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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
8
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 5. August 2009
Drei Worte (unter anderen) charakterisieren dieses Buch: Vergnueglich, spannend, praezise. 22 mathematische "Kurzgeschichten", allesamt brilliant geschrieben, mit humorvollen Randbemerkungen und kleinen Exkursen in's Allerweltliche; eine Sammlung, die in keiner SchuelerInnen/LehrerInnen-Bibliothek fehlen sollte (aber natuerlich jedem zu empfehlen ist, der an klarem Denken interessiert ist und/oder den Wunsch hat, manch langweilige "Mathe"-Stunde seiner/ihrer Schulzeit durch das Erlebnis lebendiger Mathematik zu kontrastieren). Die Geschichten geben einen hervorragenden Eindruck davon, wie Mathematik gemacht wird und was Mathematik ist. Etwa im Sinne von Courant und Robbins ("Was ist Mathematik?"), fuer die sich das Wesen der Mathematik im Loesen von Problemen erschliesst. Der einzige Wermutstropfen: die satztechnische Ausstattung - TeX/LaTeX zum Beispiel waere dem Thema angemessener gewesen. Doch schmaelert das gewiss nicht mein Urteil ueber den Inhalt: exzellent.
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am 12. Dezember 2012
Auf Seite 3 des Buches wird man gleich zu Anfang mit Sätzen wie folgt, beglückt:" jede ganze Zahl lässt sich nämlich als Summe ganzzahliger Vielfacher zweier beliebiger teilerfremden Zahlen darstellen." Wer diesen Satz ohne jegliche Erklärung versteht, wird wahrscheinlich viel Freude mit dem Buch haben.

Eine hilfreiche, kurze Erklärung oder Definition was eine "teilerfremde" Zahl ist oder zum Beispiel eine Abflachungszahl, sucht man in diesem Buch vergebens. Stattdessen findet man folgende Aussage:" F(r,i)= F(n+m+1+h,[(n-1)(m-1)-h]/2) die so über 4 weitere Zeilen munter weitergeht...

Trotz Mathe als Leistungskurs und Abiprüfungsfach, schafft es dieses Buch nicht, mich zu begeistern und die 22 Denkwerkzeuge, die vorgestellt werden, fehlt es an Praxis und Leben.
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am 17. März 2011
Leider kann ich in die Lobpreisungen der anderen Rezensenten nicht uneingeschränkt einstimmen. Dabei fing das Buch wirklich fesselnd an: praktische Beispiele, witzig und doch aufschlussreich verpackt, hilfreiche Bilder, Grafiken und Cartoons zur Illustration und so manche erhellende Frage zum Selberdenken. Doch von einer Heuristik zur nächsten wurde die Beispiele und Erläuterungen zunehmend langatmiger und mathematischer. D.h. die umfangreichen Formeln für langweilige Berechnungen nahmen für mich überhand. Obwohl ich mir das Rüstzeug für das Verständnis der Beweise vor vielen Jahren im Pfaffenwaldring sicherlich angeeignet habe.

Dass Hesse das Denken undefiniert auf mathematisch-logisches Denken reduziert, ist noch gut nachvollziehbar. Die von ihm unter dem Schlagwort 'Denkwerkzeuge' vorgestellten 22 Prinzipien sind plausibel erläutert und anschaulich vorgestellt. Doch manches Beispiel scheint mir nur aus dem Kopf eines Mathematikers entspringen zu können: - Wie messe ich das Gewicht eines quengelnden Neugeborenen? Ich stelle erst die Mutter mit dem Baby auf die Waage, dann die Amme mit dem Baby und zum Schluss die Amme zusammen mit der Mutter, um anschließend in beeindruckend komplizierter Weise das Gewicht des Babys auf keine Stelle nach dem Komma genau zu berechnen. -

Auch stellte sich mir die Frage nach der Wahrheit. Hesse lobt auf Seite 82 Samuel Loyd über den grünen Klee, obwohl dieser angeblich nicht der Erfinder des vorgestellten '15-Puzzles' ist, wie Slocum und Sonneveld in ihrem Buch behaupten. Nach welchem Prinzip erkenne ich nun, welche der sich widersprechenden Aussagen wahrheitsgemäß ist? Meine nach dem vorgestellten Randomisierungsprinzip befragte Münze flüchtete hinter einen Schrank! Oder hängt Wahrheit mehr mit dem Glauben und weniger mit dem Denken zusammen?

Das Buch bietet meines Erachtens wirklich und konkret die Basis für klar mathematisches Denken. Hesse erzählt interessante Geschichten, spart nicht mit geschichtlichen Ereignissen, lockert das ganze mit amüsanten Histörchen auf; dabei ist der Autor angenehm selbstironisch. Das mag mathematisch unbelastete Menschen faszinieren. Doch mir waren die meisten Prinzipien bereits bekannt. Und warum sollten mir diese Werkzeuge zu einem besseren Leben verhelfen? Und schließlich: warum liefert Hesse keine Lösungen für seine nicht trivialen Aufgaben? Das frustet, da fehlt der Aha-Effekt! Ich denke weiter prinzipienlos über diese Fragen nach....
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am 23. Mai 2014
Die Ausführungen sind Alles in Allem sehr theoretisch. Mir gefällts, aber für abends unter der Bettdecke sind Binominalkoeffizienten und vollständige Induktion doch zu komplex.Bin jetzt bei der Hälfte, werde aber auf jeden Fall weiter lesen. Die praktische Umsetzung fehlt mir noch. Zu selten muss ich Felder durch Geraden oder Münzen auf drei Haufen teilen.
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Um es gleich vorweg zu sagen: In den vollen Genuss kommt bei der Lektüre dieser Gebrauchsanweisung für besseres Denken nur, wer große Freude an Mathematik und ihrer Formelwelt hat. Dazu gehöre ich nicht, da ich während meiner Schuljahre ganz offensichtlich zu viel verpasste und in meinen beruflichen Tätigkeiten auch nicht dazu gezwungen war, die Lücken zu füllen. Obwohl ich also nur wenige der mathematischen Aufgaben von Christian Hesse lösen konnte und wollte, machte mir die Lektüre Spaß. Ich sprang einfach känguruartig über unverständliche Formeln hinweg und versuchte die 22 vorgestellten Denkwerkzeuge auf meine Art zu erklären oder in meine Problemlösungsstrategien zu integrieren. Zudem wartet der ehemalige Berkley-Professor mit so vielen Geschichten auf, dass die Anschaulichkeit trotz meiner mathematischen Ohmacht gewährleistet war. Oder anders ausgedrückt: Was der Autor unter dem Begriff Analogieprinzip als erstes Werkzeug vorstellte, wurde auch gleich zu meinem wichtigsten. Die Fünfsternebewertung gilt jedoch für Leser, die bessere Voraussetzungen mitbringen als ich.

Meinen Fokus richtete ich auf die vielen Beispiele, welche sich auch ohne mathematisches Wissen verstehen lassen. Denn sie machen deutlich, wie Irrtümer entstehen, wo Medien lediglich unreflektiertes Drittwissen verbreiten und wann der gesunde Menschenverstand an seine Grenzen stößt. Folgt man den Ausführungen von Christian Hesse, erhält man auch eine Lehrstunde, was Begeisterungsfähigkeit und Liebe zur Materie bedeuten. Meine mathematischen Lücken wären wahrscheinlich kaum so groß, wenn im Schulunterricht Lehrer wie Christian Hesse vorne gestanden hätten. Humoriges erlebte ich in Mathe eigentlich nur, wenn sich ein Schüler so doof anstellte, dass sich der Rest der Klasse in Lacher flüchtete, um sich vor dem eigenen Versagen zu schützen. Der Autor dieser kleinen Denkschule hat jedoch den Humor eines Wissenden, der auch über seine eigene Begrenztheit lachen kann.

Mein Fazit: Auch wenn der Autor dies anders sehen mag, bin ich der Meinung, dass es in seinem Buch keineswegs um das kleine Einmaleins geht. Denn wer bei mathematischen Formeln nur Zahlen und Buchstaben, aber keine Bilder sieht, wird wohl immer wieder Seiten überspringen, um bei den vielen Geschichten fortzufahren, mit denen Christian Hesse die 22 Denkwerkzeuge ebenfalls veranschaulicht. Meine Bewertung gibt also nicht wieder, dass ich alles verstanden habe, sondern wie der Autor beste Werbung für sein Fach und das Denken macht.
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am 26. Januar 2014
Nach einer kurzen Einführung in die generelle Wirkungsweise der Mathematik beschreibt Christian Hesse hier 22 Werkzeuge, welche Mathematiker einsetzen, wenn sie diversesten Fragestellungen zu Leibe rücken.
Dazu führt er jeweils einige Beispiele an, bei denen es sich- bei allem erkennbaren Bemühen um das Aufzeigen von praktischer Relevanz - allerdings doch meist "nur" um mathematische (oder auf mathematische Problemstellungen zurückführbare) Rätsel handelt.

Besonders große Schlüsse für das "richtige Leben" kann man daraus also wohl nicht ableiten, Mathematik-Interessierte werden an diesem Buch aber sicher dennoch ihre Freude haben, bietet es doch eine interessante wie auch amüsante Einführung in die mathematische Denkweise. Ein gewisses Mitdenken wird dafür aber schon verlangt und man darf auch keine Scheu vor der mathematischen Schreibweise und auf den ersten Blick etwas kompliziert anmutenden Formeln haben.
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am 15. November 2012
Hesses Buch stellt 22 Vorgehensweisen vor, die sich zum Lösen mathematisch angehauchter Probleme anbieten. Damit sind keineswegs nur "Rechenaufgaben" gemeint, sondern echte, teilweise verblüffende Probleme des Lebensalltags. Inwieweit diese Techniken zu einem "besseren Leben" führen, sei einmal dahingestellt. Sicher ist jedenfalls, dass das Nachvollziehen auch dem mathematisch nicht versierten Leser großen Spaß bereitet. Denn der Autor stellt nicht die Mathematik in den Vordergrund, sondern die jeweilige Idee und damit wird deutlich, worin der Reiz von Mathematik verborgen liegt: Im effizienten, reinen Denken und nicht im drögen Jonglieren mit Zahlenkolonnen. Wer Mathematiker bisher für weltfremde Langweiler hielt, wird auf diesem Wege vielleicht verstehen, was dieses abstrakte Fach so faszinierend macht und warum manche Leute das Betreiben von Mathematik äußerst erfüllend finden.

Sehr lobenswert ist, dass Hesse nicht mit der Tür ins Haus fällt und es nie versäumt, den Leser in jedem Kapitel über ausführliche Beispiele und kleine Geschichten an das jeweilige "Denkwerkzeug" heranzuführen. Diese flüssigen, anekdotenreichen Passagen sind derart gut gelungen, dass man sich stets auf das nächste Kapitel freut. Es handelt sich um einen der seltenen Fälle, in dem ein (populär)wissenschaftliches Buch einen guten "Leseflow" entwickelt. Dank der strikten Einteilung in Kapitel ist es auch kein Problem, das Buch häppchenweise und mit größeren Pausen zu lesen.

Vielleicht ist es gerade die Qualität der Kapitelanfänge, die die mathematischen Teile in einem etwas ungünstigen Licht erscheinen lässt. Die Durchführung verschiedener Beweise ist für Nichtmathematiker sehr dröge, anstrengend und nicht wirklich erhellend. Ich zumindest konnte bei den sich manchmal über mehrere Seiten hinziehenden Gleichungen kaum etwas finden, was diese Passagen lesenswert gemacht hätte. Hier wäre weniger ganz klar mehr gewesen. Dazu kommt, dass, wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, keine übersichtliche Formeldarstellung verwendet wurde (z.B. "echte" Brüche), sondern einfach nur Textzeichen, d.h. ein / anstatt einem echten Bruchstich usw. Das macht die oft langen Zeichenketten sehr unübersichtlich. (Wer sich im formalen Alltag der Mathematik zuhause fühl wird dies vielleicht ganz anders sehen!)
Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt macht Hesse in den wichtigen Belangen alles richtig, sodass das "Kleine Einmaleins" eine klare Leseempfehlung für jeden auch nur halbwegs mathematik- und denkinteressierten Leser ist.
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am 20. Februar 2011
Das Buch liest sich sehr flüssig, obwohl es eine Menge Formeln enthält - aber man muss ja nicht wirklich jeden Beweis mitdenken. Der Autor verfällt auch nicht in den Fehler, zu "populär" zu werden, was angesichts der von Fernsehjournalisten gepushten Sucht nach "Beurteilung nach Äusserlichkeiten" und "90 sec Statements" ja auch schon eine schöne Leistung ist.
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