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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
12
Chopin: Oder Die Sehnsucht. Eine Biographie
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Oktober 2015
Ich lese gerne Biographien, weil ich überzeugt bin, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. Wenn sie sich dann auch noch lesen wie ein Roman, wie die Geschichte von Chopin, erzählt von Eva Gesine Baur, dann paßt es! Dabei habe ich viel Neues über den großen Pianisten und Komponisten gelernt, und endlich begriffen, warum mich seine Klavierstücke besonders ansprechen. "Mit den Fingern Singen..." das hat mir auch meine Russische Klavierlehrerin immer gesagt, dass dieser Lehrsatz von Chopin stammt, wußte ich nicht. Aber es paßt zu ihm, die Sehnsucht die aus seiner Musik spricht, verträgt keinen harten Anschlag. Lesenswert, nicht nur für Liebhaber der klassischen Musik .
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am 21. Februar 2018
.. da hatte ich noch die Hoffnung, dass sich der Schreibstil mit zu einfühlsamen rhetorischen Fragen, die nichts zum Geschehen beitragen, zum Guten wendet. Leider nein. Fast jeder Absatz endet mit diesen nerv-tötenden Fragen, "Ist er nur ein Lückenbüßer?" oder "Hebt die Vorfreude auf das Kommende seine Stimmung?". Selten hat mich ein Buch derart genervt, nur wegen des Inhalts blieb ich "dran". Sicherlich sehr gut recherchiert, insbesondere das Postludium ist exzellent. Aber ich habe mich durch das Buch regelrecht gequält. Kann es nicht empfehlen.
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am 2. Mai 2015
Eine ziemlich mühsam zu lesende Angelegenheit. Die Autorin fädelt Chopins Leben gerade zu auf: nichts, auch nicht das Unwesentlichste, bleibt hier unerwähnt. Zwischen all den Fakten, Seitengeschichten, Anekdoten verliert sich das Porträt Chopins irgendwann. Von der Musik ganz zu schweigen, dazu fällt dem Buch nur wenig ein. Letzteres wäre mir aber - relativ - egal, wenn das Buch sich spannender lesen würde.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Februar 2010
Im Jahr 2010 jährt sich der Geburtstags des Komponisten Frederic Chopin zum 200. Mal. Eine gute Gelegenheit, für die Freunde und Kenner seiner Musik, aber auch für Menschen, die seine Stücke einfach mögen, mehr über eine ganz besonderen Menschen zu erfahren, dessen Leben sich aus seiner Musik heraus erklärt. Eine Freundin und Zeitgenossin, die exzentrische, zigarrenrauchende und in Männerhosen wandelnde Schriftstellerin George Sand sagte einmal über Frederic Chopin: "Er ist Musiker, nichts als Musiker."

Das Buch erzählt die Lebensgeschichte Chopins, eines Wunderkindes der Musik. Detailliertes Quellenstudium auf der einen und eine aufgelockerte, teilweise hinreißende Sprache auf der anderen Seite sind die beiden Pfeiler, auf denen Eva Gesine Baur ihre lesenswerte Biografie aufgebaut hat. Stellenweise nimmt das Buch Züge eines Romans an, und man wähnt sich als Leser mitten im Geschehen. Die Autorin beschreibt die handelnden Personen nicht nur, sie lässt sie regelrecht lebendig werden, plastisch konkret und sinnlich erfahrbar.

Neben einer eindrücklichen Lebensgeschichte liefert das Buch aber auch eine überzeugende und lehrreiche Sozialgeschichte der Jahrzehnte, in denen Chopin wirkte, insbesondere vom Paris der 1830 -er und 1840 -er Jahre.

Für Chopin-Kenner eine wichtige Ergänzung, für ehe laienhafte Liebhaber seiner Musik eine lehrreiche Einführung in Leben, Werk und seine Zeitgeschichte, die ihnen Chopins Musik vielleicht noch mehr aufschließen kann als bisher.
31 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. März 2010
Innerhalb weniger Wochen ist das 560-Seiten Literatur-Opus "CHOPIN oder die Sehnsucht" aus der Feder der gelernten Köchin Kulturhistorikern, Literatur- und Musikwissenschaftlerin Dr. Eva Gesine Baur in 2. Auflage erschienen. Um diese 26 seelenbewegenden Kapitel in Ruhe und Besinnlichkeit zu lesen, empfehle ich die Nocturnes und Préludes Chopins, interpretiert von Arthur Rubinstein, als Begleitmusik anzuhören. Mit Chopins einzigartigen romantischen Klavierkom-positionen sind diverse Konzertpianisten Multimillionäre geworden. Der 1810 in Polen geborene Frédéric Chopin wurde ein tragischer Held der Pariser Salons. 39-jährig verstarb er - viel zu früh und völlig verarmt. Im "Postludium" schreibt die in München lebende Autorin: Es juckt vielen Pathologen in den Fingern, ihre Theorien zu beweisen, denn das Beweismaterial ist vorhanden: noch "immer ist das Gefäß mit Chopins in Cognac eingelegtem Herzen in einer Säule der Warschauer Heilig-Kreuz-Kirche eingemauert. Doch sowohl das polnische Kulturministerium als auch einer der beiden noch lebenden Nachkommen der Familie Chopin verweigern bisher die Bewilligung, eine Gewebsprobe zu entnehmen. Ihre Beweggründe sind nachvollziehbar. Überliefert ist, dass Dr. Cruveilhier nach der Obduktion gesagt hat, das Herz sei stärker angegriffen gewesen als die Lunge. Doch möglicherweise wollte er Chopins Schwester keine Angst einjagen; die hohe Ansteckungsgefahr bei Schwindsucht war damals nicht nachzuweisen, aber bekannt."
Von den vielen Büchern, die ich über Chopin gelesen habe, mit Abstand das beste und einfühlsamste. Auch die Bücher der bewundernswert gebildeten Autorin "Konzert für die linke Hand", "Mozarts Salzburg. Auf den Spuren des Genies", "Freuds Wien. Eine Spurensuche", Amor in Venedig. Auf den Spuren der Liebenden" u.a. sind zutiefst beeindruckend.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. Januar 2010
Für mich blieb Chopin als Mensch bisher blass, so sehr ich seine Musik liebe. Mit dieser Biographie hat sich das radikal geändert: Chopin wird begreifbar. Obwohl detailgenau recherchiert, liest sich diese Vita spannend wie ein Roman. Gekonnt hat die Autorin in ihren Text Briefe und Zeugnisse von Zeitgenossen eingebaut.
Vor allem hat mich fasziniert, dass hier endlich einmal das Warschau, das Wien, das Paris, das Mallorca von Chopin so lebendig geschildert wird, dass der Leser meint, er sei dort selbst unterwegs. Alle Personen in seinem Umkreis werden plastisch. In diesem Buch wird nicht theoretisiert über Chopin, den Klavier-Poeten, über den romantischen Künstler. In diesem Buch riecht und schmeckt und klingt es. Ein psychologisches Porträt, aufregend und anregend, wie sich es jeder Chopin-Liebhaber wünscht. Und eine Zeitreise, die jeden mitreißt. Ich teile die Ansicht des Rezensenten aus "Die Literarische Welt": ein Höhepunkt des Chopin-Jahres 2010.
36 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. April 2010
Über Chopin gibt es zahlreiche Bücher und doch gelingt es hier auf neue Art, den Musiker auf einfühlsame Weise nahezubringen, so dass man gerne liest und sich vom romanhaften Stil entführen lässt in eine Künstlerseele und in Zeiten, die grausam und hart umgingen mit zarten Gemütern. Schön geschriebenes Porträt und fundierte Betrachtungen!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. März 2011
Reisetagebuch: Ungeheuer detaillierte, manchmal sogar detailversessene Aufarbeitung des Stoffes, die spätestens ab Seite 250 zunehmend ermüdet. Da brauchts dann schon immer neuer Überraschungen, geschichtlicher Verquickungen mit der Zeigeschichte, um den Leser bei der Stange zu halten.
Roman: Ich bin kein großer Romanleser, beim Lesen dieses Buches komme ich allerdings in Grübeln in der Buchhandlung nicht nur nach Sachbüchern zu suchen.
Geschichtslehrwerk: Ich habe noch nie so viel in so kurzer Zeit über die Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelernt. Was mir immer sehr wichtig wahr beim Lesen von Geschichtswerken: Man fängt an mitzuleben, man wird Teil des Geschehens, man stellt Verbindungen her und die Anonymität des Dargestellten weicht.
Aber: Liebe Frau Baur ergänzen Sie das Buch um eine Zeit- und Ahnentafel, sowie um eine Landkarte, in der Sie die verschiedenen Reisen Chopins einzeichnen. Vielleicht bleibt dann das eine oder andere auch über längere Zeiten beim Leser haften.
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am 6. September 2012
und überlasse Biografien anderen Autoren!
Noch nie hatte ich mich so durch ein Buch quälen müssen!
Ich hätte einfach misstrauisch werden sollen beim Untertitel: Die Sehnsucht!
Umständlichste Sprache verknüpft mit zahlreichen, verwirrenden Briefauszügen, Gefühlsduseleien und Vermutungen in unendlichen Variationen - so vermittelt das Buch eher die Stimmung eines Frauenromanes mit männlichem Hauptdarsteller als eine Biografie eines Musikers.
Chopins musikalischen Werke kommen dabei so gut wie nicht zur Sprache und am Ende kann man sich fragen, was ist eigentlich von dem Buch, von Chopin und seinem Werk geblieben.
Sicher, Christoph Rueger und Tadeus Zielinski sind auch Musik Fachleute und haben wohl deshalb auch in ihren Chopin Biografien wesentlich detailliertere und ganzheitlichere Darstellungen bringen können, profund und historisch genau geschrieben, sie haben Chopin als Mensch und Musiker vermittelt und auch die Werke analysiert und dem Leser wesentlich näher bringen können.
Eva Gesine Bauer verliert sich hingegen in unwichtige Details, verknüpft oft und intensiv Brieffragmente von Chopin und baut sie zu Geschichtchen aus mit fragwürdigem Wahrheitsgehalt und Behauptungen, bringt völlig unwesentliche Einzelheiten und verliert dann zeitweise selber den Ueberblick. Ehrlicherweise gibt sie sich dann im allerletzten Satz dann doch mit den Worten
"Die Seele lässt sich nicht definieren. Daher versucht sich dieses Buch im Zweifelsfall an Chopins Aussage zu halten: J' indique - Ich deute an." !
Wer also mehr als Andeutungen haben möchte, möge die Biografien der genannten Autoren lesen und erleben, wie sich dort die Person, das Werk und der Künstler Chopin erschliesst!

Ich habe das Buch soeben in den Abfalleimer geworfen!
Schade um das Geld und die verlorene Zeit.....
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. September 2011
Es gibt gute Bücher und es gibt schlechte Bücher, das hier vorliegende ist keines von beiden, es ist - viel schlimmer - überflüssig. Viel(e), zugegeben sehr gut recherchierte, Geschichte - und Geschichten über mehr oder weniger maßgebliche Personen aus Chopins Lebenskreis und Umfeld. Sehr viel Klatsch und Tratsch aus dem Hause Sand/Chopin,sehr viel Information und Spekulation über diese - und über viele andere tatsächlichen oder möglichen und unmöglichen Beziehungen jener Zeit;
eine Art "Berichterstattung" fast schon im Stile von "Bunte" oder sagen wir "Gala"...
Aber ganz wenig über das Wichtigste: nämlich über Chopins Musik; kaum eine Nennung oder gar ein Deutungsversuch einzelner oder mehrerer dieser einzigartigen Kostbarkeiten, die er uns hinterließ. Nur ganz am Rande werden sie jeweils in einzelnen Kapiteln erwähnt, wo sie doch eigentlich im Vordergrund stehen sollten!
Chopin selbst schrieb gegen Ende seines Lebens bekanntlich über sein Werk: "Meine Versuche sind nach Maßgabe dessen vollendet, was mir zu erreichen möglich war..."
Gemessen an dieser Art der Bescheidenheit, müsste Frau Baur manches an und in ihrem Buch ändern, zum Beispiel auch über den reißerischen Titel nachdenken oder das Buch ganz umschreiben...
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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