsche Kritik anderer Rezensenten, unter denen Spezialisten aus den Bereichen Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Altorientalistik sind, an Haarmanns Buch voll bestätigt. Mit apodiktischer Gewissheit, unwiderlegbare und ewige Wahrheiten verkündend, trägt Haarmann steile Theorien vor. Ständig zitiert Haarmann sich selber aus seinen anderen Veröffentlichungen, beim unvoreingenommenen Leser erzeugt Haarmann den Eindruck, er befinde sich im Konsens mit der ganzen Fachwelt. Dazwischen folgt dann immer wieder Unbewiesenes, das als bewiesen ausgegeben wird. Schließlich beginnt der Laie, der nicht immer genau unterscheiden kann, was Dichtung und was Wahrheit in Haarmanns Buch ist, allem im Buch zu misstrauen und legt es beiseite, noch bevor er die Seite 100 erreicht hat.

An seinem selbstgewissen Ton erkennt man den "Quereinsteiger" aus einer anderen Fachrichtung, Haarmann ist Sprachwissenschaftler. Die Mitglieder der Zunft, Ur- und Frühgeschichtler, Archäologen und Altorientalisten pflegen sich sehr viel vorsichtiger und zurückhaltender auszudrücken, wissend, dass alle Theorien schon nach der nächsten Ausgrabungsserie überholt sein können. Ein Altorientalist, dessen Vorlesungen der Leser hörte, begann seinen Vortrag immer mit dem Satz: "Meine Damen und Herren, nach dem heutigen Stand der Ausgrabungen..."

Empfehlen kann man das Buch nicht. Mehr als einen Punkt kann der Leser beim besten Willen Haarmanns Buch nicht geben.
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am 1. Juni 2012
Ein außerordentliches Werk, dicht und fundiert, kenntnisreich und spannend,
bereichsübergreifend Archäologie/ Linguistik. Ein echter Genuss für den Fach-
mann und den Hobby-Archäologen.
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